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Hirn-Aneurysma

SKchoko$lilxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit einer Woche weiß ich, dass ich ein Hirnaneurysma habe. Den ersten Schreck habe ich hinter mir und nun bin ich dabei, mich zu informieren, um die bestmögliche Lösung für mich zu finden. Coilen geht nicht, da dem Aneurysma ein Gefäß entspringt und bei Verschluss des Aneurysmas auf diese Art und Weise ein Schlaganfall ausgelöst werden würde. Dies wurde durch MRT und DSA eindeutig festgestellt. Es wird also eine offene OP, die auf Grund des anliegenden Gefäßes etwas schwieriger wird.

Wer von euch kann mir eine Klinik empfehlen, die auf Aneurysma-OPs spezialisiert sind, deren Neurochirurgen erfahrene Spezialisten sind?

Wie verhält man sich am besten vor /nach der OP? Muss man etwas beachten oder kann man alles wie gewohnt weiter machen (Arbeit, Sport, Freizeitaktivitäten). Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Wie ging es euch in den ersten Tagen nach der OP? Wie lange braucht es, bis man wieder richtig fit ist? Viele Fragen, ich weiß, aber ich bin für jede Antwort dankbar. LG, Schokolila

Antworten
SgunfAlo4werx_73


Ich würde mir eine Klinik mit erfahrenen Spezialisten suchen, die eine solche OP nicht nur gelegentlich, sondern häufig durchführen. Häufig sind das dann wohl Uni-Kliniken... Detailiiertere Tipps habe ich leider nicht - aber Dir wünsche ich alles Gute!

M<acronfi


Guten Abend,

zunächst mal möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es mir sehr leid tut, dass du eine solche Diagnose erhalten hast.

Leider kann ich dir auch – was die Suche nach einem Spezialisten anbelangt – nicht weiterhelfen.

Wie wurde denn das Aneurysma entdeckt? Denn Beschwerden macht es ja meist nicht und im normalen MRT sind nur sehr große Aneurysmata erkennbar? War es ein Zufallsbefund? Evtl. Zweitmeinung einholen, ob wirklich handlungsbedarf besteht.

Alles Gute

SJchokoul]ilxa


Ich wurde wegen gehäuften Kopfschmerzen, Sehstörungen, Taubheitsgefühl im Kopf und Gesicht und neuerdings auch Sprachstörungen von meiner Hausärztin in die Neurologie stationär eingewiesen. Es war ein Zufallsbefund bei einem MRT mit Kontrastmittel und es wurde auch schon durch eine Angiografie bestätigt. Die Ärtzte sagen, alle Symptome sprechen für eine Migräne und kommen nicht vom Aneurysma, aber viele Aneurysmapatienten berichten davon, dass sie ähnliche Symptome vom Aneurysma hatten, die nach der OP verschwanden. Ich muss da wohl abwarten und kann nur hoffen, dass die genannten Symptome nach der OP weg sind. Eine Zweit-und Drittmeinung habe ich bereits – alle raten zur OP.

gOrdis sie\6x6


Hallo Schokolila :-)

Hast du schon "DIE" Klinik gefunden? ich hab die gleiche Diagnose letzte Woche bekommen und bin arg geschockt. Weder möchte ich an plötzlichem Hirntod sterben, noch aber eine OP nicht unbeschadet überstehen. Ich hab 2 Kinder, alleinerziehend....

Meins ist wohl kleiner als 5mm und die Angiographie hab ich erst Dienstag. Aber damit leben ??? ich hab schon Angst nur vor der Angiographie.

lg

Grissie

CwatWiYllow*s


Hallo, erstmal wünsche ich dir für die nächste Zeit viel Kraft. Die Tante meines Freundes hatte das auch. Sie wurde erfolgreich operiert. Ich glaube in Hamm. Allerdings ging es ihr nach der OP ziemlich schlecht und sie vergisst auch oft was (ist erst Ende 30 und hat 2 kleine Kids), z.B. Einfache Wörter.

Ich hoffe, dass alles gut geht bei dir!! @:)

S8chogko:lila


Hallo Grissie66,

ja, ich hab inzwischen eine Klinik gefunden. Mir hatten alle geraten, eine Zweitmeinung einzuholen und mir wurde mehrfach die Charite in Berlin empfohlen. Der Professor dort soll sehr gut sein. Ich war zum Gespräch in Berlin und hab jetzt Post bekommen, dass sie die OP dort machen. Morgen rufe ich an und lasse mir einen OP-Termin geben. Es gibt ja zwei Möglichkeiten, ein A. zu operieren........clippen durch eine offene OP und coilen durch die Leiste. Das hängt von dem Aneurysma ab. Bei mir wird es geclippt. Komplikationsrate bei beiden Methoden liegt wohl bei 5%. Mein A. ist auch klein....4mm, aber ich habe ganz viele Ärzte gefragt, wie sie so eine Diagnose für sich entscheiden würden und alle sagten, sie würden operieren lassen. Ich will das auch unbedingt, denn keiner kann einem die Garantie geben, dass auch ein kleineres Aneurysma nicht platzt und wenn das passiert, dann sind die Folgen wahrscheinlich viel schlimmer. Die Entscheidung für oder gegen eine OP kannst du nur ganz alleine treffen. Lass dir Zeit damit. Es gibt ein Aneurysma- Forum. Dort kannst du viel nachlesen über Erfahrungen anderer Betroffener: [[http://www.hirnaneurysmaforum.de/viewforum.php?f=4]] Die Angiografie fand ich persönlich nicht so schlimm. Nur die örtliche Betäubung ist ein bisschen unangenehm, aber sonst tut da nichts weh. Ich würde dir sehr empfehlen, das machen zu lassen. Die Ärzte können dadurch erst richtig deine Hirngefäße sehen und einschätzen, welche OP passend wäre.

Liebe Grüße

Schokolila

hWuhngesPicht


Eine gute Adresse koennte auch das:

[[http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Kopfklinik.106633.0.html]]

sein.

Meine Tochter wurde da an den Mandeln operiert. Die Atmosphaere ist sehr angenehm.

N4ikwita28x09


Hallo Schokolila,

Dein Bericht hier ist von 2011, wie ist es dir mittlerweile ergangen? hast du die OP gut überstanden ?

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