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unkontrollierte Zuckungen

h ilflemxg hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr alle zusammen,

ich habe ein Problem, was mich seit Jahren belastet.

Ich hoffe ich bin hier bei Neurologie im Richtigen Forum damit.

Ich leide unter mehr oder weniger starken Zuckungen.

Es hat damals in der Grundschule angefangen, mit leichtem Zucken im Bereich der Mundwinkel, wenn ich Stress hatte.

Der damalige Kinderarzt hat das als vorübergehendes Muskelprobleme abgestempelt und es auch nicht behandelt.

Als es sich dann auch in den nächsten Jahren nicht besserte war seine Aussage dazu nur, dass das dauern kann, bis sich die Muskeln voll ausgebildet haben und das aufhört.

Über die Jahre hin ist es dann immer schlimmer geworden. Mit der Zeit wurde aus dem leichten flattern der Mundwinkel dann richtige Krämpfe im kompletten Mundbereich, auf Grund derer ich dann immer das komplette Gesicht verzog und, ganz platt gesagt, ständig Grimassen zog. Dies führte dann dazu, dass ich dann in der weiterführenden Schule das Mobbingopfer Nummer 1, der "Klassenspasti", war, da diese Zuckungen in unregelmäßigen Abständen auftraten.

Wenn ich total ruhig und entspannt war vielleicht einmal die Stunde. In Stresssituationen steigerte es ich mich teilweise so hinein, dass es mehrmals in der Minute dazu kam.

Irgendwann verlagerten sich diese Zuckungen dann in den Bereich meiner Füße, worüber ich sehr froh war, da es nicht mehr offensichtlich war.

Hier kam es dann immer dazu, dass sich meine Zehen total verkrampften.

Nun hab ich seit 4-5 Jahren das Problem, das ich die Zuckungen wieder im Kopfbereich habe. Ich zucke unkontrolliert mit dem Kopf umher. Auch hierbei ist es unregelmäßig, teilweise Stundenlang nicht und dann unter Stress im Sekundentakt.

Wobei es teilweise auch ohne Stress zu unkontrolliertem Dauerzucken kommt.

Aus diesem Grund bin ich schon mehrmals im Krankenhaus gewesen, da Leute dachten ich hätte einen Epileptischen Anfall. Nach dem dies im Krankenhaus ausgeschlossen wurde, wurde ich auch immer nach 2-3 Stunden wieder nach Hause entlassen.

Mich belastet dieses Problem ungemein, da es mein komplettes Leben ruiniert.

Ich bin nun 21 und habe, nachdem ich mit 19 mein Fachabitur gemacht habe, schon zwei Ausbildungen angefangen, wobei mir immer in der Probezeit gekündigt wurde mit der Begründung, dass ich den Kunden nicht zumutbar bin mit dieser Störung. Es war einmal eine Ausbildung als Bankkaufmann und als Einzelhandelskaufmann.

Nun bin ich arbeitssuchend und trau mich schon nicht mehr, mich irgendwo zu bewerben.

Desweiteren schränkt es mich auch in meinem restlichen Leben ein.

Wenn ich zum Beispiel im Kino bin setzen sich die Leute teilweise von mir Weg, wenn sie merken, dass ich am zucken bin.

Oder als anderes Beispiel, wird mir teilweise der Zutritt zu Diskotheken verweigert, weil man nur "ordentliche" Menschen im Laden haben will.

Es kam alles einfach aus heiterem Himmel ohne ersichtlichen Grund.

Ich weis nicht, was es sein könnte und es ist mir einfach nur noch peinlich vor die Tür zu gehen.

Vielleicht kann mir ja hier einer helfen...

Antworten
p}eteirlexz


Wurdest du mal grundlegend neurologisch untersucht ???

D+ieKDruxemi


Über die Jahre hin ist es dann immer schlimmer geworden. Mit der Zeit wurde aus dem leichten flattern der Mundwinkel dann richtige Krämpfe im kompletten Mundbereich, auf Grund derer ich dann immer das komplette Gesicht verzog und, ganz platt gesagt, ständig Grimassen zog. Dies führte dann dazu, dass ich dann in der weiterführenden Schule das Mobbingopfer Nummer 1, der "Klassenspasti", war, da diese Zuckungen in unregelmäßigen Abständen auftraten.

Und deine Eltern haben das nie ärztlich abklären lassen??

Nun hab ich seit 4-5 Jahren das Problem, das ich die Zuckungen wieder im Kopfbereich habe. Ich zucke unkontrolliert mit dem Kopf umher. Auch hierbei ist es unregelmäßig, teilweise Stundenlang nicht und dann unter Stress im Sekundentakt.

als sich das Zucken vom Fußbereich wieder in die Kopfregion verlagerte, hast du es einfach so hingenommen, zwei Ausbildungsplätze verloren ohne mal mit ärztlicher Hilfe auf Ursachenforschung zu gehn'? Kaum zu glauben....

Aber lieber jetzt als nie!

da das Zucken mal vorübergehend vom Kopf-in den Fußbereich gewandert ist, und jetz wieder im Kopfbereich ist (im Fußbereich verschwunden=??) kann man ja davon ausgehen, dass es keine irreversible Schädigung als Ursache hat.

Ich würde mich schleunigst in die Hände eines guten Neurologen begeben, denn das Zucken vbeinträchtigt dich in deinem Leben und deiner Zukunft (Berufsausbildung!!) und das solltest du nicht mehr so akzeptieren und es einfach hinnehmen!

h9il5f"emxg


Ich wurde nie grundlegend neurologisch untersucht.

Meine Eltern haben es nie wirklich abklären lassen, da ich aus mehreren Gründen mein Leben lang keinen regen Kontakt zu ihnen habe.

Mein Vater die Familie verlassen hat, als ich 5 war und meine Mutter, die Vollzeit arbeitet, hat mich dann in die Obhut meiner Oma gegeben.

Wenn ich ihr dann mein Leid geklagt hab sagte Sie immer nur "Jung, ignorier das, jeder Mensch hat seine Macke."

Genau so unkooperativ waren die Lehrer in der Schule, welche einem dann nur sagten "Ja dann musst du was dagegen tun."

Und als ich sich dann von den Füßen wieder zum Kopf verlagerte war ich 16 und hatte einfach nicht den Mut, damit mal zum Arzt zu gehen, weil ich von den Ärzten die gleichen Antworten erwartet hab, wie vom damaligen Kinderarzt. Antworten mit der Aussage das ich warten soll, weil es von selbst vorbei geht.

Im Fußbereich ist es wieder komplett verschwunden, da hab ich keinerlei Probleme mehr.

Ich habe im letzten Jahr einen Weg gegen das Zucken gefunden, aber dieser Weg ist meiner Meinung absolut nicht tragbar und vor allem finanziell mehr als angreifend.

Ich habe eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht, um überhaupt'nen Beruf gelernt zu haben, und um dort nicht mit dem Zucken so sehr aufzufallen während der normalen Unterrichtstage eine Packung am Tag geraucht.

Schlimm wurde es dann in der Prüfungswoche, wo ich dann in 5 Tagen 12 Schachteln geraucht hab, weil ich so unter Stress stand.

Und ich möchte nun einfach versuchen, mein Leben anderweitig wieder in den Griff zu bekommen.

D5ieKrxuemi


Und ich möchte nun einfach versuchen, mein Leben anderweitig wieder in den Griff zu bekommen.

Dann geh doch bitte jetzt zum Hausarzt und lass dich von ihm an einen Neurologen überweisen, damit du die Ursache abklären lassenkannst. Mach es in deinem eigenen Interesse!!

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