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Zunehmende Muskelschwäche/ Belastungsintoleranz

E{nFtlxe hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich poste jetzt hier mal mein Problem, in der Hoffnung, dass es mir vielleicht jemand helfen kann oder es jemand ähnlich geht.

Ich hab seit ca. 2,5 Jahre zunehmende Muskelprobleme hpts in den Beinen. Hab früher immer (hobbymässig) viel Sport gemacht (100 km radfahren am Tag ohne Probleme) und so was wie Muskelkater kannte ich kaum.

Seither geht es ständig bergab, die Muskeln schmerzen (ziehen, brennen, stechen – fühlt sich an wie heftiger Muskelkater) nach immer kürzeren Belastungen und die Regenerationszeiten werden immer länger. Mittlerweile ist die Regeneration praktisch null und es reicht ein halbstündiger Spaziergang, dass ich den Rest des Tages nur noch mich hinlegen kann und nachts wachliege, weil die Muskeln so brennen. Schlaf ist auch schon lange nicht mehr erholsam, ich wach am nächsten Morgen so zerschlagen auf wie ich am Abend vorher ins Bett gegangen bin. Dazu kommen noch so komische Zuckungen, die zwar nicht schmerzhaft, aber irritierend sind.

Hab schon einen Ärztemarathon hinter mir: Neurologen / Sportmedizin ohne Ergebnis (EMG normal, NLG auch, Belastungstest – Laktat/ Ammoniak auch), Rheumatologe auch nix gefunden, Blutwerte (v.a. auch CK) immer unauffällig, Borreliose auch negativ (sowohl ELISA als auch Blot, LTT zweimal komplett negativ, einmal grenzwertig, daraufhin nur auf Verdacht AB aber ohne irgendeine Reaktion), LTT auf Umweltschadstoffe und Schwermetalle negativ, kein Amalgam, Schilddrüse seit 1,5 Jahren gut eingestellt, absolut kein Stress im Privaten und bei der Arbeit. Keine Medikamente ausser Omep seit 3 Jahren als Dauermedikation – und die hab ich im letzten Jahr 7 Monate lang abgesetzt ohne dass sich was geändert hätte.

Hab schon alles mögliche an NEM ausprobliert: hochdosiert Q10, L Carnitin, B12, Magnesium in verschiedenen Dosierungen, B Vitamine, hat alles nichts gebracht.

Ich bin echt am Verzweifeln und wär für jeden Tip, was man noch machen könnte oder wer sich mit so was auskennt, extrem dankbar!

LG *:)

Entle

Antworten
P7aul$amTarixe


Na ja, Omep hat als Nebenwirkung schon Muskelschwäche im Beipack. Weiß nur nicht, ob die reversibel ist.

P%aulamzarixe


Nimmst Du andere Medikamente ein: Cholesterinsenker sind für starke Muskelschmerzen bekannt. Ich habe sie auf Votum (Blutdrucksenker) bekommen.Konnte mich kauf mehr rühren. Bei Medikamentenwechsel war das aber vorbei.

Pmau7lamaxrie


kaum

aIgnes


Was sit Dein Vitamin B12-Spiegel? Ferritin? Alter?

ERntxle


Hi,

ich bin 34 Jahr alt (also daran sollte es eigentlich nicht liegen ":/ )

Ferritin ist, ganz akteller Wert von letzte Woche 85 (Ref. 20-ich glaub so 200).

B12 weiss ich zwar aktuellen Spiegel nicht, aber da ich jeden Tag 3 Tropfen Methylcobalamin (entspr. ca. 500 µg B12) nehme und es mir zusätzlich auch noch ab und zu spritze, denke ich dass da kein Mangel sein dürfte.

@ Paulamarie:

ja, das war ja auch der Grund, warum ich unbedingt von den PPI weg wollte und es ja teilweise auch geschafft hab (seit Mai letzten Jahres, mit einer Unterbrechung von 4 Wochen in diesem Januar). Das Problem ist halt, dass kein Arzt (und ich hab schon sehr viele dazu gefragt) sagen kann, ob es daher kommt geschweige denn, falls, ob es dann reversibel ist. Man findet aber auch in Studien sehr wenig dazu, es gibt eine ganze Reihe von tox. Myopathien, die mit versch. Medikamenten in Verbindung gebracht werden, aber PPI findet man nie darunter. Und selbst bei den anderen Medis heisst es bei vielen, dass die Myopathien reversibel nach Therapieende sind :-/

sonst nehm ich keine Medis.

LG

Entle

hRaMdexra


Hallo,

fallst du hochdosiert Magnesium und Vitamin B12 täglich nimmst,kann das Muskelschwäche auslösen -bes. Magnesium- zwangsläufig schmerzen dann, durch die Schwäche, auch die Muskeln.Laß doch mal alles weg,falls du es regelmäßig nimmst,und schau dann mal, ob es sich bessert.Wenn du evtl .auch Vitamin E zu dir nimmst,dann kann das ebenso solche Probleme machen.

LG

EHntlwe


Hi hadera,

gilt das für B12? Da hab ich noch nie was zu gefunden, ich kenn das nur von anderen B Vitaminen (6? oder 1?).

Aber lieben Dank für den Tip, ich kanns mal ausprobieren, va mit Mg. @:) Wo hast du die Info her, da hab ich auch noch nie was zu gefunden (ausser bei Leuten mit eingeschränkter Nierenfunktion, aber das hab ich nicht). Ab wann redet man den von "hochdosiert"?

Vit E nehme ich nicht (zumindest nicht regelmässig, da ich da die Studien zu kenne)

LG

Entle

h=ade=ra


Hallo Entle,

ich bin mit Vit.B12 deshalb daraufgekommen,weil der normale Tagesbedarf für Erwachsene bei 5 -8 µg liegt.Wenn du natürlich vom Arzt deine Dosis verordnet bekommen hast,dann ist das ja sicher okay(ich würde es trotzdem mal weglassen,weshalb nimmst du eigentlich so haufig B12 ?Es ist ja ein Aufbauvitamin ,wenn man ziemlich desolat ist!

Mit dem Magnesium ist es ähnlich.Es ist zwar richtig,dass auch das,da wasserlöslich wie B12, ungenutzt ausgeschieden wird,wenn man zu viel nimmt, ABER bei regelmäßiger Anwendung kehrt sich das Ganze ins Gegenteil um -also z.B. Muskelkater/Krämpfe – ich nehme Magnesium-= hilft -nehme ich täglich oder häufig Magnesium macht es müde, auch die Muskeln ,geht auf den Darm und noch so einiges.

habe ich selbst erlebt,(bin Tunierspieler)

Wenn nicht ganz ausdrücklich ein Mangel vom Arzt festgestellt wurde,durch Krankheit etc... braucht der Mensch (bes. in deinem Alter)keine Vitamine oder Spurenelemente zuführen,er nimmt alles ausreichend mit der Nahrung auf.

Alles mal wegzulasssen wäre kein Risiko-aber dieses Ausschlußverfahren könnte ja etwas bringen.

"Hochdosiert" bei Magnesium ist für mich ab 350mg aufwärts! Aber hier machts bei Beiden die Langzeitmedikation!!!

Vielleicht klappts ja,drück die Daumen!

LG

SXunflo,wer_x73


Wissen Deine Ärzte von so Dingen wie sich Vit. selber SPRITZEN?!

Wenn alle Tests normal sind und es auch nicht psychisch sein kann, bleibt ja nur noch ein "hausgemachtes" Problem. Sprich das künstliche Zuführen. Wie von Hadera angesprochen.

E]ntle


Hi,

lieben Dank für Eure Rückmeldung und die Tipps, ich werde es ausprobieren. @:)

Magnesium leuchtet mir mittlerweile auch ein.

B12: ja, das weiss mein Arzt (Umweltmediziner), der hat es mir selbst in diesen hohen Dosen verordnet, weil er sich das ganze mit Nitrosativem Stress erklärt, und da (laut Theorie) B12 helfen soll, das im Übermass entstehende NO, dass dann verschiedene Entzyme der Atmungskette im Körper hemmen kann und somit zuwenig ATP produziert wird.

Aber bei mir scheint es wohl nicht zu helfen.

LG

Entle

Ewntlxe


wobei (zumindest mit dem B12) das nicht die Ursache sein kann, da ich damit erst angefangen hab, als die Probleme schon bestanden.

LG

Entle

aSgnexs


Kannst Du gut schlafen? Hattest Du eine Muskelbiopsie?

Euntlxe


Muskelbiopsie hatte ich keine. Das wollten sie nicht machen, weil EMG normal war und auch beim Belastungstest nix rauskam.

Schlafen tu ich sehr schlecht, ich wach am nächsten Morgen genauso zerschlagen auf wie ich am Abend ins Bett bin, wach auch mehrmals in der Nacht auf. Das liegt aber vermutlich daran, dass mir zum einen teilweise die Muskeln in der Nacht brennen (an manchen Tagen) und zum anderen, weil ich halt einfach überhaupt nicht mehr ausgelastet bin (kann ja keinen Sport mehr machen so wie früher), Als ich das mit den Muskeln noch nicht hatte, hab ich auch noch besser geschlafen.

Nur möchte ich halt nicht unbedingt mit Schlaftabletten anfangen, da hab ich Angst abhängig zu werden. Und pflanzliche Sachen bringen nix, da kann ich mir 10 Baldrian hochdosiert einwerfen (auch über mehrere Wochen hinweg – hab das auch schon alles probiert), das hilft nicht :-(

LG

Entle

Rdem,u-lxa


Polymyositis? Wurde mal Prednisolon eingesetzt?

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