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Große Angst vor einem Hirntumor

GTran;i1ni86 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich beschäftige mich jetzt seit 4 Wochen (eigentlich schon länger, aber dazu gleich mehr) mit dem Thema Hirntumor.

Ich weiß nicht mehr weiter, habe totale Angst und die lähmt mich fast, meinen Alltag normal zu gestalten und Freude am Leben zu haben.

Ich fange mal ganz von vorne an. Ich hatte vor etwa genau einem Monat plötzlich ein Flimmern vor Augen. Erst war es nur ein kleiner Fleck, der dann größer und flirrender wurde. Das ganze ist bei der Arbeit am PC aufgetreten, nachdem ich meine Pause mit dem Hund draußen verbracht hatte. Ich hatte da fast 2 Tage nur Kaffee getrunken, ziemlich blöd, ich weiß....

Naja dieses Flimmern ist dann beim liegen weggegangen zu zur Seite weg, aus dem Sichtfeld heraus.

Während der ganzen Sache hatte ich totale Panik, und bin auch direkt von der Arbeit nach Hause und hab mich hingelegt. Doch es ist 2 x wiedergekommen, wenn ich mich aufgerichtet habe. Was mich natürlich noch viel mehr in Panik versetzt hatte.

Sonst hatte ich keine Probleme, nur Herzrasen und Schweißausbrüche, wegen der Panik vor einem Tumor im Kopf.

Zu dem Grund, warum ich direkt so eine Panik bekomme: Mein Vater ist mit 60 Jahren an einem Hirntumor verstorben. Es war irgendein Tumor, er schwammig und nicht kompakt wächst, aber ich habe keine Ahnung, was für einer es war. Er wurde erst operiert, ist aber wieder gekommen und schließlich konnte er dann nicht mehr operiert werden.

Wieder zu meinem Vorfall: Ich habe dann viel getrunken, Baldrian genommen und gebadet, und da ging es besser.

Die Tage darauf habe ich mich schwach gefühlt, wie benommen, aus Angst vielleicht, dass es wieder kommen könnte, ich weiß es nicht....

Ich habe sonst keine Ausfälle gehabt, nur ein Muskelzucken am Auge, mal links, mal rechts, aber vermehrt links und ziemlich nervend.

Mein Freund hat mich immer versucht zu beruhigen und hat gesagt, dass wäre psychisch, weil ich mir so einen Stress mache.

Ich konnte da auch eine Woche nix essen, und erst mit Ablenkung am Wochenende durch Arbeit ging es etwas besser.

Ich war natürlich beim Arzt, Blut, EKg und alles ist in Ordnung, wobei ich nicht genau weiß, wie groß das Blutbild ausgefallen ist, da die Ärztin mich eh gleich als Hypochinder abgestempelt hat und mich zum Neurologen, Psychologen und Augenarzt überwiesen hat.

Soweit ging es dann bergauf, nachdem ich eine Halskrause getragen habe (hatte auch Nackenschmerzen). Da ging es mir eigentlich recht gut. Habe dann einen Orthopädenbesuch gehabt, und knöchern ist auf dem Röntgenbild alles ok mit den Hakswirbeln.... bis auf ein paar Verspannungen. Seitdem trage ich die Krause nicht mehr.

Mehr Sport solle ich machen, sagte der Orthopäde. Und ich sitze zu viel vorm PC.

Naja meine Probleme jetzt: ich achte auf jeden Müll, den mein Körper macht. Wenn ich bei normalem Tageslicht in den Himmer gucke, sehe ich kleine Pünktchen die flackern und sich bewegen, in der Nähe sehe ich diese Punkte aber nicht. ich weiß nicht, ob das schon vorher da war und ich es erst jetzt bemerke.

Außerdem denke ich oft, wenn ich morgens aufwache, dass meine Augen flackern und mein Nacken kribbelt komisch und ich merke ein Pulsieren im Nackenbereich.

Ich mache mir so große Gedanken, kann kaum essen, nur dann, wenn ich gute Tage habe, muss jeden Morgen erstmal vor Angst aufs Klo, und mache mich total verrückt.

Ich habe einen Termin bei einem Neurologen, der auch Psychologe ist im April... Ich muss mich bis dahin irgendwie damit abdinden, keine Gewissheut zu haben... Aber es ist so schwer, daher mein Beitrag hier.

Ich mache mich so verrückt, hat jemand so etwas schonmal gehabt? Ich habe sonst nur manchmal ein Kribbeln im Nacken noch dazu gehabt, sonst eigentlich nichts, außer dass mir manchmal das Herz bis in den Kopf schlägt, wenn ich aufgeregt bin wegen der Angst....

Kann mir jemand helfen und mich vielleicht etwas beruhigen?

Ich habe totale Angst vor dem Neurologen Termin.... :-/

Antworten
SNchlitbzauxge67


WEnn ich lange am PC sitze, kribbelt es auch im Nacken. Der STuhl ist nicht optimal und meine Haltung auch nicht.

Pünktchen vor den Augen sind völlig harmlos, hat fast jeder Mensch. Genau dann, wenn er auf helle Sachen schaut.

Wenn Blutwerte in Ordnung sind, ist das so. Gott sei Dank. Jeder Tumorkranke würde sich die wünschen.

Wenn ich aufgeregt bin und Millionen andere Menschen auch, schlägt denen auch das Herz bis zum Halse. Alles ganz normale Dinge.

Und wer wirklich einen Tumor im Gehirn hat, der hat ganz andere Symptome.

Wenn ein Arzt meint, das wäre psychisch, würde ich mich freuen. Ein Tumor wäre schlimm. Ich würde eine Psychotherapie machen, wo ich meine Ängste in den Griff bekäme. Das brächte wiede Freude ins Leben, selbst mit Mücken vor dem Auge und Kribbeln irgendwo....

slonneonbr1isxe


Hallo. Ich glaube, dass man dir da wenig helfen kann. Außer das wichtig ist, gerade Anfang April zum Neuro zu gehen und einen Termin beim Neuro zu machen. Ihm die Beschwerden mitteilst und dann ein MRT von Kopf machen lässt, sicherlich wird dich das nur kurzzeitig beruhigen, denn ich denke mir, dass du einfach den Krebs/ Diagnose nicht verarbeiten konntest und irgendwann brichst sowas dann einmal aus, ob man will oder nicht. Wenn du das Bild gemacht hast und da nichts sichtbar ist, dann wird dir das deine Angst aber nicht nehmen, weil du bei allen Kopfschmerzen und soweiter denken wirst, das ist sicherlich jetzt etwas im Kopf. Bin ich mir sehr sicher. Daher, versuche dir etwas durch Medis und Therapie oder auch nur Therapie damit zu beschäftigen. Vielleicht hilft dir das ja. Ich kann dir nur raten es so zu machen, bevor deine Ängste nur noch deinen Alltag bestimmen. :°(

G/ran)inix86


Danke erstmal für die schnellen Beiträge hier.

Ja, ich bin deswegen auch extra zu einem Neurologen, der auch Psychologe ist....

Das mit dem Augenflattern am morgen, da hat mein Freund auch schon gesagt, dass ein Tumor sich da vermutlich nicht pünktlich zum aufwachen am morgen um 7 Uhr melden würde....

Das mit den Pünktchen die ich sehe, verschlimmert sich, wenn ich z.B. meine Achseln rasiere und dabei den Kopf neige.... da hab ich dann richtig weiße Punkte gesehen....

Weiß denn jemand, was so ein Flimmern gewesen sein kann? Ein Flimmerskotom z.B. wäre ja nicht beim aufstehen immer wieder gekommen...?

Wisst ihr, ob ein Neurologe, der ein MRT da hat, direkt ein MRT machen wird/kann? Nicht dass ich wieder nen Monat warten muss.... ich habe gesagt ich brauche den Termin hautsächlich wegen dem Augenzittern, alles andere kann ich ja so schlecht beschreiben, da die Benommenheit ja vermutl. von der Angst kommt.

sMonnKenbprisxe


Das kann wirklich auch wenn man es nicht glaubt eine Migräne sein oder halt auch der Kreislauf, aber das weiß man leider nicht so richtig bei dir.Vielleicht auch Verspannungen in der HWS? Bedingt durch die Angst passiert sowas öfter mal, dass man dann steif wird und dann bedingt durch die Verspannungen sowas hat. Aber bei einem Termin für das MRT musst du geschickt sein:) geh in die KLinik, wenn du zeitlich kannst:/ oder du musst warten. Sag deine Beschwerden und vielleicht wirst du dann in der Neuro aufgenommen und dann kannst du vielleicht gleich in die Röhre rein. :)^ anders geht es wohl nicht.

S6chlitz&augex67


Neurologen haben kein MRT, sie schicken einen in ein Röntgeninstitut. Und doch, auch dort können Termine weit gestreckt sein.

Also Ruhe bewahren. Es reicht, sich Gedanken zu machen, wenn eine Diagnose gestellt worden ist. Ich glaube aber eher, Du steigerst Dich in etwas hinein.

Nicht alle Menschen in einer Famile bekommen alle das, was der Großvater mal hatte. WArum auch. Der Opa war der Opa und Du bist Du. Und selbst mit dieser Krankheit war er schon älter und er hat das Leben gelebt.

Es wird schon nichts sein, außer Angstsymptomen. Es paßt alles zu einer Angsterkrankung. Und so etwas ist heilbar. Dazu gehört aber auch das Eingestehen, dass die Psyche eben krank macht.

Laß es abklären und wenn es wirklich harmlos ist, stelle Dich der Angsterkrankung.

G2raninZi86


ja, gegen die Angst werde ich auf jeden Fall etwas unternehmen.

Habe auch schon an eine Schwangerschaft gedacht, die möglich wäre....

Naja, der Neurologe, zu dem ich gehe, meint auf der Homepage, dass ein MRT da ist, vielleicht habe ich ja Glück und wenn er merkt, wie wichtig mir das ist, kann ich dann schon rein....

Obwohl ich davor eine Mega Angst habe, da zu liegen und ruhig zu sein, und dann auch noch auf die Diagnose warten....

sOonne}nbr(ise


Na dann würde ich dir raten eine Tavor zu nehmen oder halt etwas zur Beruhigung. Aber das ist nicht schlimm, bekommt eine Klingel ;-)

f[inxch


Genau diese Art von Augenflimmern tritt bei mir seit vielen Jahren immer wieder auf. Ein Neurologe diagnostizierte eine bestimmte Art von Migräne, ohne Kopfschmerzen oder Übelkeit, einfach nur das helle Flimmern, wie funkelnde Diamanten, es fängt sehr klein an, wird dann immer größer, bis es plötzlich wieder verschwindet. Danach fühle ich mich für den Rest des Tages "matschig". Der Neurologe meinte noch, ich hätte mir die beste Variante der Migräne ausgesucht, da hat er wohl auch recht. Versuche dich bis zu deinem Termin etwas abzulenken.

GQran=ini86


Naja dass ich son Flirren auf weißen Flächen sehe habe ich eigentl. immer :-(

Gdraan9ini86


Also nur, wenn die Flächen hell sind und et´was weiter entfernt, am pc geht es.

fnitnch


Mit dem Flimmern meinte ich ja auch nicht das "Flackern", das du siehst, wenn du auf helle Flächen siehst – so wie du es in deinem Eingangsbeitrag beschrieben hast. Wenn ich diesen richtig deute hast du zwei verschiedene Dinge, einmal dieses helle Flirren, das ich mit Flimmerskotomen beschreiben würde, so wie ich sie eben bei meiner Migräne habe. Und dann noch evtl. Glaskörpertrübungen, die beim Schauen in den Himmel oder auf Schnee etc. stärker wahrnehmbar sind. Sowas haben ganz viele Menschen, ich auch, es ist ebenfalls harmlos. Man darf sich nur nicht in alles reinsteigern, was man noch nicht genau kennt.

GIr]aninix86


Ja, dieses Flimmerskotom quasi hatte ich einmal vor 4 Wochen, immer wenn ich aufgestanden bin, nachdem ich lag (und angefangen hat es vor dem PC halt).

Mir macht halt Sorgen, dass es mehrmals am Tag kam, sonst liest man immer, dass es einmal da war und nicht beim aufstehen....

Das mit dem flirren, wenn man in den Himmel guckt, ich glaube auch fast, dass ich das schon immer habe, bzw. dass ich jetzt drauf achte weil ich mir da Stress mache.

Ich muss auch unbedingt zum Psychologen, aber ich hab da ja quasi nen Doppeltermin.

fAincxh


Das Flimmerskotom kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Bei mit tritt es mal ein halbes Jahr gar nicht auf, dann innerhalb einer kurzen Zeitspanne mehrfach. Woran das liegt habe ich bisher nicht sicher herausfinden können. Stress und Schlafmangel habe ich in Verdacht, es kam aber auch in Phasen vor, als ich ausgeruht war. Evtl. hat auch die Nahrung ihren Anteil daran, z.B. bekam ich ein sehr starkes Flimmern mal direkt nach dem Essen einer großen Portion Kokosnuss.

Da sich bei dir aber eben die Angst breit gemacht hat, einen Hirntumor zu haben, hinterfragst du momentan zu viel. Ich finde es es sehr gut, dass du dir von einem Psychologen helfen lassen wirst und du die Angst vor dir selbst zugibst.

G?rani$nxi86


Momentan ist ja vor allem dieses Flackern was ich morgens habe, (Augen sind dann geschlossen) beim aufwachen....ich denke dann die Augen flackern.... wenn ich die dann aufmache und einen bestimmten punkt angucke ists gut.

Kann sein, dass das vom Augenzucken kommt, kann aber auch sein, weil ich es jetzt schon immer erwarte und da immer Angst vor habe.

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