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Gehirnerschütterung, komischer Verlauf

C_hedQrxa hat die Diskussion gestartet


Ich hatte am Dienstag letzte Woche eine mittelschwere Gehirnerschütterung nach einem Sturz diagnostiziert bekommen. Mir ging es dann jedoch wieder sehr schnell besser und 1 Tag später waren bis auf minimale Kopfschmerzen alle Problemchen weg.

4 Tage später fing jedoch auf einmal eine Art Benommenheit an (wie wenn man zu viel getrunken hat) mit einem gewissen Schwindel. Und jetzt 6 Tage später habe ich etwas Schmerzen wenn ich meine Augen zu schnell bewege und die Benommenheit ist stärker geworden.

Ich habe gelesen das der Heilungsprozess bei einer mittelschweren Gehirnerschütterung einen ganzen Monat dauert und das man wärend der Zeit an Schwindel, Benommenheit und Kopfschmerzen leidet. Ist das also normal? Soll ich einfach weiter warten bis es weg geht, oder ist das ein Fall für nen Arzt?

Antworten
Berem.ensxie


Wenn du zum Arzt gehst bist du auf alle Fälle auf der sicheren Seite. Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich den Weg zum Arzt wählen.

dKie_naDsewyeixse


Ab zum Arzt!!!!

Wenn nach einer Besserungsphase solche Symptome auftreten, können das die Anzeichen einer langsamen Hirnblutung sein.

MMarKonxi


Ein Arztbesuch wäre schon angebracht, aber eine Hirnblutung ist dann doch eher unwahrscheinlich.

CiKUleinxemaus


Ab zum Arzt!

Da es ja schon besser war und jetzt wieder mit deutlichen Symptomen anfängt, ist es nicht gerade ungefährlich.

Suche doch gleich morgen einen Arzt auf.

Aynotxma


Also ich bin am 8.3. spät abends mit voller Wucht gegen eine Straßenlaterne gelaufen.

Innerhalb von einer Minute bildete sich an der Stirn/ Schläfe eine riesige Beule, so groß wie ein Ei- sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt.

Ich wurde aber nicht unmächtig, hatte keinen Filmriß o.ä., bin eigentlich ziemlich robust.

– 30 min später daheim sind dann meine Eltern mit mir ins Krankenhaus. Nachdem man uns fast 1 1/2 Stunden hat warten lassen, wurden dann meine Reflexe getestet. Die Ärztin meinte, ich hätte eine starke Kopfprellung und eine leichte Gehirnerschütterung.

Da war die Beule schon längst erheblich (!) abgeschwollen, kein Vergleich mit der Beule direkt nach dem Schlag gegen den Kopf.

Wenn ich Kopfschmerzen bekäme, sollte ich Schmerzmittel nehmen, bei Schwindel und Erbrechen in eine Neurologie-Abteilung fahren. Wenn nichts davon eintreten würde, könnte ich sogar am nächsten Tag zur Schule.

Die Nacht hatte ich super geschlafen, die Beule war am nächsten Vormittag, nach 12 Stunden tatsächlich fast weg (!), allerdings war die Stelle jetzt grün verfärbt. Ich bin daheim geblieben, um mich zu erholen.

Die Tage darauf hatte ich auch keine Beschwerden außer, daß ich seitdem einen Kopfdruck im Hinterkopf und die letzten drei Tage auch Druck auf den Ohren habe. Wenn ich mit dem Kopf runter gehe, oder zu sehr bewege, merke ich dieses Druckgefühl. Ich war die Tage auch ständig sehr müde und habe viel geschlafen.

Zur Sicherheit sind meine Eltern gestern mit mir dann in ein Krankenhaus in einer benachbarten Stadt gefahren, wo es eine Neurologie- Abteilung gibt, weil der Druck eben seit 10 Tagen nicht wegging.

Nachdem wir 3o min da gewartet haben, hieß es, die nehmen uns nicht, weil wir in eines der Krankenhäuser in meiner Heimatstadt müßten.

Ja, meinte meine Mutter, ob es denn da überhaupt eine Neurologie gebe, ob sie so eine Liste mit Krankenhäusern und den dortigen verschiedenen Abteilungen habe.-

Nein, meinte die Schwester, das könne sie uns nicht sagen, aber sie könnten mich bei sich nicht untersuchen, weil ich nicht in dieser Stadt wohnhaft wäre; sie müßte das sonst googeln, ob es in meiner Heimatstadt im Krankenhaus eine Neurologie gäbe, aber sie bekämen dauernd Notfälle rein und sie habe dafür keine Zeit...

Also sind wir zurückgefahren und in dem Krankenhaus vorstellig geworden, wo ich auch an dem Abend des Unfalles reingekommen war:

In diesem Krankenhaus haben die keine Neurologie und die waren da auch erstaunt, daß man uns in jenem Krankenhaus, wo es eine extra Neurologie gibt (!) , abgewiesen hatte...

Nach 2 Stunden Warten hat mich dann eine Ärztin noch mal wegen der Reflexe untersucht und meinte, eine eventuelle größere Blutung im Kopf könne sie ausschliessen, aber zur Sicherheit sollte zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine MRT gemacht werden.

Also- weil Sonntags werden ja die Apparate ausgestellt- mußte ich dann heute dahin.

- Alles mögliche findet sonntags statt: Trödelmärkte; Kinderfeste; kulturelle Veranstaltungen; verkaufsoffene Sonntage, damit man noch eine Packung Fischstäbchen bei Edeka kaufen kann... aber die Geräte stellen die im Krankenhaus und nachts aus und sonntags ist NUR EINE Ärztin in der Ambulanz ??? und das in einer Stadt ??? ... da läuft doch irgendwas schief...

Heute wurde dann eine MRT gemacht und der Arzt sagte, ich habe keine inneren Blutungen, Gerinsel oder andere Auffälligkeiten, was mich und meine Eltern sehr erleichtert hat.- Gott sei Dank!

Ob das mit dem Kopfdruck denn trotzdem noch von der Gehirnerschütterung käme, fragte ich.

Nein, meinte der Arzt, nach 11 Tagen nach der Prellung käme das ja mit dem Druck im Kopf und auf den Ohren nicht davon, sondern könnte von Stress oder sonst was kommen.

Und die Symptome einer Gehirnerschütterung wären nach 2 Tagen weg. Der Mann war ziemlich unfreundlich.

Ich muß sagen, daß ich nie Kopfschmerzen habe; ich kann mich nicht erinnern, überhaupt je Aspirin genommen zu haben und Kopfdruck habe ich wirklich nur absolut, absolut selten, wenn ich sehr viel Stress habe und das geht dann immer weg, wenn ich viel Flüssigkeit trinke und dann viel schlafe.

Aber 10 Tage Druck im Kopf und dann auch auf den Ohren machte mir dann doch schon etwas Sorgen.

Vor allen Dingen haben wir das dann heute nochmal gegoogelt und gelesen, daß es bis zu einem Monat dauern kann, bis sich der Kopf bzw. das Gehirn nach einer Gehirnerschütterung wieder ganz erholt hat.

Wir vermuten, daß der Druck im Kopf und auf den Ohren einfach daher rührt- innere Blutungen konnten ja heute ausgeschlossen werden.

Ich habe im Internet auch gelesen, daß manche Leute mit einer Gehirnerschütterung auch über Druckgefühle im Kopf und auf den Ohren klagten.

Wir beobachten das jetzt einfach weiter. Wenn das in 10 Tagen immer noch gleich stark ist wie jetzt, könnte ich sonst nochmal eine Neurologin aufsuchen. Ich werde mich erstmal noch weiter schonen und alles ruhig angehen lassen.

Auf jeden Fall würde ich zu einer Neurologie fahren, sicher ist sicher. Wenn eine MRT gemacht wird, kann man ausschließen, das sich da irgendwas im Kopf gebildet hat!

Gute Besserung!!!

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