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Gehirnerschütterung (Sht) – Pupillen leicht ansikor -> Mrt/CT?

F/aKbUu#s hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe mir letzte Woche Mo-Nacht den Kopf an einem Metallbalken gestoßen. %:|

Da es bereits Mitternacht war, die Schmerzen dank umgehender 45minütiger Kühlung zurückgegangen waren und ich 12 Stunden in der Uni gewesen bin, habe ich den Arztbesuch auf den nächsten Tag verschoben (Nicht richtig – dessen bin ich mir bewusst)

Meine Hausärztin stellte Di eine leichte Gehirnerschütterung (Schädel-Hirn-Trauma) fest und hat mir 4 Tage Bettruhe (Computer bleibt idR auch aus) verordnet. :[]

Am Mi stellte ich selber eine Pupillendifferenz (Anisokorie) fest, die sehr gut nur bei geweiteten Pupillen (gedämpftes Licht) aber nicht bei Taschenlampen-Einsatz wie durch den Arzt zu sehen ist. Reaktion der Pupillen auf Licht erfolgt jedoch normal.

Kurze Nachforschung hat den Hinweis auf Subduralblutung gegeben und ich bin sofort ins KH gefahren. In der Notaufnahme (es war bereits nach 18 Uhr) hat ein Chirurg die gleiche Untersuchung wie meine HA vorgenommen und mich ohne Befund / weitere Untersuchung wieder nach Hause geschickt.

Ich habe jetzt 5 Tage permanente Kopfschmerzen (Kühlung hilft hier jedoch) und die Pupillen gleichen sich nicht wieder an.

-> Ist das bei leichtem SHT normal? Oder sollte ich doch ein MRT/CT einfordern zur Sicherheit?? ???

-> Und: Sollte man trotz andauernder Kopfschmerzen bereits wieder arbeiten gehen? ???

Über ein kleines Feedback wäre ich echt dankbar.

Antworten
SRunf\lowexr_73


Zur Selbstuntersuchung und deren Aussagekraft möchte ich nichts sagen.

Aber wenn Du noch Kopfschmerzen hast, würde ich mich weiter krankschreiben lassen. Gerade so eine "verschleppte" Gehirnerschütterung kann umso länger Probleme machen, habe ich im Sommer bei einer Freundin erlebt.

Das Ergebnis Deiner Selbstuntersuchung besprich' bitte mit Deiner Ärztin – oder geh' zu einem Neurologen.

B&remexnsie


Geh noch mal zu einem Arzt und lass dich auch weiter krank schreiben. Ein Neurologe wäre nicht schlecht der kann dann auch gleich ein MRT anordnen.

Fpabsus


Danke für die schnelle Antwort und Bestätigung meiner Zweifel! :)D

Werde versuchen, kurzfristig einen Neurologen aufzusuchen.

IM KH wurde übrigens nicht "ohne Befund", sondern ohne NEUEN Befund eine "Gehirnprellung" festgestellt und im Bericht vermerkt..

Das zeugt aber m.E. nicht von der Kompetenz des Arztes, da dieser eine leichte Gehirnerschütterung meinte...

Eine Gehirnprellung ist ein mittleres SHT und er hätte mich gleich da behalten müssen.

Werde einen Neurologen aufsuchen und gerne kurz berichten.

EVhemaliVgerH NFutzer (#46#7193x)


Ein Großteil der Bevölkerung hat von Haus aus eine leichte Pupillendifferenz. Ich persönlich find ja so Selbstdiagnosen immer äußerst spannend, interessant was da so alles rauskommt in Kombination mit Dr. Google.

Wenn du ein SHT II° hättest, wär dein GCS (Glascow Coma Scale) auch massiv eingeschränkt, und mir bis jetzt noch kein Patient in die Finger gekommen der mit einem GCS von 9-12 noch Einträge in einem Forum verfasst hätte.

Pdapulxa


;-D

Ffabuxs


@ Grognor:

Da ich Selbstdiagnosen auch für wenig valide halte, wollte ich hier im Forum Rat suchen. ":/

Wegen mangelnder Bewusstlosigkeit, keine Amnesie oder motorischen Einschränkungen dürfte keine ernsthafte Verletzung (SHT II° o.ä.) vorliegen.

Andauernde Störung des Gleichgewichtssinns, anfängliche Übelkeit und halt massive Kopfschmerzen über jetzt 5 -6 Tage gepaart mit Benommenheit deuten m.E. jedoch auf ein leichtes SHT hin, oder?

Die Pupillendifferenz war vorher zudem nicht vorhanden. Ist sofort meinem Mitbewohner und meiner Freundin aufgefallen...

Na ja, letzten Endes dürfte nur eine bildgebende Untersuchung Aufschluss geben.

EBhemlaligerK Nutzer (Z#467k193)


Ja, auf ein leichtes SHT, würde auch zu deinem Unfallhergang passen. Es spricht nichts für ein SHT II°. Du wurdest zweimal untersucht, einmal davon in einem Krankenhaus. Dort wurde anscheinend keine Auffälligkeit bzw. Handlungsbedarf festgestellt, sonst hätten sie dich gleich dort behalten.

Die von dir geschilderten Beschwerden können noch wochenlang nach dem eigentlich Ereignis auftreten.

Die Indikation für ein bildgebendes Verfahren halte ich persönlich nicht für gegeben, das ist aber auch Sache des behandelnden Arztes und nicht des Patienten. Ich weiß ja nicht wie das bei dir in der Gegend aussieht, aber in der Regel wartest du hier für einen CT/MRT-Termin mehrere Wochen.

Ich würd dir raten dich zu schonen, deine Ärztin hat dir das doch auch schon gesagt. Hatte selbst schon mal eine Gehirnerschüttung und bei Anstrengungen (Lesen, Bildschirmarbeit, ähnliches) traten die Beschwerden auch wieder auf. Also: Schonen und Bettruhe? Wär doch mal ein Vorschlag :)

S+unfQlopwer;_7p3


Du kannst nicht mehr machen als Ruhe – auch bzgl. Bildschirmarbeit. Weitere Krankschreibung wäre daher angebracht. Nicht mehr und nicht weniger.

Es ist halt eine Gehirnerschütterung – und die zieht sich. Je weniger ruhig man sich verhält, desto länger. Freundin von mir hatte da fast 6 Wochen "Spaß" mit (okay, war ein heftiger Radunfall mit kurzer Bewusstlosigkeit und Blackout für einige Stunden, inkl. Nacht auf Intensivstation). Aber selbst, als es ihr besser ging: Sobald es zu viel wurde (körperl. Bewegung, viel lesen/PC), kamen Kopfweh, Schwindel und Übelkeit wieder.

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