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Frontalhirnschädigung

P1hill'irp81 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich brauche dringend Hilfe.

Ich erklär mal kurz um was es geht.

2005 hatte ich einen ziemlich heftigen Unfall mit meinem Rennrad. Ich fuhr einen langen steilen Berg hinab, ich bin recht sportlich und war ziemlich schnell Unterwegs. Mein Digitaltacho zeige 72 km/h an.

Ich trug keinen Helm, und hatte meine Jacke auf dem Lecker liegen weil es so warm war.

Fast am ende des Berges, verfing sich die Jacke im Vorderrad, dieses Blockierte sofort und mich katapultierte es nach vorne, bei voller Geschwindigkeit.

Ich machte einen halbe salto und Schlug mit dem Kopf (oberer Stirnbereich,rechts) auf dem Asphalt auf durch die Wucht und meine halb salto drehung, rollte ich mich dadurch über den Kopf ab, und landete wieder auf den Beinen. Ich war weder bewusstlos noch hatte ich sichtbare verletzungen. Eine Zeugin fragte mich ob alle sin ordnung ist, ich bejate dies. Und schob mein Fahrrad nach Hause. Ich hatte Kopfschmerzen und einen Blutigen "geschmack oder geruch" in den Stirnhölen hielt es aber da ich keine sichtlichen verletzungen hatte für nicht so schlimm. Ich ging also nicht zum Arzt.

Im Laufe der letzten Jahre stelle ich allerdings einige verönderungen in meinem Leben fest die Kognitiver Natur sind.

- Mein sprachvermögen hat oft aussetzter, fehlende worte, gelegentlich wiederholungen von gesagtem Inhalt in Gesprächen.

-Termine oder abgabe fristen von Dokumenten fallen mir zunehmend schwerer, oftmals soweit das ich sie ganz und garnicht wahrnehmen kann.

-Seit 2006 leide ich an Hypersomnie (schlafsucht) ich war deswegen auch schon im schlaflabor gewesen. Dies geht oft soweit das ich trotz 3 Wecker nicht wach werde, ich höre sie einfach nicht.

-Oftmals Schlaftrunkenheit, Ich wache Nachts auf um mir was zu trinken zu holen oder zur Toilette zu gehen, und beim austehen, stelle ich fest da sich in einem zustand bin als wnen ich Sternhagel voll(betrunken) wäre. Ich habe kaum Körperkoordination, stosse gegen Türrahmen, gegen Wände oder Möbelstücke.

-Es häuft sich mittlerweile auch das ich in der Morgendämmerung "kurzfristig" erwache und scheinbar in einem zustand vollkommener amnesie bin, ich weiss weder wer ich bin noch wo ich bin, weiss nichts, ich stelle mir nichtmal die frage, da Worte, Zahlen und Sätze nicht vorhanden sind, Ich starre einfach nur in die Dunkelheit der Morgendämmerung und nehme das Bild war was sich mir bietet. ich kann auch nicht sagen wie lange dieser zustand anhält, aber im nachinein beim nachdenken darüber fühlt es sich wie wenige secunden an.

Es dauert demnach dann scheinbar nur wneige secunden bis mein leben auf mich einprasselt und ich alles wieder weiss.

-Ich habe mich aus Sozialen Umfelden stark zurück gezogen, gespräche mit Fremden Menschen bereiten mir unbehagen.

-Mein gedächtnis auf vermeintlich Unwichtige Dinge ist schwer gestört. z.B.:Ich vergesse das Licht bei meinem Auto auszumachen, mein Auto hat leider keine Alarm beim Aussteigen.

Obwohl ich diesen Winter deswegen einige male eine leere Batterie hatte, schaffte ich es dennoch nicht es zu lernen das Licht auszumachen.

Ich schaffte es nichteinmal mir eine Notiz ins Auto zu hängen mit den Worten "Licht aus", erst als meine Mutter mir einen solchen Zettel isn Auto hing, lernte ich es nach einigen Wochen.+

Hingegen jedoch mein gedächtnis eigentlich verdammt gut ist, ich Spiele Beethovens Symphony Nr5 mit rund 8000 Noten Auswendig auf dem Klavier. Und noch einige andere Piano Stücke.

Ich hab mir letzten die Zahl Pi (3,1415926535...) bi auf 120 stellen hinter dem komma in 43 min auswendig gelernt (ohne technik, einfach so nach zahlenmerk prinzip).

-Ich habe oft starke Kopfschmerzen, leide täglich unter starker Müdigkeit, abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit.

-Seit kurzer Zeit reagieren meine Hände und Füsse gelegentlich auf Fremdberühung im starkem unbehagen, wa sisch etwa anfühlt wie, wenn jemand mit Langen Fingernägeln über eine Schultafel Kratzt. Grauslig einfach.

-Bin etwas Depressiv, wobei sich dies in grenzen hält, meine ich zumindest.

-wenn ich abends ins Bett gehe, habe ich gelegentlich Körperzuckungen, vorallem wenn ich unter stress stehe, wird mein Körper sehr Unruhig.

da gibs sicherlich noch einiges anderes, aber ich kann grad net weiter schreiben dazu reicht meine Konzentration auf Wort und Satzstellung gerade nicht aus. Komisch wenn ich ein Klavierstück auswendig spielen lerne habe ich keine Konzentratons schwierigkeiten.

Meine Frage jetzt, ist das alles normal, oder könnte es wirklich so sein wie ich annehme das ich eine Schädigung des Frontalhirns erlitten habe.

Ein Arztbesuch aufgrund des Unfalls von 2004 wäre sicherlich jetzt schon zu spät, oder lässt sich mittels einer Hirntomographie da dennoch etwas herausfinden.

ich habe etwas Angst davor zum Arzt zu gehen, obwohl ich weiss das ich es besser sollte, da ich doch bemerke das ich immer schwieriger mit Sozialkonformen struckturen zurechtkomme.

Ich kann dies zwar gut schreiben aber all dies könnte ich nur schwierig einem so Sinnvoll erklären wie ich es hier schreibe.

Greets

Antworten
C0hoclOatxe


Auch wenn du es nicht gerne hörst, in diesem Fall kann ich echt nur sagen ab zum Arzt. Was anderes bleibt dir nicht übrig. Der Schaden ist da, aber es besteht bestimmt die Möglichkeit deine Symptome zu lindern bzw. das manche Symptome ganz verschwinden.

Du mußt zum Arzt

Prhill6ip8x1


ich weiss nicht wie ich das machen soll^^ damit meine ich, das ich nicht wüsste wie ich einem fremden Arzt erklären soll was los ist. Ich kann dies was ich eben geschrieben hab, nicht Sinnvoll in einem Gespräch wiedergeben.

Alle Informationen sind da, ich seh diese in meinen Gedanken, aber es fühlt sich grad so an als wenn ich dies alles aufeinmal in einem Wort ausdrücken wollen würde.

Ich hab keine Ahnung wie ich dem Arzt erklären soll was los ist, und ob der mich überhaupt für voll nimmt.

Greets

Cihocla\te


Wenn deine Mama zur Unterstützung mitgeht? Oder wenn du dir zur Hilfe das ausdruckst was du gerade eben geschrieben hast?

P\hillvip8x1


Ich will meine Eltern nicht belasten. Zumal ich bezweifel das diese mich für voll nehmen werden, da ich versuche möglichst normal zu wirken, und mir dieses auch gut gelingt. Zumindest Oberflächlich. Ich denke wenn ich nicht einen so hohen IQ hätte würde ich kaum etwas auf die reihe kriegen und es würde mir dann wohl nicht gelingen so zu tun als ob ich ganz normal bin.

An das Ausdrucken habe ich auch schon gedacht, allerdings hab ich keinen Drucker ;(

Dgie AellerschOür1fstxe


dann schreib dir in stichpunkten auf einen zettel (mit der hand! ;-)) was du sagen willst. ;-)

CYhocClxate


USB- Stick nehmen und ab ins Internetcafe oder Uni. Da gibt es doch bestimmt die Möglichkeit zu drucken. Hast du überhaupt schon mal jemand anders von deiner Situation erzählt? Wenn du schreibst, daß deine Mama dir einen Zettel ins Auto gelegt hat mit "Licht aus" dann hat sie doch bestimmt irgendwas gemerkt. Versuche mit ihr mal zu reden. Du merkst ja dann selber wie sie reagiert. Zeig ihr doch zur Not auch das, was du hier geschrieben hast.

Wenn du dann beim Arzt bist, wirst du dir natürlich auch die Frage anhören müssen, warum du damals nicht zum Arzt bist.

P hil~lipx81


Ja stichpunktartig mit der Hand aufzuschreiben wäre eine Idee.

ja das mit dem Licht aus Zettel, hat meine Mom eher mit unaufmerksamkeit und nachlässigkeit abgetahn.

Nein ich habe nie jemandem von meiner Situation erzählt, da ich versuche alles möglichst normal zu bewältigen.

Was aber derzeit mit schwerfällt, da ich gerade unter enormen Stress stehe. Und in anbetracht dessen wie ich selbst bemerke inwiefern ich Schwierigkeiten habe schockt es mich doch sehr, da dies alles andere als normal ist.

Greets

C@hocelat(e


Du hast selber gemerkt, daß du es allein nicht mehr packst. Hast du sonst niemanden, dem du von dieser Situation erzählen kannst. Warst du damals allein mit dem Rad unterwegs oder hat noch jemand diesen Unfall mitbekommen? Du mußt dir selber überlegen ob du es schaffst allein zum Hausarzt zu gehen oder ob du lieber jemanden dabei hättest. Meine Meinung ist, daß du es irgend jemand erzählen solltest. Die Situation ist doch so schon schwierig genug und wenn du dann in irgend einer Form Unterstützung bekommen würdest, wäre das ja auch eine Entlastung für dich. Und wenn es nur jemand ist, der dich an Abgabetermine erinnert und etwas antreibt ;-)

PvhilYlip8x1


Naja, wenn ich jemandem hätte mit dem ich darüber reden kann, wäre ich nicht hier.

Mit dem rad war ich alleine unterwegs, ich kam von der Arbeit. Es gab aber Zeugen für den Unfall, unter anderem eben die Fussgängerin die mich fragte ob alles in ordnung mit mir ist. Sowie einen Autofahrer hinter mir der eine Vollbremsung hinlegen musste, allerdings danach weitergefahren ist, als er sah da sich Stehe.

Zum Arzt möchte ich lieber alleine gehen, ich mag auf andere in meinem Umfeld (Familie) nicht schwach wirken, immerhin hab ich bisher es gut hingekriegt ganz normal zu wirken, zumindest oberflächlich.

Okay schauen wir mal, ich denke ich werd Stichpunkthaltig aufschreiben und dann zum Arzt gehen.

Greets

Cehoclaxte


Manchmal muß man sich selber und aber auch anderen gegenüber eingestehen, daß man nicht so stark ist, wie man bisher immer gewirkt hat.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft, Energie und Durchhaltevermögen, daß das klappt mit dem Arzt. Kannst ja hier berichten, wenn du magst.

:p>

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