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Kopf-Mrt ohne Überweisung

P.howney PRowxer hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe öfters Tinnitus, Kopfschmerzen, Schwindel und Konzentrationsstörungen. Dazu kommt, dass mir manchmal Wörter nicht einfallen oder ich mich öfters vertippe (Reihenfolge der Buchstaben stimmt nicht). Dazu kommen sporadisch Panikattacken sowie ein komisches Gefühl im Gesicht (wie sehr starke Durchblutung).

Ich war schon bei zwei Neurologen, die allerdings nichts gefunden haben bzw. eher in Richtung psychische Störung gegangen sind (es jeweils wurde ein EEG gemacht sowie ein paar Tests wie Zunge rausstrecken, Finger mit den Augen folgen etc.).

Allerdings wollte mich kein Arzt zur Radiologie (-> MRT) überweisen, weil das nicht notwendig sei. Ich sehe das etwas anders und möchte meinen Kopf per MRT untersuchen lassen. Das Geld spielt erstmal eine untergeordnete Rolle, es geht hier eher um meinen Seelenfrieden.

Kann ich einfach ohne Überweisung zu einem Radiologen gehen und obiges schildern? Oder werden die nur aufgrund einer Überweisung tätig?

Antworten
C:inde^re~lla0x8


Und aus welchem Grund willst du unbedingt ein MRT haben? Was denkst du, was hierbei gefunden werden könnte?

nPancVhen


Wichtiger wäre ein CT von der HWS machen zu lassen.

C~inder;ellax08


wenn dann in erster Linie mal ein Röntgen und nicht sofort ein CT. Wobei eine Röntgen- bzw. CT-Untersuchung nicht ohne Überweisung durchgeführt werden darf, aus gesetzlicher Sicht, da es sich um Röntgenstrahlen und somit in gewisser Weise um einen Eingriff in den Körper handelt.

Bei Tinnitus wird in erster Linie ein HWS-Röntgen und je nach Alter des Patienten ein CT bzw. MRT (bei jüngeren Patienten aus strahlenhygienischen Gründen) durchgeführt.

P)honeO PZoUwxer


Kopf-MRT war mein Gedanke, um solche Sachen wie Tumor etc. auszuschließen. Wie oben schon geschrieben, dient das wahrscheinlich eher meiner eigenen Beruhigung. Röntgen der Wirbelsäule wurde (wenn auch aus einem anderen Grund) bereits ohne Befund gemacht, allerdings weiß ich nicht mehr, ob das noch der obere Teil der BWS oder schon die HWS war.

HWS könnte aber auch ein Tip sein, zumal sich die Ohrgeräusche verstärken, wenn ich den Kopf stark nach links drehe.

LDK1x0


A1) Rönten bringt da nix

A2) CT nur bedingt

A3) MRT schon

Wenns um den Kopf geht, MR Tomographen lösen extrem gut auf. CT ist ein "Röntgen" das einfach aus extrem vielen Positionen geschossen wird. MR benutzt keine Strahlung sondern ein extremes Magnetfeld = für den Körper harmlos. Allerdigns sauteuer. Ja also wieviel kostets, privat kannste das sicher machen.

Ich schätze mal ein Schädel MR ca 1000 €. Aber keine verbindlichen Angaben.

Überweisung durchgeführt werden darf, aus gesetzlicher Sicht, da es sich um Röntgenstrahlen und somit in gewisser Weise um einen Eingriff in den Körper handelt.

Ne der Grund ist rein – finanzieller Natur. Strahlenbelastung is bei Schwangeren und sehr jungen Menschen von Relevanz.

CTindderelxla08


"Ne der Grund ist rein – finanzieller Natur."

@ LK10:

da liegst du leider komplett daneben. Ich arbeite im radiologischen Bereich und kann von daher sicher sagen, dass dies keine finanziellen Gründe hat, weshalb in CT ohne Überweisung nicht durchgeführt werden darf!

Ein Röntgen der HWS wird sehr wohl in erster Linie bei Tinnitus bzw. auch Hörstürzen durchgeführt.

Dass bei jungen Menschen ein MRT vorgezogen werden soll - hab ich oben auch erwähnt, da hast du Recht ja. Allerdings ist ein CT kein "Röntgen aus vielen Positionen". Erstens wird ein CT ganz anders gefahren als ein Röntgen - muss erstmal rekonstruiert und ausgewertet werden und hat eine mehrere hundertfache Strahlendosis als ein Röntgen.

L;K1x0


@ Cinderella

Also bei CT gebe ich dir natürlich Recht hier ist die Strahlenexposition vordergründig.

Bei MR ist es aber der finanzielle Aspekt weil hier, außer neben metallischen Implantaten keinerlei

Kontraindikationen bestehen – natürlich aber auch alleine das Gerät, die Anschaffung und auch Befundung wesentlich teurer als bei nem CT sind.

Allerdings ist ein CT kein "Röntgen aus vielen Positionen".

Das war mehr exemplarisch. Also über die genaue Verfahrenstechnik wirst du sicher besser Bescheid wissen, aber mir gings eher mehr darum dass aus den Röntgennativaufnahmen dann eine entsprechende Volumenrekonstruktion computergesteuert erfolgt. Dass man aber jetzt nicht einfach 10 Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Positionen macht und dann irgendwie zusammenfügt so war das nicht gemeint ;-)

EthemaliXger ^Nutz,er M(#^3y25x731)


Also ich weiß nicht ob ich ein MRT aus eigener Tasche bezahlen wollen würde. Ich bekomme ja immer die Rechungen, da PKV, und die sind schon nicht sooooo niedrig. Mit mindestens 600 bis 700 € wirst du da rechnen müssen und dann noch je nach Zusatz der gamcht wird ....

P&honteM P&owexr


OK, danke erstmal für die Antworten. CT steht erstmal nicht zur Debatte, da es eben zu einer hohen Strahlenexposition kommt und (mit meinem laienhaften Verständnis) nach der MRT auch nur die zweitbeste Lösung ist.

Mir ist eher wichtig, das ich nach einer MRT vom Radiologen die Aussage bekomme "Ist alles in Ordnung/nicht in Ordnung" (d.h. die Interpretation ist mir wichtig). Es bringt mir nichts, wenn ich eine CD mit Bildern bekomme, mit der ich nichts anfangen kann.

EChemaBlig#er Nuqtzer (#j3257x31)


Radiologen befunden jedes MRT und CT, das ist ihr Job ...

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