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Paroxetin

DLanif2oxo3 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe da mal eine Frage. Leider unter einer Angststörung, die sich erheblich gebessert hat. Habe nun aber sehr oft Stimmungsschwankungen, schlechte Laune, geh nicht gerne unter Menschen etc. Mein Arzt hat mir nun Paroxetin verschrieben. habe das Medikament nun seit einer Woche hier liegen und traue es mich nicht zu nehmen, ich habe furchtbare Angst vor den Nebenwirkungen. Aber der eigentliche Grund warum ich sie noch nicht genommen habe ist, ich habe letzte Woche begonnen meinen Führerschein zu machen, hatte ihn vor Jahren schonmal machen wollen, habe aber vor Angst abgebrochen. Nun will ich es durchziehen, nur ich weiss nicht ob ich mit dem Medikament Auto fahren kann? Hat damit jemand erfahrung gemacht? Und überhaupt, was für Erfahrungen habt ihr mit dem Medikament gehabt? Hilft es denn? Mein größtes Problem ist überhaupt unter Menschen zu gehen, das Gefühl zu haben, alle starren dich an. Auch in der Fahrschule ist es der Horror, ich traue mich nichts zu sagen.

Liebe Grüße

Dani

Antworten
LCuUpo7^49


Hallo Dani,

Paroxetin hilft wohl schon bei einer Angststörung, aber wenn diese sich schon gebessert hat bzw. auf dem Wege der Besserung ist, würde ich, wenn es geht, auf die Einnahme verzichten.

Schlechte Laune und Stimmungsschwankungen sind meiner Ansicht nach keine Gründe, so ein Medikament zu nehmen.

Es gibt Probleme beim Einschleichen und es gibt große Probleme, dieses Medikament wieder abzusetzen.

Viele Grüsse

Lupo

Llutzix26


Hallo Dani,

ich nehme Paroxtetin beta20 seit ca. 3 Monaten. Habe allerdings auch massive Panikstörungen und komme demnächst deswegen zur Kur. Zu dem Medikament kann ich sagen, das es die Angst und Panikattacken sehr vermindert hat. Auch ich litt, zwar wohl nich so stark wie Du, aber doch ein wenig daran unter Menschen zu sein. Habe auch immer das Gefühl das mich alle anstarren und das ich dauernd Fehler m ache. Das hat sich dank Paroxetin auch erheblich gebessert. Nebenwirkung habe ich bis jetzt kaum bemerkt, das einzige ist vieleicht ein leichtes kribbel in den Armen und ein wenig verstärktes Zittern der Hände. Damit kann ich aber leben. Es ist außerdem ein ziemlich weiches Mittel, was nicht abhängig macht und es gibt auch nur sehr leichte Absetzerscheinungen. (Laut Infos meines Artzes)

Nehme übrigens die kleinste Dosis, also 20mg.

tschuess Lutz

K&orre;spon\dexnt


Re: Paroxetin

Hallo Dani,

wegen schlechter Laune und Stimmungsschwankungen muß man zwar kein Antidepressivum nehmen - wenn Du aber schon die Fahrschule als Horror empfindest und schon einmal den Versuch, den Führerschein zu machen, aus Angst abgebrochen hast, sind das mehr als genug Gründe für eine entsprechende Behandlung. Schließlich muß man sich konzentrieren können und darf nicht durch Angstgefühle beeinträchtigt sein, wenn man ein Fahrzeug lenken will ! Stell Dir nur einmal einen Piloten vor, der genau die selben Gefühle empfindet, die Du gerade hast. Würdest Du Dich von dem in den Urlaub fliegen lassen wollen ? Allerdings ist das insofern eine rein rhetorische Frage, als ein Pilot, der an einer Angststörung erkrankt, seinen Schein sofort los ist. Vielleicht würde er ihn nicht einmal nach einer erfolgreichen Behandlung zurückbekommen, weil die Berufsfliegerei eben eine heikle Sache ist. Du kannst aber sicher sein, daß mehr Autos von Leuten gelenkt werden, die Paroxetin oder ähnliche Medikamente nehmen, als Du Dir vorstellen kannst. Mehr findest Du in Deiner Mailbox !

Alles Gute und LG

SburiFya


Hallo alle zusammen!

Ich habe ein ähnliches Problem. Habe auch Paroxetin verschrieben bekommen da ich unter extremen Stimmungsschwankungen leide und ständig gereizt und aggressiv bin und ständig destruktive Gedanken habe (alle hassen mich, alle glotzen mich an, denken ich bin hässlich...)

Mein Arzt hat mir die Medikamente verschrieben damit ich das Abi schaffe und die Schule besuchen kann ohne noch stärker frustriert zu werden. Danach meinte er aber sollte ich eine Therapie anfangen und die Medis weglassen.

Ich habe davor Stangyl bekommen, was aber nicht so recht angeschlagen hat. Nachdem ich es absetzte habe ich eine Woche lang ziemlich schlimme "Entzugserscheinungen" bekommen mit Übelkeit, Schwindel, Schüttelfrost.

Darum habe ich mich jetzt etwas genauer mit Paroxetin beschäftigt um soetwas nicht nocheinmal zu erleben. Im Internet habe ich jetzt aber fast nur negatives darüber gelesen, z.B. das die Nebenwirkungen sehr heftig ausfallen und das es beim Absetzen zu einer Art elektrischen Schlägen etc kommen kann.

Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?

Wie stark fallen die Nebenwirkungen aus? Bitte jetzt nicht lachen, aber wie sieht es mit der sexuellen Lust aus? Bei den anderen Medis war sie gleich 0, was bei mir auch zu Problemen in der Partnerschaft geführt hat.

Würde mich sehr über Antworten freuen. Starre die Packung schon die gnaze Zeit an und überlege ob ich mir das wirklich antun soll.

Liebe Grüße, Suriya

FYorums_Foexe


RE: Paroxat

Es gibt eine ganz klare Aussage: "Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.".

und dann könnt ihr doch nicht untereinander vergleichen , jeder!!! Köper reagiert anders.

Paroxat ist ein Mittel der Wahl bei Angststörungen, sozialen Phobien und Depressionen.

Geht es euch so dreckig, dass ihr Nebenwirkungen in Kauf nehmt?

Dann erst ist in meinen Augen ein Antidepressivum angebracht.

Ich empfehle jedem Depressivem das Buch: Der Weg aus der Dunkelheit.

Medikamente können ein Segen und lebensnotwendig sein, auch und gerade für einen Depressiven.

Aber probiert doch alle erst mal Johanniskraut, hoch dosiert.

Ich habe sehr lange unter Panikattacken, schweren Depressionen gelitten, bin zudem trockene Alkoholikerin.

Ich mag sagen, mir haben die Medikamente (Erfahrung mit Amitrypthilin und Paroxat) vielleicht mein Leben gerettet.

Beide haben ihre Vor und Nachteile.Ja und beide ihre nebenwirkungen, mit denen man sich arrangieren muss

Würdet ihr einen erstickenden von Cortison abraten, wegen der Nebenwirkungen ??? ?

Also, Nebenwirkungen muss man in Kauf nehmen und jeder reagiert anders. Vergleicht nicht, das schreckt doch ab, wem es dreckig geht , der sollte sie nehmen.

lOuBpe69


re:paroxetin

als erstes möchte ich mal loswerden ,wer ist eigentlich mehr gestört .

Der Arzt ? Oder der Patient ?

was man so alles beim phsychater erlebt das ist echt ne fernsehserie wert.ich hab vor 3 jahren ungefähr paroxetin vom arzt erhalten.das mittel hat mich dermaßen vom boden der tatsachen gerissen das ich manchmal gedacht habe es steht jemand mit einer fernbedienung hinter mir und steuert mich.

mit dem auto fahren hatte ich mich nicht getraut weil ich dachte ich lauf auf moos.schwindelgefühle,ständige mund trockenheit,teilnahmlosigkeit waren bei mir die symtome.ich würde jedem abraten unter medicamenten (paroxetin,trimineurin,cipramil etc)am öffentlichen strassenverkehr teilzunehmen.

:-(

F)orucm_Fexe


Hi Lupe69

du kannst doch deine Erfahrungen nicht verallgemeinern.

Vielleciht war deine einstiegsdosos zu hoch und bestimmt hast du es nicht mal 2 Wochem genommen, denn da legen sich die anfänglichen Nebenwirkungen.

SeSF


"Re: Paroxetin"

Hallo,

Angstzustände und Depressionen gehören zusammen, so jedenfalls meine Erfahrung, denn 27 Jahre musste ich damit leben. Nie habe ich den Kampf aufgegeben. Habe mich nicht im Leben einengen lassen durch diese Gefühle, immer wieder habe ich versucht gegen diese Angst anzukämpfen. Heute habe ich Paroxetin oder Paroxat, das ist ein völlig neues Lebensgefühl. Bin jetzt bei der Dosierung 20 mg und 10 mg täglich im Wechsel. Stangyl war auch für mich nicht die richtige Behandlungsmethode. Aber jetzt fühle ich mich wohl und bin froh, einen Arzt gefunden zu haben, der mich sofort verstand und daher auch gleich richtig behandeln konnte. Wer kann uns schon verstehen, sicher nur wir selber, die diese Qualen durchmachen.

Alles Gute

jGensix-tdf


bei mir wirkt es noch nicht.....bin auf 20mg..

am anfang hat es mich ganz schön breit gemacht...im warsten sinne des wortes :-)

nehme morgens ne halbe und ne stunde später die andere hälfte, dann geht es.....

I7s2abelxll


Angstzustände und Depressionen gehören zusammen,

Nicht zwingend!

Ich bin seit 15 Jahren angstkrank und zwar zur Zeit sehr stark, habe aber nie unter Depris gelitten. Sie KÖNNEN zusammengehören, müssen es aber nicht und tun es auch oft nicht!

Dazu noch ein Beitrag von mir aus einem anderen Thread:

...ohne Euch Angst machen zu wollen:

[[http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk18a-95.html]]

Ich halte gerade bei Panikattacken und Angstzuständen nichts von Antidepressiva.

Sie haben ihre Berechtigung, sicher, aber ist es das wert?

Ich habe vor 1,5 Jahren eine Packung 0,25mg Xanax-Tabletten verschrieben bekommen (20 Stück). - Inzwischen weiß ich, dass dies auch ein bekanntes angshemmendes Präperat unter Hollywoodberühmtheiten ist *g *-

Von diesen Pillen habe ich noch immer 6 Stück, also in 1,5 Jahren nur 14 geschluckt.

Sie sind für den absoluten Notfall da und auch nur dann nehme ich sie, selbst dann meist noch nicht mal.

Überlegt Euch gut was Ihr da tut, die Ärzte verschreiben sowas heute viel zu leichtfertig.

LG

Hjermnanus


Paroxetin-Infos

Hallo, liebe Leidensgenossen, informiert Euch mal hier,

[[http://www.adfd.de]], dann wisst ihr Bescheid auf was man sich mit den Serotonin-Hemmern einlässt. Mir hat Paroxetin -solang ich es eingenommen hab - prima geholfen. Das Absetzen hat dann allerdings alles wieder kaputt gemacht. 7 Monate die Hölle! Und jetzt stehe ich wieder am Anfang. Immer noch die gleichen Symptome wie vor Paroxetin. Aber dies kann bei jedem anders sein. Ich will euch nicht entmutigen, vielen hilft es auch dauerhaft.

Informiert euch und seid vorsichtig.

LG Quasi

Azndy-CPBolo


Hallo,

also ich hab hier ja schon einiges über die nebenwirkungen und eure ängste gelesen.. :)D

ich find es gut das es betroffenen hier ermöglicht wird die gemachten erfahrungen auszutauschen.

hätte nicht gedacht das es doch so viele menschen gibt die sich hier im forum mit dem medikament auseinandersetzen und über erfahrungen sprechen.

nun ein wenig zu mir, naja eigentlich bin ich "nur" ziemlich vergesslich, demotiviert, nicht gesprächig ->nonverbal aber seit neustem hab ich auch hin und wieder mal ne panik attacke(wenn ne polizei vor,neben oder hinter mir fährt,dann seh ich zu das ich schnell weg komme und mich verstecke*ist blöd, ich weiß).. und hier und da mal ein bischen angst.

bin jetzt seit 3tagen in behandlung und hab auch schon paroxetin verschrieben bekommen (20mg).

bisher(2xeingenommen), hab ich noch keine nebenwirkung gespürt und ich verspreche mir auch nicht viel von der einnahme aber es kann ja nicht schlimmer werden.

und wenn ich schonmal dabei bin, bis wieviel "mg" geht das überhaupt? ich hab bisher nur von 10mg - 35mg gelesen, ist das schon das maximale ???

wie lange nehmt ihr das medikament jetzt eigentlich schon oder wie lange habt ihr es genommen?

B:lucr#etixa


Meine Erfahrungen

Hallo

Ich muss jetzt mal meinen Senf zu dem angeblich "bösen" Medikament Paroxetin geben:

Vor ca. drei Jahren litt ich das erste mal unter Depressionen mit gekoppelter Angststörung (so nannte es die Therapeutin, die ich aufsuchte). "beschissen" ist noch ein eher netter Ausdruck dafür wie es mir damals ging. Besagte Therapeutin verschrieb mir daraufhin Immipramin, und nach zwei Wochen ging es mir wieder gut... Das Medikament nahm ich ca ein Jahr lang und habe es dann auf Anraten der Therapeutin langsam abgesetzt. Ein halbes Jahr ging es mir daraufhin noch gut, bis die Angst langsam aber stetig zurückkehrte. Ich habe dann ein Jahr lang versucht die Angst und die noch dazukommenden Panikattacken ohne Medikation loszuwerden.

Jedoch konnte ich zum Schluss weder auf Veranstaltungen gehen, noch konnte ich wegen den Panikattacken Autofahren; außerdem hatte ich große Stimmungsschwankungen, sodass ich z.T. sogar meinen Chef angeschnauzt habe...

Ich ging dann zu meiner Hausärztin und bat sie um Medikation, woraufhin sie mir Doneurin verschrieb (ähnlich wie Immipramin auch ein trizyklisches Antidepri). Doneurin nahm ich dann einschleichend und für ca 6 Wochen. Anfängliche Nebenwirkung war extreme Müdigkeit (also noch tolerabel), jedoch blieb die erhoffte Wirkung aus und ich nahm ca 3 kg zu.... dann habe ich mich im Internet schlau gemacht und bin auf Paroxetin gestoßen; sofort bin ich wieder zur Hausärztin und bat um Verschreibung. Ich nahm dann anfangs 10mg täglich und steigerte die Dosis pro Woche um 5mg bis ich die, für Panikstörungen empfohlene, Dosis von 40 mg pro Tag erreicht hatte. Inzwischen nehme ich seit ca 2 Monaten morgens eine 40mg Tablette ein und bin auch seit Einnehmen der Höchstdosis BESCHWERDEFREI!!! Ich muss zugeben: die ersten zwei-drei Wochen mit Paroxetin waren hart; an Nebenwirkungen hatte ich das komplette Programm: Schlaflosigkeit, die bekannten Parästhesien, Kraftlosigkeit, Herzklopfen, Nervösität, Schwitzen, etc. es ging mir also nicht gerade gut, aber ich dachte mir: das sind nur Nebenwirkungen, da muss ich jetzt durch! Und obwohl sich die Panikattacken zu Beginn der Einnahme von Paroxetin sogar vermehrten, quälte ich mich durch die ersten Wochen und bin froh darum. Ich habe nicht damit gerechnet, dass Paroxetin so schnell und vor allem so gut wirkt. Mir geht es so gut wie nie: keine Stimmungsschwankungen mehr, keine Angstzustände und ich fahr jetzt sogar nachts alleine Auto (ich habs ja vorher noch nichtmal tagsüber bis zum nächsten Supermarkt geschafft). Ich bin also begeistert, und kann nur jedem raten sich nicht von den Nebenwirkungen abschrecken zu lassen; die gehen vorbei!!! und sie zu ertragen lohnt sich (zumindest hat es das bei mir). Und zum Schluss noch eine Sache zum Absetzen des Medikaments: Ich habe eigentlich nicht vor Paroxetin abzusetzen und auch kein Problem damit

es über mehrere Jahre oder vielleicht sogar lebenslang zu nehmen. Andere Leute nehmen doch auch täglich Schilddrüßenmittel oder Kreislaufmedikamente.......

Achja und nochwas: Im Gegensatz zu anderen Berichten fühle ich mich nicht wie auf Moos laufend, oder wie unter Drogen etc.... ICH fühle mich nach langer Zeit endlich NORMAL!!!!

LxuJpko04x9


Hallo Blucretia,

ich habe ähnlich gute Erfahrungen mit der Wirkung gemacht, das bestreitet ja niemand. Allerdings sollte es nicht Ziel sein, so ein Medikament lebenslang zu nehmen, zumal die Höchstdosis auch irgendwann mal nicht mehr ausreichen könnte.

Klar, wenn man nicht absetzt, gibts auch keine Absetzprobleme.

Trotzdem, erstmal wichtig, dass es wirkt.3

Alles Gute !

Lupo

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