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Benommenheit, extreme Schlappheit nach OP

MAinUigigfant hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich (25,m) habe folgendes Problem:

Hatte vor 3 Monaten eine Gallenblasenentfernung (laproskopisch). Das ganze passierte natürlich unter Vollnarkose. Seit der OP leide ich nun insbesondere tagsüber (abends ist es teilweise besser oder sogar ganz weg) unter einer teilweise starken Benommenheit und Schlappheit. Ist schwer zu beschreiben, ich nehme einfach alles wie durch einen Schleier wahr und kann mich teilweise auch nur schwer konzentrieren.

Zunächst war die Vermutung, das ich eine Blutarmut aufgrund des Blutverlustes bei der OP habe. Habe deshalb auch Eisenpräparate bekommen. Allerdings sind meine Blutwerte mittlerweile wieder alle normal, von daher lag es wohl nicht daran.

Wie gesagt sind meine Blutwerte soweit alle in Ordnung, auch die Schilddrüse wurde bereits überprüft (Werte+Ultraschall), alles so wie es sein soll.

Vorher hatte ich nie mit solchen Problemen zu kämpfen.

Die Magen-Darm-Probleme (Magenschmerzen/Aufgeblähter Bauch/Durchfall) sind leider durch die OP nicht verschwunden, deshalb wird momentan parallel noch geschaut, ob ich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe. Aber eigentlich sollte das (auch nach Aussage meiner Ärzte) nichts mit der Benommenheit zu tun haben.

Nun meine Frage:

Können das noch Nachwirkungen/Nebenwirkungen der Vollnarkose sein? Meine Hausärztin vermutet das und auch weitere Ärzte die ich befragt habe waren dieser Meinung, das es evtl daran liegen könnte. Und falls ja, was kann man dagegen tun? Das ganze belastet mich im Alltag extrem und schlägt auch auf die Stimmung so langsam.

Viele Grüße und Danke im Voraus! :)^

Antworten
SyilvTelixe


Nach DREI MONATEN noch ???

Aber wenn es die Ärzte sagen .......

S0il#velixe


Ich würde eine Vitamin- und Mineralstoffkur machen, vor allem für reichlich B-Vitamine sorgen; viel trinken und viel ruhen, aber auch an die frische Luft gehen, jeden Tag.

Trinkst Du Kaffee?

M>invigigSant


Tja das ist die Frage, finde auch das 3 Monate eigentlich reichen sollten das loszuwerden, aber in der Praxis ist es nicht so. Körperlich geht es mir eigentlich wieder gut, ich kann auch Sport machen (war sogar schon ne Woche Ski fahren), aber an der Problematik mit der Benommenheit hat sich nicht viel geändert, in den letzten 2 Wochen ist es sogar gefühlt wieder schlechter geworden.

Wie genau soll eine solche Kur denn aussehen? Viel trinken (keinen Kaffee) und ruhen mache ich eigentlich, aber nach 3 Monaten muss ich halt auch langsam mal wieder was für Uni und Arbeit tun...

Bin echt ratlos mittlerweile, aber so kann es nicht weitergehen ..

SEilvkeli>e


Geh in eine Apotheke und erkläre dein Problem dort; sie werden dir sicher passende Präparate empfehlen können. Es sind Kapseln oder Brausetabletten, das ist egal, Hauptsache, du kommst wieder auf die Beine.

Wenn Kaffee als Muntermacher ausfällt, wie ist es mit schwarzem oder grünem Tee? (Nicht als "Medizin", aber für akute Anlässe, zum "Wachwerden").

Sfunfl}owe]r_7x3


Also mir haben Ärzte immer gesagt, dass es ca. 6 Wochen dauert, bis der Körper eine Vollnarkose verkraftet hat. Bis dahin sind Müdigkeit etc. durchaus möglich.

Aber drei monate?!

LQK1)0


Können das noch Nachwirkungen/Nebenwirkungen der Vollnarkose sein? Meine Hausärztin vermutet das und auch weitere Ärzte die ich befragt habe waren dieser Meinung, das es evtl daran liegen könnte. Und falls ja, was kann man dagegen tun?

Nein, nach dem Zeitraum ist das absolut ausgeschlossen. Mich würde ja interessieren wie die besagten Ärzte das begründen würden.

M8inigwi$gant


Hallo zusammen,

also die Situation mit der Benommenheit ist leider unverändert :(

Es wurde jetzt viel in Richtung Nahrungsmittelunverträglichkeiten geforscht, gefunden wurde lediglich eine ausgeprägte Laktoseintoleranz, alle anderen Untersuchungen sind ergebnislos bzw. negativ ausgefallen (Fruktose, Histamin, Blut im Stuhl). Das überrascht mich nicht, da meine halbe Familie mit einer Laktoseintoleranz kämpft. Allerdings bezweifle ich stark, das die Benommenheit damit im Zusammenhang steht.

Auffällig ist bei den Blutwerten ein erhöhter IGE Wert .. d.h. es könnte einen Zusammenhang mit einer allergischen Reaktion geben .. nur was für eine soll das sein? Und wie finde ich das am besten heraus? Meint ihr es könnte daran liegen?

Meine Hausärztin hat mich jetzt mal zu einer Ärztin in der Praxis verwiesen, die TCM macht .. diese meinte auch das es wohl mit der Betäubung und der Operation zusammenhängt und will mir da jetzt eine Therapie entwickeln. Ist halt leider nur ne ziemlich teure Angelegenheit als Kassenpatient ..

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