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schwanger nach Sinusvenenthrombose

sEchnec;keG2004 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich bin gerade in der 17 SSW meiner 2 Schwangerschaft. Nach der Entbindung meiner ersten Tochter im März 2004 habe ich eine Sinusvenenthrombose bekommen. Gibt es jemanden der das gleiche hatte wie ich und auch nochmal schwanger geworden ist. Ich habe wirklich lange überlegt ob ich noch mal ein Kind bekommen sollte oder nicht, aber der Wunsch nach einem zweiten so tollen Geschenk war größer als die Angst nochmal eine Thrombose zu bekommen.....tja, jetzt wo ich schwanger bin, bin ich überglücklich das es nochmal geklappt hat, aber irgendwie überkommt mich jetzt mehr und mehr die Angst ob diese Entscheidung richtig war....was wenn ich wieder so etwas erlebe, womöglich nicht nochmal so einGlück habe und meine Lieben verlasse und meine Kinder ohne mich groß werden.... Ich weiß jetzt wird jeder sagen das hätte ich mir auch vorher überlegen können, aber das hilft mir jetzt auch nicht mehr.

Ach, ich spritze mir jeden Tag Fraxiparin 0,3 um einer erneuten Thrombose vorzubeugen....Ich würde mich über Antworten sehr freuen....

Vielen Dank

Antworten
LwupMa7b2]5


Hallo,

ich hatte Sommer 1999 eine Sinusvenenthrombose, aufrgrund verschiedener Risikofaktoren (Pille, Übergewicht und Zigaretten), die Pille darf ich seitdem nicht mehr nehmen und mit dem Rauchen hab ich auch aufgehört!

Ich habe seitdem zwei Schwangerschaften hinter mir, mein Sohn ist im Mai 2007 und meine Tochter im Mai 2010 geboren. Beiden Schwangerschaften und beide Kaiserschnitte verliefen ohne Probleme, das obwohl ich nach wie vor Übergewicht habe, was wiederum auch wieder ein Risikofaktor war, sowie die Thrombose die ich schon hatte.

Musste in beiden SS Clexane (0,8ml)spritzen, wegen meinem Gewicht hatte ich eine höhere Dosierung, meine Schwester musste in allen SS (3Stück) auch die 0,3 spritzen, bei ihr war es auch wegen dem Thromboserisiko, sie hatte 2003 eine Beckenvenenthrombose und die SS verliefen bei ihr auch Komplikationslos.

Bei meinem Sohn habe ich damals erst in der 22. oder 23. SSW angefangen zu spritzen und dann bis 4Wochen nach der Geburt, bei meiner Tochter musste ich schon in der 13.SSW anfangen und bis 6Wochen nach der Geburt (der Unterschied entstand aufgrund eines Arzt wechsels).

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig die Angst nehmen :-)

GLG

sEchnec=ke2x004


Hallo LuMa725

vielen Dank für deine Antwort. Es beruhigt schon, wenn man hört das es auch ohne Komplikationen geht.... :)z

Darf ich fragen ob bei dir von Anfang an feststand das du mit Kaiserschnitt entbinden musst, oder hättest du auch auf natürlichem Wege deine Kinder zur Welt bringen können.

Hattest du auch Momente in denen Dich die Angst überkam oder konntsest du diese gut ausblenden.... ???

Liebe Grüße

L|uEMa/7x25


Hallo Schnecke,

ich hab noch eine andere Erkrankung die damals kurz vor der Thrombose kam. Ich habe Pseudotumor Ceribri, ein Druckanstieg im Kopf ohne erkennbare Ursache, deswegen hab ich damals einen Shunt bekommen (bis vor kurzem lag er noch in der Wirbelsäule und jetzt hab ich ihn im Kopf), er leitet das Hirnwasser in meinen Bauchraum.

Ich bekomme starke Kopfschmerzen wenn ich viel lache oder husten muss oder eben wenn ich mich anstrenge und da wollte ich das Risiko nicht eingehen das während der Geburt irgendwas ist, zumal ich mir auch keine PDA hätte geben laassen können, der Shunt hätte das Medikament direkt und ohne Wirkung in meinen Bauchraum abgeleitet.

Komischerweise hatte ich wegen einer erneuten Thrombose keine Angst, hab mich da voll und ganz auf die Spritzen verlassen, wobei ob man sich da zu 100% drauf verlassen kann, weiß ich auch nicht ":/

Ich hatte in den SS mehr bedenken wegen dem Shunt, dieser hat sich in den ersten 4Jahren des öfteren mal verabschiedet und ich musste daran operiert werden, aber er hat zum Glück von 2003 bis zu diesem Jahr gehalten und deswegen hab ich jetzt einen der vom Kopf in den Bauchraum geht, der dürfte wohl hoffentlich die nächsten Jahre halten (und wehe wenn nicht ]:D )

Muss sagen das mein Sohn damals nicht geplant war, da mussten wird das beste draus machen, trotz Risikoschwangerschaft. Meine Tochter war geplant und das trotz der ganzen Risiken (masives Übergewicht, Pseudotumor/Shunt, Thromoserisiko), aber hab irgendwie bei beiden SS vertrauen gehabt das mein Körper die SS unbeschadet übersteht und hab mir deswegen nicht so viel Sorgen gemacht.

GLG

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