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Lange Wartezeit beim Neurologen und die Zeit bis dahin

eestr\elle


Lass Dir Lyrica verschreiben. Du wirst nach 3 Wochen keine Symptome mehr überprüfen lassen wollen. Dann machst Du eine Therapie und wirst ( evtl. mit weniger Medik. ) keine solchen irrationalen Àngste mehr haben. Versprochen. Aber geh zum Arzt und erzähle ihm von Deinen schlimmen Ängsten und nichts von den Krankheitsvermutungen. Deine Krankheit heißt ANGST.

ZRod[iac22


Ist man mit Einnahme dieses Medikamentes noch arbeitsfähig? Hab mir gerade die Nebenwirkungen durchgelesen.

Wie meinst du das, dass ich durch das Medikament keine Symptome mehr überprüfen lassen werde?

Was genau bewirkt dieses Mittel?

In welchem Punkt ich auch noch skeptisch bin: Wenn der Neurologe z.B. nicht alle Untersuchungen durchführt und letztendlich sagt "Sie haben keine ALS-Symptome bzw. Sie haben kein ALS" oder vllt von anfang an sagt, ich soll gleich zu einem Psychologe.

Kann da dann trotzdem eine Therapie helfen, auch wenn medizinisch ALS nicht ausgeschlossen wurde?

Da zweifle ich noch etwas daran, aber vllt. unterschätze ich die Psychotherapien einfach?!

Ich hätte auch noch eine Frage zum Schlucken. Hab ständig einen Kloß im Hals beim Schlucken und es schmerzt auch kurz, so ein kurzer, blockierender "schlagender" Schmerz, wie wenn man z.B. Halsschmerzen hat oder wenn der Kehlkopf leicht entzündet ist.

Ist das eine typische ALS-Schluckbeschwerde oder würde ich mich dann ständig beim Essen oder trinken verschlucken mit folgendem Husten? Das habe ich nämlich z.B. nicht.

BBrucye21


oder würde ich mich dann ständig beim Essen oder trinken verschlucken mit folgendem Husten?

Jupp,genauso ist es.Und das würde dann ständig passieren.

BUromFbeerkücxhleixn


Ich hätte auch noch eine Frage zum Schlucken. Hab ständig einen Kloß im Hals beim Schlucken und es schmerzt auch kurz, so ein kurzer, blockierender "schlagender" Schmerz, wie wenn man z.B. Halsschmerzen hat oder wenn der Kehlkopf leicht entzündet ist.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Globussyndrom]]

eostrFellxe


Man kann mit Lyrica arbeiten, ich tu es auch. Wenn der Arzt was taugt, verschreibt er Dir zunächst 25 mg, Du kannst dann erhöhen auf bis zu 75 mg. Das dürfte reichen. Am Anfang würde ich aber nicht Auto fahren. Du merkst es, wenn Du das Medikament tolerierst. Angst und Grübeln sind aber auch schlechte Beifahrer.

Z5odiacx22


Habe jetzt doch einen schnellern Termin beim Neurologe bekommen und zwar schon in 2 1/2 Wochen.

Bis dahin müssts ja auch ohne Medikamente vom Hausarzt gehen.

Es ist aber noch etwas hinzugekommen, was mich beschäftigt. Und zwar fühlen sich meine Beine ständig schwach und angestrengt an. Außerdem krieg ich oft ein Krampfgefühl, also kein direkter Muskelkrampf, sondern eben kurz davor.

Vorallem beim Autofahren ist das mir aufgefallen, weil ich da noch nie Probleme hatte. Allerdings auch erst seit Kurzen, war vor 2 Wochen eine längere Strecke auf der Autobahn unterwegs ( ca. 500 Km) und da ist es mir noch nicht aufgefallen und jetzt krieg ich bereits nach 10-15 Minuten Probleme.

Hätte ich die Bescherden bei ALS aber nicht nur in einem Bein?

Wobei beim Autofahren es natrülich überwiegend das rechte betrifft, wegen Bremse und Gaspedal.

Es sind immer andere Bereiche in denen ich Probleme habe, während ich auf die Beine achte, fälllt mir z.B. der Speichelfluss garnicht auf.

Am Montag muss ich wieder arbeiten, und da stehe ich den ganzen Tag über, habe schon derbe Angst davor, dass ich dann dauerhaft Probleme mit den Beinen habe.

a3l1t?ergerxmane


lass doch dein genom analysieren und dann weisst du auf was du prädispositioniert bist..

mfg

e0strelxle


Es sind immer andere Bereiche in denen ich Probleme habe, während ich auf die Beine achte, fälllt mir z.B. der Speichelfluss garnicht auf.

Genau dies ist eigentlich typisch dafür, dass es sich eher um ein psychisches Problem handelt und nicht um eine organische Erkrankung. Ich wünsche Dir alles Gute. Sprich vor allem auch Deine Ängste an, sonst lässt Du unzählige Untersuchungen machen, die ohne Ergebnis sind, während Dich die Angst auffrisst.

N}inch?en8x8


ich würde das auch ganz klar als angsterkrankung sehen. ich bin auch in behandlung

und meien psychologin meint das viele menschen in letzerzeit probleme mit dem einbilden von krankheiten haben und angst haben zu streben das ist wohl so "ein neuer trend"

sie meine das liegt wohl unter andernem daran das man eben die möglickeit hat im intenet zu schauen und sich dann erstrecht verrückt macht und so schaukelt sich das hoch bis man dann wirklich erkrankt! psychisch erkrankt!

exstrexlle


@ Ninchen88

Ich denke nicht, dass es durch das Internet schlimmer geworden ist. Früher gab es die guten alten "Doktorbücher", die man in jeder Bücherei bekam oder die viele auch zu Hause hatten. Dazu kamen die Erzählungen im Verwandten- und Freundeskreis (wer woran gestorben) ist und schon bekamen Hypochonder oder Angstkranke neues "Futter". Früher war die Angsterkrankung auch ein absolutes Tabu-Thema und wurde selbst von Medizinern entweder verharmlost oder einfach nur mit Benzodiazepinen und Schlafmitteln "zugepflastert". Ich habe einen Fall in der Verwandtschaft, wo sich einer vor 30 Jahren das Leben wegen einer nichtvorhandenen Krebserkrankung genommen hat. Sein Arzt hatte die Angst des Betreffenden total unterschätzt. Im Abschiedsbrief stand, dass er die Angst nicht mehr erträgt und er sowieso todkrank sei. Erst seit wenigen Jahren ist dieses Thema mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft und auch der Ärzte gerückt. Die Wissenschaft ist inzwischen soweit, dass man vermutet, dass eine entsprechende genetische Veranlagung den Betroffenen in die Wiege gelegt wird. Er braucht dann nur erfahren oder miterleben, dass jemand sehr krank ist und schon ist der Auslöser für die Angst da. Trotzdem stimmt es, dass man mit einer Angsterkrankung lieber nicht stundelang am PC nach Krankheiten sucht, die man haben könnte, sondern lieber das Grundproblem – die Angst in Angriff nimmt.

ZAodiMacx22


echt super, wieviele gute Ratschläge man hier bekommt. Vielen Dank schonmal.

Mein Neurologentermin ist in 2 Wochen.

Die Ganzkörperuntersuchung mit großem Blutbild beim Hausarzt war aber bereits im Januar. Ich war damals aber nicht wegen einer bestimmten Angst, sondern generell wegen übertriebenem Sorgen machen und verschiedene Dinge und auch wegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Damals meinte er, wenn ich zu einem Neurologen möchte, bekomme ich eine Überweisung.

Das hat sich jetzt so lang hingezogen, weil meine Krankheitsängste zwischendurch verflogen waren und ich mir über andere Dinge ständig den Kopf zerbrach.

Als aber jetzt das Thema ALS losging, habe ich auch sofort den Neurologentermin gemacht.

Kann das beim Neurologen mir zum Nachteil ausgelegt werden, weil ich ja seit dem letzten Arztbesuch beim Hausarzt bis jetzt gewartet habe?

Kann ich überhaupt jetzt noch zu meinem Hausarzt und eine Überweisung zum Neurologen wünschen? Die Praxisgebühr spielt hierbei keine Rolle, viel eher weil die Ganzkörperuntersuchung und Blutuntersuchung ja bereits ein halbes Jahr her ist.

Können diese noch bewertet werden, oder kann der Neurologe sich da quer stellen, weil ja keine aktuelle Voruntersuchung vorliegt?

Zum Thema Angst vor ALS hab ich momentan ein neues Problem. Und zwar zittert mein Hals und die Mundgegend. Vorallem wenn ich schlafen gehe, umso mehr ich vor dem Einschlafen bin, spüre ich vorallem am Hals ein unangenehmes Ziehen, wie wenn die Muskulatur total abschlafft.

Kann deshalb lange nicht richtig einschlafen und fange an zu schwitzen, weil ich natürlich wieder Angst bekomme.

Hat das schon mal jemand gehabt? Ist das nicht auch typisch für ALS? Oder liegt das nur wieder daran, dass ich da wieder ständig darauf achte?

eNstrFelle


Oder liegt das nur wieder daran, dass ich da wieder ständig darauf achte?

Das wird es vermutlich sein.

Du kannst jeder Zeit vom HA eine Überweisung zum Neurologen verlangen, denn er ist ja keiner und kann bestimmte Untersuchungen gar nicht machen. Wenn der Neurologe noch ein Blutbild oder anders braucht, wird er es Dir sagen und es entweder selbst veranlassen oder Dir empfehlen, noch einmal eines beim HA machen zu lassen. Sie da mal bitte keine Probleme. Da sehen die Ärzte schon ihr wirtschaftliches Interesse.

Z;odia1c22


morgen steht ja mein Termin beim Neurologe an.

Habe jetzt heute meine Überweisung abgeholt vom Hausarzt, dort wurde ich nochmal gefragt, warum ich zum Neurologe gehe, und ich sagte u.a. wg. Angstzuständen und evtl. Depressionen.

Jetzt habe ich gerade auf der Überweisung gelesen, dass bei Diagnose/Verdachtsdiagnose steht:

Depression, mittelgradige Episode.

Jetzt befürchte ich, dass ich deshalb beim Neurologe direkt in die Psychoschiene geschoben werde und der Grund für meine Symptome bereits im Vorraus feststeht und körperlich von vornherein garnichts untersucht wird.

Kann das so sein? Oder mach ich mir diesbezüglich wieder unnötig Gedanken?

EShemal{iger Neutzer ^(#325x731)


Warte doch einfach ab. Der Arzt wird sich schon sein eigenes Bild von dir machen. Und davon mal ab, ist auch Depression eine ernstzunehmende Erkrankung gegen die man was tun kann

P/iMa<0509


Ich habe am Freitag Termin beim Neurologen. Auf der Überweisung steht "V.a. Panikattacken". Habe mir auch schon überlegt, ob ich vorverurteilt werde. Aber das glaube ich nicht. Ich werde ihm meine Geschichte erzählen und auch meine Bedenken, eben daß was übersehen wird etc.

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