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Lange Wartezeit beim Neurologen und die Zeit bis dahin

ZEoodQi(ac2x2


habe nun den Termin hinter mir.

Es wurde ein EMG gemacht um den Hörnerv zu testen. Außerdem ein EEG.

Bei beidem wurde nichts nennenswertes festgestellt.

Sind dies schon mal gute Zeichen in Bezug auf ALS?

Ich muss jetzt noch ein NMR vom Schädel machen lassen. Dies ist doch das gleiche wie ein MRT, nur eine andere Bezeichnung oder?

Was mir noch aufgefallen ist, dass wenn man den Daumen ausstreckt, sieht man ja unterhalb des Daumens auf der Handinnenfläche einen breiten Muskel. Dieser ist an meiner rechten Hand größer, als an meiner linken Hand. Kann das damit zusammenhängen, dass ich Rechtshänder bin und deshalb ja fast alle Dinge mit der rechten Hand mache und deshalb die Muskulatur dort etwas mehr ist als an der linken Hand?

Der Neurologe hat sich dies z.B. garnicht richtig angeschaut, auch die Zunge nicht, er meinte, das mit den Händen ist normal, da jede Seite etwas anders ist, als die andere.

Außerdem würde man das beim MRT feststellen, wenn da was nicht in Ordnung wäre.

Aber da röntgt man doch nur den Schädel??

Irgendwie bin ich etwas unsicher, dass man gerade solche Dinge wie die Hände/Zunge nicht untersucht hat. Der Neurologe meinte auf meine Angst vor ALS: "um Gottes Willen, das haben Sie ganz sicher nicht"... aber eben ganz am Anfang vom Gespräch und vor den Untersuchungen.

Wie kann er da sicher sein?

Ephemalig*er NuHtzer (#h3257x31)


Wie kann er da sicher sein?

Weil er viele Jahre studiert hat und nochmal viele Jahre in seine Facharztweiterbildung investiert hat und vermutlich nicht erst seit gestern als Neurologe arbeitet ;-)

Das nennt man Erfahrungswissen, jede Krankheit hat nun man spezifische Merkmale.

Eigentlich ist es doch vollkommen unerheblich was ein Arzt dir sagt, du stellst es doch eh in Frage. Du solltest dich wirklich mal mit einer Therapie auseinander setzten.

Es wird doch nun schon allen mögliche an Untersuchungen gemacht und du zweifelst das immer noch an. Meinst du mit noch 23 Untersuchungen werden deine Zweifel weniger?

Du solltest dich wirklich mal mit Psychotherapie auseinander setzten ....

ZioIdiaxc22


ich werde auch eine Psychotherapie machen. Der Neurologe meinte, ich soll mich nach dem MRT nochmals telefonisch melden, weil die das MRT ja auch auswerten müssen.

Wenn da nichts dabei rausgekommen ist, werde ich dann warscheinlich auch an einen Psychotherapeut überwiesen.

Findet das dann erstmal ambulant statt, oder kann dies dann auch stationär sein?

Habe auch Paroxetin verschrieben bekommen. Habe jetzt auf der Anleitung gelesen, dass in den ersten 2 Wochen die Angstsymptome verstärken können. Und auch die restlichen Nebenwirkungen machen mir Sorgen z.B. Zittern, Schwächegefühl, verschwommenes Sehen, Muskelsteife, abnormale Bewegungen an Zunge und Mund.

Da kommt die Angst vor ALS doch gleich wieder hoch.

Außerdem kann das Autofahren beeinträchtigt sein, sehr schlecht bei mir, weil ich täglich mehrere hunderte Kilometer fahre.

Hat jemand Erfahrungen mit diesem Medikament? Ist es sinnvoll es zu nehmen?

Und was genau bewirkt es ?

Kennt sich jemand mit diesem Medikament aus?

EOhemalig_er NutTzer (#d325l731x)


Findet das dann erstmal ambulant statt, oder kann dies dann auch stationär sein?

Das kommt drauf an, manchmal ist stationär besser, in vielen Fällen reicht es auch erst einmal ambulant aus. Das entscheiden dann ja auch die behandelnden Ärzte

Wenn du das Medikament verschrieben bekommen hast (vermutlich vom Neurologen) dann solltest du es auch nehmen. Viele Medikamente machen solche Nebenwirkungen in der Anfangszeit, die verschwinden aber wieder wenn der Körper sich daran gewöhnt hat, dauert nur manchmal eben so 10-14 Tage.

Die rote Liste gibt die Indikation so an:

Depressive Erkrank. (Episode einer Major-Depression), Zwangsstör., Panikstör. mit od. ohne Agoraphobie, soziale Angststör./soziale Phobie, posttraumat. Belastungsstör., general. Angststör.

Also wohl genau das richtige für dich ...

Zpodiacx22


Habe ja demnächst mein NMR/MRT vom Schädel mit der Begründung "Ausschluss von demyelinisierendem Prozess".

Ich habe jetzt mal absichtlicherweise nicht nach "demyeliniserend" gegoogelt, weil ich dann wieder auf den wildesten Seiten lande.

Deshalb wäre es interessant zu wissen, was demyelinisierend bedeutet und was für Krankheiten dann ausgeschlossen sind, wenn der Befund negativ sein sollte.

Ich frage deswegen hier, weil die Antworten nicht übertrieben, sondern realistisch sind und die meisten, die mir antworten, meine Geschichte kennen.

Und das Googeln möchte ich doch bleiben lassen.

Bekomme ich eig direkt nach dem MRT die Ergebnisse vom Radiologen mitgeteilt?

Oder schickt der diese zum Neurologen, der das MRT angeordnet hat und ich bekomme von diesem die Ergebnisse mitgeteilt?

Wäre es sinnvoll, bei ihm vllt. meine Bedenken gegen ALS vorzubringen?

Z(odia$c2x2


Nachtrag: den letzten Satz mit den Bedenken gegen ALS vorbringen, meine ich beim Radiologen evtl. nach dem MRT.

AubflussDreinxiger


Ich habe in der neuro Praxis in Celle im März 2013 Termin bekommen gestern :/ auch unnormal,...

Aber immerhin haben die viele andere Testmoglichkeiten als nur EEG

A:bflu]ssreLinigxer


[[http://www.praxiszentrum-celle.de/content-neurologie/praxis-celle.html]]

Sieht fortschrittlich aus,.... :)

WBild@kater


Hallo!

Schreibe ein Schmertagebuch, mache das ausführlich. Es kommt sehr darauf das dir der Neurologe glaubt und vertraut.

MfG

Z:odia"cx22


Wieso sollte ich ein Schmerztagebuch für den Neurologen führen? bei dem werde ich ja keine Untersuchungen mehr machen.

Wenn das MRT negativ sein sollte, kommt wohl als nächstes die Psychotherapie.

Meint ihr der Neurologentermin war nicht gründlich genug?

Er hat es halt von Anfang an auf die Psychoschiene geschoben, weil auf meinem Überweisungsschein vom Hausarzt "Depressionen" stand.

Als Untersuchungen wurden nur ein EEG und ein EMG vom Hörnerv gemacht. Also kein richtiges EMG und auch keine Nervenleitgeschwindigkeitsuntersuchung.

Zum Thema ALS meinte er nur kurz und knapp: " Um Gottes Willen, das haben Sie ganz sicher nicht". Das war aber vor irgendeiner Untersuchung.

War der Neurologe vllt zu voreingenommen und hat sowieso alles gleich als psychisches Problem abgetan? Dann müsste ich ja nochmal zu einem anderen =(

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