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Schwindelgefühle, und nun?

JKurisprHudexnce hat die Diskussion gestartet


Guten Tag zusammen,

vor einiger Zeit bin ich auf dieses Forum gestoßen, konnte bereits einige Beiträge lesen und habe mich jetzt entschlossen selber einen Beitrag zu verfassen.

Kurz zu meiner Geschichte:

Ich muss vorab sagen, dass ich bislang noch keine Schwierigkeiten mit Schwindel hatte, allerdings erwischte mich es dann vor ca. 6 Wochen selber, als ich morgens aufgestanden bin und einen sehr starken Drehschwindel verspürte. Ich muss dazu sagen, dass ich an diesem Tag sehr schnell aufgestanden bin (hatte leider verschlafen) und hatte es zunächst darauf geschoben.

Da ich mich an diesem besagten Tag allerdings weiterhin sehr "wackelig" auf den Beinen fühlte und es nicht besser wurde, hatte ich mich entschlossen meinen Hausarzt aufzusuchen. Dieser prüfte den Blutdruck, machte ein paar "Schwindel Tests" und ein EKG um Herzrhytmusstörungen auszuschließen. Er kam zum Entschluss, dass ich überarbreitet bin und verabschiedete mich mit dem Satz " ... gönnen sie sich ein paar Tage Ruhe, das verschwindet schon wieder von alleine!".

Die nächten Tage wurden dann aber noch schlimmer. Zwischenzeitlich bekam ich jetzt auch beim Einschlafen dieses Schwindelgefühl, allerdings nunmehr in Form eines Kippschwindels – der Drehschwindel war weg .

Also, weiter zum nächsten Arzt (HNO), wecher ebenfalls das gesamte Programm durchführte (Hörtests, Kalt/Warm Wasser, etc.). Letztendlich fand auch er nichts und meinte ich bin gesund.

Dann weiter zum Orthopäden, wobei dieser – nach 2 1/2 Stunden Wartezeit – nur kurz reinkam, sich mein Röntgenbild von der HWS (aufgenommen im Februar – also vor meinen Problemen ) anschaute und mir ein paar Termine für die "Streckbank" verschrieb und meinte, dass hierdurch Blockaden von HWS gelöst werden.

Er meinte, in 95 % der Fälle werden keine Ursachen für den Schwindel gefunden. Ich sollte mich aber noch einmal von einem Neurolgen untersuchen lassen.

Die besagte "Streckbank" habe ich dann nach dem 3 x abgebrochen, da ich der Meinung war, dass dieses meine Situation nur noch verschlimmert (konnte danach teilweise Nachts überhaupt nicht mehr schlafen).

Habe dann beim Neurologen angerufen, bekomme aber erst einen Termin Ende Oktober oder ich muss eine privatärztliche Praxis aufsuchen und selber bezahlen, was ich evtl. auch in der kommenden Woche auch vorhabe.

Morgen geht es dann noch zum Augenarzt und dann mal schauen .....

Der nächtliche Schwindel wird zwar zwischenzeitlich ein bisschen besser, allerdings habe ich tagsüber immer noch mit Schwindelanfällen zu kämpfen. Ich merke es gerade, wenn ich sehr viel am PC sitze und arbeite.

Wünsche euch noch einen schönen Tag!

VLG Jurisprudence

Antworten
gmreenf_eyxe88


Es ist unglaublich wieviele Leute mit diesem "unerklärlichen Schwindel" zu kämpfen haben. Und vorallem sind es meistens Leute aus dem Büro.

Ich dachte auch immer, ich hätte "schwindel". Aber nur, weil ich sonst keine andere erklärung für diesen Bergriff passend fang - wusste aber immer das schwindel doch was anderes ist.

Schau dir mal Berichte über Depersonalisation an, vielleicht findest du dich da drin auch wieder - so wie ich. Dann hast du wenigstens einen Namen für deine Symptomatik und kannst besser nach Hilfe suchen.

Liebe Grüße

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