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Eeg bei Kindern

Aht*omics1980 hat die Diskussion gestartet


Ich habe mal eine Frage zu EEG-Untersuchungen bei Kindern.

Zu welchem Zweck könnte eine solche Untersuchung durchgeführt werden?

Hintergrund ist:

Ich erinnere mich ganz schwach das ich mit ca. 5 oder 6 Jahren ein solches EEG (ich denke es war ein EEG) bekommen habe.

Nun frage ich mich warum dies bei mir gemacht wurde.

Bei den Untersuchungsergebnissen durfte ich nicht im Zimmer sein.

Die Ergebnisse hat der Arzt ausschließlich meiner Mutter mitgeteilt.

In den sogenannten U-Untersuchungen ist ein EEG meines Wissens nicht enthalten.

Routine war es also wohl nicht.

Antworten
S3ujn~floZwery_73


Wie wäre es, wenn Du Deine Mutter fragst? Alles andere wäre Spekulation...

Aasi5gxa


Hast du deine Mutter mal gefragt ? (oder gibt s die Möglichkeit nicht mehr)

Wenn es den Neurologen oder deinen Ex-Kinderarzt noch gibt kannst du ja mal nachfragen. Befunde dürfen nach 10 Jahren vernichtet werden aber es könnte ja sein dass sie noch existieren...

Gründe...ich bin mal aus heiterem Himmel in Ohnmacht gefallen, da wurde dann abgeklärt ob hirnorganisch alles ok ist.

S5chlit#zaugxe67


Ein EEG schreibt man immer bei Verdacht auf Epilepsie oder wenn man andere neurologische Störungen abklären will.

Dass 6 jährige Kinder beim Gespräch nicht dabei sind, ist üblich.

ABtomiWc19>8x0


Hast du deine Mutter mal gefragt ? (oder gibt s die Möglichkeit nicht mehr)

Doch, die Möglichkeit gibt es noch.

Ich traue mich nicht wirklich.

Außerdem habe ich Zweifel das ich eine ehrliche Antwort bekomme.

Ich will auch nicht das sie sich / mich fragt warum ich mir überhaupt darüber Gedanken mache.

Ich habe halt die eine oder andere Vermutung was die Gründe sein könnten.

m}aripoxsa


In den sogenannten U-Untersuchungen ist ein EEG meines Wissens nicht enthalten.

Routine war es also wohl nicht.

Nein, aber vielleicht gab es in der Neugeborenenzeit eine Auffälligkeit, die nach einigen Jahren kontrolliert wurde.

Ich traue mich nicht wirklich.

Gibt es noch das Untersuchungsheft?

Außerdem habe ich Zweifel das ich eine ehrliche Antwort bekomme.

Ich will auch nicht das sie sich / mich fragt warum ich mir überhaupt darüber Gedanken mache.

Ich habe halt die eine oder andere Vermutung was die Gründe sein könnten.

Das hört sich nicht gut an.

Ajt/omic(198x0


Nein, aber vielleicht gab es in der Neugeborenenzeit eine Auffälligkeit, die nach einigen Jahren kontrolliert wurde.

Eine "Auffälligkeit" ?? Allgemein, oder bei mir speziell ?

Was könnte das z.B. sein?

Gibt es noch das Untersuchungsheft?

Keine Ahnung, aber das käme ja einer direkten Frage gleich.

Das hört sich nicht gut an.

Stimmt, ich habe wohl sowas wie eine feste Depression seit ~15 Jahren.

Ich frage mich halt ob es dafür vielleicht damals schon Anzeichen für gab.

Mir ist klar das man sowas nicht in einem EEG sehen kann.

Ich überlege halt ob es vielleicht möglich wäre das ein Defekt oder eine Fehlfunktion des Gehirns so etwas später auslösen könnte.

Vielleicht habe ich mich ja damals in irgend einer Weise merkwürdig verhalten.

Ich kann mich daran halt nicht mehr genau erinnern.

Auch allgemein nehme ich eigentlich alle meine Erinnerungen aus der dritten Person (Vogelperspektive) wahr.

Ich verbinde auch ganz viele Erinnerungen gar nicht mit mir selbst, sondern mit einer mir fremden Person.

Wobei ich mir bewusst bin das diese Erinnerungen tatsächlich zu mir gehören.

Sgunfjlowrer_73


Ist 1980 Dein Geburtsjahr? Und ist das EEG (wenn es das war) das Einzige, woran Du Dich erinnerst? Danach keine Untersuchungen mehr?

Dann dürfte nichts gewesen sein. Denn sonst hätte es zumindest weitere Kontrollen gegeben.

Dir bleibt letztlich nur, direkt zu fragen.

Und wenn Dir JETZT Dinge merkwürdig vorkommen, musst Du es JETZT (25 Jahre später?) halt abklären lassen.

Und es ist leider ziemlich unergiebig zu grübeln, ob ein eventuelles EEG vor Jahren irgendwie mit Depressionen im späteren Leben zusammenhängt.

Zum einen stellt man die nicht via EEG fest, zum anderen hängen Depressionen nicht mit Hirndefekten zusammen. Es gibt sicherlich NACH Hirnverletzungen Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen,... Aber das bezieht sich auf stärkere Verletzungen.

Und eine Depression ist in dem Sinne auch keine Folge einer "Fehlfunktion" im Gehirn. Es gibt depressionstypische Veränderungen im Gehirn, das bezieht sich aber auf veränderte Aktivierungsmuster im fMRT. Und selbst dann würde das Problem DIREKT auftreten und nicht Jahre/Jahrzehnte später.

Kann Dir daher nur raten:

Wenn Du die Vergangenheit analysieren willst, musst Du Deine Mutter fragen. Oder andere Familienangehörige, die damals alt genug waren, Dein Verhalten zu beurteilen. Oder die was wissen könnten. Evtl. die Bewertungen auf Schulzeugnissen mal lesen (Grundschule), die können aich Hinweis auf Auffälligkeiten sein.

Und wenn Du JETZT Probleme hast, bleibe im Hier und Jetzt und finde dafür eine angemessene Behandlung. Aber diesbzgl. wird Dich alles Grübeln über eine unklare Untersuchung vor langer langer Zeit nicht weiterbringen.

AAtomqic198x0


Und wenn Du JETZT Probleme hast, bleibe im Hier und Jetzt und finde dafür eine angemessene Behandlung.

Ich war noch nie ein Mensch der Dinge so akzeptiert wie sie sind.

Ich kann nicht anders als sie zu hinterfragen und die Ursachen zu ergründen.

Ich habe mein ganzes Leben dinge über "das Verstehen" begriffen.

Ich kann da leider nicht über meinen Schatten springen und sagen, "ok, ist halt so, wie geht's jetzt weiter?".

Aber ich kann dir nicht so ganz folgen ...

Das ein EEG keine Depression aufdecken kann habe ich ja selbst schon gesagt.

Aber eine Depression kann z.B. auch durch eine Stoffwechsel-Störung ausgelöst werden weil halt bestimmte Botenstoffe nicht mehr produziert werden können.

Also finde ich die Idee mit einer wie auch immer gearteter Fehlfunktion nicht so abwägig.

Warum du das komplett ausschließt verstehe ich noch nicht vollständig.

STunfJloweRr_7x3


Es ist sicherlich sinnvoll, das WARUM zu hinterfragen. Aber wenn es um Depressionen geht, dann ist es eher sinnvoll, die bekannten und beforschten Aspekte (Genetik, lebensgeschichtliche Dinge,...) zu hinterfragen.

Fehlfunktion:

Über das Thema streiten sich die Forscher – und forschen eifrig. Ja, es werden Dysbalancen bei Neurotransmittern diskutiert. Der absolut endgültige Wirkungsmechanismus von Antidepressiva steht bis heute nicht 100%ig fest. Nachgewiesene veränderte Aktivierungsmuster (und mehr kann man aktuell nicht nachweisen beim lebenden Menschen!) verschwinden allein durch Psychotherapie auch ohne Medikamente, d.h. es spricht gegen eine Hypothese, wo eine reine und etliche Jahre andauernde Fehlfunktion so etwas auslöst. Fehlfunktion oder Schädigung suggestiert ja etwas Dauerhaftes.

Und wirklich messbare Fehlfunktionen/Schädigungen machen sich tendenziell anders bemerkbar (von Epilepsie über deutliche kognitive Beeinträchtigungen). Und das Gehirn entwickelt sich, gerade in der Pubertät gibt es massive Veränderungen. Wenn Schäden vorliegen, machen die sich auch dann deutlichst bemerkbar.

Ich schließe allein angesichts der aktuellen Forschungslage NICHTS aus. Aber es ist einfach sehr unwahrscheinlich. Und Deine Fragen gehen in einen Bereich, wo die besten Forscher noch rätseln oder aktiv Zusammenhänge untersuchen. D.h. Dir wird Deine Fragen niemand beantworten können, weil es einfach noch niemand kann. Weil der Wissensstand es nicht hergibt. Dann wirst DU eben auch keine klare Antwort bekommen. Dann wirst Du unendlich gedanklich bei einem Thema festhängen, bei dem es kein Weiterkommen gibt.

Gegen einen Schaden spricht letztlich auch, dass es offensichtlich eine einmalige Untersuchung war. Lasse den Fakt nicht aus den Augen. Wäre etwas gewesen, hätte man behandelt oder zumindest in best. Abständen Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Und:

Wenn Du von einer Fehlfunktion ausgehst, lass' ein aktuelles MRT und/oder EEG machen. Dann klann man best. Fehlfunktionen oder anatomische Schädigungen feststellen. Ein fMRT wirst Du nur im Rahmen eines Forschungsprojekts bekommen.

Transmitters-Dysbalancen lassen sich nicht nachweisen. Bleibt nur die probeweise Gabe von Antidepressiva um zu gucken, ob sich dann was ändert.

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