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Abends im Bett das Gefühl bewusstlos zu werden!?

KWi_miixh hat die Diskussion gestartet


Hallo ich bin 23 und Studentin...

In unregelmäßigen Abständen habe ich abends im Bett das Gefühl bewusstlos zu werden. Es ist schwer zu Beschreiben und man kann auch nicht fest machen wann und bei was es kommt. Manchmal beim Film gucken manchem wenn ich versuche einzuschlafen. Es ist dann so als dreht sich alles in meinem Kopf und ich denke ich sterbe jetzt.... ich springe dann immer auf und versuche rumzulaufen und ruhig zu atmen und gehe ans Fenster. Dann kommen die Gedanken das wenn ich jetzt umkippe bin ich alleine und keiner kann mir helfen und dann sterbe ich vielleicht. Es klingt verrückt ich weiss das auch aber das Gefühl ist sehr real. Es ist als würde man wirklich in der nächsten Sekunde das Bewusstsein verlieren. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie Bewusstlos also weiss ich nicht genau wie es sich anfühlt aber ich denke das es ca so ist. Mein Herz stolpert dann auch und es ist mir vorher schon etwas übel und mein Kiefer verspannt sich manchmal auch etwas. Ich weiss nicht woher es kommt und habe Angst das ich etwas schlimmes habe oder das ich wirklich mal das Bewusstsein verliere. Der Zustand ist manchmal schnell wieder vorbei manchmal aber auch 30-60 minuten oder so in etwa .... Schlafen kann ich dann nicht mehr weil ich Angst habe nicht mehr aufzuwachen. Ich mache mir viel Stress und bin psychisch grade sowieso schon schlecht dran auch aufgrund starker schmerzen schon seit monaten im Rücken da besteht evtl Verdacht auf einen leichten Bandscheibenvorfall und ich mache Krankengymnastik dafür aber ich habe diese Zustände auch schon vorher gehabt. Medikamente nehme ich keine ausser L-Thyroxin 75 für eine Schilddrüsenunterfunktion. Leider habe ich es immer sehr unregelmäßig und manchmal wochenlang nicht genommen... falls das was damit zu tun haben kann wollte ich es gesagt haben!

Kennt jemand diese Symptome?? und kann mir helfen?

Ich wünschte ich könnte es besser Beschreiben das Gefühl in meinem Kopf dann aber es sind wie Wellen des Schwindels ich kann es nicht anders beschreiben.

Freue mich auf Antworten

LG

Antworten
O&chot7oncia


Ich kann dir wahrscheinlich nicht helfen, weil ich auch nicht weiß was ich habe. Aber ich habe genau die selben Gefühle erlebt.

Es fing alles im Juni an. Abends von einer Sekunde auf die andere wurde mir komisch und ich dachte immer, dass ich jeden Moment ohnmächtig werde. Ich wollte dann schlafen gehen und immer wenn ich beim einnicken war, hatte ich das Gefühl dass ich beim einschlafen ohnmächtig werde. Als würde ich plötzlich fallen.

Und auch ich hatte Angst nicht mehr aufzuwachen, ganz komisch. Zum Glück hatte ich das nur zwei mal aber es hat mir gereicht, nun habe ich das ab und an in abgeschwächter Form. Seit dem habe ich 1000 Beschwerden und noch keine Diagnose. Ich komme auch immer wieder auf die Schilddrüse, aber ich habe natürlich auch Angst mittlerweile, dass ich was schlimmeres hab.

Eine Frage habe ich, mußtest du auf Toilette in der Zeit? Also ich meine ob du vermehrten Harndrang hattest? Das war bei mir so, ich mußte aller 20 MInuten auf Toilette und da kam auch sehr viel Urin, obwohl ich kaum etwas getrunken hatte.

F{lu{xkokmpen<sactxor


Ich schließe mich Ocho an,...

O;c%ho2tonFixa


was meinst du genau Fluxkompensator?

Fsluxko~mpexnsator


naja,

1000 andere symthome nebenbei

bei mir äussert sic hdas beim einschlafen so,das es irgendwie alles dreht bei geschlossenen augen und irgendwas drückt im kopf dabei und es ziehen immer so komische gefühle vom kopf in richtung bauch,...es ist nicht das besagte zucken beim einschlafen es ist innerlich was,...

und das ic hständig pinkeln kann ob ich nun wenig trinke oder nichts,...sobald ic hwas trinke ist es auch direklt draussen,...

und dann halt die 1000 begleitsymthome,...

L)adySxue


Schon mal an Panikattacke gedacht?

m6onteaxg


Das klingt für mich nach einer Angststörung!

Mit genau den gleichen Symptomen bin ich damals auch zum Arzt (Internist), weil ich dachte meine Schilddrüse spielt verrückt (hatte damals ne Überfunktion). Der meinte dann, dass es meine Psyche ist, die mir da "nen Streich spielt" und hat mich weiter überwiesen. Für "akute Anfälle" bekam ich damals Diazepam Tropfen verschrieben. Das ist allerding - oder zum Glück - jetzt 10 Jahre her.

BmlaKck_^Swan_x85


Schon mal an Panikattacke gedacht

Das klingt für mich nach einer Angststörung!

Sowas war auch mein 1. Gedanke. Ich kenne das, hab sowas eine Zeit lang auch oft erlebt.. schrecklich. Und die ganzen Symptome drum herum.

Ich hab das irgendwie selbst wieder in den Griff bekommen, aber das ist nicht einfach. Ich habe mich den Situationen gestellt, habe mir dabei eingeredet dass mir nichts passieren wird - irgendwann war es dann vorbei.

Erst wäre es wirklich ratsam, mal die Schilddrüse überprüfen zu lassen, denn auch die kann so eine Angststörung auslösen.

@:)

Bolack_DSwsan_8x5


Und wenn du die Hormone so unregelmäßig nimmst, bringt das gar nix.

Also Werte neu bestimmen lassen und dann dran bleiben und das Zeug jeden Tag nehmen!

Ibnklu(sivxe


Hi, ich bin 31 Jahre alt, habe 4-5kg zu viel auf den Rippen und bin gesund soweit ich weiss, mache auch 1-2 die Woche Sport obwohl ich Raucher bin, trinke auch einmal die Woche Alkohol aber nicht viel und habe genau dasselbe Problem, dieses Gefühl bewusstlos zu werden macht mir seit ca. 2 Wochen Sorgen. Am Anfang dachte ich das liegt bestimmt daran das ich mich manchmal zum Einschlafen auf den Bauch lege und durch meine Lage die Halsschlagader zugedrückt wird aber gestern Abend ist mir das trotz Rückenlage passiert, war völlig entspannt und kurz vorm einnicken, dann kam wieder dieses Gefühl bewusstlos zu werden, ich schrecke mich dann absichtlich auf, so als würde man aus einem Albtraum erwachen, kurz darauf bin ich innerhalb von Minuten eingeschlafen. Ich frage mich was passieren würde wenn ich es mal zulasse und nicht absichtlich aufschrecke. Mein Blutdruck ist übrigens immer normal, hatte vor 2 Wochen für einpaar Tage Herzrhytmusstörungen, mir wurde auf der Arbeit 4-5mal schwindelig aber das ist alles wieder normal. Habe das mit der Bewusstlosigkeit gegoogelt und bin öfter auf Vermutungen über Panikattacken/Angststörungen gestossen, kann ich mir aber schwer vorstellen weil ich wie gesagt völlig entspannt bin, im stressigen Alltag hab ich ja auch keine Panikattacken oder dergleichen, ich hatte aber glaub ich 1-2mal eine Panikattacke beim Zahnarzt. Vielleicht weiss ja hier jemand etwas neues über diese Bewusstlosigkeit Abends im Bett? Der Thread ist ja schon 2 Jahre alt.

Itnkl2usi/ve


Hab hier was gefunden, das mit dem Zucken passiert mir auch manchmal:

Ein Mensch ist gerade zu Bett gegangen und hat das Licht gelöscht. Er schließt die Augen und beginnt zu dösen. Sein Bewusstsein wechselt vom aktiven in den passiven Wachzustand über, Bilder und Gedanken vom Tage steigen auf. Wissenschaftlich bezeichnet man diesen Zustand als Leichtschlafstadium 1 (NonREM-1). Es handelt sich um einen Übergangszustand zwischen Schlafen und Wachen, in dem der Kontakt zur Außenwelt gelockert wird, die Rückkehr in den Wachzustand aber noch ohne weiteres schnell möglich ist. Mit Eintritt in dieses Stadium des "Dösens" beginnt der Körper seine Muskulatur zu entspannen, Blutdruck und Herzfrequenz sinken. Bei diesem "Herunterfahren" kann es auch kleine "Unstimmigkeiten" geben: Ein Muskel entspannt schneller als der andere – ein plötzliches Zucken ist die Folge. Oder der Blutdruckabfall im Innenohr – dort wo unser Gleichgewichtssinn sitzt – täuscht dem Gehirn ein plötzliches Fallgefühl vor und man schreckt hoch. Je angespannter man vorher war, je schneller der Übergang vom Wachzustand ins Dösen erfolgte, desto wahrscheinlicher ist es, dass solche kleinen, harmlosen Störungen auftreten. Nach einiger Zeit hat sich der Kontakt zu Außenwelt weiter gelockert. Der Mensch gilt nun als eingeschlafen und ist damit in das Leichtschlafstadium 2 (NonREM-2) eingetreten.

E"goM/öXhre


Ich finde das Thema sehr interessant.

Es hat für mich überhaupt nichts Krankhaftes.

Trotzdem kann es einem schon mulmig werden, und es hat etwas mit "bewusstem Sterben" zu tun.

T`ichZaexl


Ich glaube es nicht, ich hatte das gleiche schon mal vor 2 Jahren. Jetzt nach ewiger Ruhe fängt alles plötzlich nach einem Abend mit Alkohol auf dem Weihnachtsmarkt an.

Morgens schlapp, Waden kribbeln beim aufwachen, den Tag über immer Schübe mit verschiedenen Symptomen wie, Schwindel, konzentrationsstörungen etc. Abends dann im Bett auch das Gefühl ohnmächtig zu werden, ich stehe dann auch wenn es ganz schlimm wird auf und versuche mich zu beruhigen aber mulmig wird einem da ja schon. Leider kann mir auch kein Arzt helfen und mir sagen was ich habe. Hat bin euch schon jemand Neuigkeiten bzgl. Diagnose ?

Ich glaube ja auch an Panikatacken aber warum kommt es dann aus heiterem Himmel und nur abends im Bett kurz nach dem hinlegen ? Und warum habe ich jetzt fast 2 Jahre Ruhe und jetzt kommt es auf einmal alles wieder was ich schonmal an Symptomen hatte ???

LG

E.hemal8igerm Nut'zer (#x528611)


Ich hab das immer nur, wenn ich ZU LANGE gelegen habe... also wenn ich schlafe, wach werde und mich nochmal hinlege, DANN hab ich dieses Ohnmachtsgefühl so statk, dass ich davon aufwache. Auch den Schwindel.

Diese Zuckungen habe ich auch. Ist normal. Aber woher kommt es, wenn man beim einschlafen eine lauten Knall hört, wie eine Explosion? Bin ich im "Halbtraum "? ":/

s"chFngecke198x5


Panikattacken treten ganz häufig in einem entspannten, sorgenfreien Zustand auf. Deshalb fällt es Betroffenen häufig so schwer, die Symptome mit Panik in Verbindung zu bringen.

Meine erste Panikattacke (wo ich dann auch in die Notaufnahme bin) kam auch völlig überraschend in einem Moment, wo ich mich eigentlich gut fühlte.

Prinzipiell gilt: Die Angst vorm Umkippen ist typisch für ein Panikerlebnis. Faktisch kippt ein Mensch nicht so leicht um und fällt in Ohnmacht. Ich hatte 2,3 Mal das Vergnügen und die Symptomatik vor dem Wegkippen war total anders, als "nur" bei einer Panikattacke.

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