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Diffuse Missempfindungen in Beinen und Armen, alles Psyche?

suchnTecke1x985


Danke, liebe Pusteblume. Trotzdem ist deine Unterscheidung keine Gängige ;-)

P5usjt"ebl'uxme65


He schnecke1985

Das kann schon logisch nicht stimmen, weil die Kügelchen keine Uhr haben und sich denken "Hoppla, jetzt fängt langsam meine Schicht an!"

Die Kügelchen sind mit unterschiedlichen Material oder Materialdicke umhüllt, so das sie sich nach und nach auflösen um den Wirkstoff langsam über längere Zeit freisetzen. Daher die bessere Verträglichkeit dieser Tabletten.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Retard]]

P=uste4blgume6x5


doch liebe schnecke1985

Trotzdem ist deine Unterscheidung keine Gängige

Es ist eine gängige Unterscheidung, so wie jeder Pferdemensch weis, das es Pferde und Ponys gibt, so wie jeder Mensch mit nur einem bisschen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen weis, das es keine Unkosten gibt, sondern nur Kosten und so weiter.

Wer eine Psychotherapie beantragen will muss die Therapierichtung angeben. Das macht in der Regel der Psychotherapeut, der Patient unterschreibt in der Regel nur.

Aber man sollte schon wissen, welche Methode der Therapeut anwendet und sich schon vorher erkundigen ob man sich z.B. vorwiegend mir der Kindheit in seiner Psychotherapie befassen wird oder konkret und mit Hilfe des Psychotherapeuten nach Lösungen seiner Probleme suchen wird.

Es ist schon ein großer Unterschied ob man eine Psychotherapie bei einem Analytiker macht oder bei einem Verhaltenstherapeuten.

Und wer nach einem Gesprächstherapeuten sucht, dessen Psychotherapiekosten die Kasse übernimmt, wird warscheinlich garnicht fündig. Es sein denn er findet zufällig einen Verhaltenstherapeuten der zusätzlich eine Gesprächspsychotherapieausbildung hat, was doch eher selten ist.

sVchnemcke1x985


Aus deinem Link

Die einfachste Form ist eine Tablette mit einem speziellen Überzug, wie sie beispielsweise bei magensaftresistenten Arzneimitteln eingesetzt werden. Verbreitet ist die Retard-Kapsel, die kleine wirkstoffhaltige Retard-Kügelchen (Pellets) enthält, welche nach dem Auflösen der Kapselhülle freigesetzt werden.

;-)

s=chnoecke1x985


Das ist mir schon klar, dass die Psychotherapierichtung wichtig ist. Das streite ich ja gar nicht an ;-)

Aber allgemein sind unter dem Begriff "Gesprächstherapie" die Fachrichtungen Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Gesprächstherapie und Psychoanalyse gebündelt. Das meinte ich. ;-)

P+ustebplum^e6u5


Links zur Gesprächspsychotherapie hatte ich ja schon eingestellt.

Hier ein Link zur Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und analytischen Psychotherapie: [[http://www.thorwart-online.de/Seite_Leistungen.htm]]

Und hier ein Link zur Verhaltenstherapie bei Depression: [[http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/psychotherapie.php#Verhaltenstherapie]]

Die Unterschiede in der Vorgehensweise der Therapeuten sind riesig.

s4chnec ke19x85


Danke, ich bin selbst in Behandlung und habe Psychoanalyse, VT, Gruppen-, Ergo-, und Maltherapie gemacht. Ich kenne die Unterschiede bereits.

Pmustebblumxe65


Liebe Schnecke

in einer klassichen analytischen Psychotherapie findet nicht wirklich ein Gespräch zwischen 2 Personen statt. Es sind doch eher Selbstgespräche die dort geführt werden. Die Aufgabe des Analytikers besteht im wesendlichen im zuhöhren.

Ich mache eine offiziell tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bei einem Analytiker. Das was mein Therapeut in der Psychotherapie sagt, ist nicht besonders viel und auch nicht unbedingt verständlich. Im Grunde also belanglos. Ich erarbeitet meine Konfliktlösungen im wesentlichen selbständig.

Ganz anders das Vorgehen der Verhaltenstherapeuten. Sie sind Berater bei der Problemlösung.

welche nach dem Auflösen der Kapselhülle freigesetzt werden.

Das ist eine Möglichkeit der Wirkungsweise der Retard Tabletten, wie Du nachlesen kannst.

Weder Metroprolol noch Venlafaxin wirken so.

Eine Kapsel die man öffnet/auseinander zieht, kann man übigens auch ganz gut wieder zusammenschieben.

szchne`cke19x85


Ich hab mit meinem Analytiker ausgiebig gestritten, also kann ich das von wegen Zuhören nicht bestätigen ;-D ;-D ;-D der hat allerdings eine Sub-Form der Analyse angewandt, das macht ja auch nochmal einen Unterschied.

A)cesVto


Hallo,

es wäre nett, wenn Ihr Eure Streitigkeiten ggf. privat austragen könntet, denn die helfen mir nicht weiter. Ich bekomme morgen eine Medikamentenempfehlung von einem sehr guten Arzt der die Geschichte auch kennt. WENN, dann nehme ich nur Tropfen, es wird wohl auf Fluoxetin hinauslaufen – obgleich ich mich an so ein Zeug nicht mehr rantraue, denn mit dem extrem langsamen einschleichen des Sertralin fing der Mist ja nach nur 5 Tagen am Abend an – obwohl es mir tagsüber bombig ging, positive Gedanken, schlagartig Motivation und vieles mehr. Ich tippe dennoch auf Fibromyalgie denn immer wenn das Wetter umschlägt zwackt es bei mir – und siehe da: Gestern den ganzen Tag düster und regen, jetzt gerade wache ich auf und die Sonne knallt munter vom Himmel – alles Zufall?

AIcersto


Mir ist noch etwas aufgefallen: Ich habe seit einiger Zeit im Bereich des Ischias punktuelle Schmerzen, wenn ich mit dem Finger da "rumdrücke", tut's weh. Gleichzeitig verspüre ich einen extremen Harndrang wenn ich da "rumdrücke". Lege ich mich auf Boden und winkle die Beine auf einen Stuhl an und führe Wärme zu, scheint es mir (auch in den Beinen) besser zu gehen. Ferner habe ich den Eindruck, dass die bereits "Leistenbruchähnlichen Schmerzen" mit der Leiste an und für sich nix zu tun haben sondern vielmehr von der Lendenwirbelsäule kommen. Leider habe ich erst am 26.11.2012 einen MRT Termin für LWS und am Folgetag für HWS. Mich nervt nur, dass kaum ein Orthopäde darauf näher eingeht. Die drehen mich nach rechts, die drehen mich nach links, die hauen mir kurz auf die Knie und wenn das alles klappt: Kann ich ja nix haben. Aus meiner Sicht unverständlich, absolut unverständlich....

t7atu>a


Ärzte gucken meist nur, ob etwas anatomisch deutlich erkennbar verändert ist.

Diese einfachen Tests reichem dem Orthopäden aus, um die allermeisten Probleme am Sklelett zu erkennen.

Du hast vage funktionelle Beschwerden, für die momentan noch keine körperliche Ursache erkannt wurde.

Es kann natürlich ein Problem mit Muskeln, Nerven, Knochen,.. sein.

Es kann auch rein psychosomatisch sein.

In jedem Fall verschärft deine extreme Selbstbeobachtung das Problem.

Du horchst in dich hinein, du guckst, wann, wie, wo,.. etwas schmerzt. Dadurch legst du ein großen Augenmerk auf die Schmerzen oder andere Symptome, die du dann verstärkt wahrnimmst. Du trainierst dich zu hoher Wachsamkeit und du senkst so deine Schmerzschwelle.

An sich ist kein Mensch absolut beschwerdefrei. Ein Körper ist ja keine Maschine – bei jedem ziept oder zuckt es mal. Jeder hat ab und zu Schmerzen. Normalerweise realisiert man das kaum und wenn, dann streckt man sich, man lockert den ziependen Körperteil und vergisst es gleich wieder und misst dem keinerlei Bedeutung bei.

Bei dir lösen aber diese Befindlichkeitsstörungen Angst aus und die wiederum führt zu Verspannungen, zu falscher Atmung und das macht neue kleine Probleme.

So verfestigt sich möglicherweise der Eindruck, dass estwas fundamental nicht in Ordnung ist und eine schlimme Krankheit dahinter steckt.

Das ist ein Teufelskreis, der sicher nicht leicht zu durchbrechen ist. Man kann es aber ändern – da wäre eine Verhaltenstherapie eine gute Idee. @:)

POuste1blMume6x5


He Acesto

ich kann mich nur tatue anschließen. Solange Du weiterhin nach Krankheiten an deinem Körper suchst, anstatt dich psychotherapeutisch um deine Gesundheit zu bemühen, wird es dir immer noch schlechter gehen.

Nur Du allein hast es in der Hand dafür zu sorgen, das es dir zukünftig besser geht.

B<j[oernx77


Lieber Acesto,

GENAU DAS GLEICHE ist mir auch passiert!

Ich war der Psychiatrie und wurde mit sehr vielen Neuroleptika behandelt, weil man eine ängstlich-zwanghafte Persönlichkeitsstörung mit pyeudoakustischen Halluzinantionen vor dem Einschlafen und eine Depersonalisation durch posttraumatische Belastungsstörung, nachdem sich meine Freundin von mir getrennt hat, 2 Tage nach Einlieferung, mit einer Schizophrenie verwechselt hat. 11 Jahre ! Neurokleptika (hatte fast das Gleiche schon mal) und 6 Monate hammermäßig Neuroleptika ! (Zyprexa, Amisuprid, Risperdal und noch Ciplralex und Trevilor und Atosil und Tavor, Lyrica, ETC.!, wegen einer Fehldiagnose. Als das ein Professor erkannte und alle Neuroleptika von heute auf morgen absetzte:

3 Tage später sensible Fingerspitzen.

Eine Woche später haben die Hände gebrannt.

Dann wanderte es über die Arme und fing an den Füßen an und

verteilte sich über den ganzen Körper. Es war so heftig, dass ich nicht mehr liegen konnte. Alles brannte wie verrückt.

Dann schwollen ständig meine Hände an und brannten noch mehr und Stromstöße schossen durch meine Hände und Arme und einmal auch durch den ganzen Körper.

Schließlich ist auch das Gesicht fast taub. Inzwischen ist mein Körper fast taub und meine Haut färbt sich rot-bläulich. In Folge des Nerverabsterbens (Durchblutungsstörungen) Ich war im Krankenhaus zur Abklärung:

Es wurde alles gemacht. Auch Nervenwasser. Das Ergebnis der Nervenleitgeschwindigkeit bekomme ich dies Woche.

Sie haben es erstmal HYPÄSTHESIE genannt. Leider ist das aber nur ein Symptom – und zwar im Zusammenhang mit dem schnellen Absetzen höchstwahrscheinlich eine Polyneuropathie. Ich renne von Arzt zu Arzt und ständig kommen neue, beunruhigende Symptome dazu. Auf einen Termin zur Behandlung im Krankenhaus warte ich noch. Alles dauert so lange!

In der Notaufnahme, wenn mal das Sehen stark gestört was, haben sie mich immer wieder weggeschickt, weil es ja nicht das ZNS sein soll. Daran zweifel ich aber stark, weil, wenn das Gesicht mit Taubheit betroffen ist, soll, Berichten nach auch Hirnnerven betroffen sein.

Dann habe ich jetzt noch:

- Doppelbilder

- verzerrt sehen – anfallsartig. Im KH habe ich mir dann mal ein Auge zugehalten und spontan wurde das andere Blind, nach 5 Sekunden. Das selbe, mit dem anderen Auge – was ist DAS denn ???!!!

- Hörschwäche (Ich bin Musiker und Komponist und darüber echt stinksauer!!!)

- und diese schreckliche rot-blau-Färbung der Haut.

Ich fürchte, ich kann mir gleich die Kugel geben.

Eine adäquate Behandlung gegen Polyneuropathie kann nur erfolgen, wenn man die Ursache kennt und behandeln kann.

Ich hab so was von Todespanik.

Es dauert so lange, bis mal was passiert und sich ein Arzt der Sache annimmt. Schon allein, weil mein Familie mir das Leben zur Hölle gemacht hat, in dem sie sagen, es sei nur Einbildung und ich hätte ja diese Angsterkrankung und ich soll Geduld habe, das ginge schon wieder weg. Teilweise wurde ich von denen in der Öffentlichkeit blossgestellt. Ich erzähle ihnen schon seit Monaten, dass ich Unterstützung brauche und bitte sie, wenigstens sich mal was über Polyneuropathie durchzulesen. Dann heißt es immer: Das würden wir sowieso nicht verstehen und ich habe den festen Glauben, dass mein Kind nie krank wird. Der Körper hat so tolle Selbstheilungskräfte, bla, bla, bla!!! Dann hör ich noch so was wie: Eine Bekannte, die sich "auskennt", hat gesagt, das kommt alles, weil du kein Sport mehr machst und so. Ich frage dann, was die Bekannte macht, und dann heißt es: Die hat besondere Fähigkeiten. Die kann Menschen auf besondere (spirituelle) Weise helfen. Meine Eltern melden sich irgendwann immer mal und fragen: Na wie war dein Tag? Dann möchte ich am liebsten sagen: Och, geht so, da ich bald sterben werde, könnte es zwar besser gehen, aber heute war ich bei einer Freundin, das war ganz nett. – Wie kann man nur so ignorant sein!? Was ich dazu jetzt gerne noch sagen möchte, verkneife ich mir hier jetzt mal!!!

Inszwischen telefoniere ich fast jeden Tag mit Ärten, um Tipps zu bekommen, wie ich der Ursache (biochemisch/ etc.)schnell auf die Spur komme, wenn ich nicht mal wieder, wegen eines Notfalls -inzwischen einmal die Woche im Krankenhaus bin.

Aber es heißt dann nur, warten wir erstmal auf das Ergebnis der Messung im KH. Das dauert aber schon eineinhalb Wochen, und das liegt immer noch auf dem Stapel bei der Ärztin, wie man mir gesagt hat. Ich habe schwer das Gefühl, dass die Zeit sehr knapp ist – 5 Monate vom Beginn, bis fast zur Taubheit am ganzen Körper. Leider war's das ja noch nicht! Meine Armkoordination ist auch schon nicht mehr ganz so toll.

Jetzt ist es vielleicht schon zu spät. Ich möchte gerne den Arzt verklagen, aber die Ruhe und Zeit habe ich gar nicht.

Wer mir einen Tipp geben kann, bitte melden. Ich wäre so dankbar!

Björn

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