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Weichteilrheuma

CTarxt01 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit Jahren leide ich unter starken Gelenkschmerzen mit teilweise Bewegungsunfähigkeit. Ich war bei unzähligen Ärzten und nie wurde etwas wirklich gefunden. Rheuma und Gicht wurde nach Blutuntersuchungen ausgeschlossen. Meist wurde ich als Simulant abgewertet da ich eigentlich ein kräftiger Kerl bin und man von aussen nichts sehen konnte. Die letzten 3 Ärzte vermuteten dann Weichteilrheuma. Inzwischen habe ich eine Nervenleitfähigkeit durchführen lassen und dort wurde erstmals festgestellt, dass dies bei mir deutlich "zu langsam" wäre (keine Ahnung was das bedeutet). Allerdings vermutet auch dieser Arzt eher Richtung Weichteilrheuma und denkt das die Nerven eher ein "Ausstrahlungsproblem" des Rheuma wären. Zumindest weiß ich jetzt das ich kein Simulant bin und jetzt gibt es einen Ansatz.

Warum ich hier schreibe. Ich bin kein wirklicher Arztfan und versuche meist alles irgendwie selbst zu klären oder vielleicht durch verbesserte Ernährung etwas zu erreichen. Allerdings habe ich null Ahnung von Weichteilrheuma.

Meine Fragen.

Ich hab gelesen das es manchmal auch B12 Mangel sein könnte.

Hat jemand Erfahrung mit Weichteilrheuma und was man dagegen machen kann.

Kann jemand mir mal als Laie erklären was das eigentlich ist.

Gibt es irgendwelche einfache Mittel wie ich evtl. gegen Weichteilrheuma oder Nervenleitfähigkeit vorgehen kann?

Bin für alle info dankbar, denn so langsam nervt mich das mit den dauernden Schmerzen ...

Antworten
MAa(rMulWabaxum


Du kannst nur Dein eigener Zeuge werden, indem Du etwas selbst ausprobierst.

Solltest Du Dich mit Rheuma auseinandergesetzt haben, wirst Du lesen, wieviele Hundert Arten es gibt und was bei XYZ hilft, hat null Wirkung bei JKL.

Ärzte habe da eigentlich auch nicht wirklich eine Lösung parat, die probieren auch nur aus.

Es gibt Menschen, die haben konsequent ihre Ernährung umgestellt, es hat geholfen, beim anderen eben nicht die Spur.

Sehr schwierig das Ganze.

EMmax


Hallo Cart01

bist du sicher, dass es keine Borreliose ist? Meine Borreliose-Rückfälle gingen immer mit Muskel- und Gelenkschmerzen einher.

C0art0x1


Wow – ich bin echt überascht über die schnellen Antworten. Danke.

Zu Emax – nein ich weiß nicht ob es Borreliose ist. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal was das ist. Wie kann ich sowas prüfen lassen?

Ich hatte erwähnt das ich totaler Laie bin und mir natürlich auch jeder Arzt alles mögliche erzählen kann. Deswegen bin ich ja auch hier um mich zu informieren. Da ich eigentlich körperlich viel aushalte habe ich das Ganze bisher auf die leichte Schulter genommen aber inzwischen bin ich einfach reif dazu etwas dagegen zu unternehmen. Ich will nicht den Rest meines Lebens mit Schmerzen verbringen.

C)ar)t041


Hallo. Ich habe jetzt gerade mal nachgeschaut wegen Borreliose. Ist ja mehr so eine Krankheit wegen Zeckenbiss. Also das glaube ich weniger. Soweit mir bekannt bin ich noch nie von einer Zecke gebissen worden und ich denke sowas wäre auch im Blutbild nachweißbar gewesen.

E_maxx


Hallo Cart01

viele nachweislich an Borreliose Erkrankte können sich nicht daran erinnern, von einer Zecke gebissen worden zu sein oder eine Wanderröte gehabt zu haben. Borreliose kann vermutlich auch über Mückenstich übertragen werden.

Zum Nachweis von Borreliose: Die Infektion durch Borrelien kann (ähnlich wie bie HIV) nur über das Vorhandensein von Antikörpern im Blut nachgewiesen werden – es sei denn man findet zufällig einige dieser bösen Spiralbakterien im Blut oder im Liquor. Nach einer Infektion steigt zunächst der IgM-Wert innerhalb von ca. 5 Wochen an. Danach sinkt er wieder ab, aber gleichzeitig steigt der IgG-Wert an. Der Nachweis dieser Werte erfolgt über den ELISA-Test und über den Western-Blott. Über die Grenzwerte kann ich hier nichts sagen, weil der Streubereich sehr groß ist und weil es auch anscheinend verschiedene Messgrößen (im zweistelligen und im vierstelligen Bereich) gibt.

Die Infektion mit Borreliose ist somit im Blutbild nachweisbar aber nur wenn die entsprechenden Borreliose-Werte ermittelt werden.

Ich weiß nicht, ob dies eine "Kassenleistung" ist. Als Privatpatient habe ich kürzlich nach einem erneuten Zeckenbiss für einen vollkomenen Borreliose-Test ca. 175 Euro bezahlt.

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