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Hilfe! Kribbeln an verschiedenen Stellen im Körper.

kdle=inOehumJmexl77 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

angefangen hat alles 2003. Ich hatte auf einmal ein Kribbeln im linken Knöchel. Es hat sich angefühlt, als würde man ein rinseln oder grieseln spüren. Es ist echt schwer zu beschreiben. Es kam immer impulsweise: es grieselt für eine Sekunde, dann ist es für 2-3 Sekunden weg, dann wieder. Ich hatte das ca 3 Tage. Ich habe gleich Panik bekommen und bin zum Arzt.

Es ist nichts taub geworden oder pelzig. Ich würde auch nicht sagen, es ist wie Ameisenlaufen. Wie ein rinseln eher.

Es hat mich so fertig gemacht, dass ich anfing zu hyperventilieren, beim Einschlafen immer und immer wieder zusammen zuckte, anfing Doppelbilder zu sehen, Ohrendruck bekam usw. Ich bin zum Neurologen, da ich mittlerweile Angst bekam an MS erkrankt zu sein. Alles Symptome passten genau. Diese Missempfindung bekam ich dann einige Tage später auch auf einmal im rechten Knöchel und links verschwand sie.

Der Neurologe hat diverse Test gemacht, EEG und MRT mit Konstrastmittel und hat eine MS völlig ausgeschlossen.

Diese Missempfinden habe ich bis heute abwechselnd an den verschiedensten Stellen im Körper. Mal einige Tage oder Wochen gar nicht, dann kommt wieder eine Stelle. Es bleibt manchmal 2, 3 oder 4 Tage und ist dann wieder weg. Es war schon in der Wade, im Oberschenkel, im Zeigefinger, am Handgelenk und nun in der Innenseite am Knie.

Seit ca. 4 Wochen schlafen mir Nachts immer die Hände ein. Mein kleiner Finger ist meistens ganz taub und fühlt sich dick an. Sobald ich aufwache und eine andere Position einnehme ist alles wieder ok. Trotzdem schlafen sie mir auch ein wenn ich auf dem Rücken liege und beide Hände am Oberschenkel liegen habe. Da lieg ich nicht drauf und knick auch nichts ab. In dem Zustand bin ich jedenfalls aufgewacht.

Ich habe voll Panik!! Ich habe Angst doch MS habe zu können. Ich hatte im August auch wieder so ein kribbeln und konnte nicht mehr ins Bett gehen. Ich hatte auch das Gefühl meine Beine und Füsse würden vibrieren oder beim Einschlafen vibriert esl kurz und leicht in meinem Kopf.

Manchmal hatte ich auch morgens nach dem Aufwachen ein Lidzucken, was mich verrückt gemacht hat. Es hielt immer so eine Stunde an, dann war es wieder weg.

Ich musste teilweise Baldrian zum einschlafen nehmen, damit ich runter komme.

Ich weiss, dass ich an einer Angsttörung leide, die sich immer um Krankheiten dreht. Dennoch ist immer zuerst das Symptom da und dann beginnt erst der psychische Stress.

Das komische Kribbeln kommt einfach so, aus dem Kalten.

Ich war das letzte Mal 2010 beim Neurologen. Ich hatte innerhalb eines halben Jahren 2 mal Migräne mit Aura. Das war jedenfalls seine Diagnose. Hatte im Frühjahr einen sogenannten blinden Fleck. Konnte alles im Zentrum, wo ich hinblickte nicht mehr sehen, nur noch drumherum. Nach ca. ner halben Stunde wurde es besser, dafür fühlte ich mich wie gerädert und bekam Kopfschmerzen und war völlig erschöpft. Im Herbst fast das Gleiche. Nur sah ich diesmal eine flimmernde Girlande in blau gelb und rot vor meinen Augen. War auch richtig fertig danach.

Ich teilte der Neurologin auch mit, dass ich immernoch Angst hätte, das es doch MS sein könnte. Sie sagte, dass nichts darauf hindeuten würde. Ich könne aber noch ein MRT machen. Das wollte ich aber nicht, da ich meiner Angst nicht nachgeben wollte und auch Angst hatte, das doch was ist.

Nun sind wieder 2 Jahre vergangen und ich leide seit August wieder an dieser krankhaften Angst.

Kennt denn jemand von Euch dieses konfuse kribbeln?

Ich weiss nicht weiter...

LG Kleine Hummel77

Antworten
Pmustebl9umex65


Nun sind wieder 2 Jahre vergangen und ich leide seit August wieder an dieser krankhaften Angst.

Und was tust Du damit du, um mit deiner Angst fertig zu werden?

MGaruhlabaxum


MS? Meinst Du nicht auch, dass bei Vorhandensein einer MS seit angenommem 2003 -unbehandelt – wirklich schon ziemliche Krankheitserscheinungen passiert sein müßten ???

Sind es aber nicht. Du schreibst selbst, das kommt und geht. Also lebst Du doch damit, der Körper hat es bislang gut überstanden.

Dass Deine Hände nachts einschlafen kann schon mal daran liegen, dass die Matratze falsch ist, das Kopfkissen, dass man mal die Halswirbelsäule nach Blockaden anschauen sollte, vielleicht hilft eine Behandlung nach Dorn....

Missempfindungen kann man auch haben, ohne dass sich jemals herausfinden läßt, warum, wieso und weshalb.

Sebst wenn es bis zum 90. Lebensjahr immer wieder auftritt, sollte das Motto lauten:

was kann ich in meinem Leben trotzdem genießen, wo ist meine Freude, für die ich mich öffnen könnte – was kann ich trotzdem tun, um Spaß im Leben zu haben.

kAlei_nehum%me?l7x7


Ich weiss, dass ich meine Angststörung in den Griff bekommen muss. Ich werde auch eine Psychotherapie in Angriff nehmen. Das ist trotzdem so eine Sache. Die Angst, über Symptome einfach hinwegzugehen und mich psychisch behandeln zu lassen, bleiben. Das ist ja dieser verdammte Teufelskreis.

Ich höre das ja auch von verschiedenen Ärzten, dass hätte schon mehr passieren müssen etc. Einesteils weiss ich das ja auch und würde als Aussenstehender das Gleiche sagen.

Andererseits habe ich Angst das man etwas übersehen könnte...

Ist schon verzwickt. Danke Euch ganz lieb...

M_aru<la$bauxm


Andererseits habe ich Angst das man etwas übersehen könnte...

Wenn Du so etwas in den Raum wirfst, sagst Du doch durch die Blume: ihr (Ärzte) seid doch unfähig. Ich traue euch nicht.

In Wirklichkeit aber traust Du Dir selbst nicht. Vor allen Dingen gesund zu sein und fröhlich zu leben und sich zu sagen: na gut, das geht wieder weg, wie es schon zig Mal der Fall war. Eine Psychotherapie. die SElbstvertrauen schafft, ist hier wirklich dringend angesagt.

Stell Dir vor Du hättest keine Angst. Wie würde Dein Leben dann aussehen? Was könntest Du im Leben tun, was jetzt nicht möglich ist? Welchen Vorteil würde die SAche bringen?

Trotzdem würde ich noch mal einen Orthopäden aufsuchen wegen des Einschlafens in der Hand. So etwas kann man wahrscheinlich behandeln – und überstehen.

P1ust?eblxume65


Ja, da einschlafen der Hand hat warscheinlich körperliche Ursachen, wenn auch recht harmlose, wie ich vermute. Das wird sich warscheinlich mit einigen Übungen beim Physio gut therapieren lassen.

Kl.Hummel jedenfalls kann ich dich zu deinem Entschluss eine Psychotherapie machen zu wollen, nur gratulieren. Es ist warscheinlich der einzige Weg deine Angst zu mindern.

aFut5umn-|like


Lass ein Kontroll-MRT machen. Dann bist du beruhigter.

Und was das Einschlafen der Hand betrifft: Ich hatte das monatelang, später dann sogar beide Hände. Bei mir half nicht der Physio, sondern es lag an der Schilddrüse. Seit ich gut eingestellt bin, ist es weg. Auch der Ohrendruck kann davon kommen.

Versuch dich nicht reinzusteigern.

P"uste-blumex65


Lass ein Kontroll-MRT machen. Dann bist du beruhigter

Kein guter Rat für einen Angstpatienten u. Hypochonder, weil sich durch ständiges Arztaufsuchen und Untersuchenlassen die Angstsymptomatik und das sich ständig sorgenmachen und nach Krankheiten gucken weiter verstärkt.

Angstpatienten müssen lernen selber mit ihrer Angst fertig zu werden. Nur dann lassen die Sorgen nach.

P)uksGteblu&mxe65


Schau mal hier: [[www.angstportal.de/Hypochondrische-Stoerung.html]]

kzleine?hummxel77


Hey...

heute ist kein guter Tag!!

Ich sitze schon den ganzen Tag vorm Laptop. Zuerst habe ich versucht meine Symptome von 2003 zu googlen und versucht selbst zu entkräften. Teilweise ist es mir ganz gut gelungen. Z.B. hatte ich ja ein beidseitiges Ziehen im Gesicht. Und ich habe natürlch an Trigeminusneuralgie gedacht, was ja bei MS auch typisch ist. Allerdings habe ich nun gelesen, dass das echte starke Schmerzen sind. Ich hatte ein Ziehen, als hätte ich saure Zitrone gegessen und war sehr empfindlich, wenn der Duschstrahl mein Gesicht getroffen hat. Zum anderen habe ich mich gerade mal mit den körperlichen Symptomen bei Stress und Panik gelesen, dass Reizungen im Gesicht ebenso dafür typisch sind.

Auch hatte ich im Sommer 2011 öfter so ein Gefühl, als würde jemand ne Bandage für einige Minuten um mein Bauch legen und ich schlechter Luft bekommen. Ein ungewöhnlicher Druck im Oberbauch. Ich hatte zudem echt starkes Sodbrennen und oft ein Klossgefühl im Hals. Der HNO meinte, man sieht, dass das Sodbrennen bis zum Kehlkopf gedrungen ist und dort Reizungen ausgelöst hat, die dann dazu geführt haben. Die Ursache dafür fand sich 2 Monate später bei einer Magenspiegelung. Ich hatte Helicobacterbakterien im Magen und musste eine Antibiotikakur machen. Also kam das Druckgefühl daher?! Jedenfalls hatte ich es seitdem nicht mehr.

Versteht Ihr ??? Ich versuche gerade selber aufzuräumen, jedenfalls der Teil in mir, der realistisch ist. Der andere ist noch extrem verunsichert und labil. Habe mir auch gerade noch Adressen rausgesucht von Psychologen in meiner Umgebung, wo ich morgen anrufen werde.

Und es ist wirklich wie Du sagst:Marulabaum. Ich traue mir selber nicht. Ich denke immer, irgendwann muss es mich ja auch treffen.

Weisste, es gab viele Jahre in denen ich panische Angst hatte, einen Gehirtumor zu haben. Vor 3 Jahren bekam dann mein Schwiegervater ein Glioblastom. Den schlimmsten aller Hirntumore. Er starb ein Jahr nach der Diagnose. Ausserdem hatte ich immer Angst vor Leukämie. Die Freundin meiner Schwiegermama bekam vor 2 Jahren diese Krankheit und starb ein drieviertel Jahr später.

Ich weiss nicht, warum das in mir sooooo tief sitzt. Es ist trotzdem immer schwer für mich zu glauben, dass ich was "einfaches" habe. Das ist zu einfach für mich. Es klingt schlimm, ich weiss. Ich bin eigentlich ein echt selbstbewusster lebensbejahender Mensch.

Gestern sagte mir jemand, ich würde durch mein (un)bewusstes Verhalten meine emotionalen Gedanken verdrängen, um mich nicht damit auseinander setzen zu müssen.

Macht mich nachdenklich. ???

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