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Nach künstlichem Koma nicht erwacht mit massivem Hirnschaden

Wlate)rli2


Hmm ich find das alles etwas komisch... also jemanden an sich drücken ist defintiv nicht nur Reflex, er reagiert ja direkt. Und am erschreckendsten finde ich, dass er selber atmet usw... also würde er ja theoretisch weiterleben, wenn man die Geräte abstellt, oder? Tja das ist dann nicht tot...

Ich verstehe nicht, weshalb man jemanden 20min reanimiert (ich dachte immer, unter normalen Umständen treten nach mehreren Minuten Unterversorgung mit Sauerstoff schon Gehirnschäden auf) und dann hinterher erklärt, der Patient habe einen massiven Hirnschaden und würde nicht mehr aufwachen? Komisch.

Kapiere ich auch nicht, warum man das nach 20 Minuten überhaupt noch macht, wenn man das weiß, dass es schon 20 Minuten dauert, dass er keinen Sauerstoff hat. Da sollte man doch eigentlich irgendwann auch sagen: "Hat keinen Sinn mehr", weil es logisch ist, dass hinterher eigentlich kein "gesunder Mensch" mehr draus werden kann, wie die ja schon sagen, von wegen Hirnschäden und so.

Aber: von den Schilderungen her denke ich, dass der Hirnschaden so groß vielleicht doch nicht ist... also das wichtigste scheint zu funktionieren.... können die nicht irgendwie testen, welche Hirnareale noch funktionieren und welche nicht? ":/ Wenn jetzt natürlich alles außer Atmung und Verdauung nicht mehr funktioniert, dann ist natürlich fraglich, ob man das noch "Leben" nennen kann. Aber er scheint ja eben auch Sachen wahrzunehmen... ???

L#ilaLxina


Welche Tests mit welchen Ergebnissen wurden denn bisher durchgeführt um nachzuweisen, dass das Gehirn massiv geschädigt wurde?

Einfach so Geräte (an welchen hängt er denn überhaupt?) abstellen geht ja eh nicht.

ApS01x9


Genau. Einfach Geräte abstellen geht nicht. Hatte auch jemand im Bekanntenkreis mit Hirnaneurisma, und da wurden Tests gemacht, die gezeigt hatten dass keine Funktion mehr vorhanden war. Danach, haben die Ärzte entschieden, alles abzustellen, den Angehörigen wurde die Wahl gar nicht gegeben.

P_edGdi


In der Hektik des Krankenhausalltags ist es schon möglich, dass schnell schnel geantwortet wird...

Mein Tip: lass Dir vom Diensthabenden Arzt richtig einen Termin geben, zu welchem ihr eine halbe Stunde ungestört reden könnt. Dann ist kein Zeitdruck da, und der Arzt kann viel mehr erklären.

20 Minunten ohne Sauerstoff sind für ein Gehirn sehr viel. Es könnte irreversibel geschädigt sein.

Bewegungen, Schwitzen, Augenrollen uws sind im Koma möglich. Und es gibt viele Möglichkeiten. Da hilft nur Fragen Fragen Fragen, und zwar mit Zeit, ohne zeitdruck.

Alles gute

P<eddxi


Genau. Einfach Geräte abstellen geht nicht. Hatte auch jemand im Bekanntenkreis mit Hirnaneurisma, und da wurden Tests gemacht, die gezeigt hatten dass keine Funktion mehr vorhanden war. Danach, haben die Ärzte entschieden, alles abzustellen, den Angehörigen wurde die Wahl gar nicht gegeben.

Hier wurde der Hirntod festgestellt. In Deutschland ist es so, dass keine Krankenkasse mehr für einen Hirntoten zahlt. Schade, dass die Angehörigen nicht mit einbezogen wurden, was der letze Wille des Verstorbenen war. Hätte der Bekannte einen spenderausweis bei sich gehabt, dann wären die Geräte nicht sofort abgestellt worden. So ist halt der Hirntod Fakt, und die Geräte werden abgestellt.

G/aroux78


Was sagen denn die Chefärzte der Neurologie bzw. Neurochirurgie und der Anästhesie zu der gesundheitlichen Lage Deines Onkels?

Ich würde nicht gleich aufgeben. Da ich aus beruflichen Gründen (war stellvertretender Leiter eines Pflegeheimes) weiss, dass es extra Pflegeheime für Menschen mit schweren neurologischen Schäden gibt, würde ich Deinen Onkel dorthin verlegen lassen, eventuell ist auch eine neurologische Frühreha auch möglich. Dies wird sogar durchgeführt, wenn sich der Patient im Koma befindet.

Aber nach 6 Tagen würde ich auf gar keinen Fall das Leben Deines Onkels beenden.

d iama0nt,_staxr


Meine Meinung dazu:

"Ich würde mit den Ärzten reden was am besten im Interesse des Patienten ist."

Finde ich nicht, die Frau (Familie) weiss es am ehesten, was für ihn selbst lebenswert ist.

Der Wert von Fremden wie Arzt und Co ist mir vollkommen egal, welches Leben der persönlich als lebenswert erachtet!

Ein Arzt ist Angestellter, muss nun eine Aufwand/Kostenentscheidung für ein Unternehmen treffen! Die Rechnung für die OP und 20mins Reanimation hat er auch fürs Unternehmen im Gewinnersinn bereits getroffen!

Nun die Pflege und -kosten interessiert ihn möglicherweise weniger, bzw sind nun vielleicht sogar nun ein Störfaktor anstelle ein Erfolg und Gewinn ;-) Sind aber auch die Folge(kosten) der Arbeit!

Da er nun selbstständig atmet wäre das nicht eigentlich "Mord"??? :-/

Und woher sollte die auch wissen, was möglich ist, wenn sie sonst "so" sich verhalten und inwieweit dies im "Interesse" des unbekannten Patienten sein soll?

Ergo, am "Gewinn und Erfolg" des KH hat er sie sich bereits beteiligt und erfolgreich war die OP der Ärzte vermutlich beim "Üben" nur zum Teil. Das Ergebnis also verbesserungsfähig, aber dies zu verbessern wird wohl kaum von Interesse sein, wenn sich so verhalten würde.

Außerdem sie wussten vor der OP was mit höherer Wahrscheinlichkeit das Resultat ist, bis dahin waren doch diese Gewinne fürs Unternehmen und Kosten für Andere es wert! :-p

Der Rest und Lebenswert scheint nun Familiensache im Sinne des Onkels und sollte keine Entscheidung von Fremden sein, die ggfs an etwas anderes interessiert sind und andere Wertvorstellungen haben könnten!

lVeanaA-Bur^gfesxt


Vielleicht wird auch etwas missverstanden?

Es könnte ja sein, dass die Schwester mit Geräte abstellen meint, dass er selbstständig atmet und diese vielleicht nicht mehr braucht?

mJnef


Ihre anderen Äußerungen ("keine Hoffnungen machen wollen") sprechen eher dagegen, dass die das meinte, Leana ;-)

Ich würde dem aber nicht allzu viel Beachtung schenken, die Situation ist schwer genug. Ich achte die Arbeit der Schwestern im KH aus, aber hier nimmt sie sich eindeutig zu viel raus. Sie kann es nicht beurteilen und sie sollte es auch nicht.

rZobbbyBroxy


Vielleicht sind sie scharf auf seine Organe? Informier Dich mal über die seltsame Definition von "hirntot". Es passiert nicht selten, dass Mediziner Menschen vorschnell für tot erklären. Ich würde auf mein Gefühl hören. Dein Onkel zeigt eindeutige Reaktionen auf emotionale Zuwendung. Was soll das mit Reflexen zu tun haben?

N2ico_MRobiYn


Gibt es schon was Neues von deinem Onkel :)* ?

BGellaV8x30


Hallo Veci, bin auf der Suche nach Antworten und habe deinen Kommentar gelesen. Meinem Vater ist genau dasselbe passiert, was ist aus deinem Onkel geworden? Bitte um Antwort, wir sind verzweifelt und am Ende mit der Kraft :(

DY.o|ri;s7 L.


Die Fadenstarterin hat nur einen Beitrag geschrieben und das ist lange her, ich glaube nicht das sie sich meldet.

P$eddxi


Hallo Bella830

viel Kraft und mache doch einfach selber einen Faden auf. Ansonsten kann ich Dir nur raten, dass Du in einer ruhigen Minute mit den Ärzten redest. Lass Dir alles erklären. Lass Dir einen Termin geben. Viel Kraft

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