» »

Viele Symptome, keine Befunde?

NOemxoC hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich (32, männlich) möchte hier mal meine Symptome schildern, da ich immer noch nicht weiss was mit mir los ist.

Alles fing Ende August 2012 an, als ich aufgrund eines bevorstehnden Umzuges ziemlich unter Stress stand.

Ich hatte plötzlich immer wieder sehr starke, blitzartig einschiessende einseitige Kopfschmerzen, die über den Tag verteilt immer wieder auftraten.

Zuerst hab ich mir nichts dabei gedacht, als aber dann eine starke Benommenheit (ein Gefühl wie neben sich zu stehen, aber kein Schwindel) mit dazu kam, welche teils über Stunden anhielt,

bin ich dann sofort zum Neurologen. Dieser hat dann nach EEG und Durchblutungstest der Halsschlagader (ohne Befund) auf die Psyche getippt, und mich zur Beruhigung zum CT geschickt.

Das war ohne Befund.

Nach ein paar Wochen und ein paar weiteren Arztbesuchen (Hausarzt: Blutbild - o.B., HNO - o.B.), viel mir auf dass ich vermehrt Lichtblitze vor hellem Hintergrund (z.B. beim Blick in den Himmel) sah.

Ich dachte zuerst an eine Netzhautablösung, aber 2 Augenarzttermine später wurde auch diese Ausgeschlossen (mit 100% Sehstärke).

Nach meiner Schilderung dass ich auch Nachts, bei schnellen Augenbewegungen halbkreisförmige Lichtbögen sehe, meinte der 3te Augenarzt dann dass es sich vermutlich

- bedingt durch meine Kurzsichtigkeit - die Folgen einer Glaskörperverflüssigung handelt (Glaskörpertrübung hab ich auch, schon seit Jahren).

Auch sah ich (und sehe immer noch) manchmal Blendflecken (abwechselnd einseitig, nicht beidäugig), als wenn man in ne helle Lampe geblickt hätte (nur eben ohne das zu tun) die dann oft Minutenlang sichtbar waren, vornehmlich beim blinzeln.

Ein Besuch beim Orthopäden und anschliessendem Röntgen der HWS, bescheinigte mir mehrfache Blockaden der HWS als mögliche Ursache meine Symptome.

Als Therapie wurde Manuelle Therapie angeordnet (Physio), angesetzt auf 6 Termine.

Das Kopfstechen war mittlerweile (anfang November) fast verschwunden, ebenso die Benommenheit. Ob durch die Physiotherapie oder von selbst kann ich nicht sagen.

Eines Abends fingen dann allerdings beide Hände an zu kribbeln. Da dieses Kribbeln auch am nächsten Tag nicht verschwunden war bin ich nochmal zum Neurologen. Welcher mich

um MS auszuschliessen zum MRT schickte.

Nachdem auch dieses Ohne Befund war, tippte der Neuro ebenfalls auf die HWS.

Auch bilde ich mir ein dass ich ab und an ein Kribbeln in den Backen verspürte. Das Kribbeln nahm dann an den Händen wieder ab, war dann aber auch leicht in den Füssen spürbar.

Dazu kamen danach (ca. 2-3 Wochen lang), Gliedersschmerzen, bzw. Pochenden/Stechende Schmerzen an verschiedenen Körperstellen (vornehmlich Arme und Beine), immer so ca. 10 Stiche im Sekundentakt und dann wars wieder vorbei, für Stunden/Minuten.

Seither (Mitte November) war ich nicht mehr beim Arzt. Sämtliche Symptome sind wieder fast verschwunden, hin und wieder hab ich noch so ein stromartiges Kribbelgefühl im grossen Zeh oder in den Fingern, was aber kaum spürbar ist, bzw.

nur in Ruhelage warnehmbar ist. Oder mal ein Kitzeln im Bereich der Nase. Vor 2 Wochen hatte ich dann mal etwas ungewöhnliche Halsschmerzen, wobei es sich nicht um eine Erkältung handelte, sondern eher ein

Fremdkörpergefühl beim Schlucken, als ob etwas geschwollen wäre im Hals. Ist aber nach ner Woche auch wieder verschwunden.

Ansonsten gehts mir wieder besser, alle Symptome sind bis das gelegentliches Kribbeln (und die Probleme mit dem Glaskörper) wieder verschwunden.

Ausserdem hab ich manchmal morgens bei noch dämmrigem Licht leichtes Augenflimmern, was aber nur kurz anhält.

Ich treibe Sport (laufen), habe Normalgewicht, gehe arbeiten und habe auch sonst keinerlei gesundheitliche Beschwerden (ok, manchmal ziemliche Rückenschmerzen, im unternen Rückenbereich/Hüfte, vermutlich bedingt durch meine sitzende Tätigkeit vorm PC, ausserdem generell nen Schwachen Kreislauf, z.B. Schwindel/Sternchen sehen beim schnellen Aufstehen usw.).

Sämtliche dieser Symptome (Kribbeln, Schmerzen usw.) waren mit Ausnahme der Anfänglichen Kopfstiche nachts nicht spürbar, ich schlafe ganz normal und meistens auch gut.

Was noch auffällig ist ist dass ich manchmal nach dem Aufwachen und aus dem Bett steigen nach den ersten Schritten am Boden häufig ein leicht eingeschlafenes Gefühl in den Füssen habe (wie kribbeln nachdem die Füsse eingeschlafen waren).

Das dauert aber nur wenige Sekunden an und verschwindet wenn ich 2, 3 Schritte mache sofort wieder.

So ich glaub das wär alles.

Ich mach mir nun allerdings nach wie vor Sorgen, um was es sich handeln könnte, bzw. ob all diese Symptome zusammen hängen oder ich mir einfach zuviel Sorgen mache?

(Dazu sei gesagt dass ich mir tatsächlich sehr leicht Sorgen mache und Ängste entwickle und jetzt deutlich mehr auf meinen Körper höre, vorallem aufgrund der Unsicherheit was es denn letztlich sein könnte)

Antworten
S#tellxa80


Ein Besuch beim Orthopäden und anschliessendem Röntgen der HWS, bescheinigte mir mehrfache Blockaden der HWS als mögliche Ursache meine Symptome.

Als Therapie wurde Manuelle Therapie angeordnet (Physio), angesetzt auf 6 Termine.

Machst du deine Übungen, die dir der Physiotherapeut (hoffentlich) gezeigt hat, seither täglich?

Laufen als Sport ist schön und gut, bei solchen Problemen braucht dein Rücken aber unbedingt auch Training und Ausgleich von deiner sitzenden Tätigkeit.

NcemoxC


Ne die hat mir keine Übungen für Zuhause gezeigt...

Aber obs wirklich alles daran liegt?

Hab auch manchmal im unteren Wirbelsäulenbereich Schmerzen, etwa auf Höhe des bauchnabels (da war sogar mal ne Rötung zu sehen).

Satellxa80


Viele Beschwerden können von der Wirbelsäule kommen. Du wurdest nun ja quasi ziemlich komplett auf den Kopf gestellt, um andere Ursachen auszuschließen.

Wenn du im Bereich der Wirbelsäule Schwachstellen (muskuläre Dysbalancen, Verspannungen etc.) hast, dann ist so ein Problem nicht mit 6 x Krankengymnastik bzw. manuelle Therapie aus der Welt zu schaffen. Du must regelmäßig was tun, um die Tiefenmuskulatur zu stärken und bestehende Verspannungen abzubauen. Und nur mit Joggen wirst du das nicht schaffen.

Was ich an deiner Stelle machen würde:

Du solltest dir nochmal ein Rezept für Krankengymnastik bzw. manuelle Therapie besorgen. Dann machst du die Übungen mal für mindestens 8 Wochen täglich, sorgst für regelmäßige Entspannung (z.B. durch Yoga, Autogenes Training, Sauna etc.), achtest darauf, dass dein Arbeitsplatz ergonomisch richtig eingestellt ist, überprüfst deine Matratze im Bett (auf dem Bauch schlafen ist erstmal nicht ideal bei Wirbelsäulenproblemen, die Matratze sollte nicht zu hart/zu weich sein, wenn du auf der Seite liegst, sollte die Wirbelsäule eine gerade Linie bilden, Schultern und Becken sollten einsinken können etc.) und schaust, ob es dadurch nicht besser wird.

L9o+ckeo1x9


Hallo NemoC,

bist du jemand (wie ich), der sich prinzipiell ungern unvorbereitet auf Dinge einlässt, durchstrukturiert ist in seinem Leben/im Job? Falls ja, würde ich Deiner eigenen Gesundheit zuliebe einen Gang runterschalten.

Ich habe seit Mitte Oktober 2012 ähnliche Probleme. Witziger weise in einem ähnlichen Lebensumstand (nach über 40 Jahren von der Großstadt in die Provinz, neuer Job, Arbeitsweg >50 km, hasse Autobahn, daher auf DB angewiesen, was mich abhängig von Dritten macht). Ca.zeitgleich ein hick hack mit der neuen Dienststelle, worüber ich mich echt aufregte. Und da war sie: Verhärtung des seitlichen Halsmuskels.

Trotz manueller Therapie & Fango+Massage wurde es immer schlimmer. zuerst trockene Rachenschleimhaut, Engegefühl auf Kehlkopfhöhe, Fremdkörpergefühl beim Schlucken. Seit kurzem blockiert der Kiefer. Zuvor ein Unterdruckgefühl im Ohr. Inzwischen Kribbeln auf der Kopfhaut – rechts auf der verspannten Seite. Teilweise leise über die Schläfe ziehender Kopfschmerz. Als Krönung am letzten WE beim Lesen in der Bahn Lidzucken rechts, bebende Lippen. Beim Kopfsenken (z. B. beim Treppensteigen) halte ich mich wie ne alte Frau fest wegen Gangunsicherheit. Bei Rechtsdrehung des Kopfes knickt er zur Schulter hin ab, noch bevor mein Kinn die Schulter erreicht.

Mein erster Verdacht – der stimmt mit Deiner Diagnose überein – blockierte Wirbel, was ggf. inzwischen auf irgendnen Gesichtsnerv drückt. Zwischen den Jahren war ich beim HNO, ob was von innen "wächst", was mich einengt. Alles ok. Dann Hausarzt, der findet meine Schulter- und Nackenmuskeln hart, entknackte aber eher meine Brustwirbelsäule. Empfahl mir "Geduld" und falls ich die nicht hätte, den Gang zum Orthopäden. Da komme ich soeben her.

Da ich den Besuch recht "entspannend" fand, zitiere ich die Dame mal. Auf Empfindungsstörungen im Kopf- Gesichtsbereich stutzte sie & meinte "Mäuseken, nicht dass Sie ganz anders geartete Probleme als die HWS haben...." – Gesicht/Kopf = Gehirn gesteuert. Drehte und wendete mich dann und fand, dass ich einige kleinere Blockierungen hätte, tendenziell aber eher hyperbeweglich wäre (nicht gut für die Bandscheiben).

Dann befragte sie mich nach privaten Umständen & sagte "Man sagt ja , es säße einem zuweilen der Deibel im Nacken. Bei Stress, innerer Anspannung, plötzlichem Schiss vor eigener Courage, reagiert das vegetative Nervensystem, den Rest besorgt die eigene Mentalität/Psyche" (wie sehr lasse ich mich auf die "Wehwehchen" ein). Sie sind aber keine 85, daher werde ich das hier nicht mit "Psyche" abtun, sondern MRT veranlassen. Sollte HWS nix haben, überweise ich Sie an die Neurologie."

Fazit: Ich bin tierisch verspannt – und vermutlich aufgrund des Stresses ein Nacht-Zahn-Knirscher.

Außerdem: ich weiß es nicht genau, aber bin überzeugt und gewillt zu glauben, dass eine Menge Unannehmlichkeiten von verspannter halsmuskulatur ausgehen können. Jedenfalls lieber, als mir Hirndurchblutungsstörungen/kleine Schlaganfälle in meinen Kopf zu holen. Natürlich will ich wissen, woran ich bin (will ja nicht mit K-Schein in den neuen Job taumeln) aber dieser Besuch beim Ortho heute hat mir gezeigt, dass ich nicht zuviel nachdenken, googeln u. ä. sollte. (Ist Dir auch schon mal aufgefallen, dass bei Google-Symptomsuche zuerst Bestatter-Seiten ausgespuckt werden ??? :)z

Langer Text. Ich weiß. Soll nur dazu dienen, meine Erleichterung kundzutun, dass ich nicht allein bin mit diesen "Missempfindungen" ohne Klärung. Und natürlich, Dich in einer Sache zu bestärken: Eine Blockierung der HWS kann soviel Dinge auslösen, das glaubst du nicht. Etliche Symptome hast du schon aufgezählt. Sterben werden wir aber daran nicht ;-)

Ich wünsche Dir, dass bald auch das letzte Symptom verschwindet. Halt uns auf dem Laufenden.

Meine Wenigkeit wird sich überlegen, ob ich mit meiner Klaustrophobie tatsächlich die Röhre brauche oder nicht lieber erstmal zum Zahnarzt gehe wg. Kieferkrampfen. Physiotherapeut hat mir erklärt, dass so n verspannter Kiefer sowohl die vordere als auch hintere Schultermuskulatur aufs Ärgste strapazieren kann....

Alles Liebe

Locke19

mznexf


Für mich klingt es tatsächlich so, als sei die HWS als Ursache sehr gut möglich. Die kann Beschwerden verursachen, die man ihr gar nicht zutrauen würde. Dass es nach den 6 Physio Sitzen besser wurde und dann wieder – wenn auch etwas anders – wieder los ging, ist doch auffällig.

Die Sorgen und Angstneigung tun dann ihr Übriges, verstärken die Beschwerden, lassen sie länger andauern, können sie sogar hervorrufen. Oder du nimmst sie dadurch erst wahr. Viele andere stehen morgens eben mit halb-eingeschlafenen Füßen auf, laufen ein paar Schritte und gut ist, ohne dem weiter Beachtung zu schenken.

Übungen für zu Hause schaden auf keinen Falle und ich würde sie nicht unversucht lassen.

Darüber hinaus kann es so viele Ursachen für diese Rückenprobleme geben, dass man sie nichtmal aufschreiben kann. Von ständiger innerer Anspannung, falscher Matraze, Büroarbeit oder oder oder...

Ansonsten würde ich es mal, so schwer es sein mag, mit ein wenig Ignoranz versuchen. Spricht nicht jedes Symptom zerpflücken sondern einfach mal Kribbeln Kribbeln sein lassen. Du wurdest ja schon ordentlich untersucht und riskierst damit nicht, dass etwas Schlimmes unentdeckt bliebe.

NjemxoC


So ich muss mich nochmal zu Wort melden, da die Symptome immer noch nicht weg, bzw. Neue hinzugekommen sind.

Kurz nachdem ich diesen Beitrag im Januar verfasst hatte bekam ich wieder vermehrt kribbeln im rechten Fluss (hauptsächlich unterm grossen Zeh) und in der linken Hand. Dazu kam dann auch manchmal so eine Art Prickeln im Gesicht, meist um den Mund rum oder auch auf der Nase ( aber auch mal am Augen Lied). Auch das Benommenheitsgefühl hatte ich wiede (nicht permanent).

Ich bin daraufhin zu nem anderen Neurologen, der aber ohne weitere Untersuchungen (ausser Test des Nackenbeugezeichens, Fussreflex sowie Gleichgewichts Tests) meinte dass das alles Psychosomatisch wäre und mir deswegen Citalopram verschrieb, welche ich auch seitdem nehme, obwohl er anmerkte dass mein MRT im November ja ohne Kontrastmittel war und deswegen nicht viel aussagt...

Das kribbeln in der Hand ging dann wieder weg, aber dann kam stattdessen der linke Fluss dazu, wo bis heute manchmal - nicht immer - beim Auftreten ein sehr komisches Vibrieren der Ferse auftritt, was sich aber ähnlich anfühlt wie das mit dem rechten Zeh/Fuss (wo aber mittlerweile eigentlich nichts mehr spürbar ist).

Außerdem ist mir aufgefallen dass ich manchmal, wenn ich mit den Fingern über rauhe Oberflächen streife, beim losslassen dann für 1 bis 2 Sekunden noch so ein "nachkribbeln" verspüre, als würde meine Haut auf die unregelmäßige Oberfläche reagieren. Gleiches ist mir letzten beim schieben eines einkaufswagens aufgefallen, vermutlich durch die vibrationen des selbigen: sobald ich die Griffe los ließ verspürte ich das kurzzeitig das gleiche Gefühl.

Dazu kommt dass ich manchmal, wenn ich versuche z.B. beim arbeiten am Bildschirm einen Punkt zu fixieren, diesen nicht lange fixieren kann. Nach 10 Sekunden springen dann meine Augen an einen anderen Punkt ein paar cm daneben. Kann aber nicht sagen, ob ich dass vorher auch schon hatte.

Was mir noch aufgefallen ist, ist dass meine Pupillen nie ganz ruhig sind. Selbst bei konstanter Beleuchtung und ohne Kopfbewegung andern beide immer leicht ihre Grosse. Aber auch hier kann ich nicht sagen, ob das evtl. vorher auch schon so war.

Was aber definitiv vorher nicht war, sondern erst seit ca. einer Woche ist, dass mein rechtes Augenlid am rechten Rand zuckt, vornehmlich wenn ich die Augen zusammen kneife und wieder offen. Das ist dann auch von aussen sichtbar.

Morgen hab ich wieder neun Termin beim Neoro. Die Citalopram haben zwar gegen meine Angst vor Krankheiten recht gut geholfen, aber da die Symptome immer noch nicht weg sind bin ich doch noch etwas verunsichert ob das alles wirklich nur die psyche ist.

Was meint ihr?

SkchlihtzauYge67


Halswirbel 2 und 4 haben viel mit den Augen zu tun. Ich würde mich wirklich mal umhören, wer dafür ein Händchen hat. Osteophat oder so.

Die anderen Dinge sind eigentlich logisch, wenn irgendwo was blockiert, kann das andere auch nicht so richtig energetisch fließen.

MRT etc. kannste knicken, man sieht da so feine "Entgleisungen" nicht drauf.

Behandeln hat viel mit Hand zu tun. Also bei jemandem der das unter seinen Händen fühlt. Mit Triggerpunkten arbeitet, keine Knochenbrecherei mit: ich lasse es mal knacken. Damit kann noch mehr Schaden angerichtet werden.

Und wenn das "gerichtet" ist, macht Physiotherapie Sinn. Ich kann mit einem blockierten Wirbel 24 Stunden am Tag Übungen machen, solange die Ursache nicht behoben ist, ist das fürn A.sch.

P7usteb<lumme6C5


Morgen hab ich wieder neun Termin beim Neoro. Die Citalopram haben zwar gegen meine Angst vor Krankheiten recht gut geholfen, aber da die Symptome immer noch nicht weg sind bin ich doch noch etwas verunsichert ob das alles wirklich nur die psyche ist.

Ich vermute Du hast eine Angststörung. Deine Symptome passen jedenfalls alle dazu. Und auch deine Selbstbeobachtung ist typisch für diese Störungen.

Gib dem Citalopram noch etwas mehr Zeit.

Und suche Dir einen Verhaltenstherapeuten.

Lqärrchex2


Hallo NemoC,

so ähnliche Beschwerden hat mein Sohn auch und es könnte "Fibromyalgie" sein. Mach Dich mal bei Google schlau. Ich habe jetzt vorhin, wie Du sehen kannst, hier ein neues Thema erstellt mit der Frage, ob jemand über diese Krankheít Erfahrungen hat.

Alles Gute

NRemyoxC


@ Pusteblume65

Ich würde mich ja gerne nicht selbst beobachten, aber wenn man täglich mit den Symptomen konfrontiert wird fällt das nicht gerade leicht.

Der Neurologe meinte übrigens nach wie vor dass es Psychisch sei (ohne weitere Untersuchungen), aber hat mich auf meine Bedenken hin zum Einholen einer Zweitmeinung an eine Neuro Ambulanz überwiesen (leider erst im April...).

Ich kann auch akzeptieren dass es eine Angstörung ist, aber würde gerne die körperliche Seite zuerst - möglichst vollständig - abgeklärt haben.

Lgärcdhxe2


Hallo Nemoc,

was heit Dein letzter Termin beim Neurologen ergeben? Und wie geht es Dir momentan? :)*

NpemxoC


Hallo,

ich bin immer noch da, meine Symptome auch - allerdings besser, bzw. habe ich gelernt damit zu leben, einigermassen zumindest. Meine Neurologentermine waren bisher alle ohne Befund.

Hatte noch 2x VEP und 2x EEG, ohne Auffälligkeiten, das letzte mal vor 4 Wochen.

Borreliosetest ohne Befund.

Die Symptome (hauptsächlich kribbeln im rechten Zeh / linke Hand, aber manchmal auch linker Fuss oder rechte Hand/Finger und dieser "Nachhall" beim streifen über rauhe Oberflächen) kommen und gehen tageweise, sind aber nie komplett für längere Zeit weg. Ich hab immer noch keine Ahnung was es sein könnte.

ADs nehme ich keine mehr, haben bisher nichts gebracht, bin aber am überlegen ob ich Cymbalta nehmen solll (hat mir mein letzter Neuro verschrieben, er meinte das könnte u.U. helfen).

Das einzige was bei der letzten Blutuntersuchung herausgekommen ist, ist dass ich unter Vitamin D Mangel leide und dafür jetzt ein Vitaminpräparat benutze (seit einer Woche). Mein Neuro meinte dass das auch derartige Symptome verursachen könnte.

Einzig neue Beobachtung: wenn ich den Kopf stark nach unten neige, dann verspüre ich beim anschliessenden Bewegen des linken Zeigefingers ein ganz leichtes Kribbeln in der Fingerspitze (auch beim Klopfen damit auf den Tisch oder ähnliches). Allerdings nicht immer, und meist auch nur einmalig, d.h. wenn ich den Finger mehrfach bewege merke ich es nicht mehr.

Könnte das was mit der HWS zu tun haben? Oder typisch für was anderes (MS)?

AHmbiPval~ent7x0


Hast Du schonmal Vitamin b12 im Blut messen lassen? Ein Mangel kann neurologische Symptome verursachen.

N'emxoC


Ich bekomme seit ein paar Monaten B12 Spritzen vom Hausarzt, allerdings hat das keine merkliche Besserung gebracht...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH