» »

Was nehmt ihr bei Migräne / starken Kopfschmerzen?

Jjoh)an"na84


Ich nehme Thomapyrin Intensiv. Hilft bei mir recht schnell.

s|ib8i32


Ich hab das Problem auch..anfangs hab ich Sumatriptan nicht vertragen, meine Ärztin hat mir dann Maxalt verschrieben, habe beide wieder gebrochen. Jetzt hatte ich zwei Jahre meine Ruhe und nun fängts bei mir wieder an (kommt bei mir höchstwahrscheinlich von der HWS, ist allerdings noch nicht genau raus). Jetzt habe ich es wieder mit Maxalt probiert und siehe da es bleibt drinnen und hilft wenn ich es rechtzeitig nehme auch. Nassen Lappen auf die Stirn, hinlegen, dunkel und leise alles machen und warten bei mir dauerts höchstens 30 Min. dann bin ich zwar schmerzfrei aber mein Körper ist so geschwächt, dass ich kaum laufen kann.

A6ntigxone


Von Maxalt gibt es auch Schmelztabletten (Maxalt lingua). Die lösen sich im Mund auf und werden über die Schleimhaut aufgenommen.

Man kann sie nicht erbrechen und die Wirkung setzt viel schneller ein. @:)

s.no"wwitxch


Ich nehme Naproxen habe ich vom Neurologen bekommen und zur Vorbeugung hat er mir Migravent verschrieben. Damit habe ich es ganz gut im Griff.

S0ugaVlady


Hallo,

erstmal entschuldigung, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe!

OK, das sind also (wenn es denn wirklich alles Migräne ist) ca. 20 Migränetage im Monat. Das heißt, Du hast entweder eine chronische Migräne oder einen Medikamentenkopfschmerz (oder beides). In jedem Fall hast Du ein *ziemliches* Problem – und Medikamente allein werden es nicht lösen!

Du solltest auf jeden Fall mal anfangen, einen Kopfschmerzkalender zu führen, z.B. diesen hier:

[[http://www.schmerzklinik.de/wp-content/uploads/2009/02/kieler_kopfschmerzkalender.pdf]]

Was Medikamente angeht, ist es wichtig, ein Vorbeugemittel zu nehmen: Betablocker, Topiramat (wie lange und wieviel nimmst Du denn?), Pesturz,... Gleichzeitig ist es wichtig, die Verwendung von Akutmedikamenten bei Kopfschmerz auf 10 Tage zu beschränken. Falls Du da schon wesentlich drüber bist, sprich mit Deinem Neurologen über die Gefahr eines Medikamentenkopfschmerzes, das geht gerade bei den Triptanen ziemlich schnell. Und dann wirst Du um einen Medikamentenentzug nicht herumkommen.

Mindestens genauso wichtig ist es aber, Deine persönlichen Migräneauslöser zu erkennen und zu bearbeiten: Periode? Stressbelastung? u.s.w. Ohne eine gewisse Lebensstilveränderung geht es meistens nicht – das ist dder schwierigste Teil, aber auch der wichtigste. Unterstützend solltest Du ein Entspannjngsverfahren erlernen und Ausdauertraining machen.

Am wirksamsten ist es, wenn die verschiedenen Therapieansätze in einer sogenannten "multimodalen Therapie" zusammengefasst werdeen. Multimodale programme für Kopfschmerzpatienten sind leider im Moment noch Mangelware, es tut sich aber langsam was. Stationär z.B. Kopfschmerzklinik Kiel oder Migräneklinik Königstein. Tagesklinisch bieten einge Scherzzentren das mittlerweile an.

Auf jeden Fall ist es jetzt an der Zeit, sich gründlich um das Problem zu kümmern, bevor Du irgendwann nur noch aus Kopfschmerzen bestehst...

Ich habe keine chronische Migräne, zumindest würde ich das nicht so bezeichnen. Denn jetzt, wo ich nicht zur Schule (schulische Ausbildung) gehen muss, geht es mir gut. Ich habe einfach stressbedingte Migräne.

Topiramat nehme ich schon ziemlich lange, über ein Jahr. Wie lange genau kann ich nicht sagen. Aber das hilft eben auch nicht. Wenn der Stress zu groß ist (und das ist er momentan, meine Seele sucht sich ein Ventil), dann helfen auch 300 mg Topiramat nicht.

Triptane setze ich nur sehr sehr dosiert ein. Ich habe bis jetzt in meiner akuten Phase nur 4 Stück genommen (also nicht auf einmal, sondern in der ganzen Zeit jetzt). Die restliche Zeit überbücke ich dann eben immer mit hohen Dosen Topi und/oder 3-4 Thomapyrin. Auch wenn die nicht wirklich wirken..

Das Problem ist, dass ich diesen Stress auf Dauer nicht loswerden kann. Eine Ausbildung muss ich machen. In der muss man lernen, Arbeiten schreiben, Leistung bringen, usw.

Ich habe schon oft überlegt, ob ich Ausbidlungsunfähig bin – bedingt durch meine psychische Erkranknung. Aber das will ich so nicht hinnehmen. An sich will ich das ja schaffen, denn ich habe Täume, die ich mir erfüllen möchte. Andererseits scheitere ich immerwieder, habe Schmerzen und mir geht es schlecht. Und ich nehme Tabletten über Tabletten. Ich nehme nicht nur Schmerzmedikamente, denn ich kann auch nicht schlafen und muss Antidepressiva nehmen, was für die Schilddrüse und ein Diuretikum.

Klinik ist für mich keine Alternative, denn ich kann an fremden Orten nicht schlafen. Das hängt mit meiner psychischen Erkrankung zusammen.

Danke für deine ausführliche Antwort!

Relpax werde ich bei meinem Neurologen auf jeden Fall mal ansprechen, das scheint ja sehr verbreitet zu sein.

Liebe Grüße,

Sugalady

SRughalxady


Ich war gestern beim Neurologen. Er hat mir einen Kalender mitgegeben in dem ich aufschreiben soll, wann und wie stark ich Kopfschmerzen habe. Außerdem hat er mir einen Betablocker aufgeschrieben – Propranolol.

Bin mal gespannt ob und wie es wirkt.

t&he-:caver


Ich habe keine chronische Migräne, zumindest würde ich das nicht so bezeichnen.

Chronische Migräne ist definiert als Migränekopfschmerz an 15 oder mehr Tagen monatlich.

dann helfen auch 300 mg Topiramat nicht

kein Wunder - Topiramat ist ein Vorbeigemedikament und muss regelmäßig eingenommen werden. Bei stärkeren Schmerzen kurzfristig die Dosis zu erhöhen, bringt nichts. 300 zeigt immerhin schon mal, dass Du nicht sehr nebenwirkungs-sensibel bist ;-)

Das Problem ist, dass ich diesen Stress auf Dauer nicht loswerden kann.

Stressbelastungen, die von außen kommen, sind das eine - wie wir damit umgehen, ist nochmal was anderes. Und da liegt erfahrungsgemäß viel Potential für Verbesserungen. Bei genauerem Hinsehen ist vieles auch veränderbarer als man selber glaubt.

Insgesamt (beruflicher Stress + psychische Probleme) klingt das für mich so, als könnte Dir bei der Entwicklung von Strategien ein Profi ganz gut helfen - und die Profis für Problemlösestrategien sind Psychotherapeuten, genauer gesagt Verhaltenstherapeuten. Die Kombination aus medikamentöser Behandlung und Verhaltenstherapie ist zur Migränebehandlung mit das wirksamste, was man machen kann! Aber wie schon gesagt: Ohne ein paar Veränderungen im Leben wird's nicht gehen - "wasch' mit den Pelz, aber mach mich nicht nass" funktioniert in der Migränebehandlung meistens nicht.

Relpax werde ich bei meinem Neurologen auf jeden Fall mal ansprechen

Du hast mit Rizatriptan=Maxalt ja schon ein gutes Triptan. Maxalt hat den Vorteil, schnell zu wirken, dafür eher kurz. Hast Du Probleme mit Wiedereinsetzen der Kopfschmerzen nach Abklingen der Maxalt-Wirkung? Wenn ja, macht ein längerwirksames Triptan wie Relpax durchaus Sinn. Relpax wirkt schnell, stark und lange - dafür ist es eher schlechter verträglich als Maxalt. Und nicht zu vergessen: Maxalt gibts zum festbetrag (also nur Rezptgebühr), bei Relpax zahlst Du für 6 Tabletten nochmal ca. 18 Euro drauf (wenn meine Liste noch aktuell ist).

Er hat mir einen Kalender mitgegeben in dem ich aufschreiben soll, wann und wie stark ich Kopfschmerzen habe. Außerdem hat er mir einen Betablocker aufgeschrieben – Propranolol.

Klingt gut: Der Kopfschmerzkalender ist die Basis jeder vernünftigen Migränebehandlung. Und Propranolol ist eines der Mittel der ersten Wahl zur Vorbeugung. Aber wie schon gesagt: Verlass Dich nicht allein auf die Medikamente!

c#hn%oxpf


Migräne: Bei Beginn sofort zwei Aspirin

Bei mir hilft genau das auch. Das muss aber passieren, bevor die eigentlichen Kopfschmerzen beginnen (also bei den Vorboten, wie Aura oder Taubheit der Finger/Arme).

Meinem Vater hilft das auch.

T[o$m?Hv6x4


Hallo!

Migräne ist echt Mist... >:( und braucht kein Mensch.

Früher habe ich immer MIGRALAVE oder MIGRÄNIN genommen, heute reicht eine hochdosierte ASPIRIN oder wenn es "dicke" kommt reicht mir manchmal auch eine IBU 600.

Ansonsten helfen mir bei leichteren Migräneschmerzen ein paar Tropfen Lavendelöl auf den Schläfen.

Angenehmen Tag noch und beste Grüße.

A+utum%n Rhy thxm


parkemed oder ähnliche chemie-knaller

SEuagalfadxy


Ich habe die Kopfschmerzen ja nur, wenn ich Stress habe. Also das würde ich nicht als chronische Migräne bezeichnen, sondern als situationsbedingte Migräne.

Das mit den 300 mg hat manchmal aber geklappt. Natürlich merke ich dann auch Nebenwirkungen. Mir schlafen die Arme ein, ich habe Wortfindungsstörungen und wenn ich Auto fahren würde, würde ich Menschen tot fahren. Meine Reaktionsfähigkeit ist völlig eingeschränkt. Aber ein bisschen abgehärteter als normale Menschen bin ich sicherlich, denn ich nehme seit 2010 Psychopharmaka und bin da schon einiges gewohnt.

Eine Therapeutin habe ich. Nur was soll sie machen, wenn mich der Stress fertig macht? Die Ausbildung ist jetzt Geschichte, aber irgendwann muss ich was anderes machen. Sie muss mich erstmal wieder aufbauen...

Mein Arzt hielt es nicht für sinnvoll auf Relpax umzusteigen, wenn ich mit dem Maxalt schon so Probleme habe, bzgl. Nebenwirkungen. Und mit dem Propranolol soll es nun besser werden, sagt er.

Ich verlasse mich nicht auf Medikamente, aber irgendwann muss ich ja mal eine Ausbildung machen, geht ja nicht ohne.

Aspirin hilft bei mir nicht. Nichtmal bei leichten Kopfschmerzen, genau so wie Ibuprofen.

A3utumn. Rhyxthm


Aspirin hilft bei mir nicht. Nichtmal bei leichten Kopfschmerzen, genau so wie Ibuprofen.

genau wie bei mir.

tshe-EcFavexr


Logisch, wenn Du mit Maxalt schon Nebenwirkungsprobleme hast, ist relpax keine gute Idee. Falls Du was längerwirksames brauchst, gibt es auch nebenwirkungsärmere Alternativen, die wirken dann aber nicht so schnell bzw. haben eine höhere Versagensrate.

Insgesamt klingt das übrigens so, als wäre Dein neurologe eine gute Adresse für Migräne

:)^

SAugtaxladxy


Ja? Da bin ich aber froh :-)

Er ist auch Prof. Dr. med. und schon ein bisschen älter, hat viel Erfahrung, hört zu, ist sehr einfühlsam und super lieb. Bin ja nicht nur wegen der neurologischen Geschichte bei ihm. Er weiß immer einen Rat.

S0ugalIadxy


Hallo,

ich war am 18.2. bei meinem Neurologen, der hat mir Propranolol verschrieben – ein Betablocker.

Ich bin ganz unvoreingenommen da rangegangen, fand die Idee eigentlich ganz gut, weil ich irgendwie auch die Vermutung hatte, dass ich Bluthochdruck habe.

Naja, hab dann mittwochabend zum ersten Mal 40 mg genommen, genau so donnerstag und freitag. Mir ging es gut, habe keine Nebenwirkungen bemerkt.

Samstag war ich duschen, ich merkte schon zu Beginn, dass meine Füße so "schwer" waren. Nach 10 Minuten wurde mir schwummerig und dann ging es auch ziemlich schnell – mir wurde schwarz vor Augen und ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten. Mein Freund war zum Glück dabei und hat mich "aufgefangen", es ist also nichts passiert, aber was, wenn er nicht dabei gewesen wäre? Dann wäre ich wahrscheinlich mitsamt Duschwand umgefallen...

Nach dem Kreislaufkollaps gings dann wieder, ich war nur total matschig, abgeschalgen und hab mich so "krank" gefühlt. Und ich hatte ziemliche Kopfschmerzen, nichts half bis auf mein Maxalt...

Das Propranolol werde ich auf jeden Fall nie wieder nehmen!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH