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Müdigkeit, Reizüberflutung, Konzentrationsstörungen

G[itce hat die Diskussion gestartet


Hallo,

im November 2012 fing es bei mir mit heftigen Konzentrationsstörungen an. Ich konnte auf der Arbeit die einfachsten E-Mils nicht mehr verstehen. Nachdem der Arzt mein Blutbild checkte, stellte er eine Schilddrüsenunterfunktion fest. Mittlerweile geht es mir besser (Schilddrüsenwerte sind sehr gut).

Allerdings belastete mich von Anfang an parallel noch eine Reizüberflutung. Ich kann kein Fernsehn mehr schauen, keine Musik mehr hören, ohne das mein Kopf sofort zu macht. Geräuschkulissen überlasten mich total. Letzten Sonntag war ich auf dem 50. Geburtstag meines Patenonkels. Ich hatte schwere Probleme meinen Gesprächspartnern zuzuhören und die Geräuschkulisse hielt ich nur sehr schwer aus. In der Nacht ging es mir dann ganz schlecht. Mein Gehirn spielte immer wieder diese Geräusche ab, es war zu verzweifeln. Ich hatte das Gefühl es war zu viel. Letzte Woche gab es aber auch einen Tag, an dem ich zu 100 % meine frühere Konzentration wieder hatte. Ich weiß aber nicht warum. Inzwischen ist es wieder schlechter.

Zu meiner Person: ich bin 21 Jahre jung und mache eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Auf der Arbeit habe ich keinen Stress, außer den oben genannten Symptomen hab ich auch sonst keine Probleme. Mittlerweile werde ich allerdings leicht depressiv, da ich mein Leben total einschränken muss. Ich habe kaum noch soziale Kontakte, da ich nicht auf öffentliche Plätze kann :(

Es muss irgendeine organischen oder körperlichen Ursachen sein.

Weiß jemand Rat?

Antworten
PrusteblIume65


Liebe Gice

Du beschreibst heftige Symotime und behauptest gleichzeitig, dir gehe es gut. Das kann ja wohl nicht sein.

All das was du beschreibst sind mittelgradige bis schwere depressive Symptome, ganz klar. Eine Depression ist eine reale psychische Erkrankung, google mal.

Eine Depression kann psychische Ursachen haben, sie kann aber auch durch den Mangel an Schilddrüsenhormonen verursacht werden. Und das letztere ist meine Vermutung bei dir.

Du hast 2 sinnvolle Möglichkeiten zu handeln:

1.) Du wartest ab, ob sich dein Zustand unter der Gabe von Schilddrüsenhormonen in den nächsten Wochen bessert.

2.) Du wendest Dich an einen Facharzt für seelische Leiden =Psychiater und läßt dich mit einem Antidepressivum unterstützen. Sprich mit diesem auch über die Sinnhaftigkeit einer Psychotherapie.

Adressen findet du im Telefonbuch unter Ärzte.

P~us/tebxlumeL6x5


Du beschreibst heftige Symptome und behauptest gleichzeitig, dir gehe es gut. Das kann ja wohl nicht sein.

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