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Langsam keine Kraft mehr, völlig hilflos, was tun?

k<altnRaxse hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin neu hier, und hab so langsam keine Erklärung mehr was ich tun kann.

Vorgeschichte:

Anfang letzten Jahres bekam ich aus heiterem Himmel Nasenbluten, jedoch nicht Nasenbluten wie Nasenbluten, sondern eher wie aufgeschlitze Schlagader, ich bin sofort zu unserem Hausarzt um die Ecke, der ein Nasenloch tamponierte, und es irgendwie schaffte die Blutung zu stoppen.

Nach 45 Minuten wieder nach Hause, dort angekommen, fing das wieder an, diesmal aus dem anderem Nasenloch, wieder Hausarzt, Tamponiert, abgedrückt, Krankenwagen, ab ins KH.

Im Krankenwagen und im KH kein einziger tropfen mehr, so einen Wattestreifen ins Nasenloch bekommen, wieder nach Hause, Parkplatz, grad ins Auto, wieder Nasenbluten wie ein Wasserfall, stationär aufgenommen, so Kissen in die Nase bekommen, Blutung vermeindlich gestoppt.

Um halb 1 Nachts wieder Blutung, durch nichts zu stoppen, ab in den OP, Bellocq-Tamponade erhalten, Bluttransfusion, da doch ein bischen viel Blut verloren, nach 3 Stunden Blutung gestoppt, seit dem auch nicht wieder gekommen.

Nach ein paar Tagen zu Hause üble Bauchschmerzen, dort wo der Blinddarm sitzt, und die wurden täglich schlimmer, Hausarzt schloss Blinddarm aus, Tee, und zwieback, keine Besserung, an einem sonntag kam extremer Schwindel dazu, also ab ins KH.

Dort erhöhte Entzündungswerte festgestellt, ansonsten das große Blutbild OK, Entzündung nicht so dramatisch das sofortige OP erforderlich, am nächsten Werktag Entzündung weg, Bauchschmerzen noch da, nach 2 Tagen entlassen ohne Befund.

Seitdem immer wieder Schmerzen in der Gegend, mal weg mal da, extrem nervig, nerviger jedoch die vielen anderen Symptome:

seit dem erstmaligen Auftreten dauernde Benommenheit, irgendwie komisches sehen, dann kamen Herzstiche dazu, Herzrasen, Puls erhöht, Schweißausbrüche, innere totale Unruhe, usw.

Hausarzt teilte wiederholt mit, psychisch, alles psychisch, und nein sie fallen nicht um, womit er bislang recht behalten hat.

Nach mehren Wochen in diesem Zustand, morgens ganz warme linke Brust, Blutdruck von 190 zu 100, Puls irgendwo bei 160, ab zum Arzt, dieser diesmla doch besorgt, EKG zeigte irgendwas an, habs grad vergessen)

Und er meinte es wird Zeit dem Herzen Ruhe zu geben, das mag den ganzen innerlichen Streß nicht mehr, und ich bekam Betablocker.

Diese nahm ich eine Zeitlang, setzte diese aber wieder ab da ich die Nebenwirkungen (kalte Hände usw) nicht so toll fand.

Zwischenzeitlich beim Ortophäden gewesen, dort Krankengymnastik erhalten, beim Augenarzt, und beim Neurologen, MRT Kopf alles toll. Kardiologe (zwei) EKG´s und Langzeit EKG´s sowie Ultraschall ohne Befunde.

Dieser Neurologe meinte ich solle mal OPIPRAMOL eine zeitlang nehmen, ist wohl alles Kopfsache.

Mittlerweile ist mein Beschwerdebild derart komplex, das ich nicht mehr weiter weiß:

Dauerbenommenheit, unwirkliche Sicht, mal eiskalte Hände, dann warme mit riesig dicken Adern, kalte Füße,Druck auf der Stirn, auf dem rechten Auge wackelige Beine, hoher Puls, niederiger Puls, stechen und ziehen in der linken brust, bis in den Arm, mal rechts, ohne Arm, manchmal das Gefühl mich nur noch verlangsamt fort zu bewegen, wenn ich dann so Gleichgewichtstest mache, meine Nase finde ich immer :-)

Hat hier noch irgendjemand eine Idee was ich tun kann? ich möchte diese Benommenheit weg haben !

Danke für jeden Rat, langsam geht einem die Kraft aus !

Gruß

Hans

Antworten
A;hohrnbl_atxt


Ist die Halswirbelsäule denn mal gründlich untersucht worden?

k,al2tnasxe


Hallo,

Es wurde ein Röntgenbild gemacht, und man meinte soweit alles OK, bis auf Verhärtungen der Muskulatur,daher Krankengymnastik, ohne Erfolg.

Was ich vergessen habe, wenn ich abends zu Bett gehe und es nach einiger Zeit schaffe einzuschlafen, ist am morgen alles gut, die erste halbe Stunde bis Stunde.

D3elphiYXx


AlHallo ich steck gerade in einer ganz ähnlichen genauso auswegslosen Situation wie du. Leider schieben due Ärzte sofort gleich alles auf die Psyche was sie nicht gleich identifizieten können, ist auch meim Problem. Ich würde dir raten nochmal einen anderen Neurologen aufzusuchen der dich hründlicher untersucht und nicht gleich alles in die Psychische Schoene steckt. Nur ein Mrt ist bei deinrn Beschwerden sehr wenig. LG Delphi gute Besserung!

A!horrnblDatt


Blockaden in der Halswirbelsäule erkennt man nicht unbedingt im MRT.

Da ist jemand gefragt, der das abtastet und dann schaut, wie weit man den Kopf drehen kann, der dann zum Beispiel osteopathisch oder kinesiologisch auf Triggerpunkte spezialisiert ist – eben ein ganz besonderes Händchen hat.

Man geht da rein mit Blockade und kommt ohne wieder raus. 2 x im Quartal zahlt das sogar die Krankenkasse.

P"ust!ebl\uIme65


Lieber Hans

ich kenne die Symptome persönlich und würde sagen, Du hast eine Depression mit Angstsymptomen. Schau hier:

[[http://www.angst-und-depri.info/depressionen/depressionen_symptome.html]]

Wende dich an einen Facharzt für seelischen Leiden = Psychiater und schildere diesem all deine Symptome.

M:is;sAxvo


OPIPRAMOL ist super. Hab ich auch genommen und hatte vorher ähnliche Symptome, wenn auch nicht ganz so heftig. Macht auch nicht abhängig. ich hab statt 3 nur 2x am Tag 50mg genommen und das über 5 Monate. Dann abgesetzt und es ging mir wieder gut.

Alles Gute für dich! @:)

kialtnxase


Hallo,

danke für die Rückmeldungen, ich werde den Rat mit Psychater mal befolgen, obwohl ich mich vom Kopf her weigere zu glauben das das alles nur "Kopfsache" ist.

Gruß

Hans

PFusteiblu-me6x5


Finde ich gut, das du psychiatrische Hilfe ausprobieren willst.

Mciss~Avo


Naja wenn alles andere durchgecheckt ist, dann sollte man das auch einfach mal versuchen. Schadet ja auch nicht. :)z

k?altn7asxe


Hallo mal wieder :-)

Nach nun knapp 4 Wochen Opipramol 50mg morgens und 50mg abends, haben wir folgenden Stand erreicht:

die Benommenheit ist nach wie vor da, scheint jetzt aber nicht mehr in "angstphase" zu kommen, soll heißen ein reinsteigern habe ich jetzt nicht mehr gehabt.

Die Symptome wie kalte Hände sind nach wie vor da, die kalten Füße haben sich erledigt.

Was leider nach wie vor da ist, ist diese Benommenheit mit sehr komischer Sicht.

Neurologe meinte Dosis auf 50 mg morgens und 100 abends erhöhen.

Psychotherapieplatz hier zu bekommen, ist mit Wartezeit von mindestens 4 Monate verbunden, hier bei uns muss man selbst einen Zahnarzttermin mindestens 3 Wochen vorher planen :-(

Ich glaube mittlerweile das die Benommenheit irgendeine körperliche Ursache hat, und der Rest an Symptomen durchaus Kopfsache sind,doch ich weiß nicht wo ich noch ansetzen soll/kann, ausser bei meiner Nasengeschichte, die nach wie vor seit diesem Tag Probleme macht, (schlecht Luft bekommen, ständig zu usw) HNO sagt allerdings, bis auf trocken alles toll.

Naja ein Stück Lebensfreude habe ich jedenfalls schon zurückgewonnen,jetzt noch diese Benommenheit weg bekommen, und alles wird gut :-)

Gruß

Hans

P7ustgeblum^e65


He Hans

Bis alle Symptome verschwunden sind, braucht es noch etwas Zeit. Derealisationen und Depersonalisationen gehören zu den hartnäckigeren Symptomen, aber auch sie werden verschwinden.

k3altxnasxe


Hallo Pusteblume,

z.Z. habe ich eher das Gefühl das es schlimmer wird als vorher, und als Nebenwirkung durfte ich heute lesen( ich lese keine Beipackzettel eigentlich) Benommenheit und Schwindel.

Das wäre natürlich nicht so toll, wenn die Benommenheit durch die Einnahme von Opipramol gesteigert oder unterstützt/ergänzt wird, nur wie bekomme ich das raus?

Gruß

Hans

PQustOebluxme65


Vielleicht solltest Du deine Medikation von einem Fachrzt für Seelische Leiden überprüfen lassen.

Neurologen sind vorwiegend für die Behandlung von Nervenkrankheiten ausgebildet, nicht aber für die Therapie psychischer Störungen.

kIaltnaxse


Hallo,

so nach einiger Zeit ein kleines Update:

die sich massiv geäußerte Angst ist eingedämmt bis weg, gelegentlich noch mal schnelles Herzrasen, mit Kopfwackeln (sehr lustig) kann aber besser mit umgehen.

Nur meine Dauerbenommenheit ist NICHT besser geworden, eher mittlerweile im Gegenteil, mitllerweile sehe ich teilweise stark verschwommen.

Kleine Schriften auf dem Beipackzettel z.B. hatte ich nie Probleme mit, mittlerweile teilweise unlesbar.

Augenarzt hat noch im Oktober letzten Jahres festgestellt, ich brauche keine Brille.

Ich war auch bereits in Behandlung, bei einem Psychotherapeut, der meinte jedoch ich sei theoretisch ein Glücksfall, praktisch jedoch eine Katastrophe, der arbeitet so das er sich hinsetzt, und wartet as man anfängt zu erzählen, is ja mal gar nicht so mein Dingen.

Jetzt sitze ich hier mit meinen eiskalten Fingern, und weiß nun nicht wie weiter.

Der Neurologe hat nochmal ein EEG geschrieben, Ergebnis nächste Woche, und meinte vielleicht solle ich mal Venlafaxin AL 37,5mg ausprobieren, könnte einfach so wechseln, jemand Erfahrung damit ?

Grüße

Hans

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