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Sehstörung, Benommenheit und Depression

DAavids.chwixndel hat die Diskussion gestartet


Wie schon im Titel erwähnt plagen mich nicht gerade angenehme Symtome und Krankheiten. Ich beginne nächste Woche eine Psychotherapie ( ich vermute in Begleitung mit antidepressiva o.ä ). Da man schlecht Termine bekommt habe ich mich entschieden die Therapie in einer Psychiatrie zu machen. Dazu auch meine erste Frage - hat jemand Erfahrungen damit gemacht ich habe Angst das man dort oberflächlicher vorgeht als ein Therapeut der paar Monate auf sich warten lässt ? Begleitet wird meine fast Gefühlstote Stimmung mit Panikattacken sprich eine Angststörung die ich mir " ergoogelt " habe. Die Schulmedizin ist komplett durch inklusive MRT-Kopf und Blutbild mit Schilddrüse und Borrliose Test. Zum Glück alles ohne Befund. Meine Osteopaht ist der festen Überzeugung das meine massive Muskelverkürzung diese symtome auslösen würde. Man muss dazu sagen das bei manchen Übungen der Zustand schlechter wird und sogar so eine Art Drehschwindel Eintritt. Beides hat meines Erachtens einem zusammenhang.. Stress löst Verspannung aus und Verspannung stressen einem wieder rum. Meine fragen an euch - Alkohol und Kaffe sowie zusätzlicher Stress verstärken die symtome. Ich habe aus Spaß mal eine Zigarette gepafft ( teilweise auch richtig gezogen ) und es hat so gut wie nichts verändert sogar fast positiv gewirkt. Ich bin nicht Raucher und laut Kardiologe alles Top. Ebenfalls habe ich oft Missempfindungen am Hinterkopf oder allgemein am Kopf was meine Angst/Verdacht auf einem Schlaganfall oder MS verhärtet. Wie realistisch ist meine Vermutung ? Wie ersaht Mrt und EEG waren unauffällig. Ich komme einfach nicht zu Ruhe mit dieser Angst. Da diese blöde Depression mich arbeitslos gemacht hat habe ich jetzt die zeit um 5 Uhr morgens diesem Beitrag über mein Handy zu schreiben was total nervig ist. Schlafstörungen und unscharfes sehen gehören zum Alltag.. Bin einfach am Ende und fühle mich mit dem Problem alleine gelassen. Ich bin 19 Jahre alt und eigentlich ein motivierter Party Typ der andere Leute aufbaut. Betonen wir mal das eigentlich. Positiv wirkt komischerweisse Autofahren und liegen oder sitzen und negativ Sport und Menschenmassen sowie Kunstlicht. Bitte helft mir und verzeiht mir meine Rechtschreib oder Grammatik Fehler über das Handy ist es ein Akt. Danke im Vorraus *:)

Antworten
K9apuzineerkrexsse


Guten Morgen *:)

es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. ich versuche mal kurz etwas dazu zu schreiben.

Da man schlecht Termine bekommt habe ich mich entschieden die Therapie in einer Psychiatrie zu machen. Dazu auch meine erste Frage – hat jemand Erfahrungen damit gemacht ich habe Angst das man dort oberflächlicher vorgeht als ein Therapeut der paar Monate auf sich warten lässt ?

heißt das, dass du in eine klinik gehst? oder meinst du etwas anderes?

Ebenfalls habe ich oft Missempfindungen am Hinterkopf oder allgemein am Kopf was meine Angst/Verdacht auf einem Schlaganfall oder MS verhärtet.

da solltest du nicht gleich das schlimmste annehmen. das kann mit deinen verspannungen zu tun haben. ebenso wie die sehstörungen. hast du die auch abklären lassen? machst du physiotherapie ?

ich drücke dir die daumen, dass du bald die richtige hilfe bekommst...bis dahin: nicht verzagen :)*

DVavids}chwiandxel


Genau richtig das Ganze ist in einer Klinik und da geht es ja wesentlich schneller mit den Terminen. Man kann sich dort sogar stationär einweisen lassen aber Zuhause fühle ich mich am besten :) ja das mit den schlimmen Krankheiten Male ich mir manchmal aus wenn ich mich wieder reinsteiger weil ein Teil der symtome mal wieder zu allem schlechten zutrifft. Verspannt bin ich immer Uhr Magen Probleme sind auch dabei - müsste auf dem Stress zurückführen sein den ich mir als selber Mache. Danke für die schnelle Antwort :)^

P2usteb/lume6x5


Lieber Davidschwindel

Glückwunsch zu deinem Entschluss an deiner Gesundung arbeiten zu wollen. Gehst du in eine Tagesklinik oder machst Du deine Psychotherapie in der Institutsambulanz?

Wann gehts los?

D:aviIdsch*winTdxel


Habe 3 Kliniken in Aussicht und ich vermute das ich dort stationär bleibe. Am liebsten wäre mir der Aufenthalt nur Tagsüber. Soweit ich weiß handelt es sich um neurologische und psychotherapeutische begandlungen :)

KCapuzoineerk'resxse


@ Davidschwindel

eine stationäre behandlung ist aber wesentlich intensiver. hinzu kommt, dass der andere stress, wie wohnung sauberhalten, einkaufen etc. wegfällt. das solltest du nicht unterschätzen, den tagesklinik ist auch harte arbeit.

du bräuchtest für die zeit nach der klinik dann auch jemanden, der dich weiterbetreut? vielleicht solltest du dir da auch schon mal einen therapeuten suchen?

PuustOeblgumex65


He Davidschwindel

wenn du keinen Schlaganfall, MS oder M.Parkinson hast, wirst du auch keine Neurologische Behandlung bekommen. Wozu auch?

Du hast psychische Probleme, die müssen therapiert werden. Folglich wirst Du eine psychiatrische Therapie kombiniert mit Psychotherapie erhalten.

Tagesklinik finde ich super. Du erhälst die gleiche Behandlung wie vollstationär, bist aber abends zuhause.

Allerdings muss ich Kapuzienerkesse recht geben. Ein Klinikaufendhalt kann nur der Anfang einer Therapie sein, welche du anschließend beim niedergelassenen Psychiater und zusätzlich beim niedergelassen Psychotherapeuten fortsetzen solltest.

K?apuziLner?kressxe


@ Pusteblume65

Tagesklinik finde ich super. Du erhälst die gleiche Behandlung wie vollstationär, bist aber abends zuhause.

was genau findest du daran super?

dass er dann abends seinen haushalt machen kann? dass er dann noch weggehen kann? dazu wird er viel zu erschöpft sein.

bei einer stationären therapie passiert das wichtigste, m. E., außerhalb der therapie, im umgang mit anderen patienten. diese sehr intensive erfahrung fehlt bei der tagesklinik.

also, wenn man es sich aussuchen kann, würde ich jedem zum vollstationären aufenthalt raten.

P7ustebKlumxe65


Super finde ich, das der Patient in seinem gewohnten Umfeld bleibt.

Das er seine Selbständigkeit nicht vollkommen verliert.

Das er in seinem eigenen Bett schlafen darf.

Das es ihm leichter fallen wird, Kontakt zu seinen Mitmenschen in seinem Lebensumfeld aufzunehmen, als von einer Klinik aus.

Auch Haustiere und Pflanzen können versorgt werden.

Und super finde ich, das das alles möglich ist und gleichzeitig alle therapeutischen Vorzüge eines Vollstationären Aufendhalts in Anspruch genommen werden können.

P}ustebl{uxme65


bei einer stationären therapie passiert das wichtigste, m. E., außerhalb der therapie, im umgang mit anderen patienten. diese sehr intensive erfahrung fehlt bei der tagesklinik.

Meiner Meinung nach ist das wichtigste, im Realen Leben mit sich und seinen Mitmenschen klarzukommen. Die Käseglocke Klinik entspricht nicht unbedingt dem realen Leben.

K8apuzinoerkroesse


@ pusteblume

bei einer stationären therapie passiert das wichtigste, m. E., außerhalb der therapie, im umgang mit anderen patienten. diese sehr intensive erfahrung fehlt bei der tagesklinik.

Meiner Meinung nach ist das wichtigste, im Realen Leben mit sich und seinen Mitmenschen klarzukommen. Die Käseglocke Klinik entspricht nicht unbedingt dem realen Leben.

da stimme ich dir zu. das steht aber auch gar nicht im widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe. worauf ich abzielte, ist, dass die zwischenmenschlichen erfahrungen wesentlich intensiver sind, wenn man 24 h miteinander verbringt. es ist einfach etwas anderes, ob man abends nach hause gehen kann oder ob man gewzungen ist, konflikte auszutragen, weil man ihnen nicht aus dem weg gehen kann. auch die positiven erfahrungen sind ungleich nachhaltiger. das alles hilft einem ja letztlich, dann "draußen" mit seinen mitmenschen besser klarzukommen

aus dem,w as ich erlebt habe und von anderen gehört habe, hat sich diese meinung gebildet. deine erfahrungen sind da mglw. andere.

Pcust{eblu]me65


Stimmt, ich habe andere Erfahrungen mit Psychotherapien, nämlich die, das die zwischenmenschliche Situation in der Therapie absolut nichts mit der im realen Leben zutun hat.

Deshalb macht für mich eine Psychotherapie nur Sinn, wenn ich in dieser die Probleme des realen Lebens bearbeite.

K3ap-uzineYrkresse


@ pusteblume

Deshalb macht für mich eine Psychotherapie nur Sinn, wenn ich in dieser die Probleme des realen Lebens bearbeite.

und weshalb kann man das in einer stationären therapie nicht? man vergisst doch nicht automatisch alles,w as es im RL an problemen gibt.

auch ist es meiner meinung nach ein irrglaube, dass die probleme "draußen" sich in der klinik im zusammensein mit anderen nicht zeigen .

P"usteWblume6x5


und weshalb kann man das in einer stationären therapie nicht? man vergisst doch nicht automatisch alles,w as es im RL an problemen gibt.

Es werden die Probleme bearbeitet welche im Vordergrund stehn, jedenfalls ist das sinnvoll. Die Menschen welche sich mit mir in der Klinik befinden, gehören im Realen Leben nicht zu meinem Umfeld. Die Konflikte welche ich mit ihren haben werden, sind nicht die Konflikte welche ich mit meinem realen Mitmenschen habe, einfach weil es andere Menschen und somit andere Beziehungen sind.

auch ist es meiner meinung nach ein irrglaube, dass die probleme "draußen" sich in der klinik im zusammensein mit anderen nicht zeigen .

Ja, das ist allgemeine (tiefenpsychologische) Lehrmeinung. Meine Erfahung ist aber, das ich die Problem die ich mit meinem Analytiker hatte, noch nie zuvor mit ihrgend einem anderen Menschen hatte.

Menschen mit psychischen Störungen (z.B. in einer Klinik) verhalten sich oftmals völlig anderes, als Menschen ohne diese Störungen. Es ist sehr unwarscheinlich, das ich mich diesen Menschen gegenüber genau so verhalte, wie anderen Menschen gegenüber. Und diese Menschen in der Klinik verhalten sich auch völlig anders, als meine Mitmenschen. Die Beziehungen werden völlig anders gestrikt sein.

Kxapu<zin!erkEressxe


Pusteblume, warst Du denn schon mal in einer Klinik?

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