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Längerfristige (oder gar lebenslange) Einnahme von Ssri

k8lein?esäffMchexn hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich brauch nun schon das dritte Mal seit Ende 2007 SSRI aufgrund von generalisierter angststörung, panikattacken, depressiven verstimmung, diesmal auch starke erschöpfung und innere leere dabei in richtung burn out. Es ging mir diesmal, bevor die Medis gewirkt haben, sehr schlecht, das Einschleichen war für mich eine Katastrophe, da die Ängste und die damit verbundenen Symptome sehr verstärkt hat.

Das alles möchte ich so schnell nicht mehr erleben – die Angststörung wurde vermutlich schon chronisch und ich hatte auch einen Dauerschwankschwindel, der nun durch Sertralin (50mg) besser geworden ist. Habe alles auch mit meinem Facharzt besprochen, der an eine längerfristige Einnahme des ADs denkt, da es immmer nach ein paar Wochen bzw. Monaten nach dem Ausschleichen zu einem Rückfall gekommen ist. In meiner Familie sind psychische Erkrankungen leider Gottes vorhanden...

Psychotherapie mach ich nun auch schon seit drei Jahren, kann aber nicht wirklich von einem Effekt berichten...

Nun, SSRI sind leider Gottes scheinbar der einzige Ausweg, andrerseits Gott sei Dank gibt es solche Medikamente, sonst wüsste ich nicht, wie ich aus dem Loch rausgefunden hätte. Ich frag mich nun, ob in meinem Fall eine lebenslange Einnahme des SSRI Sinn machen würde. Ich werde auch meinen Arzt beim nächsten Termin diesbezüglich fragen. Er hatte das letzte Mal von langfristig gesprochen, aber nicht lebenslänglich.

Gibt es Patienten mit meinen Symptomen, die die SSRI lebenslänglich brauchen? Gibt es überhaupt schon Studien über zB 40 Jahre Einnahme von SSRI? Wann ist es angezeigt sie über Jahre (sagen wir 20) hinweg bzw. lebenslänglich zu nehmen? Worauf sollte man achten, wenn man dies macht?

Ich wollte das eigentlich nicht machen, sondern wollte im Sommer weg von dem AD, was mir leider nicht gelang. Psychotherapie zeigt offenbar auch keine Wirkung. Das einzige, was Wirkung zeigt, sind die Medis...

Danke für jede Rückmeldung! Freue mich über Erfahrungsaustausch und Infos!

Antworten
PUustpe3blumxe65


Was für eine Psychotherapie machst Du denn? Tiefenpsychologisch fundiert oder Verhaltenstherapie?

Was ist Thema der Sitzungen? Bekommst Du Hausaufgaben auf? Wenn JA, welche?

SAunfl1owQer_7x3


Schließe mich zum einen Pusteblume an: Welche Therapieform? Wöchentliche Sitzungen (weil drei Jahre ohne Effekt ja schon die Obergrenze ankratzen dürften)? Wie aktiv arbeitest Du zwischen den Sitzungen an Hausaufgaben und dem veränderten Umgang mit Deinen Problemen? Wie ist das Verhältnis zum Therapeuten?

Und: Hast Du schon mal über eine stationäre Behandlung in einer Fachklinik nachgedacht? Wo man intensiver arbeiten kann?

Bzgl. der SSRI:

Es gibt kaum Studien, die sich auf extrem langjährige Einnahme beziehen. Das Fazit ist aber grundsätzlich: Wenn man ein Auge auf die spezifischen Nebenwirkungen hat, sich regelmäßig untersuchen lässt (Blutwerte, EKG,...) und nach dem Einschleichen keinerlei störende Nebenwirkungen hat (sexuelle Dysfunktion,...) – dann spricht nichts gegen die langfristige Einnahme. Kommt halt auf den Einzelfall an.

kQleiqnesäffWchexn


danke für die antworten!

verhaltenstherapie, ja. leider nur ca. 2 mal im monat, manchmal auch nur 1 mal. hab einen kassenplatz (in österreich bin ich zuhause). in den letzten monaten bin ich auch immer unzufriedener mit meiner therapeutin, hab das gefühl dass ich zunehmend zu ihrer therapeutin wurde. ich möchte jetzt, wo ich dank der medikament wieder meinem alltag nachgehen kann, mich erkundigen, wie es mit einem therapeutenwechsel bei kassenverträgen aussieht. Die Aufgaben hab ich gemacht, aber so wirklich regelmäßig hab ich keine Hausaufgaben aufbekommen, das war eher entspannungstraining etc.

Umgang mit gewissen Problemen hat sich schon geändert, aber naja...vermutlich reicht mein verhalten zu ändern nicht aus und die ursache liegt tiefer...

ja, ich hab auch dran gedacht, eventuell auf eine andere therapiemethode und einen anderen therapeuten umzusteigen.

habt ihr bessere erfahrungen mit psychoanalye als mit verhaltenstherapie gemacht? oder welche form der therapie würdet ihr empfehlen? (wirkt vermutlich bei jedem anders)

leider ist es halt eine geldsache, als noch-studentin schwierig privat sich das zu finanzieren, die kasse zahlt scheinbar nicht wirklich viel...aber ich werde in nächster zeit im netz herumsuchen, ob ich möglichkeiten für mich finde.

ich bin dankbar wenn mir jemand tipps gibt bezüglich psychotherapie.

S[unflowexr_73


Auf jeden Fall Verhaltenstherapie!

Aber sorry, 1x im Monat ist lächerliche Pseudo-Therapie. Wenn man durch ist mit dem Erzählen, was gewesen ist, ist die Stunde doch rum. Kein Wunder, dass Du nicht weiterkommst!

1x pro Woche ist zumindest bis kurz vor Ende absolutes Muss!

Und Entspannungstraining: Schön und gut, aber VORRANGIG musst Du INTENSIV Techniken lernen, um mit der GAS umzugehen.

Falls ich jetzt garstig klinge, geht das nicht gegen Dich. Mich regt einfach auf, dass Menschen zur Therapie gehen und denken, in guten Händen zu sein; Hoffnung in die Behandlung setzen. Und am anderen Ende der Profi nur irgendwelche 1-Stunden-Löcher pro Woche "stopft" mit dem Termin, aber aber nicht in der Lage ist, eine angemessene Behandlung anzubieten.

Denn so leid es mir tut: Das, was Du bekommst, ist einfach keine Psychotherapie nach entsprechenden Leitlinien. Da reichen schon Deine angaben zur Häufigkeit der Termin aus, um zu dem Urteil zu kommen.

Und "Entspannungstraining": Bei GAS sind Sorgenszenarien angesagt, sog. Konfrontation in sensu, Gedankenstopptechniken. Täglich. Hochkonzentriert und durch intensive Rücksprache von Woche zu Woche begleitet und angepasst.

Psychoanalyse wird Dir leider auch nicht viel bringen... Ist einfach nicht angezeigt bei GAS. Sagen alle weltweiten Leitlinien. Wobei Deine Verhaltenstherapie halt auch keine "echte" Verhaltenstherapie ist. Ich würde wirklich erstmal an dem Punkt ansetzen: Einen Verhaltenstherapeuten finden, der sich auskennt und wöchentliche Sitzungen anbietet!

Und: Ich möchte Dir wirklich dieses Buch ans Herz legen:

[[http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-generalisierte-angststorung.html]]

Und falls weitere Probleme eine Rolle spielen, hier die Übersicht der Buchreihe: [[http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-zur-reihe-fortschritte-der-psychotherapie.html]]

PLus,teblu+me65


He Kleines Äffchen

habe Erfahrung mit beiden Therapiemethoden, wobei das eigendlich auch nicht richtig ist, weil die Verhaltenstherapie keine Verhaltenstherapie war.

Ich habe die Diagnosen rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen bis schweren Episoden, so wie leichte chronische Depression (Dysthymie). Und genau an der Symptomatik dieser Störungen hat sich die Verhaltenstherapie nicht orientiert. Die Therapie war nett, aber wirkungslos. Aber selbst eine massive Verschlechterung meines Zustandes dank äußerer Belastungen hat die Therapeutin nicht dazu veranlasst ihr Vorgehn zu verändern.

Tja und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bei einem Analytiker war war nur so lange gut, wie dieser Klartext geredet hat, also die ersten Monaten. Ich muss dazu sagen, das diese Psychotherapie meine erste war und ich somit wohl falsche Erwartungen an die Therapie stellte. Ich erwartete konkrete Hilfe um zu verhindern wieder depressiv zu werden, aber die Psychotherapie wurde zunehmend unkonkreter und ich zunehmend verunsicherter, was das ganze denn nur eigendlich sollte.

Auf die Frage was ich denn bearbeiten könne, meinte der Therapeut das meine Ehe da Thema sein könne, das Thema aber hatte ich bereits in den ersten Wochen bearbeitet und abgehakt. Auf Nachfrage nach Sinn und Zweck der weiteren Psychotherapie kamen dann Aussagen des Analytikers, das die Psychotherapie kein Ziel hat, Methode und Ziel nicht Gegenstand der Gespräche sein kann.

Ich beschloss in den restlichen Sitzungen, noch ein wichtiges Traumatische Kindheitsbeziehung zu bearbeiten, da diese mich belastete, um dann diese Psychotherapie auslaufen zu lassen. Die Absicht die Psychotherapie nicht fortsetzen zu wollen teilte ich den Therapeuten mit.

Leider ließ ich mich vom Analytiker zu einer Verlängerung überreden, obwohl sich alles in mir dagegen sträubte. Ich fühlte mich ausgeliefert, meines freien Willens beraubt, abhängig wie ein Kleinkind, ausgenutzt, benutzt. Es war die Hölle auf Erden 9 Monate lang, bis es mir endlich gelang das ganze zu beenden. Ich habe 7 Jahre lang täglich unter diesem Psychotherapietrauma gelitten. Selbst heute noch graust es mir, wenn ich daran denke.

Vor knapp 2 Jahr habe ich erneut Kontakt mit diesen Analytiker aufgenommen um diese Trauma, das ich durch ihn erlitten habe, aufzuarbeiten. Ich war es leit, zu leiden wie ein geprügelter Hund. In einer Hand voll Sitzungen habe ich ihm den ganzen Mist, den er in mir ausgelöst hat, zurückgegeben. Seit dem geht es mir besser.

Bin immer noch bei ihm in Psychotherapie, Sitzungen finden aber nur noch nach meinen Bedürfnissen statt, ich wähle Methode und Ziel und arbeite völlig selbständig ohne Hilfe des Therapeuten an MEINEN Themen. Die Meinung des Therapeuten zu dem was ich sage, ist für mich nicht mehr von Belang. Ich nutze lediglich seine Anwesenheit.

Auf dieser Basis klappt die Psychotherapie, ich konnte mich sehr gut stabilisieren und will gar keinen aktiven Psychotherapeuten mehr.

k\leineskäffchen


besten dank für die ausführlichen infos und erfahrungsberichte!

ich werde schauen, dass ich bei einem anderen therapeuten unterkomme, der mir regelmäßigere sitzungen anbietet und werde danach auch gleich am telefon vor dem erstgespräch fragen, wie regelmäßig er seine patienten sieht.

hm... ja ... weiß ich jetzt nicht wegen therapiemethode, aber es gibt ja angeblich studien die besagen, dass ein gutes verhältnis zum therapeuten wichtiger ist als der jeweilige psychotherapeutische ansatz. werd vermutlich mal eher darauf achten, wie ich mit ihm kann und auf die regelmäßigkeit der sitzungen und dass die finanzen für mich passen (wenn möglich kassenplatz, davon gibt es leider nicht soviele...)...wenn es dann ein verhaltenstherapeut ist, wo all dies passt, umso besser (vielleicht...)

vielen dank nochmals!

Sgunfloxwer_73


Die Chemie zum Therapeuten muss immer stimmen – bei DEN Diagnosen und quasi keiner umfassenden (= gezielten, störungsspezifischen) Therapieerfahrung würde ich aber erstmal mit (echter!) VT anfangen.

Auf Nachfrage nach Sinn und Zweck der weiteren Psychotherapie kamen dann Aussagen des Analytikers, das die Psychotherapie kein Ziel hat, Methode und Ziel nicht Gegenstand der Gespräche sein kann.

Analyse halt...

Jedem, der etwas "Handfestes" aus der Therapie mitnehmen will, ist in einer VT besser aufgehoben. Als Zwischending (wenn man die Symptome der Krankheit im Griff hat, man aber etwas tiefer schauen will) ist Tiefenpsychologie auch noch sinnvoll.

Aber gerade GAS braucht erstmal eine gute VT, weil bei den ganzen Sorgenprozessen dieses "alles auf den Kopf stellen" einer Analyse echt nicht gebrauchen kann.

D.il-les


@ kleinesäffchen

ich habe 4 Jahre SRNI genommen ähnlich SSRI . Ich hatte keine Nebenwirkungen und es ging mir gut dabei. Letztes Jahr habe ich eine schwere Manie bekommen und musste 2 Monate in die Klinik. Jetzt bin ich bipolar Patient.

Studien aus Amerika deuten darauf hin, dass SSRI und SRNI Manien auslösen können oder einen Bipolar machen können. Es bildet sich wohl zuviel Serotonin und man fällt in eine Manie. Psychiater die von diesen Studien wissen geben meist einen Manieschutz dazu, bei mir Quetiapin.

Es laufen wohl eine Lawine an Klagen gegen die Pharmaunternehmen, von Leuten die eine Manie bekommen haben und dann Blödsinn angestellt haben.

Im Netz findet man bislang nur Berichte auf Englisch

SeunpflowFer_7x3


Dilles,

das, was Du schreibst, ist einfach nicht korrekt!

1. SSRI führen NICHT zu einer Bildung von MEHR Serotonin. SSIR HEMMEN die Wiederuafnahme ins präsynaptisch Neuron bei der chemisch-synaptischen Übertragung.

2. Ein Zuviel an Serotonin führt nicht zu einer Manie. Da spielen andere Fkatoren eine Rolle als eine Depression und die Gabe von SSRI.

Bitte verwirre andere Leute nicht mit Deiner subjektiven Sichtweise und z.T. einfach FALSCHEN Fakten.

Und vielleicht liegt das mit den "Berichten nur auf Englisch" daran, dass v.a. in den USA extrem viele Antidepressiva quasi als "Lifestyle-Droge" verordnet werden.

D;iollxes


@ sunflower,

SSRI ist m.W. ein Serotoninwiederaufnahmehemmer. Das Mittel bringt die Synapsen dazu das Serotonin nicht wiederaufzunehmen, also steigt der Serotoninspiegel im Synapsenspalt.

Meine Manie wurde in der Psychiatrischen Klinik von den behandelnden Ärzten so gesehen , dass evtl. mein SRNI der Auslöser ist, das Gleiche vermutete auch meine Psychiaterin die auch über diese Studien Bescheid wusste, sie gab mir 4 Wochen vor meiner Manie ein Merkblatt ob ich die dort genannten Symptome bei mir erkenne, dann wäre ich Maniegefährdet, leider ist man selbst der Letzte der eine Manie zugibt, weil man sich unendlich toll vorkommt. Ich gebe nur weiter was mir Ärzte über die Auslösung meiner Manie als Möglichkeit genannt haben.

Die Amis nehmen tatsächlich sehr viel SSRI unter dem Handelsnamen Prozac als Gehirntuning. Von dort stammen diese Studien.

SSunAfloweHr_73


Und auf das Mehr an Serotonin reagieren die Zellen mit einer deutlichen Down-Regulation der Rezeptoren. Außerdem hat gerade die präsynaptische, d.h. Serotonin ausschüttende Zelle sog. Autorezeptoren, d.h. sobald ein best. Serotonin-Pegel erreicht wird, stellt die Zelle die Ausschüttung ein. Ein Zuviel kann also nicht erreicht werden.

Und DU hast eine bipolare Störung, was völlig anders ist als eine GAS. Also wäre es vielleicht angemessen, die TE nicht mit solchen Details völlig zu verwirren, die FÜR SIE irrelevant sind.

Dli#llexs


@ sunflower,

Ich war 4 Jahre in SRNI Behandlung auf Grund einer schweren Depression und bekam dann eine Manie und bin jetzt bipolar.

Die amerikanischen Boards sind voll mit Mania und SSRI

Das ist aus einer seriösen amerikanischen Ärzteseite.

Da ist bestimmt etwas dran, aber die Pharmariesen halten das mit Sicherheit unter der Decke, man stellt in der Manie viel Blödsinn an, der viel Geld kosten kann und man dann die Pharmafirmen verklagen könnte.

Mania or hypomania is a possible side effect. Users with some type of bipolar disorder are at a much higher risk, however SSRI-induced mania in patients previously diagnosed with unipolar depression can trigger a bipolar diagnosis.

D5illxes


@ sunflower,

eine Manie kann durchaus durch Serotonin ausgelöst werden, s.u..

Und wenn ich hier darüber berichte, dass es Vermutungen zwischen SSRI und Manie gibt, dann tu ich das, um Leuten die das nehmen etwas darauf zu achten und evtl. mit dem Psychiater darüber zu sprechen. Ich habe das mitgemacht und erzähle von meinen Erfahrungen und den von meinen Ärzten ausgesprochenen Verdacht das SRNI / SSRI das ausgelöst hat.

Eine Manie (von altgriechisch μανία maníā ‚Raserei‘, ‚Wut‘, ‚Wahnsinn‘) ist eine affektive Störung, die meist phasenweise verläuft. Antrieb und Stimmung sind in einer Manie weit über dem Normalniveau. Die Manie ist in ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung multifaktoriell bedingt. Heriditäre und psychosoziale Belastungen, Störungen im Serotonin-, Katecholamin- und GABA-Stoffwechsel werden als Faktoren angeführt. In einer Manie reduziert sich der Schlaf und es kommt zu einer Überanstrengung von Gehirnbereichen, wodurch dann, wenn es nicht zu einer Behandlung kommt, psychotische Symptome ausgelöst werden können.

SPunfAlowwer_x73


Störungen im Serotonin-, Katecholamin- und GABA-Stoffwechsel werden als Faktoren angeführt.

Du schreibst es selber: Es ist NICHT das Serotonin allein! Es ist nur EIN Transmitter unter mehreren! Und v.a. GABA und die Katecholamine haben viel direkteren Einfluss auf Aktivierung & Ruhe als Serotonin es hat.

Und wenn Du eine bipolare Störung hast, die ERST mit einer depressiven Episode anfing, die dann halt klassisch mit SSRI behandelt wurde und aus der sich leider im weiteren Verlauf mit einer manischen Episode eben eine bipolare Störung entwickelte (was auch OHNE SSRI gut hätte sein können, nur sind aufgrund der Manie SSRI für Dich jetzt tabu!), sagst das NICHTS über den Verlauf einer GAS unter SSRI aus. Nichts.

Und Du wirst NIE wissen, ob Deine bipolare Störung nicht auch ohne SSRI entstanden wäre. Denn bipolar bedeutet nun mal sowohl depressive als auch manische Episoden. Deine erste depressive Episode war höchstwahrscheinlich schon die erste Episode der bipolaren Störung. Und keine Depression, die durch SSRI zu einer Manie wurde.

Klar erklären einem Ärzte so etwas vereinfacht – aber es ist gefährlich, AUF DICH zugeschnittene vereinfachte Erklärungen einfach JEDEM hier ungefiltert zu präsentieren.

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