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Längerfristige (oder gar lebenslange) Einnahme von Ssri

kPleine5säff<chen


Und... ich bin froh zu lesen, dass die Deutsche Depressionsliga zu der Sendung Stellung genommen hat (das wusste ich bis jetzt nicht)! Das war bei dieser Sendung wirklich notwendig!! bzw. war so eine Sendung auf ARD wirklich notwendig?! *kopf schüttel*

@ Sunflower_73:

Ja, Psychologie kann man schon studieren, Therapie wird leider nicht angeboten. Es gibt zwar eine Studentenberatungsstelle mit Psychologen und Psychotherapeuten, deren Beratung man kostenlos als Student bekommt, die hab ich auch vor einigen Jahren in Anspruch genommnen. Es waren wahrscheinlich so alle 3 Wochen mal für 5 Monate eine Sitzung bei einer Verhaltenstherapeutin (kostenlos), die zwar nicht so extrem schlecht war wie die meiner jetzigen Therapeutin (das Gelbe vom Ei war es auch nicht), aber die Sitzungen waren auch zu wenig. Kurz: Sie können keine intensive Psychotherapie anbieten, die ich aber nun gern hätte.

In Ö werden meines Wissens nach (im Gegensatz zu D) auch andere Methoden von Kassen anerkannt. Aber ich werd es mal mit einer Verhaltenstherapeutin versuchen, die mir auch mein Psychiater als sehr kompetente Kollegin empfohlen hat, sie ist auf Angststörungen spezialisiert, Verhaltenstherapeutin. Vermutlich wird es kein Kassenplatz, sondern bekomme ich nur Zuschuss der Krankenkasse von ca. 21 Euro. Aber ich find derzeit keine Verhaltenstherapeuten in meiner Stadt, die einen freien Kassenplatz für meine Kasse hätte. Nur andere Therapierichtungen. Ich werd mir die besagte Therapeutin jedenfalls mal ansehen. Und ein, zwei andere Verhaltenstherapeuten möcht ich mir auch noch anschauen, die ich online in meiner Nähe gefunden habe...

S unfl/ower_*7x3


Vor Kurzem kam zu dem Thema ein Beitrag im TV. Es wurden Betroffene gezeigt (USA), diese hatten nach Einnahme Mord oder Selbstmord gemacht.

Klar, durch AD's wird man zum Mörder und keine der tausenden von unabhängigen Medikamentenstudien auf der ganzen Welt findet das raus. :|N :(v ARGH!

Das erhöhte Risiko für Suizid am Anfang (!!!) der Einnahme bestimmter (!!!) AD'S ist bekannt. Das liegt daran, dass best. Wirkstoffe halt antriebssteigernd wirken von Anfang an, die antidepressive Wirkung aber erst nach einigen Wochen einsetzt. D.h. dadurch fältl bei vorhandenen Suizidgedanken halt ggf. die Antriebslosigkeit weg und daher steigt das Suizidrisiko.

Steht bei den entsprechenden Medikamenten in Deutschland aber sogar FETT in der Packungsbeilage. Weist jeder Arzt drauf hin und achtet jeder Therapeut drauf.

Und nicht umsonst wird empfohlen, dass man NIE nur AD'S nehmen, sondern immer eine begleitende Therapie machen soll. Gut, wenn nach erfolgreicher(!) Therapie dennoch eine Restsymptomatik bleibt und eine längerfristige Einnahme als sinnvol gilt, ist es etwas anderes. Aber in den USA bekommt man schneller ein AD verschrieben als alles andere. Ist ja sooo praktisch... ]:D

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