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Muskelzuckungen und die Angst vor Als

Ldubxri hat die Diskussion gestartet


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 23 Jahre Alt, männlich und mein Problem ist im Moment folgendes. Es hat alles im Januar angefangen. Zu Beginn hatte ich nur ein Zucken im unteren Trizeps. Nach einer Weile hat mich dieses Zucken gestört und ich dachte mir.. ok nun schau doch mal nach was das sein könnte. Im weiteren Verlauf bin ich schließlich auf ALS gestoßen. Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Zucken auf den ganzen Körper ausgedehnt, wobei vor allem die Oberschenkel und das Gesäß betroffen sind (muss ziemlich viel sitzen). Es gibt dabei Tage an denen die Zuckungen relativ gering ausfallen und an anderen habe ich eher öfters und verstärkt Zuckungen.

Seit ich jedoch von ALS gelesen habe plagen mich alle möglichen Symptome. Ich habe das Gefühl Schluckstörungen zu haben, teilweise kommt mir nach jedem Training vor ich hätte eine Beinschwäche die oft Tagelang anhält (habe ich auch gerne in den Händen). Leider kann ich nicht wirklich sagen ob ich mir das ganze nur einbilde :-(. Ich war bereits bei meinem Hausarzt und bei einem Neurologen der ein EMG machte und dabei nichts feststellen konnte -> Befund: Bengine Faszikulationen. Ich bekomme jedoch leider dieses Angstgefühl und die Symptome nicht mehr weg. Ich bin mir einfach nicht sicher ob man mit einem EMG wirklich ALS ausschließen kann (vor allem in einem frühen Stadium).

Kann ein EMG wirklich ALS aussschließen bzw. gibt es eine Möglichkeit diese Zuckungen wieder zu "kurieren" ?

Vielen Dank, Mfg. Lubri

Antworten
PBustebtluqmEe65


Kann ein EMG wirklich ALS aussschließen bzw. gibt es eine Möglichkeit diese Zuckungen wieder zu "kurieren" ?

Ganz klar JA, wenn Du es willst.

Dann wende dich an einen Psychotherapeuten und arbeite an deiner Angststörung und Hypochondrie.

L/ub'rxi


Mein Hauptproblem liegt dabei leider in der Tatsache das diese Symptome teilweise schrecklich real wiren. Auch wenn ich zbsp nach einem training nach hause komme und dabei schwache beine habe denke ich mir immer es sind erste symptome von als. :-( Auch das tägliche problem bereits in der frueh aufzustehen und staendig ein auge auf seinen koerper zu haben macht das ganze noch schwieriger. Ich glaube dass ich dabei viele symptome endecke die ich vielleicht bereits schon immer hatte, denen ich jedoch bis jetzt keine Beachtung geschenkt habe.

Zumindest habe ich in 3 Wochen nochmals eine Termin bei einem anderen Neurologen bzw. Psychologen. Sollte dort nichts rauskommen werde ich vielleicht wirklich mit dem Arzt ueber eine moegliche Therapie reden.

Der staendige Gedanke macht einen wirklich fertig, vor allem wenn die Zuckungen einen immer wieder daran erinnern.

BBrucWe21


@ Lubri

Hier [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/579158/]] findest du viele Leidensgenossen,und mit Sicherheit viele Parallelen zu deiner Geschichte.Wenn du magst, kannst du dich einreihen.

P#ustebl'ume6x5


Exakt das ist dein Problem, Du bemerkst etwas an deinem Körper und interpretierst es sofort als Symptom einer Katastrophe. Dabei sind dein sind es durchweg Normalitäten/Kleinigkeiten die Du warnimmst, die nur einen Menschen mit Angststörung so reagieren lassen wie du es tust.

Auch wenn ich zbsp nach einem training nach hause komme und dabei schwache beine habe denke ich mir immer es sind erste symptome von als.

Das Mensch nach einem Training wackelige/zitterige Beine haben, erlebe ich täglich. Keiner von ihnen hat ALS.

Leubri


Hallo Leute,

nun bin ich doch wieder hier. Aufgrund der Tatsache das mein neuer Termin beim Neurologen erst in etwa 2,5 Wochen stattfindet und ich leider wieder ständig mit dem Gedanken an ALS zu kämpfen habe, habe ich beschlossen nochmals alle meine Beobachteten Probleme und Symptome zu erläutern.

1. Muskelzuckungen:

-> Verteilt auf den ganzen Körper – Oberschenkel, Gesäß, Schulter, Hals/Gesicht, Ober-& Unterarm sowie meine Hand sind betroffen

-> Die Zuckungen selbst kommen meistens nur ein paar mal hintereinander vor und wechseln dann in einen anderen Bereich des Körpers

-> Teilweise habe ich die beschriebenen Zuckungen jedoch auch nur beschränkt auf einen Muskel wie zBsp gestern die Schulter bei der es den ganzen Tag fast durchgehend gezuckt hat. Die Zuckung fängt dort meist ziemlich langsam an und "beschleunigt" sich dann auf eine höhere Frequenz. Ich konnte jedoch beobachten, dass beim Konzentrieren auf den jeweiligen Muskel ich dieses "Zucken" abstellen kann (auch wenn es später wieder beginnt)

-> Das Zucken selbst kann ich teilweise auch mit beklopfen bzw. durch stärkeres Anspannen der jeweiligen Muskel (zBsp. mittels eine Grimasse im Gesicht) provozieren. Ist der Muskel jedoch erstmal provoziert funktioniert es meistens nicht noch ein weiteres mal (ich schätze mal der Muskel zuckt gerne im "kalten" Zustand)

-> Sportliche Aktivitäten haben ehrlich gesagt nicht wirklich einen Einfluss auf die Zuckungen

-> Bei Zuckungen in der Hand- bzw. Armgegend kommt es gerne zu leichter Bewegung der Finger (je nachdem welcher Muskel betroffen ist)

-> Zuckungen selbst werden im Sitzen bzw. Liegen am heftigsten wahrgenommen. Bin dabei selbst oft sehr aufgedreht, da nur in einem abgelenkten Zustand nicht die Aufmerksamkeit ständig beim eigenen Körper liegt -> Dies belastet mich ziemlich, da ich zBsp sehr gerne Filme gucke/ Lese/ bzw. auch hin und wieder mal ein Spiel zocke. Nun kann ich in diesen Situationen nicht wirklich abschalten, da ich ständig irgendwo ein Zucken mitbekomme.

2. Trockener Mund – Teilweise verschleimter Hals – Ziehen im linken Hals unterhalb des Kehlkopfes beim Schlucken (ähnlich als würde man sich eine Sehne am Hals einklemmen – Keine Ahnung ob das überhaupt geht)

3. Von Tag zu Tag unterschiedlich spüre ich oft eine Schwäche in den Beinen oder Händen. Problem liegt dabei sehr oft in der ständigen "Selbstkontrolle" von meinem Körper. Habe das Gefühl, dass umso mehr ich mich auf zBsp meinen Fuß konzentriere umso schlimmer das ganze Schwächegefühl wird. Bezogen auf mein regelmäßiges Training im Fitnessstudio muss ich jedoch erwähnen, dass ich dabei in den letzen Wochen keinerlei Einschränkungen mitbekommen habe – Bein, Bizeps, Trizeps, Bauch und alle anderen Übungen können mit voller Kraft durchgeführt werden

Jo wie bereits erwähnt stören mich meine Probleme nun seit etwa 2 Monaten...

Was sagt ihr dazu?

LAuLbrxi


Was ich hierbei noch vergessen habe...

Oft habe ich auch das Gefühl, dass ich Sachen öfters fallen lasse bzw. ich mich oft verspreche..wobei ich sagen muss das ich in letzter Zeit allgemein gern vergesslich bin.

Lg

I^nipxi


Dein Arzt hat Dir doch schon gesagt was Du hast!!! Benigne Faszikulationen... d.h. gutartiges Muskelzucken, welches zwar lästig und unangenehm ist, aber ansonsten keinerlei Krankheitswert besitzt!!! Auch Dein nächster Neurologen Termin wird nichts Anderes ergeben. Glaub mir, ich habe das alles seit 1 1/2 Jahren. Wenn Du Glück hast, verschwindet es vielleicht wieder ...

P0ustebRlumex65


Was sagt ihr dazu?

Deine Symptome sind höchst warscheinlich psychischer Natur. Wende ich an einen Psychotherapeuten!

PDuste+blume&6x5


Es muss heißen, wende dich an einen Psychotherapeuten.

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