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Verschieden große Pupillen, sonst keine Symptome

PdingUPong0Balxl hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen!

Ich muss vorweg sagen, dass ich aufgrund diverser Fehldiagnosen in der Vergangenheit ein Mensch bin, der sehr unter der Vorstellung eines raschen Todes bzw. ernsthaften Erkrankungen leidet. Ich bin 22 Jahre alt, leicht übergewichtig und habe als Vorerkrankungen eine schiefe Wirbelsäule, ein HWS-Syndrom, welches mir lange Zeit Schwindel bereitet hat, welchen ich seit 5 Tagen los bin und eine leichte Entzündung der Ohr-/U.kieferspeicheldrüsen.

Medikamente nehme ich zur Zeit keine ein, werde mir wegen der Entzündung jedoch ab Montag Voltarentabletten auf Anraten des HNO-Arztes besorgen.

Mein Blutdruck ist links hoch-normal, rechts normal. Der Puls ist in Ordnung.

Nun zu meinem Problem:

Ich habe vor drei Tagen im Internet mal wieder etwas über den potentiellen Schlaganfall gelesen und das Horner-Syndrom gefunden. Habe natürlich direkt meine Augen kontrolliert und siehe da: Die rechte Pupille ist größer als die linke, insgesamt habe ich das Gefühl, dass das linke Auge kleiner ist. Habe dann eine Nacht geschlafen, am Tag darauf dann umgezogen. Abends vorm Spiegel stelle ich dann wieder fest: Die rechte Pupille ist größer als die linke. Bin daraufhin ins Krnakenhaus. Dort hat die Ärztin mir in die Augen geleuchtet und ein paar Koordinationsübungen gemacht. Alles ohne Befund.

Sie meinte, wenn das nicht wegginge, solle ich einen Augenarzt aufsuchen.

Nun bin ich aber schon wegen meinen HWS-Problemen seit Dezember sehr stark durchgecheckt: Im Dezember MRT vom Kopf + Kontrastmittel + MRT von der HWS, Ultraschall vom Herzen, im Februar einen Ultraschall von den Halsschlagadern, Anfang diesen Monats ein MRT mit Kontrastmittel von den Hals u. Kopfweichteilen und eine Untersuchung beim Augenarzt (vor zwei Wochen) mit dem Ergebnis ich brauche eine Brille für PC-Arbeit.

Wäre es etwas Ernstes, müssten die doch alle etwas gefunden haben? Selbst, wenn ich das erst ab dem Abend bekommen habe (Unwahrscheinlich, dass das auftritt, wenn ich darüber lese), habe ich keine weiteren Symptome. Meine Gesichtsmuskeln funktionieren alle einwandfrei, keinen Schwindel, kein Kribbeln, nichts.

Aber ich habe das auch nicht schon immer gehabt, denn selbst auf neueren Fotos kann ich es maximal nur erahnen, auf den meisten sehen meine Pupillen gleich aus.

Hat irgendjemand Ideen? Was soll ich nun machen? Noch einmal zum Augenarzt? Noch einmal zum Neurologen?

Kann es sein, dass trotz dieser Untersuchungen Dinge wie Hirnblutungen etc. nach so kurzer Zeit und ohne vorher bemerkt zu werden in meinem Alter auftreten?

Dankbar über jede Hilfe!

Antworten
Lsetlxie


Ich würde machen, was die Ärztin im Krankenhaus gesagt hat und zum Augenarzt gehen.

B+rombeer`bchleixn


Also das muss nicht zwingend auf ein Problem hinweisen. Lass es ärztlich abklären und gut ist. Ich lebe mit unterschiedlichen Pupillen schon 40 Jahre. Hattest du mal einen Unfall, Trauma oder schockähnlichen Zustand? Da können sich die Pupillen auch verändern. Horner Syndrom ist relativ leicht zu diagnostizieren und das hätte die Ärztin im Krankenhaus eigentlich feststellen müssen.

P;ingUPongBaxll


Nicht, dass ich wüsste. Ich bin Dienstag im Schnee ausgerutscht, aber nicht wirklich auf dem Kopf gelandet. Habe auch keine Kopfschmerzen oder Wunden.

Das Horner-Syndrom besteht immer aus den drei Symptomen Pupille verengt, Augapfel nach hinten, Lied runterhängend oder? Bis auf die Pupille scheint mir zumindest alles andere normal.

B?romb0eerküochlein


Das Horner-Syndrom besteht immer aus den drei Symptomen Pupille verengt, Augapfel nach hinten, Lied runterhängend oder?

Ja. :)z

P$in?gPonxgBall


Da bin ich ja schon einmal beruhigt!

Habe jetzt natürlich mein Gesicht aufmerksam studiert. Das Lid hängt nicht. Dafür drückt ein bisschen mehr Haut aufs linke Auge, so dass das kleiner erscheint. Die Mundwinkel usw. sind auch in Ordnung, doch scheint mein Mund irgendwie schräg, genau wie die Nase. Auf alten Bildern habe ich nun gesehen, dass das durchaus schon immer so gewesen sein kann, mir nur nie bewusst war.

Natürlich habe ich die Augen noch einmal angeschaut. Es scheint, dass je länger ich wach bin, die rechte Pupille größer wird. Wohingegen nach dem Aufstehen beide relativ gleich sind.

Außerdem scheint es so, als würde die rechte Pupille nicht exakt so klein werden wie die linke bei extremer Helligkeit und nicht ganz so groß wie die Linke bei Dunkelheit (Habe heute im Dunkeln noch einmal bisschen hin und her probiert.)

Irgendeine Idee dazu?

Ich werde morgen Früh ersteinmal beim Augenarzt anrufen und probieren, direkt einen Termin zu bekommen.

_lPa3rv*atix_


Wird sich wahrscheinlich nur um eine harmlose Pupillotonie handeln. Dagegen wir man nichts machen können, da die Ursache dafür meist unbekannt ist. In der Regel bleibt die Pupillotonie auch ein Leben lang. Das einzige sinnvolle ist, im Sommer und im Hellen einen abgedunkelte Brille oder Sonnenbrille zu tragen.

Aber trotzdem mal beim Augenarzt abklären lassen.

P<ingPo3ngBalbl


Hab mich durchchecken lassen! Ist eine harmlose Vergrößerung der rechten Pupille, die weder Ursachen in Gefäßen noch den Nerven erkennen lässt.

:)^

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