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Seit 2-3 Jahren Zittern und Zucken im linken Unterarm

BSekr hat die Diskussion gestartet


Hallo,

folgendes, seit etwa 2-3 Jahren habe ich ein paar Beschwerden in meinem linken Unterarm. Da wäre ein leichtes, sehr hochfrequentes und gering ausschlagendes Zittern der Hand, wenn ich sie beispielsweise gegen die Schwerkraft halte (in Ruheposition ist sie ruhig wie ein Stein), jedoch nur gering, sodass mich das in den Jahren noch kein einziges Mal tatsächlich gestört hat (ca. als wäre man stärker unterzuckert). Ich bin Linkshänder, beim Schreiben verschwindet das leichte Zittern, sobald ich den Stift ansetze, bei allen anderen Aktivitäten fällt es ebenfalls nicht ins Gewicht. Das Zittern entspringt aus dem Unterarm, dort kann man dann manchmal ein leichtes Flackern einiger Sehen erkennen. Hin und wieder merke ich z.B. beim Einschlafen, dass ich im Unterarm ganz vereinzelt und oft nur im Minutentakt ein kleines, flaches Zucken spüre, als fühle er sich ermüdet an. Als nächstes tritt gelegentlich eine Art Krampf ein, wenn ich den Unterarm sehr stark belaste, bzw. schwere Gewichte mit meiner Hand umgreife. Bsp. Krafttraining, übe ich mit der Kurzhantel, fühlt sich der Unterarm, wenn ich kaum noch Wiederholungen schaffe, ein wenig überstrapaziert an, als würden meine Finger jeden Moment krampfen. Dann öffne ich kurz meine Handflächen und der "Krampfansatz" löst sich wieder. Ähnliches hin und wieder beim Schreiben. Also wie beim Zittern sitzt der Krampf immer im Unterarm, was sich dann nach vorne über die Finger verläuft.

Ansonsten habe ich keinerlei Merkmale, feinmotorisch hat sich nichts geändert, auch in Sachen Gleichgewicht, Schnelligkeit oder Geschicklichkeit nicht. Der Arm ist so belastbar und beweglich wie eh und je, nur das leichte Zittern ist eben da, seit Beginn aber auch nicht schlechter geworden, hin und wieder verschwindet es auch komplett.

Ich bin zurzeit erst 19 Jahre, Fälle von Parkinson gab es in den letzten Generationen in unserer Familie keine, auch sonst wüsste ich nichts von einer Nervenkrankheit. Was ich jedoch weiß, ist, dass mein Bruder ungefähr in meinem Alter Probleme mit der Schilddrüse und dem Stoffwechsel bzw. Kreislauf hatte.

Also, ich sehe das Problem nicht wirklich als Belastung an, da das Zittern so gering ist, dass es sich auf keine Bewegungsabläufe oder Tätigkeiten auswirkt, beim Halten von Gewichten stabilisiert sich das Zittern meist durch das alleinige Gewicht von selbst. Was evtl. noch nützlich sein kann: ich habe mir in meiner Jugend relativ häufig Verstauchungen vom Handgelenk oder Zerrungen im Arm zugezogen, auch im Unterarm, mir auch einmal den Ellenbogen gebrochen, linke Seite (jaja, das Skateboarden). Viele würden hier wahrscheinlich garnichts tun und meinen "ist halt so", aber gerade wegen Krankheiten wie Parkinson, auch wenn das, was ich so gelesen habe, ein anderer Tremor ist, mache ich mir doch ein wenig Gedanken.

Kann mir hier jemand ein paar Tipps bzw. Ansätze geben, woran das liegen könnte?

Mfg

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