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Seit zwei Monaten Benommenheit

4)nC0nlym


es gibt da im körper so einen mechanismus, der für die aufrechterhaltung einer gewissen balance der allgemeinen durchblutung zuständig ist. jeder kennt das: steht man aus einer liegenden position auf, fühlt man sich für einen kurzen moment etwas verpeilt, dann greift aber sogleich der besagte mechanismus ein und die durchblutung des gehirns ist wieder in vollem maße gewährleistet.

dieser mechanismus scheint hier nicht mehr anständig zu funktionieren! -> ab zum internisten.

das ganze klingt für mich nach einer heftigen durchblutungsstörung bzw. kreislaufproblem! mit psychosomatik oder neurologischen ursachen hat das ganze meines erachtens herzlich wenig zu tun!

JYaDn74


Der TE wurde doch rauf und runter untersucht von diversen Ärzten.. meinst Du nicht, sowas relativ banales wie das nicht-Funktionieren dieses Mechanismus und daraus resultierende Durchblutungsstörungen wären aufgefallen?

[[http://flexikon.doccheck.com/de/Orthostase-Syndrom]]

Ansonsten würde ich mich mit derartigen [zwischenzeitlich gelöschten] Rundumschlag-Pauschalaussagen gegen die Psychosomatik etwas zurückhalten. Niemand hier würde behaupten, dass man nicht als erstes die körperlichen Ursachen, die möglich sind, ausschliessen sollte (was ja aber offensichtlich geschehen ist).

49n0nyxm


[...]

erzähl mir also nicht, ich sollte mich mit irgendwas "zurückhalten"!

ich habe eine meinung, und erwarte, dass du sie akzeptierst.

PZuste(bluRme65


He 4nOnym

[...]

Was hast Du den für ein merkwürdiges Verständniss von psychosomatischen Störungen. Das was du hier abläßt, ist eine Beleidigung von 30% aller Menschen diese Landes, denn so hoch liegt der Anteil an psychischen Erkankten z.Zt.

Ich hatte eine chronische leichte Depression seit meinem 1 Lebenjahr und zusätzlich wiederkehrende mittelgradige bis schwere Depressive Episode.

Ich bin definitiv kein WRACK, ich bin seit fast 30 Jahren verheiratet, habe 2 Kinder großgezogen und arbeite 45 Std/Woche in einem anspruchvollen medizinisch/therapeutischen Beruf.

Und was leistet du?

Ja, der Mensch kann einiges ab und er kann sich über den Körper ausdrücken, wenn der Seele nicht genug Beachtung geschenkt wird.

4Xn_0nyxm


ob "vollkommenes wrack" eine beleidigung ist, liegt im auge des betrachters.

man muss auch sagen: [...]

es gibt heutzutage kaum noch jemanden, der wirklich ausreichend sport treibt, der keinen zucker-/salz- glutamat-haltigen müll schöffelt, kaum jemanden, der sich fragt was er selbst vom leben will.

stattdessen wird von schulstunde zu schulstunde, vorlesung zu vorlesung, von termin zu termin gehetzt und ein tag endet für die meisten vor der glotze mit einer packung chips anstatt in der natur. und den arbeitslosen gehts bekanntermaßen auch nicht besser.

ich denke, ich brauche jetzt auch nicht weiter ausführen, wie sich ungesunde ernährung auf das gemüt auswirkt. dazu gibt es hinreichend studien und statistiken.

[...]

der kern des problems liegt freilich weniger beim individum, als in der organisation unserer gesellschaft.

man kann ja nicht von jedem erwarten, dass er mal den kopf einschaltet und [...]

nun, du hast also deine depression im griff und hast einen guten job? ist doch schön. interessiert mich aber nicht. [...]

nur so viel sei gesagt: als ich vor 14 jahren nach deutschland kam, wurde ich jahrelang wie der letzte dreck behandelt und ich kann kaum leugnen, dass ich bis heute die auswirkungen davon verspüre, auch wenn ich wünsche, dass es anders wäre.

ich bin durch die größt-erdenkliche sch__ße gewandert, habe dinge erlebt, die die meisten in ihrem leben nie spüren und fühlen werden müssen. aus der sch__ße habe ich mich mühevoll herausgekämft. dieses jahr fange ich mit einem studium an.

zahlreiche erfahrungen haben mir dabei gezeigt, dass man schon so einiges überstehen kann, ganz ohne größere "psychosomatische" beschwerden [...]

der begriff "psychosomatisch" dient aber vor allem den ärzten dazu, patienten abzuwimmeln wenn sie sich nicht die nötige zeit für den patienten nehmen wollen. [...]

JOanA7x4


Ich akzeptiere die Tatsache dass Du eine Meinung hast, sofern Du sie als solche äusserst, nicht als unumstössliche Wahrheit darstellst.

Von wo bist Du denn nach Deutschland gekommen und wie alt bist Du?

Sicherlich gibts Defizite im System, und selbiges ist auch zum großen Teil Schuld an den diversen Erkrankungen (ja, unser Leben ist stressig..), aber für meinen Geschmack pauschalisierst Du schon ein bisschen zu doll; vor allem der aggressive Unterton gefällt nicht.

4wn0nqym


also wenn du meine beiträge aufmerksam gelesen hast, wirst du gemerkt haben, dass ich immer wieder betone keinen anspruch auf absolute wahrheiten erheben zu wollen.

ich schreibe korrekterweise immer "ich finde"/"die meisten"/"in der regel"/"außnahmen bestätigen die regel"/"größtenteils". diese wendungen sind auch ernst gemeint -> ich pauschalisiere nicht und ich habe nie behauptet eine "unumstößliche wahrheit" postulieren zu wollen.

was pusteblume angeht: mir ging es gegen den strich, dass sie behauptet hat, sie sei aufgrund ihres alters, ihres familienstandes und ihres berufes etwas besseres. ich habe dennoch das gefühl ausreichend sachlich geblieben zu sein. "aggressiver" unterton ist für mich was anderes. ich mag es mich klar auszudrücken & bin mir dessen bewusst, dass es manchmal etwas harsch wirkt. allerdings meine ich es nie persönlich & es ist nicht meine intention irgendwen grundlos "anzugreifen".

ich bin aus dem osteuropäischen raum nach deutschland gekommen ;-) (möchte jetzt nicht ganz transparent werden. a0nymität ist was hübsches). nun, ich fange dieses jahr ein studium an... insofern – denke ich – schwingt in der aussage das alter irgendwie mit ;-)

P(ust4eblumxe65


was pusteblume angeht: mir ging es gegen den strich, dass sie behauptet hat, sie sei aufgrund ihres alters, ihres familienstandes und ihres berufes etwas besseres.

[...]

Ich bin definitiv kein WRACK, ich bin seit fast 30 Jahren verheiratet, habe 2 Kinder großgezogen und arbeite 45 Std/Woche in einem anspruchvollen medizinisch/therapeutischen Beruf.

Ich lehne es grundsätzlich ab Menschen als Wracks zu bezeichnen und habe dir mit meiner Stellungnahme bewiesen, trotz psychischer Erkrankung kein Wrack zu sein.

Das war keines Wegs eine Erhebung meinerseits über dich, sondern eine Gleichstellung, welche ich beanspruche.

P$usteblBume6x5


01.05.13 18:43

ob "vollkommenes wrack" eine beleidigung ist, liegt im auge des betrachters.

Oh, nein, das tut es definitiv nicht! Es ist ganz klar eine Beleidigung.

man muss auch sagen: [...]

es gibt heutzutage kaum noch jemanden, der wirklich ausreichend sport treibt, der keinen zucker-/salz- glutamat-haltigen müll schöffelt, kaum jemanden, der sich fragt was er selbst vom leben will.

stattdessen wird von schulstunde zu schulstunde, vorlesung zu vorlesung, von termin zu termin gehetzt und ein tag endet für die meisten vor der glotze mit einer packung chips anstatt in der natur. und den arbeitslosen gehts bekanntermaßen auch nicht besser.

ich denke, ich brauche jetzt auch nicht weiter ausführen, wie sich ungesunde ernährung auf das gemüt auswirkt. dazu gibt es hinreichend studien und statistiken.

[...]

Deine Annahme von Ursachen psychischer Erkankungen haben rein garnichts mit der Realität dieser Störungen zutun.

Das heutige Verständnis psychischer Störungen weist in die Richtung, psychischen Einzelsymptomen oder Syndromen keine spezifische Ursache zuzuschreiben, sondern Syndrome zu beschreiben, deren Ursachengefüge meist multifaktoriell ist. Dieser Ansatz entspricht auch am ehesten den neueren biologischen Erkenntnissen zum Aufbau und der Funktion des Gehirns, welches offensichtlich stärker als früher angenommen auch auf äußere Faktoren noch im höheren Lebensalter sensibel reagieren kann und dadurch Veränderungen bis hin zum Krankheitswert erfahren kann ("Plastizität des Gehirns").

Quelle: Wikipedia "Psychische Störungen"

nur so viel sei gesagt: als ich vor 14 jahren nach deutschland kam, wurde ich jahrelang wie der letzte dreck behandelt und ich kann kaum leugnen, dass ich bis heute die auswirkungen davon verspüre, auch wenn ich wünsche, dass es anders wäre.

ich bin durch die größt-erdenkliche sch__ße gewandert, habe dinge erlebt, die die meisten in ihrem leben nie spüren und fühlen werden müssen. aus der sch__ße habe ich mich mühevoll herausgekämft.

Das sind z.B. Gründe warum ein Mensch psychisch erkrankt. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, um so besser. Das ist aber kein Grund, andere Menschen abzuwerten, welche auf solche Erfahungen mit Krankheit reagieren.

Es hätte dir auch passieren können, und kann dir immer noch jeder Zeit passieren.

zahlreiche erfahrungen haben mir dabei gezeigt, dass man schon so einiges überstehen kann, ganz ohne größere "psychosomatische" beschwerden [...]

Sicherlich kann man das, man kann aber auch genau so gut daran erkranken.

man kann ja nicht von jedem erwarten, dass er mal den kopf einschaltet und [...]

Psychische Erkrankungen lassen sich definitiv nicht über die Kognition heilen.

Und ich lehne es grundsätzlich ab, als Zombie bezeichnet zu werden. Denn ich habe auch unter AD-Einfluss Vollzeit gearbeitet.

Alles was Du hier zu dem Thema verbreitet ist polemischer Blödsinn.

allerdings meine ich es nie persönlich & es ist nicht meine intention irgendwen grundlos "anzugreifen".

Dann komm mal runter von deinem hohen Pferd und lies dich in die Problematik ein.

Das sollte für einen angehende Studenten doch wohl möglich sein.

4en0nxym


ich habe nie behauptet, man würde durch eine psychische erkrankung automatisch zu einem "wrack" sodass man einem normalen leben nicht nachgehen könnte. ich verurteile auch ganz sicher niemanden für irgendeine erkrankung.

das zum thema "wrack". rest kommt gleich in ausführlich....

4In0Xnym


Oh, nein, das tut es definitiv nicht! Es ist ganz klar eine Beleidigung.

zunächst mal: das wort "wrack" war nicht einmal auf eine konkrete person bezogen! ich spreche hier von gesellschaftlichen schichten.

Deine Annahme von Ursachen psychischer Erkankungen haben rein garnichts mit der Realität dieser Störungen zutun.

Das heutige Verständnis psychischer Störungen weist in die Richtung, psychischen Einzelsymptomen oder Syndromen keine spezifische Ursache zuzuschreiben, sondern Syndrome zu beschreiben, deren Ursachengefüge meist multifaktoriell ist. Dieser Ansatz entspricht auch am ehesten den neueren biologischen Erkenntnissen zum Aufbau und der Funktion des Gehirns, welches offensichtlich stärker als früher angenommen auch auf äußere Faktoren noch im höheren Lebensalter sensibel reagieren kann und dadurch Veränderungen bis hin zum Krankheitswert erfahren kann ("Plastizität des Gehirns").

Quelle: Wikipedia "Psychische Störungen"

wie könnte es auch anders sein? soll ein arzt zum patienten sagen "hier, das und das ist der grund. du hättest dieses und jenes sein lassen sollen, dann wärst du jetzt nicht krank". ist doch klar, dass die medizinische betrachtungsweise von psychischen störungen lösungsorientiert ist. dass psychische erkrankungen "multifaktorell" sind habe ich auch nicht bestritten. allerdings habe ich da anscheinend andere faktoren im visier als du.

Das ist aber kein Grund, andere Menschen abzuwerten, welche auf solche Erfahungen mit Krankheit reagieren.

wo habe ich das getan? richtig: nirgends.

Psychische Erkrankungen lassen sich definitiv nicht über die Kognition heilen.

durch einen wachen verstand [...]

P0usteb4luxme6x5


He 4nOnyme

durch einen wachen verstand [...]

Nein definitiv nicht. Du kannst als Kind nicht entscheiden in welchem Elternhaus Du aufwächst (emotioaler und körperlicher Mißbrauch, Vernachlässigung). Du hast als Flüchtling nicht die Wahl, den Krieg in deiner Heimat zu verhindern (Bombenhagel, Vergewaltigung) usw. Auf die Faktoren welche psychischen Krankheiten begünstigen oder auslösen hat man in der Regel keinen Einfluss.

Der Verstand kann einem nur helfen, sich auf professinelle Hilfe einzulassen und diese optimal für sich zu nutzen. Und das ist entscheidend dafür, wieder stabil zu werden.

Bildungsferne Schichten sind somit Psychischen Störungen hilfloser ausgeliefert und haben schlechtere Chancen auf Besserung.

PRustekblumex65


Hier findest Du reichlich Infos zu Entstehung z.B. von Depression.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Depression]]

Übrigens ist für die Besserung der Depression nicht das kognitive Denken verantwortlich, sondern den Zugang zu seinen Emotionen zu finden und das erlebte auf emotionaler Basis zu verarbeiten, ist entscheidend. Stichwort Psychotherapie.

m_nxef


hab' da ganz andere dinge erlebt, die bei mir trotzdem nie derart extreme "psychosomatische" symptome hätten hervorrufen können.

[Zitat aus einem zwischenzeitlich gelöschten Beitrag]

Hier werden dir genug Menschen andere Erfahrungen schildern können. Dein kategorische Ausschluss und deine Gewissheit, dass dem eine physische Ursache vermutest in allen Ehren, aber diese Vehemenz kannst du dir echt sparen. Du bist vermutlich kein Arzt und selbst wenn du das wärst, hast du einfach nicht die Möglichkeiten, hier solche Diagnosen zu stellen. Das kann man auch mit persönlicher Meinung nicht rechtfertigen. Deine Beiträge hier zeugen jedenfalls von absoluter Unkenntnis bzgl. Psychosomatik. Das ist nichts schlimmes, wenn du es benutzt um das als unmöglich hier zutreffende Ursache hinzustellen macht mich das aber gelinde gesagt sauer.

[...]

Das ist wohl definitiv keine Meinung mehr. Das grenzt an eine Diagnose und vor allem an den Ausschluss von Psychosomatik. Projiziere deine Erfahrungen einfach nicht auf den TE, für Grundsatzdiskussionen zum Thema Psychosomatik kannst du einen eigenen Faden aufmachen. Ich finde es absolut unfair, jemanden, dem Psychosomatik als Erklärung ohnehin schon ungeheuer ist, ihn auch noch so vehement auf die Schiene zu stoßen, dass es garantiert physisch sein muss :(v

m=nexf


Und nochmal, weil ich es einfach unfassbar finde:

[...]

Mal davon abgesehen, dass Mitleid das falsche Wort ist, das will niemand von dir hören. Zwischen Mitleid und totaler Ignoranz + Dreistigkeit liegen ja zum Glück Welten.

Aber Ok, gehen wir mal aus, die Ursache sei immer Dummheit und dadurch mangelnde Reflexionsfähigkeit.

Dann darf mal also die Dummen bestrafen dafür, dass sie nunmal dumm sind und dadurch naturgemäß nicht mal eben "den Kopf einschalten und nachdenken" (wie du es nennst) können, um sich selbst zu helfen? Aha. Ein sehr faires Menschenbild und Krankheitsverständnis. Dass gerade du nach solchen Schoten von der bösen Gesellschaft sprichst ist schon ein Ding. Meiner Meinung nach sind Menschen mit deiner Sichtweise ein nicht unwichtiger Teil davon, auch wenn du noch 3x sagst, dass du selbst nur Opfer warst/bist/whatever..

/Rage off

Ich hab irgendwie das Gefühl, du hast ein halbes Darwin-Buch gelesen und jetzt........... :=o

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