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Seit zwei Monaten Benommenheit

JnaWn74


Obwohl sonst nicht immer einer Meinung, knuddelt Jan mal pusteblume+mnef kräftig :)_

4<n0n9yxm


@ pusteblume:

es ist ja klar, dass es immer faktoren gibt, auf die man keinen einfluss hat.

die intelligenz sowie soziale fertigkeiten entscheiden aber darüber wie man mit den beinflussbaren faktoren umgeht und wie man probleme – jeglicher art – bewältigt.

je besser man mit aus den beinflussbaren faktoren resultierenden problemen umgehen kann, desto geringer wird die wahrscheinlichkeit eine psychische krankheit zu entwickeln. irgendwo logisch, oder?

dass man eine depression nicht durch "nachdenken" beseitigen kann, ist wohl auch klar. hab ich so auch nie gesagt... fast noch interessanter als den emotionalen zugang finde ich da aber die somatopsychologischen ansätze/faktoren . ich für meinen teil hatte auch mal depressive phasen. die hatte ich _ausschließlich_ vom rauchen und bewegungsmangel. sport, rauchstopp -> depressive stimmung weg.

es ist immer ein zusammenspiel von allem.

& darum gehts doch auch in diesem thread: man kann bei derart heftigen körperlichen symptomen wie der TE sie hat mal eben sagen "is' psychosomatisch, fertig". solche sichtweisen sollten heutzutage überholt sein.

@ mnef:

eine diagnose kann immer nur ein arzt stellen. ich bin kein arzt, also kann das was ich hier schreibe nichtmal an eine diagnose grenzen! was ist es dann also anderes als eine meinung? ich zwinge meine vermutungen niemandem auf & wer will, ist dazu eingeladen all meine posts genüsslich zu überlesen. wo ist das problem?

achja, nur zur begrifflichkeit: physisch heißt "körperlich". psychosomatik heißt vereinfacht gesagt dass die psyche konflikte auf den körper ausweitet. ich sagte hier aber, dass die symptome des TE nicht von der psyche sondern vom körper (physis) kommen. nix mit psychosomatik. war ja auch meine hauptthese.

und findest du es gut wenn seelisch zerstörte sich "zur arbeit schleifen", wie du es sagst? ich finde sowas eher traurig.

zum thema "mitleid" etc: das war vielleicht in der tat etwas reißerisch formuliert. von "strafe" hab ich hier aber nie geredet. und du hast ja recht: niemand kann etwas für seine "mangelnde reflexionsfähigkeit" genauso wie niemand etwas für einen IQ über 180 kann. und nun? ich würde einem "dümmerchen" jederzeit genauso helfen wie einem genie. und was hat das jetzt mit ignoranz/dreistigkeit etc. zu tun? "mitleid" war sehr wohl das richtige wort.

J`an474


Wird fast philosophisch, oder? Die Freiheit des Willens und der Entscheidung.. also streng genommen kann man möglicherweise zwar durch gute reflektorische Fähigkeiten und viel Intelligenz teilweise mitbestimmen, inwiefern man psychisch krank wird, aber ob man diese Fähigkeiten wiederum hat, kann man sich auch nicht aussuchen.. so eine Debatte führt irgendwie zu nix. Bzw man landet beim essentiellen "was ist der Mensch überhaupt?".

Aber hier gehts nunmal darum ob der TE körperlich oder seelisch erkrankt ist, und abgesehen davon das wir alle das hier nicht gesichert wissen, macht es halt eher den Eindruck dass das psychsomatische Beschwerden sind. Zumal auch eine orthostatische Dysregulation nicht derartige Symptome verursachen dürfte.

Und eine These wie die von anonymen, pauschal gegen Psychsomatik und alle Ärzte verurteilend (weil zu wenig Zeit für den Patienten nehmend) widerspricht nunmal den meisten Meinungen und Erfahrungen hier und stösst daher auf wenig Akzeptanz (wie man sieht).

4Zn0onym


pauschal gegen psychosomatik ganz bestimmt nicht!

ich weiß ja selbst wies sich anfühlt wenn sich aus stress meine rückenmuskulatur verspannt etc. und bla.

aber in diesem fall [...]

J-an7x4


Naja deine ersten Postings klangen schon deutlich aggressiver als das jetzt hier.

Aber was soll man zu alledem auch noch sagen – halt körperlich gründlich untersuchen, und wenn das geschehen ist muss man die Psyche in betracht ziehen. Ob eine orthostatische Dysregulation vorliegt lässt sich ja leicht feststellen.

m_nexf


eine diagnose kann immer nur ein arzt stellen. ich bin kein arzt, also kann das was ich hier schreibe nichtmal an eine diagnose grenzen! was ist es dann also anderes als eine meinung? ich zwinge meine vermutungen niemandem auf & wer will, ist dazu eingeladen all meine posts genüsslich zu überlesen. wo ist das problem?

Das Problem ist eben, dass du sehr bestimmt auftrittst, das mein ich in diesem Fall leider nicht positiv.

Ich würde dir auch nicht in allen Punkten wiedersprechen, was du zum ungesunden Lebenswandel sagst ist z.B. nicht verkehrt und da stimme ich dir zu. Nur bei der Psychosomatik liegst du ganz schön daneben. Klar kann man da immer sagen, dass es ja nur die eigene Meinung ist, aber das gilt als Ausrede auch nur begrenzt , vor allem in medizinischen Sachen. Deine Theorien sind eben das was man gefährliches Halbwissen nennt, zudem unfair Betroffenen gegenüber (die, die damit kämpfen und die, denen es eh schon schwer fällt, ihr Problem einzusehen).

Und hier wird bewusst niemandem gesagt, er solle nicht zum Arzt, das sei nur die Psyche. Dazu kommt es erst, wenn die Ärzte ihn schon auf den Kopf gestellt haben und nichts gefunden wurde. Das Argument "Dann wurde vielleicht nicht richtig geguckt" kenne ich sonst nur von Panikern, jetzt kommt das von dir, ich bin ganz perplex ;-D . Achso, nochmal zu deiner Profitgier-Theorie:

Geldgeilheit der Ärzte ist es gibt es auch, denke ich schon. Aber wenn man noch zig Untersuchungen dranhängt und die Kasse blechen lässt, obwohl der Verdacht überhaupt nicht wirklich begründet ist, fällt genau das auch darunter. Deine Aussage über "die Ärzte" war auch wieder pauschal. Ich kenne das auch mit der ungerechtfertigten Psychoecke, mir wurde auch mal in einem 3-minuten Gespräch Baldrian empfohlen, ein anderer Arzt fand dann doch eine organische Ursache und hat entsprechend behandelt %-| Das hat mich auch total aufgeregt, trotzdem werde ich heute eher skeptisch, wenn man mich übertherapieren und untersuchen will :=o Es muss auch mal gut sein, jede Pore durchprüfen zu wollen.

und findest du es gut wenn seelisch zerstörte sich "zur arbeit schleifen", wie du es sagst? ich finde sowas eher traurig.

Ja, finde ich auch. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass man Betroffenen nicht ansieht, was mit ihnen los ist. Weil du meintest, wenn das so wäre, müsste man nur noch Wracks sehen :-)

achja, nur zur begrifflichkeit: physisch heißt "körperlich". psychosomatik heißt vereinfacht gesagt dass die psyche konflikte auf den körper ausweitet. ich sagte hier aber, dass die symptome des TE nicht von der psyche sondern vom körper (physis) kommen. nix mit psychosomatik. war ja auch meine hauptthese.

Ja, ich weiß ??? Habs auch richtig verwendet. Hab grade nochmal quergelesen, welche Stelle meinst du, wo ichs vertauscht haben soll?


Obwohl sonst nicht immer einer Meinung, knuddelt Jan mal pusteblume+mnef kräftig :)_

;-D |-o

44n0nyxm


@ mnef:

da tust du wohl ne grundsatzfrage auf, welche aber ganz fix zu beantworten ist: jemand der sich in diesem forum anmeldet, hat auch die verantwortung dafür zu tragen. es wird niemand gezwungen "gefährliches halbwissen" zu schlucken, aber wozu meldet man sich eigentlich sonst in so einem forum an, wenn nicht zum zwecke der sammlung von halbwissen? man weiß, dass das hier keine virtuelle arztpraxis ist oder sonst was, sondern dass sich hier lauter laien tummeln! dein argument "gefährlich" ist also völlig falsch.

[Nein, das Argument ist sogar sehr stichhaltig, ausgedrückt auch in den [[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Medizinisch.bedenklich Forumsregeln]]]

davon ab: ich schätze den TE als emotional sehr stabil ein. + wenn die ärzte nicht mehr weiterwissen, ist sogar "halbwissen" immer noch besser als nichts.

achja: mit meinem "bestimmten" auftreten schade ich auch niemandem..

zum thema "wrack": das bezog sich nicht auf das äußerliche.

zum thema "psychosomatik": iwo schriebst du "physisch" obwohl ich vom kontext her eher "psychisch" erwartet habe. wo genau ist mir jetzt aber auch egal :)*

m*nef


Ich habe nicht gesagt und gemeint, dass hier nur studierte Mediziner knallharte Fakten liefern dürfen. Aber dazwische gibt es ja noch Grautöne.

Soll ich ein tolles Beispiel liefern?:

Ich sage jetzt: Jeden Tag 2 Flaschen Wodka trinken finde ich nicht ungesund.

Kann man auch sagen: Ok, dann findet sie eben was Falsches, ist eben ihre Meinung, wer's glaubt ist selbst Schuld.

Trotzdem wäre es nicht in Ordnung und eine fahrlässige Verharmlosung einer (legalen) Droge.

iwo schriebst du "physisch" obwohl ich vom kontext her eher "psychisch" erwartet habe. wo genau ist mir jetzt aber auch egal

Ne alles richtig. ":/

42n03nyxm


sehr schönes beispiel! ;-D und genau sowas soll ja auch durch die forumregeln unterbunden werden!

und wo steht da nun was von "spekulieren über ursachen von krankheiten verboten"? ;-)

mmnef


Dass es Spekulationen sind kam nicht an allen Stellen raus (wie ich sehe inzwischen gelöscht). :-)

4Pn0n9yxm


sehr schön :)

Pnust)ebluNme65


Obwohl sonst nicht immer einer Meinung, knuddelt Jan mal pusteblume+mnef kräftig

@:) x:) @:)

P$ustqebTlume6x5


Lieber 4nOnym

es ist ja klar, dass es immer faktoren gibt, auf die man keinen einfluss hat.

die intelligenz sowie soziale fertigkeiten entscheiden aber darüber wie man mit den beinflussbaren faktoren umgeht und wie man probleme – jeglicher art – bewältigt.

Ja, das Stimmt.

je besser man mit aus den beinflussbaren faktoren resultierenden problemen umgehen kann, desto geringer wird die wahrscheinlichkeit eine psychische krankheit zu entwickeln. irgendwo logisch, oder?

Und das ist ein Trugschluß.

Nicht mein verstandesmäßiger Umgang mit den Faktoren entscheidet darüber, ob ich depressiv werde oder nicht, sondern mein emotionaler Umgang mit dem Problem.

ich für meinen teil hatte auch mal depressive phasen. die hatte ich _ausschließlich_ vom rauchen und bewegungsmangel. sport, rauchstopp -> depressive stimmung weg.

Du hattest nur eine depressive Verstimmung, keine Depression =psychische Störung=Krankheit.

& darum gehts doch auch in diesem thread: man kann bei derart heftigen körperlichen symptomen wie der TE sie hat mal eben sagen "is' psychosomatisch, fertig". solche sichtweisen sollten heutzutage überholt sein.

Nein, nicht ist psychosomatisch und fertig.

Mit der Diagnose fängt die Arbeit erst an.

Facharzt aufsuchen und Medikamente verordnet bekommen über Monate bis Jahre. Psychotherapie beim Psychotherapeuten machen, über mindestens ein 3/4 Jahr, möglicherweise aber auch etliche Jahre. Ich habe ca. 145 Sitzungen hinter mir, seit Dez. 2005. Psychosomatische Störungen sind extrem teure Erkankungen. Das ist der Preis für meine Stabilität und Arbeitsfähigkeit.

Und wer meint, das ist doch alles Blödsinn und überflüssig, der bleibt eben krank, arbeitsunfähig und wird zum Rentner oder Harz4 Empfänger, auf Jahrzehnte.

Das ist für den Sozialstaat nicht unbedingt billiger.

4on08nyxm


beim letzten "zitat" habe ich ein "nicht" vergessen (beim psychosomatisch bla)! insofern erübrigt sich das thema.

zum thema emotionaler umgang mit problemen: du willst doch nicht wirklich die emotionale ebene als von der kognitiven ebene unabhängig betrachten?

beispiel: jemand ist mit einer furchteinflösenden situation konfrontiert und hat einfach nur angst, ist unfähig sich dieser zu entziehen, geschweige denn bewusst zu werden.

ein anderer merkt: "aha! ich habe gerade angst, weil... was kann ich dagegen tun?" und schon alleine durch die bewusste wahrnehmung singt das angst/stress-level! dieser effekt beruht darauf, dass bei bewusstmachung einer emotion sich die entsprechende gehirnaktivität von der amygdala in den präfrontalen cortex verlagert. aber davon hast du als medizinerin doch sicherlich schonmal gehört ;-)

-> emotio und ratio sind untrennbar miteinander verwoben und stehen in einer engen wechselbeziehung!

es ist falsch zu behaupten, lediglich der emotionale umgang mit problemen entscheide über die anfälligkeit für eine psychische krankheit.

4)n0n_yxm


im übrigen habe ich garnicht vom rein "verstandesmäßigen" umgang mit problemen gesprochen. ich nannte die begriffe "intelligenz" und "soziale fertigkeiten" wobei für mich unter "intelligenz" genauso die "emotionale intelligenz" (modebezeichnung "EQ") fällt.

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