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Verdacht auf Tumor und schlechtes Eeg

DbschuHnge8lkindx234 hat die Diskussion gestartet


Es ist so. Ich leide nun schon seit längerem an Kopfschmerzen auf der rechten Seite (immer an der gleichen Stelle habe), weshalb mich mein Hausarzt zum Neurologen überwies. Der machte ein EEG, bei dem ich heute war. Eigentlich bin ich schon zu Beginn sehr genervt dort rein gegangen. Ich kam von der Uni von einer Besprechung, hatte Hunger keine Zeit zum essen und der Termin drängte. Das Verhalten im Umgang mit den Geräten einer jungen Arzthelferin tat das Übrige. Eigentlich bin ich schon von Beginn an des EEGs ein wenig genervt gewesen. Die Arztheleferin (noch sehr jung, höchstens 18) bekam die kleinen Teile zum Einstelen fürs EEG nicht richtig befestigt und dann zog sich der gesamte Prozess ewig in die Länge. Es war zum verrückt werden und ging ganz sicher länger als 20 Minuten. Ich gebe auch zu, dass ich manchmal die Augen offen hatte bzw. geblinzelt habe, weil ich einfach furchtbar verspannt von dem ganzen Prozess, der unangenehmen Haltung, dem leeren Magen, der Unfähigkeit der Arzthelferin die Sache schnell durchzuziehen, ohne das die keinen Teile, die am Kopf befestigt waren verrutscht sind. Jedenfalls gehe ich nichtsahnend zur Auswertung und der Arzt teilt mir mit, dass mein EEG nicht in Ordnung sei. Es gäbe Auffälligkeiten, die er mir auch am Bildschirm des PCs zeigte. Zuvor faselte er irgendetwas seines medizinischen Fachchenisisch am Computer vor sich hin, dann teilte er mir mit, dass es Ungleichmäßigkeiten gab und er mich zum MRT überweisen will. Auf die Überweisung schrieb er Verdacht auf raumfordernden Prozess. Angeblich sagte er mir, er schreibt das nur auf, damit es eine Rechtfertigung gibt, dass EEG überhaupt gemacht zu haben.

Seitdem ich die Praxis verlassen habe, ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Ich fühle mich wie lebendig begraben, rechne bereits mit dem schlimmsten und bin dann katastrophal nach Hause gefahren (ein Wunder, dass ich keinen Verlehrsunfall gebaut habe)

Jedenfalls geht’s mir jetzt super mies mit diesem ganzen Ergebnis, weil ich mich super verrückt mache, dass das EEG nicht okay war. Ich schwanke momentan zwischen: Machst du dir überhaupt einen Termin oder lebst du lieber mit der Ungewissheit. Nach diesem Arzttermin hab ich so eine Angst, dass es Krebs ist und ich wohlmöglich verloren bin.

Was heißt das mit dem schlechten EEG? Inwieweit sind meine Ängste begründet? Kann mir da jemand einen Rat geben? Mache mich hier total fertig.

Antworten
N6uxffi


Hallo Dschungelkind,

eine Raumforderung kann alles mögliche sein und es ist ja auch erst einmal ein Verdacht! Meine Hausärztin hatte mich auch mal zum MRT geschickt und auch gesagt, dass die Krankenkassen das nicht so gerne zahlen und da ein heftiger Grund drin stehen muss. Bevor du dich ewig verrückt machst, geh auf alle Fälle hin und kümmere dich bald um einen Termin, die Wartezeiten sind lang! Versuche dich ein wenig abzulenken und nach Möglichkeit nicht zu googeln, da kommt selten was gutes bei raus!

Alles Liebe

Sumill(i2


Dschungelkind, versuch erst mal runter zu kommen. :)_

Ich kenne das, wenn man so abgehetzt und genervt ist und dann sowas auch noch kommt. Wir können hier nur Vermutungen anstellen, was es sein könnte. Aber ich würde jetzt mal nicht mit dem Schlimmsten rechnen. :)_ Mach' heute noch einen Termin für das MRT aus, dann hast du Gewissheit. Es gibt ja noch andere Krankheiten als einen Tumor. Man denkt doch immer gleich an das Schlimmste, so geht es mir zumindest. Dass es dafür aber noch viele andere Möglichkeiten in Frage kommen (die man als Laie einfach gar nicht weiß), vergisst man.

SDmil`li2


Hast du denn noch andere Symptome? Ich dachte gerade noch an Migräne – weil ich das früher hatte. Und das kam bei mir auch immer an einer Stelle. Ich weiß allerdings nicht, wie sich das auf einem EEG zeigt, weil ich damit nie beim Neurologen war.

S2milxli2


Ach so, ja, rumgooglen würde ich auch nicht. Da macht man sich nur wahnsinnig und man kommt doch kein Stück weiter.

Besorg dir zügig den Termin – dieses MRT-Drama immer, da muss man jedes Mal ewig warten. %-|

Hast du jemanden, der dich gerade etwas beruhigen kann? :)_

DMschunNgelkinud234


Das mit dem Termin: Ich bin mir da noch nicht so sicher. Vor Juli werde ich mir eh keinen machen können, weil ich momentan mitten in der Prüfungszeit stecke und mittendrin auch noch der Stress mit dem MRT, das tue ich mir nicht an. Da breche ich unter dem Druck noch zusammen.

Einerseits hätte ich schon gern Gewissheit, dass es nichts extremes ist. Andererseits will ich es nicht wirklich wissen, wenn es wirklich gefährlich ist. Ich habe bis dato "nur" ab und an einseitige Schmerzen und hin und wieder schlafen mir aufgrund des kaputten Rückens die Füße ein. Ich habe eine schiefe Hüfte und mein Rücken ist auch super verspannt. Und dann eben dieses schlechte EEG.

Mein Freund ist nicht da, also nichts mit beruhigen. Abgesehen davon hat er gestern bescheid bekommen, dass er bald wieder zum Auslandsseinsatz muss. Ist alles nicht so toll gerade.

Sjmillxi2


Ich kann verstehen, dass es im Moment viel ist und auch ich kenne die Belastung mit Prüfungen und dann noch zusätzliche Termine – da kommt man an seine Grenzen.

Allerdings fände ich es nicht so toll, wenn du das jetzt vernachlässigst. Wenn man nicht weiß, was los ist, kann man auch nicht helfen. Was, wenn die Schmerzen schlimmer werden? Dass es gerade nicht so schlimm ist, ist ja prima. Aber es könnte auch anders werden und je nachdem, um was es sich hier handelt, wäre vielleicht auch ein frühes Einschreiten enorm wichtig. Je früher, desto besser. Für dich und deine Gesundheit. Was nützt dir eine bestande Prüfung, wenn die Gesundheit nicht mit macht. Dann bist du ja auch nicht richtig einsatzfähig.

Verdrängen finde ich daher keine richtige Lösung... Damit wird das Problem nicht angegangen. Und vor Juli einen Termin – den wirst du eh nicht kriegen. Lass es heute sacken, atme durch – vielleicht kannst du deinen Freund ja anrufen und ruf morgen beim Arzt an und du wirst merken, so schnell geht das eh nicht. Aber je länger du wartest, desto länger dauert es letztlich.

Dzsc0hunOgelkindx234


Die Schwester dort gab mir die Auskunft, dass es möglich wäre innerhalb von 2 Wochen einen Termin zu bekommen. Um den Termin mache ich mir deshalb eher weniger den Kopf.

Ich habe die Schmerzen seit Mai letzten Jahres. Die sind weder stärker noch schwächer geworden und in der Stärke genau gleich geblieben.

SAm1illix2


Ah wow! Bei uns muss man da ewig warten – na, das ist ja mal positiv! :)^

So lange schon? Mmh. Und noch andere Symptome?

S~mDillxi2


Was ich noch sagen wollte: Das belastet ja auch. Du hast das ja dann immer im Hinterkopf, dass es irgendwie komisch ist, du Kopfschmerzen hast und dir die Arme/Beine einschlafen. Ich glaube, das raubt dir ja auch einiges an Kraft für alles andere.

Wenn Semesterferien anfangen, kannst ja zum MRT gehen und dich in Ruhe drum kümmern. :)z

D3schIungTelkYind2x34


Ich habe keinerlei andere Symptome. Das ist es ja. Nur diesen ab und an auftretenden einseitigen Kopfschmerz. Keine Doppelbilder, nichts dergleichen

Meine Hoffnung ist jetzt immer noch, dass das EEG an der unfähigen Arzthelferin lag

Jkul$ianixa


Meiner Erfahrung nach hätte der Neurologe den MRT Termin für dich direkt per Telefon bei den Radiologen ausgemacht, wenn er einen dringenden Verdacht auf etwas Bösartiges gehabt hätte. Oder dir zumindest mitgeteilt, daß deine Hausärztin dir den Termin telefonisch beim Radiologen besorgen soll.

Außerdem wäre etwas Bösartiges in dem einen Jahr schon durchaus heftiger geworden. Ist es nicht.

Reg dich mal ab.

D:schung*elkidnid234


Du bist gut. Abregen. Bei grottenschlechtem EEG.

Ich weiß ja nicht.

Da würde jeder Mensch, dem etwas an seinem Leben liegt wohl nicht so ruhig bleiben ":/

SrmiSllTix2


Reg dich mal ab.

Na sag mal! Aber wehe dem, es ginge um dich... %-|

Da würde jeder Mensch, dem etwas an seinem Leben liegt wohl nicht so ruhig bleiben ":/

Es ist doch normal, dass man dann nervös ist. Umso wichtiger, dass du das jetzt nicht einfach ignorierst und verdrängst, sondern dich drum kümmerst.

HLanBnahyWxe


Ich würde an deiner Stelle so schnell wie möglich das MRT machen - ruf am besten morgen gleich an und frage nach dem nächstmöglichen Termin. Auch in einer stressigen Prüfungsphase hat man die 2 Stunden Zeit, sowas machen zu lassen.

Die Gesundheit geht vor.

Äußerdem hast du dann das Gefühl, das du das Problem erst nimmst, aber nicht überwerten musst- du kümmerst dich jetzt um einen Termin und hast damit getan, was du tun konntest und kannst dich den Rest der Zeit aufs Lernen konzentrieren.

Wahrscheinlich ist es nichts - oder zumindest nichts ernstes. Aber du wirst keinen Frieden finden, keine Ruhe, keine Sicherheit, wenn du es nicht abchecken lässt.

Ich selbst habe eine gesundheitliche Diagnose jahrelang vor mir her geschoben, weil ich auch solche Angst hatte - im Unterbewusstsein hat es mich immer gequält und mir viele Sorgen und Ängste beschert- im Endeffekt war es nichts, und ich wünschte, ich hätte die Gewissheit früher gehabt und mir damit einige Ängste erspart. :)*

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