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Ständige Nervosität, quälende Unruhe, starke Anspannung, Angst?

Pceter_x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Name ist Peter und ich bin 22 Jahre alt.

Ich habe ein ziemlich zentrales Problem in meinem Leben das mich sehr belastet.

Ich verspüre meisten über einen längeren Zeitraum sehr starke Nervosität und eine quälende Unruhe. Dies ist verbunden mit starker innerlicher Anspannung, auch körperlich im Nacken und Rücken.

Das ganze begann mit 16 Jahren als ich meine Ausbildung anfing. Ich war immer ein sehr offener Mensch der gerne auf Menschen zuging.

Schon am Anfang der Ausbildung bekam ich im Klassenzimmer wenn ich aufgerufen wurde, immer so eine Art "Kopfzittern" verbunden mit starker Nervosität. Dies wurde dann immer Schlimmer und zog sich durch die ganze Ausbildung. Später war es dann schon so weit, dass ich es bekam wenn ich mit einzelnen (meistens Vorgesetzten) reden musste.

Es gab in dieser Zeit jedoch auch "gute" und "schlechte" Tage. Auf dies komme ich später zurück.

Ich wurde damals schon von mehreren Ärzten untersucht. Diese konnten jedoch nichts feststellen, außer jedoch einen Vitamin B12 Mangel, worauf mir das Vitamin gespritzt wurde.

Ich über das Internet auf die Diagnose "soziale Phobie". Dies sprach ich gegen Ende der Ausbildung bei meinem Hausarzt an und er verschrieb mir das Medikament Citalopram.

Dieses zeigte dann seine Wirkung innerhalb von fünf Wochen und die Symptome verschwanden

ganz. Ich fühlte mich einfach großartig, endlich hatte das Leiden ein Ende. Ich fühlte mich jedoch nicht ungewöhnlich, einfach wie vor der Ausbildung, ganz normal.

Ich musste im Beruf auch fast täglich mit irgendwelchen Leuten streiten, dies machte mir jedoch nichts aus.

Ich setzte die Tabletten nach ca. sechs Monaten der Besserung wieder ab.

Dies war der größte Fehler meines Lebens.

Die Symptome kamen zurück, ich fühlte mich wieder fast jeden Tag sehr Nervös, unruhig und Angespannt.

Ich ging daraufhin zu verschiedenen Neurologen/Psychiatern und bekam viele Medikamente verschrieben.

MEDIKAMENTE/WIRKSTOFFE:

nochmals 3x in versch. Dosis Citalopram, Escitalopram, Paroxetin, Sertralin, Fluoxetin, Venlafaxin,

Opipramol (Insidon), Buspiron (Busp), Perazin, Amitriptylin, Mirtazapin

Diese zeigten jedoch leider keine Wirkung.

Bis auf das Mirtazapin, dies zeigte am Anfang leichte Wirkung, wirkt aber jetzt nicht mehr.

Dieses nehme ich auch im Moment, da ich besser einschlafen kann (15mg).

Ich machte zurzeit eine Verhaltenstherapie (ca. 15te Sitzung), habe jedoch das Gefühl, dass es mir wenig bringt.

War vor kurzer Zeit bei einem Endokrinologen und lies meine Schilddrüse untersuchen. Diese war jedoch völlig normal.

Das einzige was festgestellt wurde war, dass ich einen Vitamin D und einen Vitamin B12 (wieder) Mangel habe.

Diese wurden jedoch behandelt.

Für den Vitamin B12 Mangel wurde ein Test (Gewebeprobe) durchgeführt, ob ich dieses Vitamin durch die Nahrung aufnehmen kann

Ich war auch schon im Kernspint.

An den wenigen "guten" Tagen an denen ich nicht diese Symptome verspüre, möchte ich einfach nur aus dem Haus gehen, mich mit Leuten treffen, einfach nur Spaß haben. Ich bin auch im Beruf viel offener. Diese Tage werden jedoch immer weniger. An den "schlechten" Tagen möchte ich mich einfach nur zurückziehen und nicht aus dem Haus gehen.

ABER:

Was der GROßE Haken an der Sache ist. Was mir auch mein Psychiater nicht erklären kann.

Ich wache schon mit diesen Symptomen auf und habe diese auch im Urlaub.

Diese kommen nicht erst im Laufe des Tages wie bei einer sozialen Phobie oder einer Angststörung üblich oder wenn ich in einer sozialen Situation bin.

Die Symptome habe ich auch wenn ich alleine im Zimmer sitze oder im Bett liege. Die Anspannung und Nervosität lösen immer solche "Impulse" aus, dass mein Kopf leicht zuckt.

Dieses Problem habe ich mittlerweile seit sechs Jahren und ich quäle mich durch jeden Tag.

Eventuell hat jemand von euch einen Tipp für mich.

Mit freundlichen Grüßen

Peter

Antworten
Puuste$blumxe65


Und wo ist das Problem? Wo steht geschrieben das Angststörungen nur im Kontakt mit Menschen auftreten.

Die allermeisten Angstsymptome treten einfach so auf, oder sind fast immer vorhanden.

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