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Gedächtnisprobleme, extrem vergesslich, Kopfschmerzen etc.

sQteefajan hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin männlich 33 Jahre alt, single und als Lagerarbeiter tätig. Vielleicht kann mir jemand hier ein paar Ratschläge geben oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht.

Ich versuche meine Symptome so gut wie möglich zu beschreiben. Auch wenn es mir schwer fällt.

Angefangen hat alles vor ca einem Jahr. Mir fiel auf, dass ich unter Gedächtnisschwierigkeiten leide.

Ich konnte mir Sachen schlechter merken, vergaß was ich gerade gemacht habe etc. Im laufe des Jahres wurde die Sache eigentlich von Tag zu Tag schlimmer. Viele Sachen die ich tue passieren für mich gar nicht, weil ich sofort wieder vergesse das ich diese Dinge getan habe. Ebenso erledige ich Dinge nicht, weil ich vergesse das noch etwas zu erledigen ist.

Irgendwelche Sachen merken, wie Telefonnummern oä ist mir einfach gar nicht mehr möglich.

Texte lesen oder zusammenhängende Aufgaben sind für mich fast nicht mehr möglich, weil es mich total überfordert und ich die Zusammenhänge nicht verstehe. Dazu kommen Sprachprobleme. Ich vergesse schon nach 2-3 Worten im Satz was ich eigentlich sagen will oder wähle komplett falsche Worte. Unterhaltungen sind nicht möglich, weil ich meinem Gegenüber nicht folgen kann. Die Worte und Sätze ergeben keinen Sinn und ich vergesse sofort was mein Gegenüber mir erzählt.

Auf der Arbeit, im Strassenverkehr oder bei alltäglichen Aufgaben die ich schon 10000 mal gemacht habe bin ich inzwischen extrem unsicher, weil ich immer Angst habe irgendwas falsch zu machen oder etwas zu vergessen. Auf der Arbeit habe ich schon Probleme, weil mir oft Fehler passieren. Ich will mich aber auch nicht krank schreiben lassen.

Es ist wie eine leere im Kopf. Oft kontrolliere ich Sachen merhmals nach und mache trotzdem irgendwas falsch. Ich habe einfach das Gefühl in meinem Kopf ist nichts mehr wo die Informationen ankommen könnten. Ich habe das Gefühl ich werde jeden Tag dümmer.

Ich habe häufig Kopfschmerzen, Schmerzen hinter den Augen, druck auf den Ohren, Ohren piepen, Gefühl von Benommenheit, bin immer irgendwie müde. Ich nehme Sachen anders wahr als sie wirklich sind. Ab und an habe ich auch mit Schwindel zu kämpfen. Und obwohl ich ein ruhiger Typ bin rege ich mich in letzter Zeit oft auf und bin leicht reizbar und ungeduldig. Dazu kommt das ich ich mich oft beobachtet fühle. Gerade deshalb bin ich eben auch sehr reizbar. Außerdem habe ich Probleme mit dem Einschlafen und durchschlafen.

Nun zu den ärztlichen Befunden: Es wurde eine CT von Kopf und Halswirbelsäule gemacht. Alles in Ordnung. BLutwerte waren auch soweit in Ordnung. Bis auf Mangel an Vitamin D und zuvielen roten Blutkörperchen. Hier wurde aber Entwarnung gegeben. Das sei nicht so tragisch. Die damalige Vertretung von meinem Hausarzt sagte mir jegliche Symptome wären wahrscheinlich nur Einbildung und wenn ich nicht aufhöre mir diese Krankheiten einzubilden wäre der nächste Schritt wohl in die Psychiatrie.

Trotz dieser 'Diagnose' war ich dann noch beim HNO-Arzt, wegen den Ohren. Der konnte nichts feststellen.

Da ich auch Brillenträger bin, war ich noch beim Augenarzt. Dazu sei gesagt das mir meine Augen schon länger Probleme bereiten und ich vorher schon bei diversen Optikern war, wo immer andere Werte gemessen wurden.

Beim Augenarzt wurden wieder andere Werte gemessen und ich bekam eine neue Brille. Ich habe allerdings das Gefühl, dass Kopf- und Augenschmerzen/brennen, sowie das Gefühl der Benommenheit und generell meine Probleme mit der Wahrnehmung durch die neue Brille noch viel schlimmer werden. Allerdings wurde mir auch hier versichert, dass die neuen Werte absolut in Ordnung seien und meine Beschwerden definitiv nicht von der Brille kommen

Jetzt habe ich wohl den Gang zum Neurologen vor mir. Die Diagnose der Hausärztin hat mich da doch sehr erschreckt, denn eigentlich möchte ich nur ganz normal weiterleben. Nur eben ohne diese Gedächtnisprobleme.

Der Text ist doch etwas lang geworden. Tut mir dafür, aber vielleicht findet sich ja hier jemand der ähnliche Probleme hat/hatte und Rat weiß.

MfG

Stefan

Antworten
A,mb]ivalevntx70


Lass mal die Vitamin B12 Werte messen ... ich hatte damals einen B12-Mangel und hatte ähnliche Symptome ... und der Vitamin D Mangel sollte auch ausgeglichen werden (je nach Schwere reicht Gesicht in die Sonne halten übrigens nicht! ;-) auch wenn es viele Ärzte so lapidar sehen).

s8teewfaoan


Danke erstmal für die schnelle Antwort. Für den Vitamin-D-Mangel habe ich allerdings Vitamine bekommen, die ich seit 2 Monaten wöchentlich nehme. Hatte ich in meinem Text nicht erwähnt. Tut mir leid.

Könnte man einen B12-Mangel auf dem Blutbild sehen? Oder muss ich dafür nochmal zur Blutabnahme? Habe zwar das Blutbild hier, aber werde daraus nicht schlau.

AombivYalent7x0


der B12 Status wird nicht im normalen Blutbild mitgetestet ... das wird wie Vitamin D einzeln angefordert. Es sollte auf dem Blutbild unter TC oder Holo-TC oder Cobalamin aufgeführt sein ... andere Abkürzungen sind mir jetzt nicht geläufig.

AombiHvaJlentx70


die Abkürzungen hab ich dir mal mitvermerkt, falls der Arzt (wider Erwarten *ggg*) das B12 doch mitgetestet hat ;-)

s(temefaxan


Danke...ist nicht getestet worden. Werde das beim nächsten Arztbesuch mal ansprechen.

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