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Taubheit dauerhaft?

A2nna25x6


tatua: Danke für den ausführlichen Beitrag. Darf ich dich in Bezug auf MS nochmal etwas fragen? Sind die Taubheitsempfindungen da dauerhaft, oder wie hat es bei dir angefangen?

tNatuxa


Bei meinem ersten diagnostizierten Schub wurde ein Bein taub.

Es fing im Fuß an und dehnte sich im Verlauf einiger Tag bis zur Brust auf – allerdings weiter nur auf einer Körperhälfte. Zu der Taubheit kam dann eine Schwäche im betroffenen Bein.

Es war nicht wechselnd sondern beständig taub und wurde erst circa acht Wochen später langsam besser. Bei späteren Schüben war es ähnlich – abhängig davon, wie ausgeprägt die Ausfälle waren und wie schnell behandelt wurde. Ich glaube die Definition eines MS-Schub beinhaltet, dass die Symptome mindestens 24 Stunden dauerhaft bleiben.

A8nna|256


Okay, danke für deinen Beitrag.

Hat mir sehr weiter geholfen. :)z

tZatuCa


Gerne :)_ :)*

Fjlamexchen


Ich kann auch was dazu beitragen ;-)

Ich habe einen BSV bei L5/S1 und eines tages hatte ich ebenfalls Lähmungserscheinungen im Bein. Dazu höllische Schmerzen im Unterschenkel. Ich konnte nicht (oder nur schwer) laufen und humpelte. Nachts war es so schlimm,dass ich vor Schmerz die Wände hochging. Ich war wirklich kurz davor, ins KH zu fahren.

Am nächsten tag war ich dann beim Orthopäden (als Akuter Schmerzpatient mit Wartezeit nat. und bei Lähmungserscheinungen würde ich da auch drauf beharren) ....dieser fand das auch alles sehr besorgniserregend und schickte mich erstmal umgehend zur Physio wo ich Fango und Krankengymnastik bekam. Da ich nicht zur Op wollte, hab ich Akkupunktur versucht und wirklich gute Erfolge erzielt.

das ist nun schon 3 Jahre her und heute hab ich ab und an mal Probleme. Dann geh ich gleich zur Akupunkur und innerhalb ein paar tagen ist es besser.

Schmerzen im Rücken hatte ich eigentlich nur, als ich den BSV hatte. (2008) und danach eigentlich nie wieder- sondern nur Probleme mit den Beinen.

Aknn!a256


Danke, dein Beitrag macht wirklich Mut.

Zumal ich wirklich sehr verzweifelt bin und um ehrlich zu sein den halben heutigen Vormittag mit heulen verbracht habe, weil ich sehr ängstlich/panisch/genervt bin, was es denn nun ist.

Was mich eben verwundert ist, dass ich nur dieses eingeschlafene Gefühl habe. Gar keine Schmerzen.

Aber eben jede Nacht mit der Angst einzuschlafen, dass ich gegen halb 6 wieder munter werde und dann nichts mehr spüre und dann in Panik bin, dass es nicht wieder aufhört (was es bis jetzt zum glück immer wieder hat)

Ich habe richtig das Gefühl, im linken Bein wird mir irgendwas abgedrückt. :°(

t3atxua


Dieser [zwischenzeitlich gelöschte] Beitrag von Wildkater beschäftigt mich immer noch. Und ich glaube ich saß etwas auf der Leitung und habe wohl jetzt erst verstanden, was er meint.

Er scheint vorzuschlagen, dass man, wenn man nicht sofort einen Notfalltermin beim Orthopäden bekommt, in einer Notaufnahme fälschlicherweise angibt, dass ein Bein gelähmt ist – damit man dann umgehend "eingeliefert" und "gründlich untersucht" wird. Denn nach Wildkater:

der Ehrliche ist der Dumme !

Beim Arzt Beschwerden simulieren, um schnell an eine Untersuchung zu kommen, ist generell daneben – speziell hier ist es regelrecht gefährlich. Wildkater meint dazu:

was soll schon passieren?

Eine Antwort darauf...wenn tatsächlich im MRT ein Vorfall ect. zu sehen ist und ein OP-freudiger Neurochirurg am Start, dann wird eine gefährliche und absolut überflüssige OP angesetzt, die bei etlichen Patienten Folgeschäden hat.

Solche Ratschläge halte ich für ziemlich verantwortungslos! :-X

A0nnRa25x6


@ Tatua:

Bei der letzten Bemerkung steh ich jetzt auf dem Schlauch. Also du meinst, dass es nicht gut ist, dass der Wildkater meint, man kann die Symptome doch etwas dramatisieren, um schneller behandelt zu werden, oder wie?

":/

i sabQellcheen60x0


Ganz ehrlich, wenn du doch so Angst hast, dann geh ins Krankenhaus, Uhrzeit egal und erzähl von deinen Problemen – wegschicken wird dich NIEMAND! Du wirst ernst genommen, du musst nicht übertreiben und nichts erfinden.

Höchstwahrscheinlich werden sie dich stationär aufnehmen und du wirst gründlich untersucht.

Oder sie schicken dich einfach wieder weg und sagen du sollst zum Neurologen gehen (was du ja eh schon vor hast).

Was soll passieren?

iPsabeyllcheDn6010


Und falls es dir hilft: Meine Mutter hat MS.

Sie hatte am Anfang ein pelziges, dauerhaftes Gefühl in den Fingern und später kamen im linken Bein eine Schwäche und naja, nicht Lähmung, aber weniger Gefühl (leichte Taubheit) hinzu. Das Gefühl bleibt.

Aonna2T56


@ isabellchen:

Bitte lies nochmal was ich zum Anfang schrieb. Ich habe eine Angststörung in Bezug auf Krankenhäuser. Wenn ich freiwillig in ein Krankenhaus gehe, muss ich schon bewusstlos und halb tot sein. Ich weiß, dass ist dumm und reichlich leichtsinnig und riskant. Aber ich kann es nicht ändern. Beim letzten Mal bin ich während des Krankenhausaufenthalts gleich abgeklappt und danach auf der Stroke Unit gelandet, weil alle dachten es wäre sonstwas. Es war aber nur meine Antipathie in Bezug auf Krankenhäuser. Hinterher brauchte ich 10 therapeutische Sitzungen, um die Zeit dort zu verarbeiten. Und deshalb wäre mir der ambulante Weg mit MRT und Röntgen wesentlich lieber... :-(

Und jetzt bitte keine Angriffskommentare (von niemanden) Ich finde das selbst nicht so super. Aber es ist nun mal so. Ich hab da derb Panik vor.

A:n;na2x56


Mir macht es in Richtung MS in meinem Fall insofern Hoffnung, (und jetzt bitte nicht falsch verstehen, mir tut das super doll Leid für alle, die davon betroffen sind. Seitdem ich näheres über diese Krankheit weiß, empfinde ich großes Mitgefühl und Empathie gegenüber den Betroffenen), dass diese "Anfälle" von Taubheit bei mir ja nicht dauerhaft sind. Und meist nur dann verstärkt, wenn ich gelegen oder gesessen habe und nach 2 Minuten wieder verschwunden.

Aber es ist eben einfach derb nervig. Man hat richtig Angst abends schlafen zu gehen.

AOnnXa25U6


Nochmal eine Frage: Kann eine Thrombose so ein Kribbeln auslösen?

tfa`tuTa


Also du meinst, dass es nicht gut ist, dass der Wildkater meint, man kann die Symptome doch etwas dramatisieren, um schneller behandelt zu werden, oder wie?

Ja, das meinte ich. Hab mich wohl kompliziert ausgedrückt |-o

Wobei ich dass nicht moralisch verwerflich finde, sondern potentiell gefährlich, weil die Ärzte ausgehend von den (gefakten) Beschwerden Untersuchungen oder sogar Behandlungen durchführen, die nicht u.U. nicht risikolos sind.

Beim Doc sollte man in seinem eigenen Interesse nicht lügen ;-)

Die Hoffnung in Bezug auf MS die kannst du definitiv haben. :)* Und ich als Betroffene bin da gar nicht beleidigt, wenn jemand diese Mistkrankheit nicht haben will. Die maccht nämlich wirklich keinen Spass :|N

AJnnax256


@ tatua:

Nein, nein liegt nicht an dir. Ich hatte da eine lange Leitung und wusste nicht, wie er das meint.

Ich hab jetzt in diesem Zusammenhang extrem viel über MS gelesen. Ich hoffe so inständig, dass man in naher Zeit noch bessere Behandlungsmethoden herausfindet und das es irgendwann heilbar ist :)*

Zu meiner Sache: Ich war vorhin lange spazieren. Hat erstaunlich gut getan. Kribbelt zwar noch ab und an, aber beim laufen hab ich gar nichts gemerkt.

Was mich nur wundert ist die Tatsache, dass ich bei der Bandscheibe ja auch Schmerzen haben müsste. Die hab ich aber nicht. ":/

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