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Was fühlen Patienten im künstlichen Koma?

j$u{liUmamxa hat die Diskussion gestartet


Ich möchte gerne wissen was wie fühlen? Wie sie in der Zeit gepflegt werden?

Meine Mama liegt seit Febr. im künstlichen Koma.

Und ich bin eben sehr in Sorge.

Wer kann mir da Antwort geben.

LG Sommermama.

Antworten
oAveru!nity


Hallo Sommermama!

Ich hoffe dass es Deiner Mutter bald wieder besser geht (das tue ich wirklich)!

Nun, zu Deiner Frage nach dem Kunstkoma:

Im Juli 2003 habe ich das selbst etwa 8 (oder 9?) Tage mitgemacht. Ich wurde in ein sog. "künstliches Koma" versetzt um mich nach einem Polytrauma (Kombination einiger teils doch sehr schwerer Verletzungen) nach einem Autounfall ruhig zu stellen.

Ich habe währenddessen garnichts mitbekommen.

Wirklich garnichts. Ich glaube aber, dass ich mir bewusst war, dass ich "da bin". Wohl so ähnlich wie in einem traumlosen Schlaf.

Während dieser Zeit wurden an mir einige Untersuchungen durchgeführt (Sonographie, Computertomographie (CT) und wohl noch so einiges).

Nachdem ich "geweckt" wurde, wusste ich erstmal garnicht was los war.

Ich wurde zwei mal geweckt. Beim ersten mal war nur das Pflegepersonal der Intensivstation anwesend. Ich glaube mich daran zu erinnern, weiß aber nur "handfeste" Details aus Erzählungen des Pflegepersonals und von meiner Familie.

Da habe ich erstmal versucht mir alles raus zu reißen was mir so im Körper gesteckt hat. Also z.B. auch den Tubus, durch den ich beatmet wurde. Draufhin wurde ich nochmals ganz schnell irgendwie "schlafen gelegt" und meine Hände wurden mir fixiert (also fest gebunden).

Das mit dem Hände fixieren hör sich zwar irgendwie heftig an, aber es war wohl das Allerbeste, was das Pflegepersonal mit mir machen konnte.

Nachdem ich dann zum zweiten mal "geweckt" wurde vrlief alles etwas ruhiger. Ich war zwar völlig orientierungslos, war erstmal in meinem Erinnerungsvermögen ein paar Jahre zurück (ich war der Meinung, dass ich immernoch Azubi sei), aber das ging wohl sehr schnell wieder alles seinen "normalen" Gang.

Ich glaube, dass das Gefühl, was ich glaube beim Aufwachen gehabt zu haben, so ähnlich ist, wie wenn man daheim im eigenen Bett aufwachen würde.

Von der (sehr professionellen und perfekten und allerbesten!) Pflege um mich herrum habe ich absolut nichts mitbekommen und ich hatte während dieser Zeit natürlich auch keine Schmerzen.

Ich denke zwar, dass die bei mir vergleichsweise kurze komatöse Zeit auch zu berücksichtigen ist, aber wenn Du Fragen hast kannst Du sie mir gerne stellen (via eMail oder auch hier).

Viele Grüße und alles Gute!

Benjamin

cKhri?stian[ reinxhard


künstliches Koma

Hallo Julimama,

mein Vater wurde gestern auch in das künstliche Koma gebracht. Für mich und für meine Familie ist das völlig neu. Ich hatte mit diesem Thema vorher keinen Kontakt. Und deshalb habe ich mich im Web schlau gemacht. Leider gibt es nicht viel darüber zu lesen. Doch was ich gelesen habe, steht im Einklang. Das künstliche Koma ist zur Ruhigstellung des Körpers.

Bei meinem Vater war es so, dass er, nachdem man ihm den Magen entfernt hatte, eine Lüngenentzündung bekam. Er wurde auf die Intensiv gebracht. Danach in das künstliche Koma versetzt. Man sagte, dass seine Lunge die Kapazität eines Babys hätte. Er wurde hochprozentig mit reinem Sauerstoff versorgt. Und deshalb das künstliche Koma. Jetzt kann sich der Körper auf die Genesung konzentrieren.

Er wird rund um die Uhr versorgt. Er wird immerzu überwacht und gepflegt.

Die Familie ist oft bei ihm. Wir sprechen mit dem Vater und berühren seine Hände. Das wurde auch auf einigen Seiten erörtert, dass man seinen Angehäörigen wie normal behandeln sollte. Also sprechen und berühren.

Was die Patienten davon mitbekommen kann ich leider nicht sagen. Dennoch glaube ich persönlich, dass mein Vater dieses mitbekommt. Und dass alles zur Genesung beiträgt.

Ich wünsche Deiner Mutter, Dir und Deiner Familie alles, alles Gute.

MfG

Christian

lqiebeFnde!mom


hallo ich habe da ein grosse probl ich weis im moment nicht was ich denken soll mein kleiner bruder er ist 25jahre ist am vatertag mit einem baseballschläger an seinem kopf schwer verletzt worden unter anderem wäre das stammhirn verletzt und er liegt seit donnerstag im künstlichem koma meine frage dazu kann man so etwas überhaupt überleben die ärtzte haben schon 2mal versucht in zu wecken und die maschinen haben alarm gegeben sie knnen keine hirnströme messen da die scgwellung im gehirn zu stark ist und er nicht auf die medik reagiert die ärzte äussern sich nur so weit dazu das sie noch bis samsatg warten wollen und dann nochmal versuchen ihn zu wecken ich kann nicht glauben das man so etwas unbeschadet überstehen kann kann mir da jemand behilflich sein diese ungewissheit macht einen verrückt lieben dank

1zlu1xsk1


Hallo zusammen,

ich bin erstmalig überhaupt in einem Forum - weil im letzten Jahr mein Mann verstarb. Zuvor lag er noch 4 Tage im künstlichen Koma nach einer über 20-stündigen Notop. Es quält mich zutiefst die Frage ob er in diesem Zustand hat leiden müssen - oder ob in so einer Situation Dankenichts fühlbar ist. oder ob es Erlebnisse irgendeiner Art geben könnte. Kann mir jemand helfen?

Danke

1l1sk1

K?aemepfxerin


auch ich lag im koma, 17 tage lang!

ich habe eine schwere krankheit und bin dadurch oft im krankenhaus, dass zur vorgeschichte.

also, mir ging's nicht gut, ging aber trotzdem zur schule.

ich hatte sportunterricht, bin ohnmächtig geworden, umgefallen. ohne erklärung.

mein ältere bruder wurde gerufen, mittlerweile wurde ich wieder wach, sah meinen bruder

*was ein glück* dachte ich. allerdings ging es mir immer noch schlecht, ich musste mich übergeben. wollte aber keinen krankenwagen, weil ich sonst schon so oft einen brauche...

mein bruder aber bestand darauf, einen rtw zu rufen.

mir ging es immer schlechter, und wurde kurz nach verständigung des rtw wieder bewusstlos. nur knapp 30sec. später hatte ich nur noch einen sehr schwachen puls. ich wurde wiederbelebt, von meinem eigenen bruder und dessen bestem freund. bis der rtw eintraf auch mein mittlere bruder war gerufen worden.. die sanis holten mich wieder & verständigten sofort einen notarzt, welcher auch, nach erzählungen, rasch da war. er forderte dann einen rettungshubschrauber an, damit ich auf dem schnellst möglichen weg ins kkh kam. kurz vor der landung wurde ich abermals wiederbelebt.

im kkh angekommen, wurde ich sofort notoperiert.

danach lag ich dann 17 tage im künstlichen koma, ich hatte oft träume von dem *unfall* und i.wie habe ich mein leben reviue passieren lassen. ich hatte gedanken, an die ich mich noch nie erinnern konnte...

ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen!

spchweinxix3


Ich selbst habe dich erfahrung gemacht aber nich im künstlichen Koma sondern in echten aber ich glaub was man fühlt ist nicht unterschiedlich...

Ich war ganze 6 Monate weg.

Ich hab einfach ganz normal geschlaffen

Manchmal hab ich sogar stimmen gehört wenn wer mit mir geredet hat.

Ich war an allen möglichen Geräten angeschlossen Beatumungsgerät und so weiter.

Wenn du Fragen hast frag mich einfach

ich hoffe deine Mum wacht bald wieder auf

dhirtyOwokman3x8


Hallo zusammen!

Ich heisse Diana und bin 38 Jahre alt. Im November 2008 wurde ich mit einem Bluthochdruck von 300/205, starke Lungenentzündung sowie Wasser und Eiter in der Lunge auf die Intensivestation eingeliefert- Schon am nächsten Mittag wurde ich in ein künstliches Koma mit Luftröhrenschnitt gelegt. Dort lage ich 8 Wochen im Koma und brauchte ca. 2 Wochen, bis ich wieder aufgewacht bin.

Wenn ich mich daran zurück erinnere, fallen mir meine ganz schlimmen Alpträume ein. Ich war in meinem Traum auch krank und konnte nicht laufen. Ich habe von einem ganz gemeinem Arzt geträumt, der mich ständig aus einem Glaskasten beobachtet und gestriezt hat. Er hat immer Zigarre geraucht und seit dem kann ich diesen Geruch nicht mehr ertragen. Ich habe nur von Menschen aus meinem persönlichem Umfeld geträumt. Ebenfalls habe ich geträumt, dass ich jemanden umgebracht habe und selbst auch umgebracht werden sollte.

Ich kann nur sagen , dass es für mich, meine Familie eine ganz schlimme Zeit war.

Von den ganzen Untersuchungen und den Kämpfen um mein Leben, habe ich nichts mitbekommen.

Wie man sieht es kann es jeden von uns treffen ob mit einem Unfall oder einer Krankeit.

Ich kann mittlerweile auch wieder sprechen und laufen. Es ist mir nur eines geblieben, 3mal die Wioche für 4 Std an die Dialyse.

Würde mich über einen Austausch in diesem Forum sehr freuen.

sfchwe0inixx3


Hey bei mir war es fast genau so ich hatte auch Alpträume mein Bein war fast ab. Und ich hab auch im Traum auch nur ein Bein mehr gehabt und ich hab von meiner Familie und meiner Schule ganz oft geträumt. Leider war ich sehr lange im Koma. Ich hoffe das es euch allen schon besser geht.

d4ir"tywboma1n3x8


Hallo schweinix3,

mich würde es sehr interessieren, wie Du das ganze mit dem Koma verarbeitet hast.

Also ich war mir ganz sicher, dass alles ganz alleine zu schaffen, doch nach einer gewissen Zeit, musste ich mir eingestehen, dass ich die ganzen Träume nicht loswerde. Und stehe nun schon seit über einem 3/4 Jahr auf der Warteliste bei einem Psychologen. Und da das alles sowieso keiner verstehen kann, ausser der der es auch erlebt hat oder halt ein Spezialist, nützt es auh nichts mit der Familie oder mit Freunden darüber zu reden und diese unnötig zu belasten

szchwe|i8nixx3


Es ist sehr schwer so was zu verarbeiten wie du schon mitbekommen hast.

Ich wollte auch am Anfang mit keinen Reden doch mein Rektor mit dem ich ein Freundschaftliches verhältnis habe hat den anfange gemacht. Ich ruschte in ein Tiefes Loch bekamm Depressionen aber ich wollte keine Therapie nie im Leben. Ich war immer so stark und ich half den anderen eigentlich immer mit ihren Problemen. Mein Rektor half mir viel zu verarbeiten dauerte aber ganz schön lange ich kam nie darüber hinweg und es wurde immer schlimmer hat ganz oft selbstmord gedanken und so. Ich machte als ich gar keine Ausweg mehr wusste dann doch eine Therapie. Aber mir ist erst diese Woche klar geworden was das schimmst eigentlich war und ist. Mein Unfall hat einfach alles kaputt gemacht und mein Traum zerstört den ich schon in der Hand hatte.

Ich hoffe du kannst das alles leichter Verarbeiten! Wenn du hilfe brauchst schreib einfach! Ich helfe gerne. Und viel Glück dabei du packst das schon :)^

gUwienXdolynxn


@ dirtywoman38

Schon am nächsten Mittag wurde ich in ein künstliches Koma mit Luftröhrenschnitt gelegt. Dort lage ich 8 Wochen im Koma und brauchte ca. 2 Wochen, bis ich wieder aufgewacht bin.

Darf ich fragen, ob es 2 Wochen lang nach Absetzen des künstlichen Komas gedauert hat, bis du aufgewacht bist?

An alle, die im künstliche Koma waren: Wenn ihr Besuch hattet, habt ihr davon etwas gemerkt, gehört, was mit euch geredet wurde?

Wünsche allen alles Gute @:)

Cmhar-ly4x3


meine Mama lag 9 Wochen im Koma, das war sehr schlimm. Sie hatte auch Träume die so realistisch waren.

Wir haben sehr oft drüber gesprochen. Sie hat auch 14 Tage gebraucht bis Sie richtig wach war.

Aber mitbekommen hat sie absolut nichts. Obwohl wenn wir bei Ihr waren und mit Ihr gesprochen haben ging der Herzschlag immer höher.

Mir sagte der Pfleger einmal das die Patientin im Koma sehr viel Angstträume haben.

gwwen/dolxynn


Sie hat auch 14 Tage gebraucht bis Sie richtig wach war

Ich dachte, das ginge schneller. Danke für deine Antwort, Charly @:)

sdchwe4inix3


Also ich habe schon manchmal was gehört nur ich konnte nicht unterscheiden ob ich das nur geträumt habe oder ob wirklich wer mit mir gesprochen hat.

Wenn wer meine Hand gehalten hat das spürte ich schon!

:)^

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