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Was fühlen Patienten im künstlichen Koma?

g]wen!dolynn


Wenn wer meine Hand gehalten hat das spürte ich schon!

Das ist gut zu wissen :)z danke @:)

sxchwpeinixx3


bitte

also ich weiß aber net ob das bei jeden gleich ist

h`ositxa


Hallo ! Ich lag vor 4 Jahren ca. 10 Wochen im künstlichen Koma - ich hatte einen Fahrradunfall. Im Koma bekam ich eine Lungenentzündung, meine Nieren, meine Lunge versagten, ich sollte eine Spenderleber bekommen (meine hat sich jedoch wieder regeneriert - mein Leben hing am seidenen Faden. Was ich in der Zeit empfand... ich hatte viele schlimme Träume - es wurde ständig nach meinem Leben getrachtet. Fiese Gestalten erschienen in diesen Träumen, die mir und meiner ganzen Familie böses wollten, wie im Horrorfilm. Ich habe, glaube ich, auch einiges aus meiner direkten Umgebung wahrgenommen. Es wurde neben mir 'getippt', die Maschinerie um mich herum wurde bedient, es hat gepiepst...das habe ich indirekt wahrgenommen. Ich wusste (ahnte), ich bin im Krankenhaus. Es war wohlig warm im Bett, aber jedes menschliche Wesen nahm ich als Bedrohung wahr.

Dinge, die mir erzählt wurden, habe ich nicht als solche wahrgenommen - aber in meine Träume eingebaut. Als ich später von meinen Träumen erzählen konnte, stellte sich so manches als Wahrheit heraus - man hatte mir das am Bett erzählt. Später, in der mehrwöchigen "Aufwachphase", habe ich Stimmen und Gesichter bewußter wahrgenommen, ich konnte immer mal wieder für kurze Zeit die Augen einen Spalt öffnen - aber die Personen nicht immer zuordnen. In dieser Phase habe ich jede Art von körperlicher Zuwendung wahrgenommen sehr genossen, das Waschen, das kühle Wasser war eine Wohltat, streicheln, berühren, Hand halten - man spürt das.

Meine Hausärztin hat mir später erzählt, dass Komapatienten durch die vielen starken Schmerzmittel eine Art Horrortrip (wie durch Drogenkonsum) durchlebt. Ich konnte diese Träume ganz gut wegschieben, weil sie nichts mit der Realität zu tun haben. Sie sind alle noch in meiner Erinnerung, machen mir aber eine Angst.

Viel Geduld, viel reden, viel streicheln - es lohnt sich :-)

hNoJsitxa


KEINE Angst, meinte ich natürlich ;-)

nHorbeBrtgrombmisxch


Hallo hier aus Köln

Liebe Forenfreunde und Leser,

Ich habe in meiner Komazeit sehr viel durchlebt, geträumt und Wahrnehmungen gehabt.

Hallo liebe Forenfreunde und Leser,

Ich habe oft und viel im Netz gesucht,

aber zu diesem Thema nicht so wirklich

was passendes gefunden.

und bei etlichen Tassen Kaffee,

habe ich mal all´diese Erfahrungen und Träume

während meiner Zeit im Koma

(Anfang Dez. 2007 - 15.Jan.2008)

aufgeschrieben, bzw. bin noch dabei alles zu vervollständigen.

Denn es ist schon merkwürdig - alle Traüme und Wahrnehmungen

kann ich heute noch, wie in einer "Videothek" abrufen.

So realistsch, aber auch abgerdreht, das war ... ist schon

richtg beunruhigend und unheimlich.

Wenn man sonst am Morgen, nach eine Nacht mit Träumen,

wach wird .... ist das Geträumte meistens schon verflogen.

Aber diese Traüme und es waren sehr viel sind immer noch

unverändert im "Speicher" vorhanden.

Nun würde mich natürlich interessieren, ob jemand auch irgendwelche Erfahrungen in diesem Thema gemacht hat, oder berichten kann.

Ich glaube, es ist bestimmt spannend, zu lesen wie Beteiligte, ob Patient, oder Angehörige das erlebt haben.

Über Antworten und ähnliche Dinge zu diesem Thema, würde ich mich sehr freuen, denn so eine richtige Plattform, habe ich da noch nicht gefunden.

tKmsz23


Meine Schwester lag zwei Monate im künstlichen Koma. An die Komazeit kann sie sich nicht erinnern, jedoch hatte sie nach dem Aufwachen ca. 2-3 Wochen jede Nacht richtig schlimme Alpträume. Die waren sogar so stark ausgeprägt, dass sie Angst vor dem Einschlafen hatte und in den Nächten immer jemand bei ihr sein sollte.

Ob sie die Alpträume auch während der Komazeit hatte oder nicht, kann man nicht mehr sagen. Wie gesagt, die Erinnerung an die Komazeit fehlt bei ihr.

m{a9ntagxirl


Hallo, ich bin 21 und mein Lebensgefährte ist dreißig und liegt jetzt seid letzten donnerstag im künstlichen koma, die Ärzte sagen dass er das irgendwie wahr nimmt wenn ich bei ihm bin und er macht auch jetzt seid gestern die augen manchmal auf weil sie das koma etwas runtergesetzt haben.

Er hat gestern nach meiner hand gesucht und mich auch mit den augen fixiert.

heute soll er langsam aus dem koma geholt werden. Ich hoffe das alles gut wird.

Was mir bei der ganzen sache etwas hilft ist, dass ich ihm jeden abend einen Brief schreibe was mit ihm gemacht wurde und was er gemacht hat ( reaktionsmäßig )

Ob ich ihm die briefe gebe weiß ich noch nicht aber man schreibt sich die schlimmen gedanken und ängste von der seele denn man selber muss dem jenigen der im koma liegt sehr viel kraft geben.

Ich bin jeden Tag bei ihm und das so lange ich kann. meistens sind es so fünf stunden in denen ich ihn dann eincreme oder einfach nur da stehe und seinen kopf streichel.

Ich frage mich die ganze zeit ob er das merkt weil er manchmal reagiert und mich mit den augen fixiert. wenn ich seinen kopf aufhöre zu streicheln macht er immer die augen auf und sucht nach mir.

Gestern haben die ärzte auch schon versucht in aus dem koma zu holen aber er wollte noch nicht so recht. als ich da war hat er sich aber sehr gebessert, der arzt sagete dass es schon die ganzen letzten tage so geht dass er sich wieder ein wenig verschlechtert wenn ich nicht da bin.

Deswegen soll ich auch gleich nach der op zu ihm kommen damit er weiß dass ich da bin und es auch merkt.

Ich hoffe miene erfahrungen haben euch noch geholfen. ich werd heute abend nochmal herschauen und berichten wenn ich was neues weiß.

*:)

m`an>tag"irxl


hallo, mein freund ist jetzt wieder da und ich habe ihn gefragt. er hat gesagt dass er nichts mitbekommen hat aber er hat irgendwie doch gemerkt dass ich da war und als ich ihn eingecremmet habe konnte er da was von spären. ich kann nur den tip geben so viel reden und berühren wie nur geht.

dxirtyfwo~maxn38


Hallo mantagirl,

freut mich sehr, dass es Deinem Freund wieder besser geht, bzw. er zumindestens aus dem Koma erwacht ist.

Ich lag ganze 8 Wochen im Koma ud meine beste Freundin hat während dessen auch alles aufgeschrieben, was Sie z. B. während der Zeit gefühlt hat und wie ich auf manche Sachen reagiert habe.

Ich kann Dir nur den guten Rat geben, gib Deinem Freund diesen Brief, doch lasse ihn entscheiden wann er ihn liest und wann nicht. Ich kann nur von mir erzählen, dass ich den Brief erst eine ganze Zeit nach dem Krankenhaus- und Rehaaufenthalt gelesen habe und das auch in mehreren Zeiträumen. Ich habe wahnsinnig dabei geweint, doch hätte ich es nicht gelesen, dann hätte mir sehr viel gefehlt.

Alles gute für Euch 2!!

KOerstinx48


Hallo!

Ich habe alle Beiträge dieser Seite gelesen,weil ich einfach alles über künstliches Koma wissen wollte.Allerdings habe ich gesehen, dass die letzte Eintragung voriges Jahr war, ich hoffe trotzdem sehr, dass irgendjemand meine Zeilen liest und mir vielleicht auch antwortet.

Meine 26-jährige Tochter liegt seit 07.02.2011 im Klinikum wegen einem Virus.Als der Zustand meiner Tochter immer kritischer wurde, wurde sie am 16.02.2011 ins künstliche Koma gelegt.Ich warte täglich auf Besserung, aber der Zustand bleibt unverändert.Ich habe als alleinerziehende Mutter von 3 Kindern im Laufe der Jahre schon vieles durchmachen müssen, aber dies ist die schlimmste Zeit in meinem Leben.

Du stehst am Krankenbett deiner Tochter und kannst ihr nicht helfen.Man fängt schon vorm Krankenhaus an zu heulen,weil man nicht weißt was einen heute erwartet.Du fragst dich ständig reicht es, wenn du mit ihr redest, ihr den Kopf streichelst und ihre Hand hälst.Man kann auch an nichts Anderes mehr denken, egal ob man arbeiten ist oder zu Hause.Wie lange kann man diesen Zustand eigentlich ertragen? Ich merke schon jetzt das mir oft die Knie zittern oder mir ist plötzlich schwindlig,was ich nie zuvor hatte.Ich kann auch nicht mehr richtig schlafen, da mich der Zustand meiner Tochter ständig beschäftigt.Aber dann sagst du dir aufgeben ist nicht, dein Kind braucht dich jetzt,mehr als je zuvor.Und plötzlich merkst du, dass du garnicht so stark bist wie du immer dachtest.

Ich würde gern wissen,wie haben Eltern deren Kind im künstlichen Koma lag, diese schwere Zeit verkraftet? Kann man das überhaupt über einen längeren Zeitraum verkraften? Ich freue mich über jede Antwort,denn ich muss einfach darüber reden bzw.schreiben. :)*

S=omebuTddy


Bevor ihr zu lesen anfangt möchte ich nochmal darauf aufmerksam machen dass mein Text rein auf eigene Erfahrung beruht und kein medizinischer Ratschlag ist.

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Wenn jemand aus eurem Umfeld im Koma liegt, solltet ihr soviel wie möglich mit Ihm/Ihr reden und oft die Hand halten oder streicheln. Ich persönlich hatte zwar fürchterliche Albträume aber ich habe auch von meinen näherstehenden Mitmenschen geträumt die mir beistanden!

Ob das noch im Koma selbst oder in der Entzugsphase der Medikamente war kann ich nicht genau sagen und wie viel ich davon aus der Realität aufgenommen habe auch nicht. Aber ich bin froh dass mich jemand durch eine der schwersten und schlimmsten Zeit "begleitet" hat. Ebenso wurde auch mir berichtet dass sich mein Herzschlag erhöht hat wenn ich Besuch bekommen habe, was noch mehr bestätigt dass man sein Umfeld mehr, oder weniger wahrnimmt.

(An dieser Stelle nochmal ein von Herzen kommendes Dankeschön an meine Familie und einen sehr, sehr guten Freund.)

Aber auch die Besucher haben es in der Zeit nicht leichter. Für den Patienten kann der "Traum" (für ihn in dem Moment Realität) ein Horror-Trip sein in dem er auch zu euch schlimme Dinge sagen kann. Dabei sollte euch allerdings bewusst sein dass er dies vieleicht sagt weil er euch schützen will, so wie es bei mir war.

Wobei man sagen muss dass ein Albtraum nicht immer zwingend der Fall ist. Es gibt auch Menschen die eher harmlose Träume bzw Halluzinationen hatten wie z.B. einen einfachen Postschalter neben dem Krankenbett.

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Wenn die Person aus dem Koma aufwacht, solltet ihr euch viel um diese kümmern und ihr das gefühl geben dass alles in Ordnung ist, aber dennoch soviel Ruhe lassen dass sie sich über die Situation und Das, was passiert ist ein Bild machen kann. Manchmal hilft es auch schon einfach nur neben ihr zu sitzen und ein paar Worte zu wechseln sofern sie will.

Was für mich danach eine der Hauptfragen war die mich sehr lange beschäftigt hat war WARUM ich so einen Albtraum, bei dem ich um mein Leben gekämpft und meine Mitmenschen umgebracht wurden, erlebt habe. Die Ursache dafür ist, dass das Gehirn alle Einwirkungen auf den Körper verarbeitet. Eigentlich genauso wie jeder Mensch seinen Tag im nächtlichen Schlaf. Da der Körper aber mit viel Stress und anderen negativen Einwirkungen zu kämpfen hat, kann es vorkommen dass das Gehirn alles in einem "Alptraum" verarbeitet.

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In der darauffolgenden Zeit braucht ihr sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen.

Der Patient hat nun sehr viel zu verarbeiten. Zum einem das Koma und den eventuellen Albtraum selbst und zum anderem wie es jetzt weitergeht und was die Zunkunft nun mit sich bringt.

Für viele, die das Koma und andere Folgen durch einen Unfall erlitten haben kommt jetzt jedoch die schwerste Zeit. Pläne, Träume und Wünsche können jetzt evtl nicht mehr erfüllt werden. Ob es sich um die Arbeit handelt, die jetzt nicht mehr ausgeführt werden kann oder andere körperliche Einschränkungen mit denen mal zu Leben lernen muss. Das alles vollständig zu verarbeiten kann sehr lang dauern, wenn es denn überhaupt möglich ist.

Ob man dann versucht allein damit fertig zu werden oder ob man einen Traumatherapeuten (Phsychologen) bzw andere Mittel in Anspruch nimmt muss jeder selbst wissen. Jedoch sollte man lieber Hilfe annehmen solang es möglich ist bevor man es später bereut.

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Zum Schluss ein kleiner Tipp von mir. Die Augen immer nach vorn zu richten und wenn notwendig sich einfach neue Ziele zu setzten, denn auch nach der Erkrankung kommen noch viele schöne Momente. Auch wenn das manchmal schwer fällt.

Ich hoffe das hilft einigen Leuten weiter und wünsche allen betroffenen gute Besserung.

SRomebuWddy


Entschuldigung wegen dem Doppelbeitrag aber ich habe mir gedacht dass es noch wichtig wäre zu erwähnen dass ich wegen einem Schweren Unfall ins Koma gelegt wurde.

Ich denke das macht gerade im zusammenhang mit dem "Alptraum" nochmal einen großen Unterschied.

Und an dirtywoman38 ...

das mit dem Brief ist wirklich eine sehr schöne geste.

Manchmal wünschte ich mir auch sowas zu haben oder mich mal selbst hätte besuchen können.

Ich weis zwar nicht warum... aber irgendwie hätte ich mich auch mal gern selbst gesehn auch wenns warscheinlich ziehmlich "weh" getan hätte.

dMirtywFonm{an38


@ sombebody

Also ich muss schon sagen, unsere Erfahrungen sind wirklich identisch, was mir wiederum sagt, dass ich einfach nicht mit den Erfahrungen alleine darstehe. Wie lange warst Du im Koma? Hast Du psychologische Hilfe in Aspruch genommen?

Würde mich über einen Austausch mit Dir freuen!

dirtywoman38

P2a@aschxi87


hallo ich hoffe das den beitrag noch jemand liest...bzw das ich das richtige forum genommen hab...

mein opa(den ich sehr sehr lieb hab) ist montag gestürtzt und hat sich den oberschenkelhals gebrochen als er in der notaufnahme war hatte er einen schlaganfall und konnte nicht reden die ärtzte wollten eigentl operieren aber wollten erstmal den schlaganfall abklären.

am nächsten tag war wieder alles gut so weit so das sie ihn mittwoch operiert haben wwegen dem bruch musste genagelt werden nach der op hatte er wieder einen schlaganfall wie stark weiß ich nicht ...er kam auf die intensivstation wo sie feststellten am donnerstg vormittag das er kaum luft bekommt also haben sie geguckt und ihm wohl eiter aus der lunge gezogen(?) und ihn weil er ne lungenentzündung hat ins künstliche koma versetzt...

das die geschichte wobei ich vergessenhab zu erwähnen mein opa ist alkoholiker(max 2 flaschen bier am tag) und über 70.....

ich war gestern da und der artzt meint zu meine oma wir sollen uns alle verabschieden.....was das heißt weiß ich aber ich kann mir nicht vorstellen das....sagen die ärzte das um uns vorzubereiten weil sie mehr wissen oder aus reine vorsicht?

heute also freitag hat er sich wohl bewegt als meine oma da war...geht das? ist das ein gutes zeichen ???

ich hab ganz dolle angst um mein opa er soll doch sein urenkel mal kennen lernen...kann mir jemand helfen ???

rRosen}kraDnz


auch ich war im koma,habe von der pflege nichts mitbekommen.

meine familie war wohl immer bei mir,sie erzählten mir das meine augenlider geflackert haben,wenn sie mit mir gesprochen haben also denke ich das man im unterbewusstsein vieles mitbekommt.ich war mit einem fuß im himmel habe nach unten schauen können und habe meinen sohn gesehen .das bedeutete wohl ich muss zurück.ich hatte auch keine albträume

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