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Wer hatte denn ne Op wegen Hirnzyste oder überhaupt ne Hirn-Op?

EVinfaHchmIch)78 hat die Diskussion gestartet


Hi,

mich würden mal eure Erfahrungen mit Ops am Kopf interessieren. Mir wird so eine bevorstehen und obwohl ich eigentlich ne ganz toughe bin und sehr optimistisch, muss ich mich doch sehr zusammen reißen. Man macht sich so seine Gedanken. Vor allem wenn man Kinder hat. Gehirn ist halt was anderes als Blindarm. Bei mir ist es ne Zyste die Terz macht. Der Neuro hat mich anhand meines alten Mrt, welches nicht er gemacht hat (er will ein Neues machen wo er noch mehr bei sehen will) und so nem Plastikschädel mit Inhalt aufgeklärt wie das Ganze von statten geht. Die Zyste sitzt bei mir, sorry Fachausdrücke weiss ich nicht, sehr mittig. Da wo das ganze Hirnwasser ist, ist so ein kleiner Abfluss und den fängt sie an zu verstopfen. Hydrozephalus wäre das Resultat. Nur erklärte er mir dass das passieren kann dass ich dadurch bewusstlos werden kann bzw im schlimmsten Fall sterben kann. Wenn sie weiter Raum einnimmt bzw man sich nicht drum kümmert. Er sagte mir auch dass sie an 2 sehr wichtigen Venen sitzt die unter keinen Umständen verletzt werden dürfen. Die Op würde Minimum 5 Stunden dauern oder halt mehr. Man würde von hinten rein, würde das Kleinhirn runter drücken und dann zur Zyste und versuchen die restlos zu entfernen. Wegen der Venen könnte es passieren das aber ein Rest bleibt. Ich habe ihm gesagt dass er ganz offen und locker darüber reden soll weil ich nix beschönigt haben will. Danach war mir dann aber doch etwas anders. Aber selbst wenn er nur gesagt hätte, muss operiert werden, hätte es gereicht. Der Gedanke an so ne Op heitert mich nun nicht gerade auf. Ich bin zwar froh wenn die dadurch hervorgerufenen Symptome (Missempfindungen, kribbeln, Gangunsicherheit, Sehstörungen, Konzentrationsprobleme usw) aufhören, aber muss das so sein? :-( Zumal ich die Situation echt zermürbend find. Ich bin kein Typ der über seine Gefühle spricht. LG

Antworten
Tiina AIngel x45


Ich würde mir eine 2 Meinung einholen. Ich habe auch einen Tumor, operieren wäre zu gefährlich, sitzt zu tief an den Nerven, wenn er wächst, werde ich ihn bestrahlen lassen. Haben sie nicht über Bestrahlung gesprochen ???

LG Tina

E:in fac\hIchx78


Ich wollte mich kurz fassen. Das ist die 3. Meinung gewesen. Der jetzige ist leitender Oberarzt der Neurochirugie mit zig Zusatzbezeichnungen und der Kollege von einem Bekannten meines Mannes. Die anderen haben der Zyste wenig Bedeutung geschenkt und sich auf Ms festgefahren. Und der Bekannte, ebenfalls Dr meinte auf keinen Fall MS. Er kümmert sich drum. Hat er ja nun.

kEamiOkazxe


EinfachIch78

Meiner Nachbarin wurde vor wenigen Monaten ein gutartiger Tumor im Gehirn entfernt. Ich habe sie seither einige Male gesehen und mich mit ihr unterhalten und ich kann Dir sagen, dass es zwar kein Spaziergang war und es laut ihrem Neurologen noch ca. ein Jahr dauern wird, bis sie wieder ganz die Alte ist, aber ihr geht es an sich gut. Ich denke, Du wirst eben nach der OP ganz viel Geduld haben müssen, bis sich Dein Gehirn wieder ganz erholt hat.

Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Glück! :)*

Eli5nfa&chIcKh78


Ein Jahr? Ist aber lang :-o andererseits, wenns so weiter geht weiß ich auch nicht... Ich hatte mit Mathe nie Probleme. Konnte sehr gut kopfrechnen. Und jetzt bin ich froh wenn ich das kleine 1x1 im Kopf sortieren kann.

kuamBikaczxe


Naja, das Hirn ist eben empfindlich und es braucht eine Zeit, bis der Eingriff überwunden ist – aber wie gesagt, meiner Nachbarin geht es schon jetzt sehr viel besser, sie kann quasi ein normales Leben führen. Sie merkts halt, wenn sie sich bückt (Schwindel) und bei Anstrengung etc.

E8infaPchIc|h78


Gut. Das sind Einschränkungen die merkt man ja nicht immer. Aber ist ja schön für deine Nachbarin. Diagnose Tumor ist ja ne ganz andere Hausnummer. Und vielen Dank dafür dass du mir Glück gewünscht hast. :-) Hab ich ganz vergessen %-|

koamikeazxe


:)_

TWiTna Angjenl 45


kamikaze

Was für einen Hirntumor hatte deine Nachbarin ??? Ich habe ein Meningeom ( meistens gutartig)

LG Tina

k7amiPkaze


Muss ich sie mal fragen, Tina, aber ich weiß nicht, ob ichs rauskriege. Sie ist keine Muttersprachlerin und ich möchte nicht aufdringlich sein mit Arztberichten lesen etc.

Wenn ichs weiß, melde ich mich, ok? @:)

sreee%lchxen


hallo,

ich hatte auch ein gutartiges adenom IN der hypophyse, die ja die die hauptzentrale für die drüsen ist. Mir wurde zwar nicht der schädel aufgemacht sondern "transnasal" operiert, so toll war das jedoch auch nicht. es wäre mir lieber gewesen, man hätte mich im vorfeld wirklich genau aufgeklärt, weil von sehstörungen DANACH hatte man mir nichts erzählt. alle wände, decken und boden war schief und jedes auch nur leisteste geräusch war der wahnsinn für mich. idealierweise gingen schwester wie ärzte mit holzschlapfen ...

ich brauchte ein jahr um mich wieder zu erholen und auch, dass einige zentren, die ausgefallen waren wieder in die gänge kamen. auch gehöre ich leider zu den 5% der menschen, die die operation miterleben ... die folgen davon waren angstzustände, die mehrere monate anhielten.

(mich konntest vorher allein in den wald schicken – ich war angstfrei...)

sobald ich eingeschlafen war, träumte ich die operation wieder und wieder ... weshalb ich nicht schlafen wollte ...

das war ohnehin schwer möglich, da ich damals zu 9 im 6-bettzimmer lag, wir bis zu 3 wochen auf die op waren mussten – trotz operationstermin ...

nach der op sagte ich mir, dass ich so etwas nicht mehr machen lasse ... wobei sicher viele menschen viel ärgeres erleben und überleben. für mich war die zeit eine grenzerfahrung, war ja auch erst 26 und man hatte 7 jahre gebraucht um die diagnose zu stellen ...

dir viel kraft :)* :)* :)* :)* :)* und viel glück .... viel geduld und freunde, die dich auffangen.

:)-

E#infacchIch7x8


Boah ist ja extrem seeelchen. :-o hab mal nen Bericht über so ne op am Hirn gesehen wo der Patient bei Bewusstsein war. Da hab ich mir auch gedacht, so gute Beruhigungsmittel kann's gar nicht geben damit ich mir das reinziehen könnte. Stell ich mir ganz ganz schlimm vor.

Dass das was du erlebt hast auf die Psyche schlägt ist ja wohl normal. Wäre bei mir nicht anders. Und ich hab eigentlich auch wenig Angst. Ich hatte vor fast 4 Jahren nen Notkaiserschnitt. Da konnte ich auch Monate nicht drüber reden oder dran denken. Bin sofort in Panik geraten. Bei mir hatte sich die Plazenta gelöst und ich hatte zuviel Blut verloren. Im kh anstatt mich zu beruhigen hatte ich null Komma nix n komplettes op Team um mich mit nem Oberarzt der alle angeschrien hat, sie sollen sich beeilen in 20 min muss das Kind spätestens raus sein sonst stirbt die Mutter noch. Ich hab gezittert wie irre. Das hat der mehrmals gesagt. Und ich war ja noch wach. Hab mich im Nachhinein auch drüber beschwert. Kann man doch nicht vorm betreffenden Patienten loslassen sowas. :|N

btlattlNaus


hab mal nen Bericht über so ne op am Hirn gesehen wo der Patient bei Bewusstsein war. Da hab ich mir auch gedacht, so gute Beruhigungsmittel kann's gar nicht geben damit ich mir das reinziehen könnte. Stell ich mir ganz ganz schlimm vor.

Das hatte eine Bekannte schon vor 20 Jahren (ist also keine Entdeckung der Charite). Die berichtete, die Op selbst sei nicht so schlimm, man bekommt ja auch Beruhigungsmittel. Am schlimmsten das Setzen der Bohrlöcher am Kopf und das Aussägen des Knochendeckeln - Zahnarzt hoch 10.

Wichtig fände ich eine Neurochirurgie, die wirklich auf Kopf spezialisiert ist, weniger auf Bandscheiben. Wo gehst du hin?

Macht man in Fällen wie deinem nicht oft einen Shunt?

Z,wack=44


Der fähigste Neurochirurg Deutschlands ist Prof. Samii am INI in Hannover. Du kannst ja mal anfragen, ob der noch operiert. Hat meiner Schwester vor 6 Jahren in 4 h erfolgreich ein Neurinom entfernt - üblich sind 12 h.

b,latetlxaus


Der fähigste Neurochirurg Deutschlands ist Prof. Samii am INI in Hannover.

Dazu gibt es vermutlich fast so viele Meinungen wie Patienten.

Aber es lohnt sich immer, im Netz auf die Jahresberichte der in Frage kommenden Kliniken zu gucken, um zu sehen, wie viele vergleichbare operationen die im letzten Jahr gemacht haben.

Aber ich sehe, die INI Hannover hat gar keinen Qualitäts- oder Geschäftsbericht im Netz.

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