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Benommenheit, ich werde noch verrückt

B8ramuch5MaH-ilfe hat die Diskussion gestartet


Guten Tag,

Ich denke es gibt Leute mit ähnlichen Beschwerden,jedoch sind dies nicht die Gleichen und ich möchte meine schildern um vielleicht Hilfe zu bekommen.

Vor ungefähr einem Monat fing alles an. Ich stand auf und hatte ein Gefühl von Benommenheit. Das Gefühl ist sehr schwierig zu erklären. Es fühlt sich an als hätte ich nichts im Kopf. Als wäre alles leer. Dies ist begleitet von einer Art Sehstörung. Probleme etwas zu fixieren, als ob die Augen oder das Hirn nicht mitkommen würden. Außerdem habe ich eine Art Druck im Kopf, welcher jedoch nicht schmerzt, nur etwas drückt und mir das Gefühl gibt mein Hirn sei betroffen.

Vor ca 1-2 Wochen hatte ich einen Termin beim Neurologen. Es wurden Blutabnahme, MRT(ohne Kontrastmittel) sowie

EEG gemacht, welche nach Beurteilung des Neurologen unauffällig sind.

Man verschrieb mir ein Medikament mit dem Wirkstoff "Sulpirid", jedoch sehr niedrig dosiert. (1 Kapsel pro Tag anstatt der sonst verschriebenen 8 pro Tag) Dies gab mir den Verdacht, mein Neurologe möchte mir klarmachen das Ganze sei nur psychisch. Äußern tat er sich dazu nicht.

Ich war die vorherigen 2 Wochen auch extrem depressiv gestimmt. Aß nichts mehr, lag den ganzen Tag nur im Bett, hatte keine Lust auf garnichts und machte mir nur über jegliche Krankheiten Gedanken. Dies ist nun wieder in Ordnung. Bin wieder fröhlich und esse sehr viel (wie sonst immer).

Obwohl ich eigentlich nicht hypochondrisch veranlagt bin, bin ich der Meinung dass ich im Laufe der Wochen eine Angststörung entwickelt habe,da ich mir momentan jede Krankheit ausmale (Von CJS und Demenz bis zu Hirnentzündungen etc ). Diese Angst aber dann ausgelöst durch die Symptome und nicht umgedreht.

Mit dem Medikament gings mir dann etwas besser. Dachte ich. Vor einer Woche fing es dann wieder an. Benommenheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und so weiter.

Und diesmal schlimmer als vor 2 Wochen.

Ich bin erst 19 Jahre alt und suche jeden Tag meine Autoschlüssel, verlege sehr viele Dinge , erzähle meiner Freundin sehr oft die gleichen Geschichten nochmal.

Vergesse was ich am vorigen Wochenende gemacht habe. Mittlerweile habe ich große Angst irgendeine degenerative Krankheit bezüglich des Gehirns zu haben. Eine Demenz wäre in meinem Alter jedoch sehr unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich.

Nun weiß ich echt nicht mehr weiter, und habe Angst dass ich eine Krankheit habe und auch Angst dass weitere Untersuchungen nichts ergeben und ich so weiterleben muss.

Ich habe auch Momente,wo ich orientierungslos bin. Habe dann gar kein Zeitgefühl mehr, weiß nicht mehr richtig wo ich dran bin mit allem, kann dann nicht klar denken. Dies geht so weit, dass ich es nicht mehr schaffe die Uhr zu lesen und Uhrzeiten nicht einschätzen kann. Ich vergesse welche Kurse ich den Tag über hatte und welche Konversationen ich geführt habe. Ich habe manche Erinnerungen, wo ich nicht mehr unterscheiden kann ob dies wirklich passierte oder ob ich es geträumt habe..

Nochmal zusammengefasst, da der Text sehr groß ist und die Beschwerden vielfältig.

Hauptsymptom: Benommenheit,Betrunkenheitsgefühl,Druckgefühl im Kopf

Nebensymptome:

-Vergesslichkeit,

-Orientierungslosigkeit ,

-Konzentrationsstörungen ,

-starke Müdigkeit ,

-oft eine teilweise Derealisation.

Weitere Symptome welche ich nicht damit in Verbindung bringe :

-Verdauungsprobleme

-Magenschmerzen

-geschwollene Lymphdrüsen am Hals

-Atemprobleme

Was bei mir schon untersucht wurde:

MRT( vor 2 Wochen ) - ohne Befund

CT( schon länger her ) - ohne Befund

EEG( vor 2 Wochen ) - ohne Befund

Schilddrüse ( vor einem Jahr - Hashimoto/autoimmune S-UF ) ist eingestellt

Kardiologe/ EKG - Ohne Befund

Virensuche - Befund : Epstein-barr-virus

Orthopäde - Befund - Beckenschiefstand + Skoliose

Ich supplementiere täglich : Fischöl , Vitamin c / B6 / B12 , Zink , Magnesium

Wiege 94kg bei 1,83m ,extrem muskulös ,betreibe Bodybuilding, ohne Hormone!

Nach allen Untersuchungen weiß ich nicht mehr weiter..

Natürlich habe ich mich schon gefragt ob ein Gang zum Psychologen angebracht wäre, jedoch kamen die Symptome einfach von einem Tag auf den anderen.

Ich habe keinerlei Sorgen,Stress oder Gründe um mich nicht wohl zu fühlen.

Das einzige was mir den Alltag extrem erschwert sind die vorhandenen Symptome.

Ich hoffe irgendjemand kann mir auch nur einen Ansatz nennen was ich noch tun könnte, denn das ist kein Leben was ich im Moment führe.

Ich könnte noch 1 Stunde alles genauer beschreiben doch ich hoffe jemand macht sich die Mühe mir zu helfen, ist ein tolles Forum.

Mfg

Antworten
P?andaxmer


Hi,

Du bist wirklich nicht der einzige hier, wenn du dich mal im FOrum umschaust, findest du mindestens 10 Threads, die dein Problem behandeln.

Lies dich doch z.B mal hier durch – der letzte Beitrag dort ist auch von mir, vielleicht Hilft dir das etwas weiter (Stichpunkt Halswirbelsäule)

Du bist nicht der einzige der leidet, und ich weis es ist eine wahnsinns qual, da es einem die ganze Lebenskraft entzieht. Ich bin auch erst 24 und kämpfe mich jeden Tag durch, obwohl ich komplett neben mir stehe.

Nicht aufgeben und weitersuchen, dir kann bestimmt geholfen werden!

P@andFamxer


Sorry, Link vergessen:

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/142003/16/#p20262285]]

Hkone`y91_miet_MBi2ni1x3


Evtl eine despersonalisation? ":/

Was machst du denn den ganzen Tag? @:)

B8rauczhMagHixlfe


Danke für die Antworten @:)

A

.

Hmlso punkto Halswirbelsäule. Ich habe am Samstag eine Atlaskorrektur gemacht. Ich war anfangs sehr skeptisch, doch nachher etwas erleichtert.

Die Symptome haben ein wenig abgenommen, sind jedoch noch immer vorhanden. Von den Nackenschmerzen und Verspannungen bin ech bis jetzt befreit.

Ich habe einfach keinen Anhaltspunkt mehr, wo ich die Ursache für alles noch finden kann. Nun habe ich noch einen Termin beim Augenarzt und beim Gastro, um Nahrungsmittelintoleranzen oder Malabsorbtionen auszuschließen.

Eine Depersonalisation bzw Derealisation habe ich auch schon in Betracht gezogen. ( Ich studiere Psychologie, und ich zeige verschiedene Anzeichen dafür auf )

Dies meiner Meinung nach verbunden mit einer depressiven Angststörung und Pseudo-Demenz.

Doch da dies nur Vermutungen sind, möchte ich körperliche Ursachen ausschließen und mich dann falls keine Besserung auftritt mit meiner Psyche auseinandersetzen bzw einen Psychiater/Psychologen aufsuchen.

Mfg

hweavecnhasjdied


Hallo

Du hast Recht. Es gibt viele, die die gleichen oder ähnlichen Symptome haben wie du. Ich gehöre auch dazu.

Ich kann dich nur darin bestärken, rational mögliche körperliche Ursachen auszuschliessen, dann aber auch die Psyche in Betracht ziehen und z.B. zu einem Therapeuten zu gehen.

Hier meine "Story": [[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/660972/]]

Hab das Ganze mittlerweile auch auf einer Art Blog festgehalten: [[www.gehirnnebel.wordpress.com]]

Nur Mut! @:)

BsraucVhMaHi=lfe


Was mich sehr nachdenklich macht / auch ängstlich, ist meine starke Vergesslichkeit.

Ebenfalls habe ich seit gestern einen sehr starken Druck im Kopf, wenn nicht sogar Kopfschmerzen. (Ich kann dies mittlerweile nicht mehr unterscheiden).

Panikattacken oder Angstzustände habe ich absolut keine mehr. Nehme im Moment auch keine Medikamente .

Jetzt gerade geht es mir auch sehr gut, nur drückt mein Kopf stark und ich schaffe es nicht zu lernen weil ich alles nach Minuten vergesse..

Da ich ja Hashimoto habe. Was kann dies eigentlch noch bewirken ausser den fehlenden Hormonen?

Mfg

BBra2uchM&a=Hilxfe


Heute ist es wieder ganz schlimm..

Ich hab nicht mal die Energie zum reden. Ist viel zu anstrengend..

im Bett liegen verschlimmert es irgendwie nur..

Und nach dem Schlafen war es ganz extrem. Als hätte ich am Vorabend ein Fass Bier gekippt.

Absolut keine Konzentration, Druck im Kopf, ein sehr unangenehmes Gefühl als hätte man mir mit voller Wucht gegegen den Schädel gehauen.. Mfg

K;ralolex73


Wieder einer dem es genau so geht wie mir .... :-(

Bei mir hat es vor ca.2,5 Wochen ganz plötzlich morgens beim Aufstehen angefangen.

Ich wollte auch die Uhr schauen und konnte sie nicht fixieren es hat sich alles gedreht.

Dann ist mir übel geworden und ich musste mich übergeben.

Seit dem Tag ist alles anders.. !

Den ganzen Tag über habe ich extremen Druck im Kopf und muss mich fast jeden Tag übergeben.

Morgens nach dem Aufstehen ist es an schlimmsten. Auch kommen Schwindelanfälle und gangunsicherheit dazu. Ich merke auch das ich mich immer mehr verändere .

Mrt vor 4 Monaten aufgrund anderer Beschwerden war ohne Befund auch einige Tests beim Neurologen waren unauffällig.

Seit diesem Vorfall von vor 2,5 Wochen hat mich weder mein HA noch der Neurologe untersucht Sondern mir in Gesprächen versucht zu vermitteln das es die Psyche sei.....😫

Ich weiß einfach nicht mehr weiter ...... :-(

Pqandxamexr


So, MRT von meinem Kopf wurde gemacht. Was dabei rauskahm? Eine Kiefernebenhöhlen entzündung.

Daher wohl mein schwindel und die benommeneit.

Ich bekomme jetzt Antibiotika und Sinupret, damit die entzündung abschwellen kann. Anscheinend kann obwohl die nase frei ist, nicht genug luft durchdringen und das sorgt eben für den Schwindel.

Leute ich bin so froh, dass ich endlich weis was Sache ist. Es geht mir auch schon viel besser, seitdem ich die Medikamente nehme. Also gebt nicht auf, und lasst das gleiche mal bei euch prüfen.

Ich hatte keinerlei schmerzen oder sonstiges, dass kahm zufällig bei dem MRT vom Kopf heraus.

Also gebt nicht auf und lasst euch das ganze nicht auf die Psyche schieben.

Ich habe jetzt wirklich alle erdenklichen Ärzte durch, und wenn das MRT keinen befund hätte, hätte ich wohl wirklich geglaubt ich hätte eine Depression o.ä. – Aber die Depressive Phase war eher eine Folgeursache meiner benommenheit – weil wie ihr wisst schränkt einen das im Leben total ein.

Ich hoffe ich konnte euch helfen. Viel Glück!

M,icaSxun


BraucheMaHilfe:

Ich kann dir jetzt nicht sehr viel sagen, nur soviel das nach einer Atlasbehandlung einige der von Dir beschriebenen Symptome auftauchen können. Da Du die Symptome aber voher schon hattest, hm..

Ich habe im Juli mit der Atlasbehandlung angefangen und mir ging es über Wochen extremst schlecht. Total wirr im Kopf, Schwindelanfälle, Depressiv, Überlkeit, Kopfdruck, Nackenschmerzen. Das ist ein Regenerierungsprozess. Muss man nicht haben, kann man aber. Ich habe seit Jahren massive Probleme, Psychisch wie Physisch, deswegen braucht mein Körper lange bis er sich an das "Neue" gewöhnt. Also alles im Köper wird nach der Atlasbehandlung in Schwung gebracht.

Hier ist ein Forum, da kannst Du "Nebenwirkungen" nachlesen. (Kopier Dir gleich den Thread der Nebenwirkungen rein)

[[http://www.forumgesund.ch/reaktionen/]]

Der Schwindel am Morgen könnte auch ein Lagerungsschwindel sein. Googel da mal nach.

Depersonalisation bzw Derealisation könnte ich mir auch vorstellen. Und mit zusätzlichen Hashimoto... Ich kenne das nur vom Lesen her, aber eventuell ist da ja ein Zusammenhang ??

Ich wünsch Dir alles Gute und hoffe Du findest schnell Antworten :)*

M5icaSxun


Achja, nochwas.

Ich habe seit Jahren einen Schwankschwindel/Drehschwindel. Der macht mich auch total leer und wirr im Kopf. Hab da auch Sehstörungen und Konzentrationsstörungen. Kann auch oft Gesprächen nicht folgen und hab auch Schwierigkeiten beim Sprechen.

Zuzüglich bekomme ich dann Panikattacken, die alles noch verschlimmert...

Ich hab das vom nächtlichen Zähneknirschen bekommen. Durch die Verspannungen im HWS Bereich und dem ganzen Schädel bzw. Kiefer, wurde das bei mir ausgelöst. Da könnte Pandamer mit seiner Diagnose sehr nahe liegen.. Seit gestern hab ich eine Knirschschine und ich bin heute das erste Mal ohne Schmerzen im HWS aufgewacht!! Was für ne Befreiung!!! :)z

Gruß :)*

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