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Einweisung und Aufnahme in der Klinik

HYirs7ebrexi


@ Therapiefrage

"Der Psychiater hat bestätigt, dass ich vom Alk nicht abhängig bin,..."

aber er sagt andererseits (zitiert aus Deinem anderen Faden):

"der psychiater sagte gestern in einem Krisengespräch, dass er nicht verstehe, wie meine Therpeutin dulden kann, dass ich während der Therapie soviel Alkohol trinke, sowas darf ihr einfach nicht egal sein, ...."

Das passt doch nicht zusammen.

Und wer ist überhaupt dieser ominöse Psychiater? In welchem Zusammenhang enstand dieses Gespräch oder mehrere Gespräche? Du schreibst Du wirst überall weggeschickt – wer ist er denn dann?

"Hast du definitiv Fachwissen zu beurteilen, wann ein Mensch Alk krank ist?"

Das wurde doch gar nicht so direkt gesagt. Sondern nur, dass Jemand der 16 Flaschen Alkohol (Bier?) an einem Abend trinken kann, schon eine recht hohe Alkoholtoleranz haben muß. Jemand der nur ab und zu was trinkt oder selbst Jemand der regelmäßig ein paar Flaschen Bier pro Abend trinkt, steckt keine 16 Flaschen an einem Abend weg. Never ever. Entweder schläft man vorher ein oder kotzt sich die Seele aus dem Leib weil alleine der Magen nicht mehr mitmacht.

Worauf hier Alle hinauswollen so wie ich das verstehe ist nicht Dich anzugreifen, sondern Dir klar zu machen, dass es sich wohl eher um ein psychisches als um ein physisches Problem bei Dir handelt. Und eben auch als ein Solches angegangen werden sollte. Was ich dabei auch widersinnig finde ist ja doch genau das, dass Du eine Therapeutin hast und zusätzlich noch den (ominösen) Psychiater. Also weißt Du doch auch selber, dass es wohl eher psychisch ist. Warum sträubst Du Dich dann so sehr gegen die Beiträge die darauf abzielen?

_@Parsvatxi_


Der Psychiater hat bestätigt, dass ich vom Alk nicht abhängig bin, es dient oft als Entspannungsmaßnahme und zur Schmerzlinderung. Ja!

Hat der Psychiater das tatsächlich so gesagt, dass du nicht abhängig bist? Wie auch immer... Im Grunde ist das auch erst mal nicht so relevant, ob du schon abhängig bist oder nicht, bei dir besteht aber die Gefahr der Abhängigkeit. Du nutzt Alk zur Problemlösung, aber das ist der falsche Weg. Wenn du aber weiter auf dem Weg bleibst, dann kann das nicht gut enden.

Um deine Schmerzen in den Griff zu bekommen, gibt es andere Lösungen – Entspannungsverfahren und Schmerzmittel. Wobei man bei Schmerzmitteln auch aufpassen muss, dass das nicht in der Abhängigkeit endet, gerade, wenn man psychisch labil ist. Dass deine Schmerzen eher körperlicher Natur sind, glaube ich dir sogar. Das heißt aber nicht, dass man trotzdem noch psychische Probleme haben kann. Man kann körperliche Beschwerden nicht immer klar von psychischen Beschwerden trennen. Ich meine, wer fühlt sich den z.B. schon bei einer Grippe psychisch fit? Ich denke keiner. Ähnlich wird es bei dir sein. Du hast Schmerzen, die wahrscheinlich schon körperlich sind, aber dich einfach so sehr belasten, dass du Selbstmordgedanken hast und dich mit Alkohol betäubst.

Wurden deine Schmerzen denn schon mal ausreichend behandelt? Hat man es bei dir schon mal mit Schmerzmitteln versucht? Wenn ja, welche Schmerzmittel? Wie oft hast du die Schmerzen? Sind es Dauerschmerzen oder mehr Schmerzattacken? Wie stark sind im Durchschnitt die Schmerzen auf einer Skala von 0 (keine Schmerzen) – 10 (unerträgliche Schmerzen)?

Wenn du beim Psychiater bist: Hat man schon mal eine Behandlung mit Psychopharmaka versucht? Es gibt, soviel ich weiß, auch welche, die auch bei Schmerzzuständen eingesetzt werden.

t*herbapief9ragxe


Hallo, wie sich das im Körper und in der Verträglichkeit verhält, das weiss ich nicht. Ich habe jetzt seit Do nichts getrunken. Ich könne dafür keinen Wein oder anders trinken, ich würde sofort betrunken sein und ich bin von dem was ich trinke ein mexikanisches Bier nie betrunken, ich bin entspannt auch nach 16 Flaschen, das war sehr viel, das weiss ich.

Es geht nicht darum, dass mich keine Psychiatrie aufnimmt, sondern kein Krankenhaus in dem eine Neurologie ist, der Grund:

Die Schmerzen sind chronisch und es werden nur akute Fälle aufgenommen.

Der Psychiater von dem ich sprach war zur Krisenintervention bei mir zuhause, er kam von einer Krisenstelle.

Und dein es handelt sich NICHT um ein seelisches Problem! Das hab ich jetzt mehrmals gesagt!!!!!!

Ja, ich habe Psychopillen geschluckt, aber selbst diese haben an meiner Schmerzproblematik nichts verändert.

Ich habe eine Disposition abhängig zu werden, das glaub ich auch, deswegen gehöre ich noch lange nicht in eine Psychiatrie.

HLirsebxrei


@ therapiefrage

"Der Psychiater von dem ich sprach war zur Krisenintervention bei mir zuhause, er kam von einer Krisenstelle."

Also damit ein Psychiater zu einem nach Hause kommt im Rahmen einer Krisenintervention – dazu bedarf es dann doch sehr viel im Vorfeld.

"Und dein es handelt sich NICHT um ein seelisches Problem! Das hab ich jetzt mehrmals gesagt!!!!!!"

Warum sträubst Du Dich so dagegen das es genau das sein könnte?

"Ich könne dafür keinen Wein oder anders trinken, ich würde sofort betrunken sein und ich bin von dem was ich trinke ein mexikanisches Bier nie betrunken, ich bin entspannt auch nach 16 Flaschen, das war sehr viel, das weiss ich."

Man kann sich nicht mit "nur Bier" nicht entschuldigen. Egal aus welchem Land es auch kommen mag. Du kannst mir nicht erzählen, dass 16 Bier ok sind, Du aber nach einem Glas Wein betrunken bist.

Es ist eine Selbstmedikation, stehe doch dazu. Ich persönlich bin auch ein Gegener davon, Jeden der sich auf diese Art selbst beruhigt gleich als "massiven Alkoholiker" zu bezeichnen. Nur wenn Du das tust, dann mußt Du auch dazu stehen, dass ein psychisches Problem vorliegt und genau das willst Du offensichtlich nicht.

t\heraHpiefKrage


du das wäre mir egal, aber das ist nicht so. Ich habe ein glänzendes Abi gemacht und sogar nachgeholt und war nebenbei noch Mutter eines kleinen Kindes.

Mich haut nichts so schnell um. Die Schmerzsymptomatik ist nicht multiple, sondern immer gleich vorhanden.

_0Parbvatiq_


Es geht nicht darum, dass mich keine Psychiatrie aufnimmt, sondern kein Krankenhaus in dem eine Neurologie ist, der Grund:

Die Schmerzen sind chronisch und es werden nur akute Fälle aufgenommen.

Das kann kein Grund sein. Ich wurde auch mal aufgrund chronischer Schmerzen in eine Neurologie aufgenommen. Das ging sogar recht flott. Musste nur zwei Wochen warten. Mir hat auch der Hausarzt ein Einweisungsschein ausgestellt.

Nur ein halbes Jahr später, weil sich die Schmerzen immer noch nicht gebessert haben, bin ich auch als chronischer Schmerzpatient, aber auch eingestuft als Akutfall (ja, man kann trotz chronischer Schmerzen auch ein Akutfall sein) in eine orthopädische Klinik für manuelle Medizin und Schmerztherapie in der Nähe von Berlin eingewiesen worden. Die Klinik hat eigentlich sehr lange Wartellisten. Aber dadurch, dass ich noch sehr jung war und schon fast 2 Jahre arbeitsunfähig, bin ich dort innerhalb einer Woche(!) rein gekommen. dazu kam ich noch aus einem anderen Bundesland.

Da frage ich mich schon warum es da bei dir solche Probleme gibt. Da läuft schon irgendwas schief. Und meinereiner war psychisch auch nicht gerade stabil, als ich in die Kliniken eingewiesen wurde. Ich hatte auch noch mit Traumafolgen zu kämpfen und die Kliniken und Ärzte wussten das auch. Allerdings hatte ich keine Selbstmordgedanken. Vielleicht ist das einfach das Problem bei dir. Kann sein, wie hier schon mal geschrieben wurde, dass so psychisch labile Menschen ungern in einer normalen Klinik behandelt werden. Keine Ahnung...

Und dein es handelt sich NICHT um ein seelisches Problem! Das hab ich jetzt mehrmals gesagt!!!!!!

Du hast aber trotzdem eins, eben aufgrund der Schmerzen. Dabei sei erst mal dahingestellt, ob die Schmerzen physischer oder psychischer Natur sind.

Ich habe eine Disposition abhängig zu werden, das glaub ich auch, deswegen gehöre ich noch lange nicht in eine Psychiatrie.

Es zwingt dich auch keiner dahin zu gehen. Musst du selbst wissen, ob du das willst. Aber dort könnten deine psychischen und physischen Beschwerden behandelt werden. In einer Neurologie können aber nur deine körperlichen Beschwerden behandelt werden – wenn überhapt. Das Problem ist eben auch, dass in einer reinen Neurologie dich keiner psychisch auffangen kann, falls du wieder psychisch extrem instabil wirst.

H8irse%brei


@ therapiefrage

"Ich habe ein glänzendes Abi gemacht und sogar nachgeholt und war nebenbei noch Mutter eines kleinen Kindes."

Und deswegen kann man keine psychischen Probleme haben?

t^hervapi.efr age


ja da geb ich dir auch wirklich sehr Recht.

Es ist wirklich so, dass ich momentan keinen HA mehr habe und meistens habe ich es über die Rettungsstellen versucht. Auch in der Schmerzklinik Havelhöhe habe ich es versucht, doch die lehnten erstmal ab, weil sie keine Schmerzen behandeln, wenn sie nicht wissen, was die Ursache ist.

Es war immer so, dass mein Freund mich ins Krankenhaus gebracht hat und dann wurde ich nach stundenlanger Wartezeit nach hause geschickt mit dem Argument müssen wir irgendwann mal genauer schauen, aber so in der Rettungsstelle nehmen wir sie nicht auf, wenn die Beschwerden länger als 48 h bestehen.

Squ#nflo{wer_7x3


Du hast zwecks Krisenintervention einen Psychiater bei Dir zu Hause gehabt. Aber brauchst keine therapeutische Hilfe...?!

Der Punkt ist: Solange Du psychisch dermaßen angeschlagen bist, wird einfach niemand "nur" die Schmerzen behandeln. Dabei ist es völlig egal, ob "erst Schmerz, dann Psyche" oder andersrum. Momentan bist Du suizidal, setzt zu große Mengen Alkohol mit falschen Intentionen ein.

ALL DAS sind KONTRAINDIKATIONEN für eine Schmerztherapie OHNE weitere psychiatrisch-psychotherapeutische Hilfe. Punkt.

Entweder man akzeptiert diese Behandlungsleitlinien und macht das Beste draus, auch wenn einem der Weg nicht 100% passt. Oder verzichtet auf Hilfe. Ganz einfach und doch so schwer.

Abitur ist kein Schutz vor psychischen Problemen. Und frühe Mehfachbelastungen sind eher Risikofaktor.

_\ParvJati_


Es ist wirklich so, dass ich momentan keinen HA mehr habe

Therapiefrage, dann wäre doch der erste Weg, sich mal einen neunen Hausarzt zu suchen. Das wird doch hoffentlich kein großes Problem sein. Es gibt auch niedergelassene Ärzte mit spezialisierung auf Schmerztherapie. Wäre auch noch eine Möglichkeit.

Auch in der Schmerzklinik Havelhöhe habe ich es versucht, doch die lehnten erstmal ab, weil sie keine Schmerzen behandeln, wenn sie nicht wissen, was die Ursache ist.

Das Argument wundert mich ehrlich gesagt auch. Bei mir hat man auch die schmerzn in deen Kliniken behandelt, obwohl man die Ursache nicht wusste und bis heute noch nicht weiß.

Kann natürlich sein, dass du eine Klinik erwischt hast, wo das hausintern etwas anders geregelt ist, aber kann man es auch noch in anderen Kliniken versuchen. Du gibt meiner Meinung nach zu schnell auf...

tNherappiLefragxe


Sunflower_73

das stimmt so nicht, das hat mir der Psychiater anders gesagt.

Er sagte im Gegenteil, wenn ein so junge Mutter 3 Jahre Abi nachholt und noch ein Kleinkind versorgt ist eine psychische Grundgesundheit vorhanden, sonst hätte ich das Abi nicht geschafft.

Zusätzlich sagte ich nicht, dass ich keine therapeutische Hilfe brauche.

Ich habe eine Psychotherapeutin seit 2.5 Jahren.

IXndi-vidCuaxlist


Therapiefrage, mit Verlaub, du kommst manchmal ganz schön kratzbürstig und voller Abwehr, ja sogar latent aggressiv rüber – das nur mal als Feedback, nicht als Vorwurf. Einen Vorwurf zu machen stünde mir schon deshalb nicht zu, weil ich gar nicht ermessen kann, wie verheerend sich ständige schlimme Schmerzen auswirken. Ich stelle es mir wie die Hölle vor, und mir tut das unendlich leid. :)_ Ich ahne, dass es in so einer Situation sicherlich viele nicht schaffen, dabei entspannt und geduldig zu bleiben und nach vorn zu blicken.

Andererseits, warum eröffnet man so eine Diskussion? Doch um Anregungen, Ausblicke, neue Perspektiven zu gewinnen, oder warum sonst? Irgendwie sieht es aber kaum so aus, als ob du die Diskussion produktiv zur Erweiterung deines Blickwinkels und deiner Handlungsoptionen nutzt, sondern eher wie das Gegenteil: als ob das Kämpfen an falschen Fronten im Vordergrund steht. Als ob du verbissen "Beweise" für alles suchst, was nicht geht, und sie wie kostbare Trophäen sammelst; Beweise für Unverständnis, Inkompetenz, ungangbare Wege und dergleichen Als wolltest du ein bestimmtes (einseitiges) Weltbild bestätigt finden, in dem du nicht nur unter Schmerzen leidest, sondern obendrein, überspitzt ausgedrückt, auch noch von lauter Idioten umgeben bist, die deine Lage nicht kapieren und deshalb dein Gehör nicht verdienen.

Kann man machen. Kommt aber ziemlich arrogant rüber.

Ich neige übrigens stark dazu, dir durchaus abzunehmen, dass du kein ernstes Alkoholproblem hast. Aber kann es wirklich verwundern, dass besorgte Statements in diese Richtung kommen, nachdem du so einen exzessiven Konsum erwähnt hast? Das war doch zu erwarten, oder? Und gehört es nicht auch zu gewissenhafter Anteilnahme dazu, dass man da besorgt einhakt und das nicht einfach übergeht?

Warum halte ich es dennoch für gut möglich, dass du gar kein ernsthaftes Alkoholproblem hast? Weil deine Erwähnung des exzessiven Konsums für mein Gefühl einen so stark demonstrativen Charakter hatte, dass ich da nicht vorrangig einen Hinweis auf ein etwaiges Suchtproblem rauslese, vielmehr schien mir die dramaturgische Wirkung auf andere, also auf uns, viel eher der eigentliche Zweck dieser Äußerung gewesen zu sein (zumindest unbewusst). Es würde ins Bild passen: dein ganzer Auftritt hier hat etwas stark Demonstratives, Appellatives, Anklagendes. Eher Hilferuf als wirklich sachbezogenes Hilfegesuch. Als wolltest du auf dramatische Weise sagen: schaut mal, wie dreckig es mir geht, und keiner hilft mir!

Es gibt ja wirklich blöde Ärzte, eine unmenschliche Bürokratie, verständnislose Mitmenschen und noch viel mehr Ungemach. Die Welt hat ganz viel Mieses, gar kein Zweifel. Und du scheinst unverschuldeterweise besonders viel davon abbekommen zu haben. Aber es gibt leider keine andere Welt. Mit Abwehrgefechten gegen Menschen, die dir helfen wollen, fütterst du vor allem Eitelkeit und Selbstmitleid bei dir selbst, aber es ist kein lösungsorientiertes Verhalten in Bezug auf dein gesundheitliches Hauptproblem. Und es macht dich nicht glücklich.

Ich sage mal provokativ: vielleicht willst du es ja irgendwie auch gar nicht anders. Es kommt gar nicht so selten vor, dass Menschen lieber kratzbürstig schmollen als konsequent zielgerichtet handeln, denn immerhin einen Vorteil hat das ja auch: es ist bequemer. Das kommt sogar so häufig vor, dass Harald Schultz-Hencke, ein bekannter (Neo-)Psychoanalytiker, dafür seinerzeit eigens einen Begriff prägte. Er charakterisierte die seelische Haltung solcher Menschen mit dem Schlagwort "Bequemlichkeit und Riesenerwartungen". Trifft das auf dich zu? Eine provokative rhetorische Frage, auf die ich keine Antwort erwarte, die du dir aber ehrlich selbst stellen solltest. Ich selbst mag mir da kein Urteil erlauben, auch aus Respekt vor deiner Leidensbürde, die nach mildem Augenmaß verlangt. Wenn es wie Hölle weh tut, mag es in der Tat wie blanker Hohn anmuten, feinsinnige psychologische Überlegungen anzustellen. Ich möchte den Gedanken aber dennoch zur Diskussion stellen.

Damit stelle ich mich in die Reihe diejenigen, die – ohne dein körperliches Leiden kleinreden zu wollen – ausdrücklich auch psychische Aspekte thematisieren. Denn der Ausweg aus jeder scheinbar aussichtslosen Misere fängt mit einem Perspektivwechsel an. Und der beginnt, wenn, dann im Kopf, und das hat nun mal viel mit der Psyche zu tun.

SwunfelowerY_73


@ Individualist:

:)z :)^ :)=

Das Demonstrative fiel mir auch schon auf...

Er sagte im Gegenteil, wenn ein so junge Mutter 3 Jahre Abi nachholt und noch ein Kleinkind versorgt ist eine psychische Grundgesundheit vorhanden, sonst hätte ich das Abi nicht geschafft.

Klar benötigt man dafür eine Grundgesundheit und Grundbelastbarkeit. Es kann aber irgendwann auch kippen: Wenn es vielleicht zu lange zu viele Belastungen waren dann die Schmerzen noch an die Substanz gehen.

Wenn Du in Therapie bist: Was nimmst Du dort mit? Und welche Hilfestellung gibt Deine Therapeutin Dir konkret, wenn's um die Behandlung der Schmerzproblematik geht?

Ich möchte Dir auch KEINE Schuld geben und nicht vorwurfsvoll sein, aber: BITTE hinterfrage Dein Verhalten wirklich mal kritisch. Ja, das Gesunheitssystem macht es einem manchmal nicht leicht, aber dass so gar keine Hilfe kommt...

Und die psychische Komponente steht halt aktuell im Vordergrund... Krisenintervention, Notfallpsychiater, demonstratives Betonen des Alk-Konsums und gleichzeitig Abwehr, dass es ein Problem ist. Das schreit so nach Psychiatrie und ich verstehe dann Schmerzkliniken,

Dieses DEMONSTRATIV INSTABILE (was dann auch nicht so ganz passt mit der Grundgesundheit, Abi mit Kind und so) wird Dir jedenfalls NICHT die Hilfe einbringen, die DU möchtest.

Es klingt verdammt nach Hilfeschrei (verständlich), aber vielleicht verbaust Du Dir damit die Hilfe., die Du willst/annehmen kannst. Da bleibt dann nur: Stabilisieren und weitersuchen. Oder mit der Hilfe anfangen, die Dir nicht passt.

Ich bin im Übrigen selber chronische Schmerzpatienten und weiß, wie sehr das zermürben kann. Was Schmerzen mit einem machen.

Aber:

Der Psychiater hat bestätigt, dass ich vom Alk nicht abhängig bin, es dient oft als Entspannungsmaßnahme und zur Schmerzlinderung. Ja!

Autsch. Abhängigkeit hin oder her, DAS ist aber nun mal das falsche Motiv, um Alk zu trinken.

DkieKr]uxemi


Er sagte im Gegenteil, wenn ein so junge Mutter 3 Jahre Abi nachholt und noch ein Kleinkind versorgt ist eine psychische Grundgesundheit vorhanden, sonst hätte ich das Abi nicht geschafft.

mhh, ein Psychiater, der im rahmen einer Kriesenintervention zu dir nach Hause gekommen ist, den du also vorher noch nie gesehen hat, der dich nicht kennt, macht dir klar:

-deine Therapeutin interessiert sich eigentlich nicht für dich (anderer Faden)

- du hast kein Alk-Problem (obgleich du in deinem anderen faden die Formulierung "Hirn zusaufen" o.ä. verwendest)

-du bist psychisch gesund (wozu dann seit jahren in Behandlung?)

einen seltsamen Vogel haben sie dir da ins Haus geschickt.......

Ich glaube dir, dass du eine organische Erkrankung hast, nicht umsonst werden Lumbalpunktionen gemacht. Und ich glaube dir, dass du ein Trauma hast, nicht umsonst wirst du seit jahren in Behandlung sein. Und möglicherweise hängen beide Dinge zusammen, vielleicht auch nicht.

Ausgangslage ist derzeit: du hast kaum auszuhaltende Schmerzen nach der letzten LP.

Wo sind die Schmerzen denn? Lief bei der LP alles glatt oder gab es Komplikationen? Setzten die Schmerzen direkt danach ein?

HFiTrse]b8rei


@ Individualist

Ich stimme Dir komplett zu :)^

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