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Verlangsamtes Denken – fast ein Jahrzehnt Beschwerden

B|ak&kexn hat die Diskussion gestartet


Schönen guten Abend!

Ich bin nun 23 und bereits seit >8 Jahren habe ich mit einer starken Einschränkung meines Lebens zu kämpfen. Die Beschwerden sind Müdigkeit auch nach ausreichend Schlaf, ein extrem schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit, das Gefühl von "Watte im Kopf", ständig neben sich zu stehen, fast schon wie unter Alkohol, Gedankenleere usw.

Als Beispiel kann ich Gesprächen zwar halbwegs folgen, verstehe aber erst mit einiger Verzögerung, was die Leute zu mir sagen, und habe einfach eine starke Leere im Kopf & weiß nicht, was ich beitragen sollte. Das ist aber kein Problem nur unter Menschen. Auch wenn ich zB ein Buch lese, verstehe ich die Dinge oft nur mühsam und vergesse nach 1 Seite schon wieder fast alles, Zusammenhänge herstellen fällt mir oft sehr schwer etc. Lese darum auch kaum noch, obwohl ich früher totale Leseratte war.

Das alles hat wie gesagt bereits um die 14 Jahre angefangen und besteht seither ohne Unterbrechung.

Bin dadurch auch schon depressiv geworden, aber die Depri kommen eher in Phasen und sind sicher nicht Auslöser, sondern Folge der Beschwerden. Ich hatte NIE etwas, was mich belastet: Glückliche Kindheit, viele Freunde, stabiles Umfeld, Spaß am Leben.. Und erst recht nichts im Alter von 14, in dem es zum ersten Mal auftrat.

Was ich dazu sagen sollte: Bin seit ich 12 bin Vegetarier.

Abgeklärt:

- Schilddrüsenwerte&Sono alles ok (TSH, fT3, fT4, Antikörper...)

- diverse Blutbilder: keine krassen Auffälligkeiten

- Eisenwerte stets recht niedrig (Ferritin um 30), nach Eisentabletten jetzt aber um 90, ohne Besserung meiner Beschwerden

- B12 Spritzen diesen Frühling brachten keine Besserung

- Psychotherapie brachte mir fast nichts (es belastet mich nichts, außer eben die innere Leere & verlangsamtes Denken...)

So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Krebse eher durch das Leben, als dass ich daran teilnehmen kann.

Was mir lediglich noch einfällt: Seit sehr langer Zeit (>6-8 Jahre) habe ich auch Verdauungsbeschwerden, also zB stark riechende Fettstühle. Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Lactose, Fructose, Sorbit) zeigten nur eine leichte Sorbitintoleranz. Fructose- und Sorbitfreie Diät >10 Tage brachten keine Veränderung der Psyche oder der Physis. Gluten- und Histaminintoleranz sind auch ausgeschlossen.

Habt ihr noch irgendeine Idee, was solche Gedankenleere & ein zähes, langsames Denken verursachen könnte?

Ich bin für jeden Tipp dankbar!!

Antworten
s+chmnecUke1985


Rein von den Beschwerden her klingt das für mich stark nach Depression mit Derealisation (google mal den Begriff), als zweites hätte ich auf die Schilddrüse getippt, aber die ist ja in Ordnung.

In meiner stark depressiven Zeit hatte ich fast alle diese Symptome, jetzt sind sie weg. Aber vielleicht meldet sich noch jemand, der eine Idee hat.

sxcjhneckxe1985


Sorry für die späte Antwort! *:)

Mir hat Verhaltenstherapie, Änderung des Lebenswandels und viiiiele Psycho-Medis geholfen. War aber ein sehr langer Weg über mehrere Jahre. Leider kann ich nichts besseres beitragen! :-(

t)ianiKchtxe


Hey,

das hört sich nach einem psychischen Grund an. OIch würde dir VOrschlagen mit Sekunden & Minuten Meditationen zu beginnen. Das heißt sich für wenige Sekunden bis Minuten nur auf den Atem konzetrieren. Das befreit unheimlich, vielleicht hilft es dir.

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