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Pseudotumor Cerebri - Fragen

_mm-isan%thropxin_ hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mir wurde letzte Woche die oben genannte Diagnose gestellt... Leider hatte ich keine große Möglichkeit, mit einem Arzt konkret darüber zu sprechen und mittlerweile brennen mir einige Fragen auf der Zunge. Vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen.

Bei mir lag der Liquoröffnungsdruck bei 30.

Mittlerweile, jetzt wo ich weiß, was los ist, kommen mir viele Symptome von früher in den Sinn, die mittlerweile 'ein Bild' geben. Umso froher bin ich, jetzt zu wissen, was los ist und dass man es angehen kann. :)^

Meine Fragen:

1. Dass der pseudotumor gefährliche auswirkungen auf den sehnerv hat, weiß ich. wie sieht es mit andere n bereichen aus? Kann es zb. sein, dass der Druck so immens ist, dass irgendwas so zusammen gedrückt wird, dass man praktisch tot umfällt oder extreme neurologische, dauerhafte Ausfallserscheinungen hat?

2. Hat man gegenwärtig eine erhöhte Schlaganfall Gefahr?

3. Kann man die Tabletten irgendwann wieder absetzen? (Aktuell 2x1 Glaupax/Tag)

4. Angenommen, man beseitigt sein Übergewicht und ist normal gewichtig – Hat das positiven Einfluss auf die Erkankung, kann man "geheilt" werden? Ich lese immer wieder im Internet von schlechter Prognose usw... Ich bin natürlich aktuell einfach nur froh, keinen echten Tumor zu haben.

5. Kann man schwanger werden, das Kind auch behalten und gesund zur Welt bringen ? Vorausgesetzt natürlich, man reduziert das Übergewicht zuvor. (Das thema Schwangerschaft betrifft mich aktuell wegen meines Alters und Studium etc. noch nicht, aber ich würde das gerne wissen, damit ich auch mit meinem Partner darüber reden kann.)

Danke im Voraus. Ich wundere mich immer noch, warum man mir im KH nichts groß dazu gesagt hat.. Oder mir irgend was mit gegeben hat. Aber ich will mich erstmal nicht beschweren. ;-)

Antworten
_8misanthr6op}ixn_


Eine Frage fällt mir noch ein.

Es heißt ja, Antibiotikum erhöht auch den Hirndruck. Leider muss ich aufgrund Rosazea mich 2 x täglich mit Metrogel (Eine Metronidazol haltige Salbe) im Gesicht behandeln.

Hat das Einfluss darauf ?

_*misafnthropJinx_


:)D

T$inamFar7x3


Hallo!

Meine Elfjährige Tochter hat ungefähr zur gleichen Zeit die Diagnose bekommen wie Du! Da wurde großes Aufhebens im KH darum gemacht, da diese krankheit ja wohl nur einer von 100.000 bekommt. Mich wundert, das dort bei dir gar nicht reagiert wurde?! Wie geht es Dir jetzt?

Bei meiner Tochter wurde die Erkrankung beim Augenarzt festgestellt, wie waren wegen ständiger Kopfschmerzen dorthin gegangen. Da wurde die Stauungspupille entdeckt und wir mussten gleich ins KH auf die Neurologie. Dort wurde MRT usw. gemacht und schließlich eine LP.

Bei ihr wurde ein Druck von 36 gemessen. Nach der LP ging es ihr erstaunlich gut – ich hasbe aber auch strikt darauf geachtet, das sie 24 Std nur liegt (viele machen den Fehler und stehen zu früh auf). Meine Süße bekommt jetzt dreimal am Tag eine Glaupax. Darunter hat sie kaum noch Beschwerden, nur die Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Finger- und Zehenkribbeln machen ihr zu schaffen.

Also wenn der Hirndruck unbehandelt bleibt, kann man erblinden. Außerdem kann es eine Auswirkung auf die Ohren haben, im schlimmsten Fall führt es zum Tinitus. Ansonsten habe ich bisher nicht viel darüber herausgefunden, ob man besonders schlaganfallgefährdet ist oder nicht.

Die Tabletten entwässern ja den Körper stark, senken den Hirndruck, aber auch den Blutdruck. Demnach kann es nicht schaden, zwischendurch mal Blutdruck zu messen. Und wichtige stoffe wie Kalium und Kalzium werden vermehrt aus dem Körper gespült – daher solltest Du viele Bananen, Aprikosen und Trockenfrüchte essen, ebenso wie Vollkornprodukte und Trockengemüse (Linsen, Bohnen, getr. Erbsen z.B. als Eintopf).

Wir sind hier auch dabei, Gewicht zu reduzieren. Im günstigsten Fall nimmt man ordentlich ab und die Hormonumstellung im Körper ist endgültig abgeschlossen... dann kann sich die Krankheit wohl sogar "verwachsen" – wenn man eben ganz viel Glück hat!! :)^

Über evtl. Schwangerschaftsprobleme habe ich noch nichts herausbekommen können. Ich denke aber, wenn man die Medis rechtzeitig absetzen könnte, dürften davon keinen nennenswerten Rückstände im Köprer verbleiben. Sicherheitshalber müsstest Du (bei Bedarf :-)) natürlich den Gyn fragen.

Wegen der antibitoischen Salbe würde ich mir keine Sorgen machen. Ich bin zwar kein Arzt, denke aber, das die ja nur äußerlich aufgetragen wird. Über die Gesichtshaut sollte nicht soviel Wirkstoff in den Köprer gelangen, das es irgendwie zu Wechselwirkungen kommt. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich, aber natürlich solltest Du auch hier einen Arzt fragen.

Ich habe viel gegoogelt – es gibt so einige Selbsthilfegruppen im Netz. Allerdings leider nur über facebook, was ich selbst gar nicht nutze. Tausche mich hier gerne mit dir aus, wenn du willst... vielleicht kommen ja noch andere Betroffene dazu!?

Warst Du jetzt mal wieder hin zur Untersuchung und weißt schon mehr?

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