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Citalopram einschleichen, wieviel mg hattet ihr?

cEharlxiedog


Also bei 10mg hab ich noch nicht viel gespürt, nach einer Woche bin ich dann auf 20mg gegangen, dann war ich 2 tage benommen, dann hats zu helfen begonnen. Also ziemlich schnell. Ist aber sehr individuell, kann schon mal ein paar Wochen länger dauern bis es wirkt.

OXp?ipOramoxl


Hallo Leute und Leidensgenossen.

Ich nehme nun seit Montag 10mg Citalo,

soll ich 10 Tage lang machen,die Psychaterin sagte,das es mir in den 10 tagen schlecht gehen würde.

So ist es auch,wenn ich nachts wach werde,würde ich am liebsten umfallen und schlafen,so schlecht geht es mir.

Dann soll ich auf 20 mg gehen,ich hoffe das es mir dann besser geht,abends soll ich dann zum schlafen ruhig meine 50-100mg Opipramol weiter nehmen.

Ich habe mir gerade ein Glass Vodka gegönnt,das lockert meine stimmung etwas auf,OK Vodka ist keine lösung,aber nur solange bis ich auf 20mg Citalo bin,und es mir gut geht.

Wie ist es euch ergangen. ???

Ich weiß ich hab schon einen anderen Thread geschrieben,aber der nun ist mir wichtig um erfahrungen zu erfahren.

Viele Grüße der Citalo Neuling. :-( ]:D

GKurk7e6nn(ase


Citalopram macht nicht unbedingt müde, sondern soll leicht aktivieren. Manche macht es dennoch müde. Hier gibt es noch deutlich aktivierende Medikamente, die auf Noradrenalin wirken wie Fluoxetin oder erst recht Venlafaxin, allerdings mit mehr Nebenwirkungen.

Es stimmt, dass es auch Serotonin-Noradrenalin-Reuptake-Inhibitors gibt, die (im Gegensatz zu Citalopram) auch spezifisch die Wiederaufnahme von Noradrenalin im synaptischen Spalt hemmen. Dazu gehören z.B. Venlafaxin oder Duloxetin.

Fluoxetin gehört allerdings nicht dazu. Das ist ein SSRI – allerdings kein so hochselektives wie Citalopram. Im Gegensatz zu vielen anderen Medis aus dieser Gruppe bewirkt es z.B. auch eine Wiederaufnahmehemmung des Neurotransmitters Dopamin.

Ich vertrage Fluoxetin leider überhaupt nicht, da es mich ekelhaft rastlos macht und an ein Einschlafen ohne chemische Einschlafhilfe nicht mehr zu denken ist.

Im Gegensatz zu vielen anderen SSRI nimmt man mit Fluoxetin in der Regel deutlich ab bzw. kann deutlich abnehmen.

Ich könnte diese Nebenwirkung zwar gut gebrauchen, müsste dann aber wieder etwas schlafförderndes nehmen, was entweder abhängig macht, oder andererseits wieder eine Gewichtszunahme begünstigt.

Citalopram habe ich vor langer Zeit einmal bekommen und habe es nicht so gut vertragen, weil ich damit unter Schlaflosigkeit litt. Später verschrieb mir ein Arzt Escitalopram, welches diese Probleme nicht verursachte. Leider war die antidepressive Wirkung beider Medis – zumindest auf meinen Geist – eher ernüchternd.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich in der Anfangszeit der Einnahme (Citalopram) ständig das Netz nach positiven Erfahrungsberichten durchforstete. Ich wollte wissen, wie es genau wirkt, wann ich mit einem Wirkungseintritt zu rechnen hatte, auf welche Wirkungen ich warten kann etc.

Wie das meistens so ist, stieß ich auf kurz oder lang auf immer mehr positive Erfahrungsberichte für andere Medikamente. Ich spürte also noch nicht einmal die erwünschte Hauptwirkung – lediglich Nebenwirkungen, war noch nicht mal anständig hochdosiert und fing bereits an zu zweifeln, ob nicht ein anderes Medikament viel besser sei. ;-)

Dazu muss ich natürlich anmerken, dass es mir später bei anderen Medis ähnlich ging. Bevor sie wirkten, hätte ich gerne schon wieder etwas anderes ausprobiert.

Selbst wenn man das richtige Mittel gefunden hätte: auf diese Weise würde man natürlich niemals eine Wirkung erzielen. Letztenendes muss man einem Mittel wirklich Zeit geben, um es vernünftig testen zu können.

Nachdem ich das Thema SSRI schon fast aufgegeben hatte, fand ich schlussendlich aber doch noch ein Medikament aus dieser Gruppe, dass wirklich gegen meine Depressionen hilft. Nebenbei hat es auch eine Zulassung bei sozialen Ängsten bzw. Sozialphobien und gefällt mir tausendmal besser als Citalopram.

Die Rede ist von Sertralin. Das Originalpräparat wäre da wohl "Zoloft".

Letzteres habe ich aber nie genommen. Ich bekomme natürlich aus Kostengründen nur Generika.

Das Zeug wirkt ganz am Anfang vielleicht auch etwas antriebssteigernd, ist aber allgemein deutlich antriebsneutraler als Citalpram und löst bei mir überhaupt keine Schlafstörungen aus.

Im Winter setze ich manchmal die Dosis etwas höher (von 100mg auf 150mg). Damit bringe ich die depressiven Anflüge zum Verschwinden. Zum Frühjahr fahre ich die Dosis meistens wieder auf 100mg zurück.

Ein häufiges Missverständnis ist wohl die Annahme vieler Leute, dass solche Antidepressiva "happy" machen.

Sie machen einen jedoch nicht glücklich. Sie helfen gegen die Depression und damit gewissermaßen gegen eine Art von Unglücklichsein.

Depressionen erzeugen – gerade wenn sie stärker werden – ein ganz charakteristisches ekelhaftes Gefühl. Manchmal merkt man das gar nicht, bis es immer stärker geworden ist. Bei mir äußern sich solche ersten Anzeichen beim Stärkerwerden durch eine Mischung aus Langeweile, Ungeduld und innerer Leere. Ich schalte dann vielleicht den Fernseher ein und merke, dass ich jedes Programm beschissen finde und mich alles anödet und nervt.

Wenn das dann aber wiederholt auftritt und das Leben anfängt zu verpesten, merke ich, dass es sich durch die Hintertür wieder eingeschlichen hat.

Das geht dann mit Rückzug, Selbstzweifeln, einem Absinken des Selbstwertgefühls, Trauer und teilweise auch ziemlichem Selbstmitleid einher.

Depressionen haben viele Gesichter und unterschiedlichste Ausprägungen.

Die eben beschriebenen Symptome signalisieren mir, dass sich die Depression von hinten wieder eingeschlichen hat.

Das Medikament hebt allerdings diese Schwelle stark an und hält mir den Scheiß meistens vom Hals. Gerade im Winter kommt es dann aber oft doch noch durch. Dann hebe ich die Dosis und diese Gefühle verschwinden innerhalb weniger Tage.

Anfänglich legt das Medikament eine Art Filter über die Gefühle. Ich fand das – gerade am Anfang – nicht immer angenehm. Es dauert halt, bis sich das Gehirn darauf eingestellt hat.

Die Gefühle kommen aber wieder. Insgesamt schlagen sie aber nicht ganz so extrem aus, während das Pendel sich nicht in einem Extrem verhakt. Es findet immer schnell zur Mitte zurück.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich aufgrund bestimmter Umstände sehr dünnhäutig geworden bin, was durch dieses Mittel völlig weg ist. Diese Durchlässig- und Schutzlosigkeit gegenüber belastenden Faktoren ist nicht mehr da.

Durch Erfahrungen anderer weiß ich, dass sich die Wirkung bei anderen auch so anfühlt (SSRI) – sofern man das richtige Medikament für sich gefunden hat.

Zwei Medikamente habe ich immer gemieden. Das eine davon ist Paroxetin (SSRI), welches nur eine kurze HWZ und keine aktiven Metaboliten hat. Sobald der Wirkstoff verstoffwechselt ist, gibt es keine wirksamen Abbauprodukte mehr im Körper, was schlagartig auftretende Entwöhnungserscheinungen auslöst, die sich gewaschen haben. Eins der berüchtigsten Symptome sind diese stromschlagartigen "Brain-Zaps".

Ich kenne sogar einige Leute, denen das Zeug nicht einmal geholfen hat, und die es dennoch nicht mehr absetzen konnten und nun daran festkleben.

Das andere Medi ist Venlafaxin (SNRI), welches wohl einigen Menschen sehr gut hilft, andererseits aber auch diese schweren Absetzschwierigkeiten verursacht.

Die hatte ich z.B. beim Citalopram gar nicht. Das habe ich damals sogar komplett auf einmal abgesetzt – obwohl man das eigentlich auch nicht tun soll.

Nun nehme ich – wie gesagt – Sertralin; sogar bereits seit Jahren und bin sehr zufrieden damit. Das stellt eine ungemeine Stabilisierung dar und löste beim Vergessen einer Tagesdosis ebenfalls keine Beschwerden aus.

Sollte das Citalopram scheitern oder unbekömmlich sein/werden, empfehle ich daher – gerade bei sozialen Pbobien/Ängsten etc. einfach mal eine Beschäftigung mit dem Wirkprofil des Sertralins UND – sofern dieses passend erscheint – ein Gespräch mit dem Arzt über Sinn und Unsinn eines Wechsels.

OPpipr3amxol


OHA,das ist ja wie ein Buch zu lesen,ich hoffte auf einen kurzen kommentar.

G5uorkewn\nase


Muss ich mich für meine Informationsbereitschaft entschuldigen?

Viele Infos passen nunmal nicht in einen Satz.

Um aber ganz grundsätzlich die Ausgangsfrage zu beantworten.

Angefangen habe ich seinerzeit mit 10mg und dosierte dann wöchentlich um jeweils 10mg hoch, bis ich schlussendlich bei 40mg angekommen bin.

Manche Leute gehen wohl auch bis 60mg hoch.

Wer Escitalopram bekommt, hat es mit exakt der halben Milligrammzahl zu tun, da das Zeug praktisch doppelt so potent ist.

Citalopram half bei mir halt einfach nicht und störte meine Ruhe/meinen Schlaf aufs Extremste.

Einzeiler sind halt nicht mein Ding.

Wer nur Einzeiler liest, straft sich eben selber durch mangelnde Infos.

TGianaF1x7


Ich nehme seit 4 Wochen 10 mg. Die ersten 10 Tage waren schrecklich,ich fiel in ein schwarzes Loch und hatte viele Nebenwirkungen. Dann ging es schnell besser und es ging mir gut aber seit 2 Tagen wieder schlechter...leider. Ich glaube, ich muss auch hochdosieren auf 20mg aber hab Angst, das dann wieder die Nebenwirkungen kommen.

c2ithCaloprahxm


Mir geht es nach der Erhöhung auf 40 mg wesentlich besser.

Konnte opipramol vollständig absetzen, was unter fluoxetin völlig unmöglich war. Fluoxetin macht mich super unruhig und angstlich. Aber paroxetin war da noch hundert mal schlimmer, das war der pure Albtraum.

Schade, dass man erst bis zu 6 Monate warten muss bis ein Präparat die endgültige Wirkung zeigt, würde gerne noch escitalopram und sertralin testen.

Gsurkpennasxe


Ich war damals unter Citalopram sehr unruhig. Unter Escitalopram ging das.

ABER: zum einen lagen Jahre dazwischen, zum anderen bekam ich Escitalopram erstmal über einen langen Zeitraum mit Mirtazapin (welche fett macht aber bekannterweise die Unruhe des SSRI völlig ausgleichen kann).

Als ich dann irgendwann das Mirta absetzte, hatte ich das Escitalopram schon so lange genommen, dass ich womöglich allein deshalb keine innere Unruhe verspürte.

Mein ehemaliger Hausarzt hielt diese "Weiterentwicklung" von Citalo- auf Escitalopram für eine Scheininnovation. Es handelt sich letztendlich um eine Art Reinigungsschritt, bei der eine mehr oder weniger unwirksame Hälfte des Moleküls abgetrennt wird. Habe mich hoffentlich richtig ausgedrückt (in Zeitdruck).

Sertralin aber ist wirklich ein anderer Wirkstoff – der bei mir eben auch besser hilft. (bzw. überhaupt hilft)

cjithalwopraxhm


Also nach den mir vorliegenden Messdaten, sind die bindungsaffinitäten an 5HT, also an Serotonin von cipralex minimal höher und die Beeinflussung von Dopamin und Noradrenalin minimal geringer. Dies kann zu minimalen unterschieden führen. Aber in den Studien ist der unterschied fast kaum messbar. Aber irgendwie erzählt da jeder was anderes. Der eine mag Citalopram lieber, der nächste cipralex und viele merken über haupt keinen unterschied. Da cipralex 6x teurer ist, bilden sich vermutlich viele Angst Patienten auch eine bessere Wirkung ein ]:D

Ja, sertralin hat wieder völlig andere Rezeptor Wirkungen. Es beeinflusst Noradrenalin und Dopamin etc. deutlich mehr als Citalopram. Deswegen dürfte es vermutlich oft auch mehr antrieb machen.

Allerdings habe ich mit fluoxetin und paroxetin, die auch stärker auf Noradrenalin wirken viel angst und unruhe gehabt. Wäre also gespannt, ob sertralin da wirklich gegen die angst wirkt.

In den letzten großen Metaanalysen schnitten sertralin und escitalopram sehr gut ab, wobei sertralin mit 60 Millionen Tagesdosen wesentlich weniger als Citalopram verordnet wird 340 Millionen Tagesdosen. Schade, dass man ssri nicht "mal eben" testen kann.

G[urkHennasxe


Also nach den mir vorliegenden Messdaten, sind die bindungsaffinitäten an 5HT, also an Serotonin von cipralex minimal höher und die Beeinflussung von Dopamin und Noradrenalin minimal geringer. Dies kann zu minimalen unterschieden führen. Aber in den Studien ist der unterschied fast kaum messbar. Aber irgendwie erzählt da jeder was anderes. Der eine mag Citalopram lieber, der nächste cipralex und viele merken über haupt keinen unterschied. Da cipralex 6x teurer ist, bilden sich vermutlich viele Angst Patienten auch eine bessere Wirkung ein ]:D

Ja, sertralin hat wieder völlig andere Rezeptor Wirkungen. Es beeinflusst Noradrenalin und Dopamin etc. deutlich mehr als Citalopram. Deswegen dürfte es vermutlich oft auch mehr antrieb machen.

Allerdings habe ich mit fluoxetin und paroxetin, die auch stärker auf Noradrenalin wirken viel angst und unruhe gehabt. Wäre also gespannt, ob sertralin da wirklich gegen die angst wirkt.

In den letzten großen Metaanalysen schnitten sertralin und escitalopram sehr gut ab, wobei sertralin mit 60 Millionen Tagesdosen wesentlich weniger als Citalopram verordnet wird 340 Millionen Tagesdosen. Schade, dass man ssri nicht "mal eben" testen kann.

cithaloprahm

Also Fluoxetin wirkt ungleich stärker auf das dopaminerge System als (Es)citalopram oder Sertralin.

Meine erste Erfahrung hatte ich vor vielen Jahren auch mit Fluoxetin. Damals musste man viele Ärzte noch mühsam bequatschen, damit sie einem kein Amitriptylin o.ä. aufschrieben, sondern Fluctine (Fluoxetin).

Die einen Ärzte verteufelten das Zeug, weil es durch den Medien-Prozac-Hype als Happy-Pill verschrien war, andere Ärzte waren aus dem selben Grund davon begeistert.

Ich habe das Zeug früher mehrfach ausprobiert und habe nur schlechte Erfahrungen gemacht. Innere Unruhe zum Abwinken, völlig verflachte Gefühle und absolut Null Chance auf einen natürlichen Schlaf.

Ich war irgendwann fast vier Tage lang wach, als ich mich in der Nacht zur Notaufnahme schleppte und dort eine Valium bekam. Am nächsten Tag erhielt ich zusätzlich Truxal – ein niederpotentes Neuroleptikum, welches schlafanstoßend wirken kann.

Antidepressiv wirkte das Dreckszeug allerdings nie.

Wenn ich Berichte von Leuten lese, die dadurch ihre Depris los wurden UND ihr Wunschgewicht bekamen, werde ich immer leicht neidisch.

Nehmen werde ich Fluoxetin aber mit Sicherheit niemals wieder.

Citalopram war das nächste in der Reihe (Jahre später) und putschte mich auch widerlich auf. Nicht ganz so übel wie Fluctine, aber sehr unangenehm. Gegen Depressionen helfen tat es bei mir allerdings auch nicht.

Die Sozialphobie war damals noch nicht da. Die entwickelte sich erst im Laufe des Internetzeitalters, während fast alle meiner Freunde immer weniger zusammen saßen, weil sie abends alleine vor dem PC hingen.

Noch in den 90ern saßen all meine Freunde und Bekannte sehr viel zusammen.

Im gleichen Maße wurde ich menschenscheuer...

Tja, das Sertralin hätte ich durch die fiese Aufputschwirkung der ersten beiden Mittel (übelste Erfahrung war allerdings das Fluoxetin) fast überhaupt nicht mehr ausprobiert.

Die ersten Wochen waren auch etwas merkwürdig und machten mich fast noch ein bisschen soziophober. Dann ging es aber deutlich besser.

Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht, dass Sertralin anfänglich leicht den Antrieb steigert, dennoch aber sehr viel antriebsneutraler ist, als Citalopram – und das entspricht auch haargenau meiner Erfahrung.

Es wirkt auf mich absolut antriebsneutral.

Lediglich die erste Zeit gibt es ein paar Potenz- und Libidoprobleme. Das hat sich aber wieder deutlich verbessert.

Dafür ist diese schreckliche Dünnhäutigkeit weg.

Seit ich das nehme, ist meine psychologische Firewall wieder völlig online.

Ich habe meine Sensibilität und mein Einfühlungsvermögen nicht verloren; es ist aber nicht mehr zu überempfindlich kalibriert.

Vorher war es manchmal, als wenn mein empathischer "Empfänger da oben" empfindlich wie ein extrem überempfindliches Mikrovoltmeter war, dass man an eine Starkstromleitung oder einen Hochspannungsmast klemmt.

Das ist durch das Sertralin völlig weg. Ich "funktioniere" praktisch wieder normal.

Neben den Depris hilft es gegen sozialphobische Attacken.

Mit dem Wechsel eines im Grunde gut wirksamen Mittels geht – sofern man Erfahrungsberichten glauben kann – das Risiko einher, dass das zweite Mittel nicht wie erhofft wirkt, das erste nach einer Rückkehr zu selbigem jedoch auch nicht mehr.

Ich rate wirklich dazu, sich einen Wechsel immer gut zu überlegen.

Gerade Antidepressiva wirken ohnehin von Person zu Person sehr unterschiedlich. Ich konnte durch das Citalopram nicht schlafen, während andere Leute davon müde werden etc.

Ich selber mache mit dem Sertralin sehr gute Erfahrungen, weiß, dass es einen sehr guten Ruf genießt und kann sicherlich empfehlen, es im Fall der Fälle auszuprobieren – jedoch nicht leichtfertig, so lange es einem mit einem anderen Mittel wirklich gut geht.

Escitalopram hat bei mit auch gar nicht geholfen.

T~enochPtixtlan


Allerdings habe ich mit fluoxetin und paroxetin, die auch stärker auf Noradrenalin wirken viel angst und unruhe gehabt. Wäre also gespannt, ob sertralin da wirklich gegen die angst wirkt.

Interessant, dass das so unterschiedlich wirkt. Also ich wurde mit Fluoxetin und Paroxetin ruhiger und weniger "ängstlich" bzw. deutlich gelassener. Allerdings waren die Nebenwirkungen einfach nur scheisse.

Gkuprken?nase


Interessant, dass das so unterschiedlich wirkt. Also ich wurde mit Fluoxetin und Paroxetin ruhiger und weniger "ängstlich" bzw. deutlich gelassener. Allerdings waren die Nebenwirkungen einfach nur scheisse.

Tenochtitlan

Das muss man bei diesen Medikamenten wirklich auch immer auf dem Schirm haben.

Man kann sich durch unzählige positive Erfahrungsberichte UND einen UMFASSENDEN Blick auf die Studienlage einen gewissen Eindruck machen.

Dennoch kann das beste Mittel einfach das schlechteste gegen die eigenen Leiden sein.

Allein die Tatsache, dass eine Gruppe von einem Medikament fast "narkotisiert" wird – ich übertreibe ein wenig, während andere von dem selben Zeug keinen Schlaf mehr finden, zeigt einfach das breite Wirkungsspektrum und die individuelle Wirkungsweise solcher Substanzen.

c-itha#loQprRaxhm


Das stimmt. Ich halte mich auch generell weniger an Foren Beiträge als mehr an die Ergebnisse klinischer Studien. Hier mache ich stets die Erfahrung, dass die mittel bei mir genau so wirken wie dort.

Ocp]iprxamol


Ich bin nun 10 Tage in der ersten Phase von Citalo,also 10mg.

was hattet ihr denn für Nebenwirkungen,?

ich muss ehrlich sagen das ich keine Nebenwirkungen hatte,außer leichten Kopfschmerzen,oder meintet ihr das mir Nebenwirkungen.

Ab morgen nehme ich 20 mg,mal sehen was passiert,ich fühle mich jetzt aber schon etwas besser, wie ging es euch ,als ihr erhöht habt.

c8ithal`opraahm


Außer Müdigkeit und einmal kurz ein komisches Gefühl hatte ich keine unangenehmen Nebenwirkungen. Bin jetzt auf 40 mg. Bei der Erhöhung von 20 auf 40 mg hatte ich zwei extrem gut gelaunte und motivierte Tage. Danach wieder Müdigkeit. Warte jetzt bis diese Phase wieder vorbei ist. Bei _20 mg hielt die Müdigkeit ca. 8 wochen, dann ging es mir extrem besser.

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