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Meiner Mutter geht's sehr schlecht

C/orne4lia5x9


Hilfe im Haushalt machen die Pflegedienste so direkt glaube ich nicht, weil es nicht von der Pflegekasse bezahlt wird. Alternativ könntest du dafür eine Haushaltshilfe engagieren, die 2-3 x pro Woche ins Haus kommt und solche Tätigkeiten für sie erledigt.

Czorn0eliar5x9


Antrag auf Pflegestufe: ruf mal ihre Krankenkasse an, die schicken dir bestimmt das notwendige Formular.

gYlaud7iatojrxaz


Bezüglich der Depression weiß ich nicht..Sie hatte da wohl Gespräche mit einem Psychologen, aber ich glaube sie würde NIEMALS Antidepressiva nehmen.

Sie ist so eingefahren, würde am liebsten gar keine Medis nehmen.

Ich habe ja mit dem Arzt geredet vorhin und er meinte meine Mutter sei nicht belehrbar und er wüsste langsam auch nicht mehr weiter. Sie würde nicht annehmen und wenn sie nicht zufrieden wäre, könnte sie sich auch einen anderen Neurologen suchen..

Ich konnte leider nicht so viele Fragen stellen wie ich gewollt hätte..

G,riestuhx1


Ja, wie schon mehrfach erwähnt, ist der Antrag zur Höherstufung bei er Pflegekasse deine Mutter zu stellen. Ein Anruf genügt. Evtl. kommt ein Fragbogen von der Kasse.

Die Kasse beauftragt dann den MDK und der meldet sich bei euch, wegen Begutachtungstermin.

gladiatoraz schreibt:

sie bräuchte eigentlich (ich weiß nicht, ob sie ihrem Job weiterhin nachgehen kann..)

einen Pflegedienst, der sie täglich wäscht, ihr im Haushalt hilft (aufräumen, waschen, bügeln). Ich weiß nicht, was es noch für Möglichkeiten gibt.

Und genau das wäre, wie ich schon geschrieben habe mit dem Pflegedienst ( PD) ab zu klären. Denn das sind die Leistungen die ein PD anbietet.

C!orne{l0ia59


Schwierig... bei unserer Mutter haben wir zeitweise wenigstens kleinere Erfolge damit erreicht, ihr mal "die Leviten zu lesen". So in der Art "wir reißen uns hier den A**** auf, um alles möglich zu machen, und du jammerst nur rum, tu mal was!"

Abgesehen davon sollte ein Antidepressivum irgendwann von ganz alleine die Begründung für die Einnahme liefern, nämlich dann, wenn es dem Patienten auf einmal besser geht! Bis dahin ist allerdings eine Durststrecke von ca. 6 Wochen zu überstehen, in der man sie davon überzeugen müßte, das Zeug weiterzunehmen.

Der Arzt scheint auch schon sauer zu sein, wenn er sie von sich aus loswerden will. Ich würde sagen, sie braucht mal eine ordentliche Ansprache!

G|rieTsuhx1


Cornelia59 schreibt:

Hilfe im Haushalt machen die Pflegedienste so direkt glaube ich nicht, weil es nicht von der Pflegekasse bezahlt wird.

Jedoch sind hauswirtschaftliche Leistungen Bestandteil der SGB XI Leistungen und werden über die Pflegestufe - Kombileistung - direkt mit der Kasse abgerechnet.

Ohne das Anbieten von Hauswirtschaft, würde zumindest in Hessen kein ambul. PD eine Kassenzulassung bekommen.

Gehe mal in den AOK Pflegenavigator, suche dort Pflegedienste und dann auf die Kostenrechnung. Dort findest du auch die Hauswirtschaft

C5orn/eliax59


Interessant! Wußte ich nicht, und merkwürdigerweise hat der Pflegedienst meiner Mutter diese Arbeiten damals nicht angeboten. ":/ Heute ist das kein Problem mehr, da sie im Pflegeheim wohnt.

G7ricetsuBh1


Kann schon sein, da bis vor 2-3 Jahren, die HW das Stiefkind der Kassen war. Dies zeigte sich in einem minder Honorar, von damals keinen 12€/h, die die PD's von den Kassen für die HW erhielten, so dass bei vielen PD's die HW überhaupt nicht groß angeboten wurde um Verluste zu vermeiden.

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