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Mrt – Thema Kontrastmittel

ZqerSo2xk4 hat die Diskussion gestartet


Hi,

habe in knapp einem Monat ein Schädel-MRT wegen Kopfschmerzen, Augenproblemen und Konzentrationsmangel. Ich denke man will Tumor, MS, Nervenerkrankungen ausschließen damit.

Nun meine Frage an die Experten, weil ich im Internet überall verschiedene Infos dazu lese: Könnte man diese Dinge auch ausschließen ohne Kontrastmittel-Einsatz? Die einen meinen nein, die anderen ja und dass man dann auf Verdacht auf etwas evtl. ein zweites MRT mit KM dann braucht.

Hintergrund ist der: Ich hab leichte Platzangst und Tinnitus(soll ja recht laut sein da drinnen), bin also so schon nervös genug. Wenn dann auch noch eine Spritze oder Injektion dazu kommt, pack ich das nicht mehr, weil ich davor auch immer extrem Angst habe und auch ziemlich empfindlich bin. Ich bin schon froh wenn ich per Ohrstöpsel den Tinnitus durch die Röhre nicht verschlechter....

Antworten
c]hi


Du bekommst Kopfhörer auf, für die Röhre. Teilweise gibt es sogar welche mit Radio. Hab ich zumindest vor ein paar Jahren schon so erlebt.

Das MRT gleich mit Kontrastmittel zu machen ist doch wesentlich besser. Oder willst du 1x in die Röhre, wenn beim 1. mal ein unklares Ergebnis raus kommt?

Manche Praxen bieten auch eine leichte Sedierung an, für starke Angstpatienten. Vielleicht wär das etwas für dich?

E~hemalig#er Nu1tzFer (#3%93910)


Das Kontrastmittel macht schon sinn. Geht ja auch um die Gefäßdarstellung. Wenn Du so Platzangst hast, dann lass Dich zu dem Termin hinfahren und lass dir dann auch gleich ein leichtes Beruhigungsmittel spritzen. Denn bei Platzangst 10 Minuten oder länger in der engen Röhre zu liegen wird verdammt hart.

C0ha-TTxu


Hallo, Zero,

Nun meine Frage an die Experten, weil ich im Internet überall verschiedene Infos dazu lese: Könnte man diese Dinge auch ausschließen ohne Kontrastmittel-Einsatz? Die einen meinen nein, die anderen ja und dass man dann auf Verdacht auf etwas evtl. ein zweites MRT mit KM dann braucht.

Wie devil schon schrieb, ist es sehr sinnvoll das KM zu spritzen, um eine zweite MRT zu ersparen, und vor allem ist die "Ausbeute" dieser Untersuchung vielfältiger und sicherer. In meinen Aufnahmen ohne KM (das KM wird ja erst nach einigen Aufnahmen ohne KM gespritzt) konnte man bei mir nichts sehen, es war "alles in Ordnung". In den Aufnahmen MIT KM zeigte sich aber, dass ich eine Fistel im linken Schläfenlappen habe (sogenannte "Durale AV-Fistel"), die glücklicherweise noch nicht operiert werden muss, wie ich seit heute morgen weiss. Damit ist ein Teil meiner Symptome (Schwindel, pulssynchrone Ohrgeräusche) geklärt. Vor allem weiss ich nun auch, dass ich meinen Blutdruck peinlich genau beobachten muss, notfalls in den sehr niedrigen Bereich bringen muss, um die Fistel nicht platzen zu lassen. Ohne das KM-Mittel wüsste ich das alles gar nicht, weil die Aufnahmen ohne KM ja "in Ordnung" waren.

Du kannst Dir vor der MRT ein Beruhigungsmittel geben lassen (das kann man Dir spritzen, aber auch als Tropfen verabreichen). Ich habe auch extreme Platzangst und das Beruhigungsmittel wurde mir sogar in der Praxis ohne Nachfrage angeboten, als ich meine Ängste angedeutet habe.

Alles Gute

Cha-Tu

HnilflDos1<984x2


Trotzdem sollte man erwähnen, dass sehr gravierende Probleme auch ohne KM zu erkennen sind. Auch alte Läsionen einer eventuellen MS sind sichtbar, nur kann man nicht sagen ob diese aktiv sind oder nicht.

wKeihna/chtsLster!ncxhen3


Stimmt, du kriegst Kopfhörer, auch mit Musik. Und einen Spiegel gibts im MRT wohl auch, sodass du rausgucken kannst :)^

Ich würds auch mit Kontrastmittel machen lassen. Lieber einmal mit, als zweimal drin liegen müssen.

S#eve}n3.of.N?ine


Hintergrund ist der: Ich hab leichte Platzangst und Tinnitus(soll ja recht laut sein da drinnen), bin also so schon nervös genug.

Wenn es 'nur' um die Klaustrophobie geht, dann suchst Du Dir am besten eine [[http://www.offenes-mrt-varel.de/stuff/start1.jpg offene Röhre]], möglicherweise geht es dann sogar ganz ohne Beruhigungsmittel. Und falls doch, kann man diese auch als Tropfen/Tablette einnehmen.

Ysttroium


Hey tut mir Leid zu hören das du das machen musst ich war letztes Jahr im MRT. Ich hatte so Angst aber man hat mir einen Knopf mitgegeben auf den ich drücken konnte wenn ich Panik bekomme. Sie sagten mir Sie würden daruafhin sofort abbrechen und mich wieder rausziehen.

Ich hatte die ganze Zeit meinen Finger drauf und mir selbst gesagt, "halt durch, halt durch es ist für deine Gesundheit, komm es ist nur laut du schaffst das, nur noch ein bisschen"

ganz im ernst ^^

und es hat geholfen, du packst das auch und der Knopf gibt einem echt die benötigte Stärke. Zum Kontrastmittel: es ist deutlich weniger hart als beim Kernspin Ich habs nichtmals gefühlt mir wurde nicht schlecht davon garnichts nur ein kleiner piks. MRT ist unangenehm aber es tut nicht weh, es dauert nicht lang es ist für deine Gesundheit. Ich glaub an dich. Schreib mir wenn du mehr Fragen zu der Prozedur hast.

Meayrxoni


Hallo zusammen,

das Kontrastmittel bei einer MRT-Untersuchung dient primär nicht der Gefäßdarstellung. Die Untersuchung, durch die bei Dir, Cha-Tu die durale Fistel gefunden wurde, war vermutlich eine MRT inklusive Angiographie?!

Viele Grüße

Snunflonwer/_7x3


Der Zugang für das Kontrastmittel wird i.d.R. VOR Beginn des MRTs gelegt. Ich habe bei über 20 MRT's nicht ein Mal erlebt, dass ich den Moment, in dem das Mittel konkret gespritzt wird, bemerke. Bei allen Radiologen, wo ich war, wurde es irgendwann automatisiert verabreicht.

Erkundige Dich in der Praxis. Aber es gibt keinen Grund, Angst vor dem Kontrastmittel zu haben. Die Röhre ist sicherlich erstmal gewöhnungsbedürftig und ggf. ist ein Beruhigungsmittel sinnvoll. Das ist okay, das machen die Praxen auf Wunsch.

Aber nix wäre blöder, als sich durch ein MRT ohne Kontrastmittel zu quälen – nur um dann zu hören, dass ggf. etwas unklar ist und alles nochmal gemacht werden muss.

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