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Sohn (4) hatte 3 mal plötzlich Anfälle – Ärzte unsicher

L<enzx11


beetlejuice, ich weiß das Fieberkrämpfe was mit Fieber zu tun haben. Mein Soh hatte mal einen. Hätte ja sein können, das der TE vergesse hat dies zu erwähnen, deshalb meine Anmerkung @:) ;-).

FKlamAecEhen79


Gerade das Einnässen und dieser tiefe Nachschlaf sind nicht untypisch für Epilepsie.

seh ich auch so und wie du die Anfälle beschreibst, klingt es für mich sehr nach nem Epileptischen Anfall. Ich habe eine zeitlang mit Epileptikern gearbeitet und kenne somit diese Anfälle. Die können so unterschiedlich verlaufen...vom "abwesend" sein bis zur tiefen Ohnmacht mit starkem Krampfen und Schaum vorm Mund.

Eines passt aber einfach zu gut : die Müdigkeit danach! Fast alle sind nach einem Anfall (vorallem wenn er mit Ohnmacht einher geht) hundemüde.

Ich würde mich auch an eine Uniklinik wenden und den Kleinen dort stationär auf den Kopf stellen lassen.

Ich kann deine Sorgen verstehen und ich wünsch euch eine schnelle Diagnose und dem kleinen alles alles GUte :)* :)*

kYara_binxa


Es kann auch eine Unterzuckerung (Zuckerschock) sein.

Allein, weil er kurz vorher einen riesen Hunger hatte, wäre ein Hinweis darauf. Auch tiefer Nachschlaf ist da nicht unüblich.

SGeven4.of~.Ninxe


Genau wie Pelztier hatte ich bei dieser Beschreibung als allererstes an Absencen gedacht.

dort wurden 4x die Hirnströme gemessen und nur 1 Mal war etwas auffällig: die Hinströme waren für nur kurze Zeit nicht o.B (bei Schlaf-EEG mit Blitzlicht)

Absencen sieht man im EEG nur dann, wenn sie gerade auftreten. Vermutlich hatte man deshalb den Test mit dem Blitzlicht gemacht.

bLeeJtlej<uicex21


Absencen sind nur selten so einzeln und die Müdigkeit danach ist auch selten...

das wäre mehr nur dieses innehalten etc... einnässen kenn ich da auch nicht.

B1esorIgterVaxter


Hallo Zusammen,

viele lieben Dank für Eure Beiträge!

Einen Termin zu einer Zweitmeinung haben wir nun in Bonn (aber erst im Oktober) und wir versuchen nun im Bethel einen Termin zu bekommen (Fragebogen ist schon ausgefüllt und wird heute verschickt) – danke für die Empfehlungen!

In den Tagen nach dem 3. Anfall hat mein Sohn hohes Fiber bekommen (1 ganze Woche lang) – vielleicht war auch der Infekt diesmal der Auslöser. Wir haben jedenfalls genauer überlegt, was die Anfälle gemein hatten und die einzige Eigenschaft, die die 3 Anfälle miteinander verbindet ist, dass er vorher Erschöpft / Hungrig war. Eventuell ist das auch eine Richtung der wir folgen werden.

Nach seiner Genesung ist er nochmal zum EEG, diesmal unter Hyperventilation und siehe da, die Hirnwellen waren diesmal wohl sehr deutlich auffällig. :-(

Der Chefarzt meint es sei eine focale idiopathische Epilepsie und empfiehlt uns Medis zu geben (Levetirazetam, was wohl das gleiche ist wie Keppra, aber in flüssiger Form statt Tabletten).

Wir sind nun sehr hin- und hergerissen: Medis jetzt gleich, oder erst nach der Zweitmeinung?

Es steht nun endlich eine Diagnose fest (was insbesondere meine Frau beruhigt hat), allerdings ist mir die zweite Meinung immernoch sehr wichtig bevor wir Medis geben. Der Grund ist nicht etwa, dass ich dem KH nicht traue – ich finde, die haben das bislang ganz gut gemacht, sondern ich habe mit den Medis das Gefühl, nicht die Ursache zu bekämpfen, sondern nur die Symptome.

Was ich meine: was wenn der Auslöser z.B. der Hormonspiegel ist, oder das Zuckerniveau (oder noch anderes)? Dann würde ich lieber Medis dafür geben, statt gegen die Epilepsie!

Desweiteren: beim MRT wurde im Hirn vorne links eine kleine Zyste festgestellt, allerdings sei das bei einem Kind in dem Alter normal und das könne auf keinen Fall die Anfälle auslösen, sagten die Ärzte. Nun hat man beim EEG festgestellt, dass die auffälligen Hirnströme genau von vorne links kommen – an einen Zufall kann ich kaum glauben...

Im Hinterkopf haben wir dann aber immer, dass es sehr wertvoll sein soll, die Medis frühzeitig zu geben und jede weitere Untersuchung braucht Zeit...

Ich kann nur hoffen, dass wir die richtige Entscheidung treffen.

Also nochmal vielen Dank für Eure Hilfe!

Liebe Grüße,

BesorgterVater

b,eet|leju,icex21


Also ich kann verstehen das man vor Medikamenten wie zb keppra Respekt hat..

nur wenn wirklich das EEG auffällig ist dann liegts auch nicht am blutzucker oder an Müdigkeit. . Das gebe ich nur zu bedenken. .und bis Oktober ist wirklich lang da könnten noch eine Anfälle folgen bis dahin.

f}r]eefarll~1


Hallo!

Ich kenne eine Epileptikerin, bei der man weder in den EEGs, noch im MRT irgendwas gefunden hat.

EEGs sind ja auch Momentaufnahmen, dh im Moment des Krampfes würde man mit Sicherheit..habt ihr schon mal über Langzeitüberwachung nachgedacht?

Ich kann mir halt irgendwie auch nicht vorstellen, dass man mit vier Jahren bereits dissoziative Anfälle haben kann, dh Anfälle mit psychogener Ursache. Das ist bei ner Bekannten von mir so, die bekommt am Tag sogar mehrere solche Anfälle, sie ist allerdings schwer traumatisiert.

Man kann sie aber auch schon durch Stress etc bekommen. Aber wie gesagt bei nem vierjährigen...naja ich glaub da wirklich eher an organische Ursachen.

Würd auch in eine Uniklinik oder in ein Epilepsiezentrum.

Es ist SO viele Anfallsarten mit SO vielen Ursachen..da lohnt sich gründliches Nachgucken.

Ich wünsch euch auf jeden Fall alles Gute!

fUree8fall1


Oh sorry, ich hab mir nicht alles durchgelesen.. ;-)

DtieK_r^uexmi


was wenn der Auslöser z.B. der Hormonspiegel ist, oder das Zuckerniveau (oder noch anderes)? Dann würde ich lieber Medis dafür geben, statt gegen die Epilepsie!

wurden denn keine Blutuntersuchungen gemacht?

DwieTKruemxi


PS: 3 Anfälle in drei Monaten finde ich persönlich als zu häufig, um es bis Oktober unbehandelt zu lassen.

zjuappxa


Bei einigen Personen mit Epilepsie kommt es im Vorfeld des Anfalls zu Vorsymptomen (Prodromi). Dazu kann auch Heisshunger gehören. Von dem her passt dies auch zum ganzen Rest.

ferantcisOjb


Hallo,

die Tochter meines Freundes ist knapp 6 und in den letzten Wochen auch dreimal im Kindergarten einfach umgefallen. Sie hatte keine "Symptome" wie Heißhunger o.ä. allerdings nässt sie im Zuge des Umfallens nachts auch ein. Im KH hat man Hirnstrommessungen gemacht und nichts gefunden, nun hat vor Kurzem ein Facharzt (leider wissen wir nicht, welcher) den Verdacht auf Epilepsie geäußert. Es folgen aber erst noch weitere Untersuchungen, bevor es an die Medikation geht. Bei ihr Epilepsie sehr wahrscheinlich, da ihre Familie mütterlicherseits mit dieser Krankheit behaftet ist. Der Arzt sagte, dass es in dem Alter normal ist, dass man über Hirnstrommessungen keine Auffälligkeiten entdeckt, das kommt wohl häufiger vor. Also ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall auch unbedingt in diese Richtung abklären.

Alles Gute für euch :)*

b/eetl4ejuEice21


und hier gab es ja auffälligkeiten.

m:ariHposxa


Ich habe diesen Faden erst heute gesehen – und hier ist eine gute Adresse, bei der es vielleicht schneller geht als mit den Terminen in Bonn: [[http://klinikum.uni-muenster.de/index.php?id=2090]]

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