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Sohn (4) hatte 3 mal plötzlich Anfälle – Ärzte unsicher

cZlairext


Bis Oktober warten ist schon arg lang. Ich würde es woanders nochmal versuchen, z.B. in Müster wie von mariposa vorgeschlagen.

Wir sind nun sehr hin- und hergerissen: Medis jetzt gleich, oder erst nach der Zweitmeinung?

Was sagt denn der Arzt dazu? Sind die Anfälle gefährlich für das Kind und sollten auf jeden Fall unterbunden werden? Was sind die Nebenwirkungen der Medikamente?

Der Grund ist nicht etwa, dass ich dem KH nicht traue – ich finde, die haben das bislang ganz gut gemacht, sondern ich habe mit den Medis das Gefühl, nicht die Ursache zu bekämpfen, sondern nur die Symptome.

Was ich meine: was wenn der Auslöser z.B. der Hormonspiegel ist, oder das Zuckerniveau (oder noch anderes)? Dann würde ich lieber Medis dafür geben, statt gegen die Epilepsie!

Idiopathisch bedeutet, dass keine organische Ursache gefunden wurde. Ich hoffe doch mal, dass alle möglichen Tests gemacht wurden. Bei Epilepsie gibt es leider kaum eine Möglichkeit die Ursache zu beseitigen, man kann tatsächlich nur gegen die Anfälle vorgehen.

Für die genaue Diagnose der Epilepsie-Form und die medikamentöse Behandlung solltet ihr auf jeden Fall Spezialisten in dem Fach aufsuchen.

m;aripAosa


Wir sind nun sehr hin- und hergerissen: Medis jetzt gleich, oder erst nach der Zweitmeinung?

Genau das solltet ihr dringend besprechen. Es ist durchaus möglich, dass euer Kind eine Schutzmedikation benötigt, damit es diese Phase mit einem vermutlich erhöhten Krampfpotential anfallsfrei übersteht.

Daher würde ich versuchen, so schnell wie möglich in einer qualifizierten kinderneurologischen Uni-Klinik einen Termin zu bekommen. Vielleicht kann euer Kinderarzt die Sache beschleunigen.

E%dwemxa


Hallo Edema,

ich habe selber Epilepsie, ebenfalls einer meiner besten Freunde. Was du beschreibst klingt sehr nach den Krampfanfällen, die ich bisher bei ihm miterlebt habe.

Ich bin keine Ärztin oder ähnliches, insofern möchte ich mich nicht dazu äußern, ob es sich um Epilepsie oder doch etwas anderes handelt.

Wozu ich allerdings etwas schreiben kann, ist das Medikament: Ich bin seit ich 12 bin auf Keppra eingestellt und mir persönlich geht es sehr gut damit. Die Krampfanfälle waren noch eine Weile da, wurden aber nach der ersten Einnahme deutlich weniger und nachdem die Einstellung richtig war, sind sie nun komplett weg.

Nebenwirkungen habe ich keine, was natürlich nicht auf alle Menschen zutrifft, allerdings ist Keppra laut meiner Ärztin eines der am besten verträglichen Medikamente, die es gegen Epilepsie gibt, mit sehr wenig Nebenwirkungen.

Ich würde, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr das Medikament geben sollt, schauen, wie es um die Lebensqualität eures Sohnes bestellt ist. Mir selber ging es mit nur kleinen "Zuckungen" (ich war nur einmal komplett weg, und das nachts) schlecht genug, weil ich das Gefühl hatte, die Kontrolle über mich selbst zu verlieren. Ich selber würde sie meiner kleinen Schwester sofort geben, Krampfanfälle wären mir zu gefährlich um es zu testen (Schwimmbad, Straßenverkehr etc. im falschen Moment umkippen kann fatal enden).

Und ansonsten: Schaut, dass ihr so schnell wie möglich eine Klinik findet, es wurden schon einige genannt.

Viel Erfolg!!! :)*

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