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Schläfenarterie sichtbar – Panik!

f9lo86xhb hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe da mal eine Frage. Und zwar habe ich an der Schläfe die sogenannte Schläfenarterie, die schon mindestens über ein Jahr sichtbar ist. Man liest ja immer wieder mal von Riesenzellarteriitis und daher bin ich etwas besorgt. Man sieht sie im Alltag nur leicht, bei Anspannung und Sport halt deutlicher. Ist das nun gefährlich oder normal?

Ich habe sonst keinerlei Beschwerden dort, die Ader tut beim drücken auch nicht weh, nur manchmal merke ich sie pochen bzw. merke das sie dort ist.

Würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet!

Würde man eine Riesenzellarteriitis bemerken?

Bin übrigens 28 Jahre alt und männlich!

Antworten
EThemaliYger Nutzer (#w4867193)


Oh mann. Wie kommt man überhaupt auf sowas, außer durch Google?

Leidest du überhaupt an Rheuma, oder machst du das nur an dieser einen Ader fest, die du da siehst?

Es ist komplett normal dass man bei vielen Menschen Gefäße am Kopf / auf der Stirn sieht, das liegt einfach daran, dass an diesen Stellen eher wenig Gewebe drüberliegt. Sieh dir mal jemanden an der sich körperlich betätigt...

DvieKru5emi


Man liest ja immer wieder mal von Riesenzellarteriitis und daher bin ich etwas besorgt.

Ehrlich gesagt, liest man nicht immer mal wieder davon, es sei denn, man sucht gezielt danach.

Die Krankheit befällt i.d.R. alte Menschen, DU bist 28.

sie hat eine genetische Komponente, wie viele in deiner Familie sind erkrankt bzw daran erblindet?

ca 70% haben als Erstsymptom starke, bohrende Kopfschmerzen, die durch Kauen noch verstärkt werden, wie sieht es da bei dir aus?

Daneben werden beidseitig an den Schläfen verdickte, harte, vermehrt geschlängelte, pulslose und druckempfindliche Temporalarterien gefunden. In 12–15 % der Fälle treten das Herabhängen eines Augenlides (Ptosis) oder andere Augenmuskellähmungen sowie häufig Allgemeinsymptome wie Fieber, Gewichtsabnahme, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Muskelschmerzen auf. Und, wie sieht es da bei dir aus?

LFunytuxnes


Auf was die Leute kommen!? Also meine Aterien an den Schläfen sieht man immer (heller Hauttyp ziemlich blass halt^^)!

Klar wenn man Sport macht und sich anstrengt und mehr Blut durchgepumpt wird sticht die hervor, auch bei Menschen wo es sonst nicht so stark zu sehen ist – is ja auch logisch. Das ist bei jedem so. Also völlig normal.

D1ieKgruem]i


Ich habe mal deine anderen Threads gelesen. Ich denke mal, dadurch, dass du in deinem jungen Alter bereits eine Krebserkrankung überwunden hast, ist bei dir eine Angst entstanden, deinem Körper nicht mehr vertrauen zu können. Das hast du ja auch selbst schon in einem Thread eingesehen. Da noch so viel Leben vor die liegt, würde ich dir wirklich eine Gesprächstherapie ans Herz legen, die dir dabei hilft, diese Ängste und das "Trauma", so jung schon Krebs gehabt zu haben, zu überwinden und dich in die Lage versetzen, das Leben zu genießen. @:) @:)

f_lo8x6hb


Danke dir für die Antwort!

Ihr habt wohl recht und ich steigere mich da in was rein.

Das Beste ist wohl, google zu löschen :)

Also ist meine Besorgnis unbegründet und es ist normal bei einigen Menschen, dass die Schläfenarterien sichtbar sind?

fulo86xhb


Seit der Chemo habe ich aber immer Symptome wie Nackenschmerzen, Rückenprobleme, Müdigkeit, Abgeschlagenheit...

Steigere mich wohl zu oft in was rein!

Denke das eher das loslösen von google und dem Hypochonderleben das sinnvollste ist und nicht alles auf Krankheiten zu schieben. Am Besten mit professioneller Hilfe!

Ich habe zudem im Moment das Problem, dass ich wohl nachts stark mit den Zähnen knirsche, Kopfschmerzen seit Wochen, Kieferverspannungen, leichter Bluthochdruck durch den Stress (den ich mir selbst mache), Nackenverspannungen... Da rede ich mir gleich ein, dass ich wieder was habe und vielleicht sogar einen Hirntumor.

Obwohl ich es besser wissen müsste und es wohl eher CMD ist.

Morgen habe ich einen Termin beim Physiotherapeuten, die wird mir dann mehr sagen und durch Entspannungsübungen und eine Knirscherschiene wird dann hoffentlich alles besser.

Danke für eure Nachrichten!

f4loC86hxb


Seit der Chemo habe ich aber immer Symptome wie Nackenschmerzen, Rückenprobleme, Müdigkeit, Abgeschlagenheit...

Steigere mich wohl zu oft in was rein!

Denke das eher das loslösen von google und dem Hypochonderleben das sinnvollste ist und nicht alles auf Krankheiten zu schieben. Am Besten mit professioneller Hilfe!

Ich habe zudem im Moment das Problem, dass ich wohl nachts stark mit den Zähnen knirsche, Kopfschmerzen seit Wochen, Kieferverspannungen, leichter Bluthochdruck durch den Stress (den ich mir selbst mache), Nackenverspannungen... Da rede ich mir gleich ein, dass ich wieder was habe und vielleicht sogar einen Hirntumor.

Obwohl ich es besser wissen müsste und es wohl eher CMD ist.

Morgen habe ich einen Termin beim Physiotherapeuten, die wird mir dann mehr sagen und durch Entspannungsübungen und eine Knirscherschiene wird dann hoffentlich alles besser.

Danke für eure Nachrichten!

M>olli*ejncxhen


Also ist meine Besorgnis unbegründet und es ist normal bei einigen Menschen, dass die Schläfenarterien sichtbar sind?

Genau so ist es.

Man liest ja immer wieder mal von Riesenzellarteriitis

Ich hab da noch nie was von gelesen… Da muss man ja wirklich erst nach suchen. ;-)

DFieKr3uemCi


Es ist durchaus normal, dass man nach Krebs und Chemo erstmal psychisch neben der Spur läuft und das Vertrauen in sich und seinen Körper verliert. Dieses "ach, wird schon nicht so schlimm sein", was die meißten Menschen bei kleinen Symptomen haben, wird eingetauscht gegen ein " das muss etwas schlimmes sein, ich hatte ja schon einmal Krebs". Völlig normal, du musst es dir nur immer wieder bewußt machen, dass es Unsinn ist und der falsche Weg.

Wie wäre es mit einer Kur? Oder hattest du die im Anschluß an deine Chemo? Da erholt man sich und bekommt auch Therapeutische Hilfe, damit sich auch die Seele und nicht nur der Körper von der Diagnose Krebs erholen kann.

fFlo86bhxb


ja da hast du Recht!

Leider habe ich die Kur damals nicht gemacht, ich dachte "das wird schon werden und geht von alleine"....

Naja doch nicht so leicht wie gedacht, wie man nun knapp zwei Jahre später merkt.

Das ich also ab und zu an der Schläfe mal einen Schmerz habe, der etwas anhält und dort die Ader verläuft bzw ich sie dann merke, ist nicht besorgniserregend?!

Mwo=lliEenchexn


Hattest Du nicht im Eingangsbeitrag geschrieben, sonst keinerlei Beschwerden? Und jetzt plötzlich Schmerz an der Schläfe?

Wenn Du sicher gehen willst, lass halt einen Arzt drauf schauen. Aber auch gelegentliche Schmerzen an den Schläfen müssen nix Schlimmes bedeuten, hab ich auch manchmal.

f?lo>86hxb


ja ich habe kieferprobleme, sind wohl die kaumuskeln und das drückt auf den kopf. die zahnärztin vermutet cmd, was morgen von der physiotherapeutin untersucht wird.

durch stressabbau und knirscherschiene soll das wohl weggehen!

weil cmd führt zu kopfschmerzen, muskelverspannungen im nacken, hals, schulter und auch lendenwirbel etc.

gibt es tausend beschwerden!

würde auch sinn machen, da ich die psychischen probleme mit in den schlaf nehme etc.

M_olliZencxhen


Also wenn ich die Kiefer aufeinander presse, spüre ich das auch in den Schläfen. Vermutlich kommt der Schmerz dann daher. Mit anderen Worten: Kein Grund zur Panik.

fXlo386hb


Danke für deine Worte!

Die tun echt gut.

Ja du hast wohl Recht, nur ich habe die schon seit Wochen und das stört...

Ich denke da aber auch tagsüber viel dran und das macht es nicht besser.

Sobald ich ein Zwicken habe, kann ich es nicht einfach hinnehmen. Habe nun auch eine Überweisung zum Psychotherapeuten bekommen, damit sich der Knoten mal löst und man nicht immer an das Thema denkt.

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