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Schwindel durch Hws oder ähnliches...

C3arinxa1980 hat die Diskussion gestartet


hallo.

ich leide seit ca 4-5 Jahren an Schwindel.

Anfangs war der Schwindel stundenweise, dann tageweise da.

Seit ca einem halben Jahr ist er dauerhaft, ohne wegzugehen.

Am Anfang half nur einrenken, dann kam der Schwindel aber immer schneller wieder.

Also Einrenken hab ich dann gelassen.

Später konnte mir noch ein Heilpraktiker helfen, der hat mir die Wirbel nach der "Dorn-Methode" eingeschoben.

Hiflt jetzt auch nicht mehr.

Atlas sitzt richtig. (hat mir ein Orthopäde - der 3. oder 4.) gestern erst bestätigt.

Meine HWS hat eine Fehlstellung... keine richtige Wölbung.

Habe schon alle Ärzte (HNO, Neurolge, Orthopäden, Augenarzt, Kernspin usw.) durch.

WAs kann ich noch tun?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Will evtl. zum Vitalogen und Akkupunktur machen lassen.

Psychische Probleme habe ich keine - höchstens durch den Schwindel.

Angeblich sind die Nervenbahnen und der Atlas wie gesagt frei.....

Schränkt mich sehr bei meiner Arbeit ein.

Bin über jede Antwort dankbar.

Bis bald

Carina

Antworten
R]osa~rixo


"Re: Carina 1980

Falls es hilft:Meine Leidensgeschichte ist zwar zeitlich noch nicht so lang, aber was Du schreibst, kommt mir verdammt bekannt vor. Laß Dich nicht in die Psychoecke abschieben. Irgendwie habe ich den Eindruck, daß sich die Ärzte nicht sehr viel Mühe geben hinsichtlich des Schwindels.

Rosario

CZe txus


@ all

Ist es ein Drehschwindel ohne/mit Augenzittern (Nystagmus)?

Oder ein Lagerungsschwindel? Tritt bei Kopfhaltungs- oder Körperhaltungsänderung auf.

Es gibt einen gutartigen Lagerungsschwindel, der durch Otholithen (Gehörgangssteinchen-Kalziumkristalle) hervorgerufen wird. Der Schwindel (Vertigo) tritt meistens auf, wenn der Kopf oder der ganze Körper eine andere Haltung einnimmt. Diese Otholithen befinden sich dann fälschlicherweise im hinteren Bogengang des Innenohres.

Möglich ist auch eine Migränemanifestation.

Häufige Manipulationen an der Halswirbelsäule instabilisieren diesen Abschnitt der Wirbelsäule noch mehr, daher ist von dieser Behandlung - gehäuft - abzuraten.

Bitte mal genaue Angaben zum Schwindel machen.

1. bei Lageänderung

2. Drehschwindel mit Augenzittern?

3. wie lange dauert eine Attacke (Wann hält das 'Karussel' wieder an?)

G. C.

C5etus


Anhang zum Vorposting

Lagetraining gegen Schwindel bei Otholithen:

Setzen auf eine Couch oder ein Bett, das rechts und links genügend Platz lässt. Legen Sie sich seitlich um, bis das Ohr die Unterlage berührt; dabei Kopf in den Nacken drehen; 20 Sekunden in dieser Stellung bleiben. Wieder senkrecht aufsetzen; 20 Sekunden in dieser Stellung bleiben. Legen Sie sich seitlich auf die andere Seite, bis das Ohr die Unterlage berührt; Kopf in den Nacken; 20 Sekunden in dieser Stellung bleiben. Setzen Sie sich wieder senkrecht auf; 20 Sek. In dieser Stellung bleiben.

Bitte wiederholen Sie diesen Vorgang hintereinander 5 x im Seitenwechsel auf jeder Seite. Wiederholen Sie diese Übung 3 x täglich. Üben Sie bitte dieses Lagerungstraining 14 Tage lang.

Viel Erfolg Cetus

LKupo274x9


Bevor jetzt alle mit Lagetraining beginnen, ich denke, ein Lagerungsschwindel oder ein anderer HNO-Schwindel wäre wohl in dieser langen Zeit schon am ehesten diagnostiziert worden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich bei einem permanenten Schwindel um einen Drehschwindel handelt, wohl eher um Schwankschwindel bzw. Gangunsicherheit (Carina ?).

Folgendes hab ich hier schon mal an anderer Stelle zum gleichen Thema gepostet:

Bei Röntgen/CT/MRT der HWS wird fast bei jedem Menschen irgendeine Fehlstellung diagnostiziert, meist als "Steilstellung" bzw. gerne auch verengte Nervenkanäle. Deshalb ist HWS für die meisten "Schwindler" auch oft die einzige somatische Diagnose aus einer langen Ärztetour, weswegen dann auch häufig dort therapiert wird.

Eigentlich ist es immer derselbe Weg. Wenn HNOs nichts feststellen, bringen sie die HWS ins Spiel, wenn Neurologen keinen - körperlichen - Befund haben, wird auf die Psyche gedeutet. Ich war in mehreren Schwindelambulanzen und die haben ausgeschlossen, daß ein (Schwank) schwindel, zumindest wenn er dauerhaft/chronisch ist, von der HWS resultieren kann.

Fakt ist, daß Schwindel wiederum eine erhöhte Körperspannung auslöst, die letztendlich einen vorhandenen Schwindel verstärkt. Ein Teufelskreis aus Schwindel - Angst - Spannung, der Beginn dieser Kette ist beliebig, es gibt auch Angst durch Schwindel.

Letztendlich ist es bei vielen eine Kombination all dieser Komponenten und man muß versuchen, den Teufelskreis zu durchbrechen an besten an mehreren Stellen. Also, Therapie für die Psyche und gegen die Angst (wenn nötig in Kombi mit Medikation), Entspannung für den Körper (evtl. Entspannungstechniken, Gymnastik, Ausdauersport). Das alles zumindest hat mir geholfen, aber es ist kein schneller Weg, er dauert auch immer noch an.

C=arinPa1980


Re....@ all

hallo.

erstmal vielen dank für die ganzen antworten.

bin erstaunt..und froh, dass sich einige melden.

ich möchte meinen schwindel als schwankschwindel bezeichnen. dieser schwindel ist immer da..keine attacken.

manchmal weniger.manchmal schlimm.

ich hab ein benommenheitsgefühl, als hätte ich zuviel alkohol getrunken bzw. bin nicht richtig anwesend.

es wird besonders schlimm bei längerem sitzen.

hat euch auch der vitaloge bzw. osteopathe geholfen?

was soll ich noch zuerst ausprobieren?

hab wieder manuelle therapie und fango verschrieben bekommen..glaub aber nicht wirklich dass es hilft.

mach zur zeit meinen zweite yoga kurs..tut sehr gut.

spiel auch noch fussball, das lenkt mich sehr ab.

nur die arbeit am pc ist der horror.

viele grüssse

carina

carreina@gmx.de

CUetuxs


Re: @ Carina1980

Hallo Carina,

Deine Beschreibungen nach sind es nicht die typischen Symptome bei Otholithen.

Könnte eher was für Cranio-sacrale Osteopathie sein.

Die besten Wünche und gute Besserung - Cetus

Cdari,na1.980


@ Cetus

was sind "Otholithen."?

macht diese Cranio-sacrale Osteopathie jeder osteopathe?

gruss carina

mbunk2i_x80


hi carina,

ich hab dieselben symptome wie du. dieses benommenheitsgefühl und nicht richtig anwesend zu sein, wie du es nennst, das kenne ich zu gut. >:(

anfangs trat der schwindel auch stundenweise bei mir auf, nun den ganzen tag über. habe auch das gefühl, dass die ärzte einen nicht richtig ernst nehmen.

habe auch eine steilstellung der hws, außerdem skoliose.

hab zur zeit auch noch massagen und KG, mal ist es besser mal wird's wieder schlimmer. hhm die beste krankheit taugt nix. ;-)

liebe grüße,

S'arah~2L0x00


HWS-Schwindel

ich hatte auch HWS-bedingten Schwindel. Ich hatte auch das Benommenheitsgefühl, als hätte ich satt Alkohol intus, dabei trinke ich nicht. Ich konnte auch nimmer gescheit gradeaus laufen. Es war für mich SEHR schlimm. Die HWS wurde dann geröntgt und eingerenkt vom Chiropraktiker (aber nur einmal, nicht öfters wie bei dir). Außerdem kriegte ich ein Jahr lang Krankengymnastik gegen Schwindel und machte auch ganz konsequent meine Übungen. Letzteres half am meisten von allem. Ich bin jetzt fast symptomfrei. Geh' doch mal zu einem Chiropraktiker oder sprich bei deinem Hausarzt Krankengymnastik gegen Schwindel an.

Viel Glück,

Sarah

rmotervKa+ri


Schwindelgefühle durch "Verquellungen" im Nacken

Hallo!

Ich bin neu in diesem Forum. Seit August 2003 leide ich unter Schwindelgefühlen. Mein Orthopäde sagt, dass ich "Verquellungen" im Nacken habe, die auf das vegetative Nervensystem drücken und somit Fehlinformationen an das Gehirn schicken. Mein größtes Problem ist, dass ich seitdem nicht mehr Autofahren kann. Der Othopäde sagt, dass ich eine "leichte" Funktionsstörung habe und dies kein Grund sei, nicht mehr Auto zu fahren. Ich habe es immer wieder probiert. Es geht aber nicht und es ist mir auch zu gefährlich. Auf Anraten des Orthopäden habe ich mit einer Verhaltenstherapie begonnen. Dort heißt es natürlich, dass ich Ängste habe. Ich weiß nur nicht wovor. Außerdem habe ich den Schwindel ja auch, wenn ich z. B. Fernsehe oder etwas am Schreibtisch zeichne. In solchen Momenten habe ich doch keine Angst. Vielleicht können mir andere "Schwindlerinnen" und "Schwindler" einen Tip geben, wie sie damit umgehen. Für jede Hilfe bin ich dankbar.

Eva

HZorzsxt2


@ Eva

Hallo Eva,

ich kämpfe schon seit 2001 mit Schwindel. Schwindel und Angst gehören zusammen. Jeder der mit Schwindel zu tun hat, hat in dem Moment auch Angst. Je nach dem wie stark der Schwindel ist, kann das Spiel zu einem Teufelskreis werden. Der Schwindel erzeugt Angst, die Angst erzeugt Verspannungen und fördert somit wieder den Schwindel. Bei mir kommt der Schwindel wahrscheinlich auch vom Nacken. Bei mir hat die Osteopathie sehr viel gebracht. Ich kenne aber auch Leute die mit Vitalogie und Atlaslogie gute Erfahrungen gemacht haben. Wenn du gerne Adressen haben möchtest, ich komme aus der Nähe von Bremen.

Gute Besserung

Horst

LXilliSth2x9


leide seit 8 monaten an schwindel... hilfe!!!

hallo ihr lieben ;-)

ich leide seit 8 monaten an ständigem schwindel, d.h., er begleitet mich von morgens bis abends. auslöser bei mir war eine sehr anstrengende renovierung, die ich vor 8 monaten durchgeführt habe. ich habe stundenlang decken gestrichen, immer schön den kopf in den nacken gelegt und kurz danach fing der schwindel an. mann, hätte ich gewusst, dass so was dabei rauskommt!! könnte mir heute noch in den a... treten!! aber woher soll man das auch wissen. es hat ja schon 8 monate gedauert, bis ich nach dem spießrutenlauf bei sämtlichen ärzten mal den tipp bekommen habe, zu einem osteopathen zu gehen, gerade bei schwindel hätte man mit denen gute aussichten auf erfolg. habe nun die dritte behandlung bei einer sehr netten und wie ich denke kompetenten osteopathin hinter mir. der schwindel hat sogar etwas nachgelassen, aber er ist leider immer noch nicht weg. ob er je verschwinden wird? meine osteopathin meint, dass die faszien und der kurze hals- bzw. nackenmuskel durch diese ungewohnte anstrengung beschädigt wurden. hat jemand auch diese art von schwindel oder anregungen, tipps für mich? es hilft schon, dass ich jetzt aktiv angehe mit der behandlung, und man gewöhnt sich ja irgendwie an alles, wenn man muss. meint ihr, das geht jemals weg? hoffe sehr auf hilfe von euch! bis dann :-)

m_exwi


Re:mir schwindelt es auch

Hallo Ihr lieben mitleidenden. Ich habe auch ab und an mal Probleme, dass ich das Gefühl habe mir wird schwindelig. Dann denke ich immer ich kippe gleich um, das passiert dann aber nicht. Ich habe auch eine Skoliose, bedingt durch ein verkürztes Bein. Seit dem ich meine Ausbildung begonnen habe, ist es immer schlimmer geworden mit dem Schwindel und vor allem mit den Rückenschmerzen. Ich arbeite fast ausschließlich im sitzen. Durch den Schwindel bin ich teilweise richtig nervös und denke immer "wann kommt er wieder". Das Einrenken beim Chiropraktiker hat mir nicht geholfen. Sollte ich mal zum Neurologen gehen? Ach, ist außerdem einem von Euch manchmal auch übel davon?

spanfUtxoil!


Hallo zusammen,

ich kenne Dauerschwindel allzu gut. Mittlerweile seit einem Jahr leide ich an Dauerschwindel!

Habe im letzten Jahr Pillenwechsel gemacht, wegen Migräne. Stattdessen tratt innerhalb 2 Tagen nach einnahme Körperlicher Horror auf. Kreislauf spielte nicht mit, Dauerschwindel, bis erbrech-Gefühle, Zitteranfälle...!

Habe diese Pille abgesetzt, aber der Schwindel blieb! Habe einige Ärzte durch! CT, EKG, Schildrüsentest durch gemacht, alles ok, laut den Ärzten. Ich habe mehrfach gelesen, das man gern als Psychisch alle dargestellt wird, so auch bei mir! Leider nehmen die Ärzte einen nicht ernst!

Nehme Massagen, das tut mir für gewisse Zeit gut. Aber nicht lange.

Zuerst dachte ich es liegt an Unterzucker. Aber mittlerweile bin ich mir nicht sicher.

Ich habe mir noch Termine beim Kardiologen im März machen lassen. Zum Orthopäden werde ich mal die kommenden Tage auch gehen, zur Lungenärztin mal vorsichtshalber.

Ich hoffe das mir mal endlich jemand helfen wird! Das ist nicht mehr zum aushalten! >:(

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